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milesdavis

Risiken bei Kinnplastik mit Lokalanästhesie?

Hallo Leidgenossen,

ich habe einen Arzt,der mir eine Kinnplastik mit Lokalanästhesie (Kinnvorverlagerung) machen würde.

Gibt es bei diesem Verfahren Bedenken? Ich würde mir zum Bespiel die Narkosekosten sparen, deshalb denke ich zur Zeit darüber nach!

Vielen Dank!
VG
Miles

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Spannende Frage. 

Und du meinst als Sparfuchs hält man das problemlos aus ? Hoffentlich. 

Nur wenn dir während der Aktion einfällt, dass das doch nicht so prickelnd ist,

dass dir einer bei vollem Bewusstsein am Knochen rumsägt musst du da durch.

 

Von der Anästhesie her ist das sicher kein Problem, aber emotional musst du

ein harter Hund sein.

 

Hab aber gerade auch den Aldiprospekt hier liegen: Nächste Woche Montag: Kinnkorrektur für nur 19,95 bei Aldi Süd !

 

Viel Erfolg

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Vielleicht wäre eine Risiko,wenn dein Kopf nicht ausreichend fixiert ist, dass du durch Bewegungen den Operationsvorgang störst.

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Bedenke bitte auch das du alles siehst, hörst und mitbekommst. Ich habe mein 4WZ in örtlicher Betäubung rausbekommen, und das war finde ich nicht ohne zu hören wie der Zahn rausgebrochen wird bzw. Blut spritzt und wie sich der Dr. mit seinen Kollegen unterhält, evtl. auch über Komplikationen...

Ich denke die Risiken sind mehr oder minder die selben, aber wie Hans schon schrieb, evtl. erschrickst du und machst eine unkontrollierte Bewegung.

Oder deine Kreislauf macht die Sache dann währendessen doch nicht mit...

Ich denke sparen ist grundsätzlich nicht falsch, aber ich würde da nicht am falschen Ende sparen.

Das ist meine Meinung. Ich hoffe du findest für dich die richtige Entscheidung...

Gruß

Löcki

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Vielleicht kann man das auch im Dämmerschlaf machen? Du kriegst nichts mit und die Belastung ist etwas kleiner als bei einer richtigen Narkose.. Bei meinem Bruder wurde das für die 4 WHZ gemacht.. ich hatte für 2 WHZ als Teenager sogar noch ne Vollnarkose und so wie ich hinterher aussah war das wohl auch besser so :biggrin:

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Bedenke bitte auch das du alles siehst, hörst und mitbekommst. Ich habe mein 4WZ in örtlicher Betäubung rausbekommen, und das war finde ich nicht ohne zu hören wie der Zahn rausgebrochen wird bzw. Blut spritzt und wie sich der Dr. mit seinen Kollegen unterhält, evtl. auch über Komplikationen...

Ich denke die Risiken sind mehr oder minder die selben, aber wie Hans schon schrieb, evtl. erschrickst du und machst eine unkontrollierte Bewegung.

Oder deine Kreislauf macht die Sache dann währendessen doch nicht mit...

Ich denke sparen ist grundsätzlich nicht falsch, aber ich würde da nicht am falschen Ende sparen.

Das ist meine Meinung. Ich hoffe du findest für dich die richtige Entscheidung...

Gruß

Löcki

 

IMO kann man das nicht vergleichen. Die Extraktion der Weisheitszähne wird standardmäßig lokalanästhesiert (außer bei Angstpatienten), Kieferosteomien in der Regel nicht. Ich höre das auch zum ersten Mal, aber wenn ein Arzt das für machbar hält, wüsste ich nicht, was dagegen sprechen dürfte. Bei richtiger Lokalanästhesie sollte man nichts spüren, einzig und allein das "Knacken" des Knochens könnte ein wenig befremdlich sein. Standardkinnkorrekturen gehen auch in der Regel schnell von statten. So eine Vollnarkose kostet nun eben auch ein paar hundert bis tausend Euro - wenn ich die Wahl hätte und nur eine Kinnkorrektur vornehmen lassen würde, würde ich wohl die Lokalanästhesie nehmen

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IMO kann man das nicht vergleichen. Die Extraktion der Weisheitszähne wird standardmäßig lokalanästhesiert (außer bei Angstpatienten), Kieferosteomien in der Regel nicht. Ich höre das auch zum ersten Mal, aber wenn ein Arzt das für machbar hält, wüsste ich nicht, was dagegen sprechen dürfte. Bei richtiger Lokalanästhesie sollte man nichts spüren, einzig und allein das "Knacken" des Knochens könnte ein wenig befremdlich sein. Standardkinnkorrekturen gehen auch in der Regel schnell von statten. So eine Vollnarkose kostet nun eben auch ein paar hundert bis tausend Euro - wenn ich die Wahl hätte und nur eine Kinnkorrektur vornehmen lassen würde, würde ich wohl die Lokalanästhesie nehmen

Das es kein Vergleich ist, ist mir klar, das sollte eben nur meine Sicht der Dinge wieder geben, und ich fand die Geräusche, das drücken und machen eben schon heftig und 20min. kamen mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Ich denke machbar ist heutzutage einiges, aber man sollte sich eben im klaren sein das kein Spaziergang wird. Aber dazu kenn ich mich zu wenig aus und weiß nicht wie lange so eine OP dauert. Er fragte nach Risiken und die habe ich ihm genannt, so wie ich das denke. Letztendlich muss er entscheiden, das kann ihm keiner von uns abnehmen.

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Risiken bei Kinnplastik mit Lokalanästhesie?

 

- Erhöhter Blutdruck -> Stärkere Schwellung post-OP & schlechtere Wundheilung.

 

- Ungewollte Bewegung des Patienten -> Abrutschen des Skalpells -> Nervschädigung

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Oder wenn die örtliche Betäubung nicht richtig anschlägt ... igitt.

 

Der Unterkiefer ist nicht immer so leicht zu betäuben, da habe ich schon einige Male unschöne Überraschungen erlebt.

Würde ich nicht wagen, immerhin wird da auch ziemlich dicht am Nerv gearbeitet.

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IMO kann man das nicht vergleichen. Die Extraktion der Weisheitszähne wird standardmäßig lokalanästhesiert (außer bei Angstpatienten), Kieferosteomien in der Regel nicht.

 

Hallo kiza,

 

wo kommt den diese Aussage her, ich dachte eigentlich immer, auch bei einer OP mit Vollnarkose wird auch lokal betäubt (verringert soweit ich weiß auch die Blutung, da das Lokalanästhetikum auch für ein Zusammenziehen der Blutgefäße sorgt, die Aussage ist aber ohne Gewähr, bin zu faul zum Suchen)? Auf alle Fälle war das bei meiner Bimax so, habe extra im OP-Bericht nachgeschaut, meine Schulter-OP-Berichte habe ich leider gerade nicht griffbereit, aber da bin ich mir auch ziemlich sicher, dass das zur Vollnarkose auch lokal betäubt wurde.

 

@milesdavis

 

Auch wenn Dein KC Dir die OP nur mit Lokalanästhesie anbietet, würde ich mich eher für die Variante Vollnarkose oder Dämmerschlaf entscheiden. Vor allem wegen des Punktes Geräuschkulisse, ich habe aber auch keine Ahnung, ob eventuell auch noch unangenehme Gerüche dazukommen können. Ich weiß, dass es hier auch Berichte zur ME mit Lokalanästhesie gibt, bei der letzten Suche habe ich vor allem die Berichte gefunden, die sinngemäß sagen "nie wieder", heute eher die Berichte, die in die Richtung gehen "kein großes Problem". Aber da wird ja "nur" aufgemacht, die Schrauben und Platten entfernt und wieder zugemacht, aber (normalerweise) nicht mehr am Knochen gearbeitet.

 

Dämmerschlaf könnte eine Option sein, aber von den 3 Mal, wo teilweise Dämmerschlaf war, weiß ich von zweien noch Teile. Einmal sind es nur minimale Bruchstücke, aber während es einem (mir) relativ egal ist, ob man spürt, dass im Sprunggelenk gerade etwas reingehämmert wird (ich kann auch nicht mehr sagen, ob ich es wirklich gespürt oder eher gehört habe), wäre das im Gesicht anders. Und beim anderen Mal war der Dämmerschlaf minimal zu kurz dosiert, so dass ich gegen Ende doch starke Schmerzen gespürt habe. Da es aber letztlich immer nur Impulse einer gewissen Dauer war, war es noch auszuhalten. Aber wie gesagt, auch bei einem Dämmerschlaf muß man nicht immer wirklich weg sein.

 

Eine Frage, die mir aber noch kommt: Wenn Du über die Option nachdenkst, um Geld zu sparen, weil Du Dir die OP gerade leisten kannst, ist die Frage, ob Du Dir die OP überhaupt leisten kannst? Es hört sich ja nach einer rein ästhetischen OP an. Kannst Du es Dir leisten, wenn es zu Komplikationen kommt und z.B. eine Nachkorrektur nötig ist, bzw. was ist in so einem Fall die Vorgehensweise Deines KC? Wenn Du über diese Option nachdenkst im Sinne von "Ich muss nicht unbedingt für etwas zahlen, was für mich nach reiflicher Überlegung und Information nicht nötig ist" ist es Deine Entscheidung, ich halte es nur für keine gute Sache, wenn es nur um Geldsparen um des Geldsparens geht.

 

Viele Grüße!

 

Irene

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