elenablabla

Gaumennahterweiterung - Ambulante OP und Verlauf

Hallihallo ihr Lieben, 

 

Also heute nutze ich mal meine Zeit um von meiner Gaumennahterweiterungs - OP und den Verlauf zusprechen. 

Aber vorerst mal der Behandlungsplan zur Gne: 

Mein Oberkiefer war zu eng, ich hatte einen Kreuzbiss und leichten Überbiss, und nun sollte der OK eben um 8mm geweitet werden, nach der GNE OP + Ziehen von 2 Weisheitszähnen.

 

Am 11.11.2014 hatte ich die OP, und zwar wie ichs hier nur sehr selten gelesen habe, ambulant! Heißt, ich bin um 8 Uhr morgen mit meinem Vater zu meinem Kieferchirurg in die Praxis gegangen, durfte vorher natürlich nichts trinken oder essen. Ich war vorher eigentlich gar nicht aufgeregt, hab mich sogar gefreut dass jetzt endlich was passiert! Aber dennoch war ich beunruhigt dadurch dass ich eben gelesen habe dass so oft GNE's OP mit stationären Aufenthalt von mind, 3-4 Tagen verbunden sind, und ich sollte nun also da hin und nach paar Stunden wieder nach Hause können? Wieso geht das bei mir aber bei den anderen nicht? Mein KC meinte allerdings vorher dass das nur ein verhältnismäßig 'kleiner' Eingriff wäre und die das oft und immer so machen.. Nun gut..

Der KC kam also an dem Morgen noch kurz ins Behandlungszimmer und hat nochmal genau erklärt was gemacht wird, sprich - Kiefer geschwächt, 2 Einschnitte oberhalb der oberen Zahnreihen (und noch irgendwo aber das hab ich vergessen). Dann kam auch schon einer der 2 wirklich netten Anästesistin und hat mich in den Operationsraum geführt wo ich mich dann auch schon auf die Liege legen sollte. Die beiden haben mir verschiedenste Sachen angelegt, und irgendwann kam dann die Betäubungsspritze, die ich allerdings kaum gemerkt habe - nachdem sie mich ein paar belanglose Sachen noch über meine Zukunftspläne und co gefragt haben, hab ich auch schon nichts mehr mitbekommen und bin eingeschlafen.

Aufgewacht bin ich dann in dem Aufwachraum neben meinem Vater der brav Wache gehalten hat. Total verwirrt blickte ich mich um und wusste erstmal gar nicht was geschehen war. Dann kam die Anästesistin rein und fragte mich wie es mir gehe. Ich antwortete mit gut, denn das stimmte. Außer einem leichten Ziehen an der Stelle meines Lippenbändchens (welches entfernt wurde, ohne mein Wissen) verspürte ich keine Schmerzen. Doch als ich mich aufsetzte begann es stark aus der Nase zubluten, was für mich etwas sehr neues war denn ich hatte bis jetzt noch nie Nasenbluten gehabt. Nach 20 min ausruhem im Sitzen, fragte mich die Anästesistin ob ich bereit wäre aufzustehen und in den Röntgenraum gehen, um das Ergebnis anzuschauen. Ich sagte natürlich ja - und das klappte auch alles soweit ganz gut bis ich in dem Röntgenautomat stand und bereits merkte wie mir schwarz vor Augen wurde, und sobald das Röntgen abgeschlossen war, fiehl ich auch schon beinahe in Ohnmacht. Also bekam ich eine Infusion und musste nochmal ne gute Stunde in dem Aufwachraum verbringen. 

Schließlich, nach zufriedener Betrachtung des Röntgenbildes, durfte ich auch endlich nach Hause - immer noch mit keinen Schmerzen, nur das Nasenbluten wollte nicht aufhören. 

Zuhause legte ich mich dann gleich ins Bett und wurde liebevoll von meinen Eltern gepflegt :) Und natürlich habe ich immer schön gekühlt! 

 

Die nächsten Tage verliefen alle ähnlich ab: Kühlen, Kühlen, Kühlen, im Bett liegen, Babybrei, Apfelmus und Kartoffelbrei essen, Schwellung wurde immer größer, aber trotzdem kaum Schmerzen (am Anfang nahm ich noch 3 Schmerztabletten - allerdings nur sicherheitshalber, und ab dem 4. Tag konnte ich die allerdings ganz weg lassen), Nasenbluten wurde auch besser, und Zähne putzen ging soweit auch ganz gut mit einer ganz weichen Zahnbürste und dem darauf folgenden Spülen mit Chlorahexamed. 

Als ich zur Kontrolle bei meinem KC war, meinte der das meine Schwellung sogar vergleichsmäßig klein war! 

Eine Woche später war ich dann bei meiner Kieferorthopädin und wir fingen mit dem Drehen an. 

Ich hab eine Spange die man vorne und hinten drehen kann - um die Lücke möglichst klein zu halten. Also sollte ich einmal am Tag vorne und zweimal hinten drehen. Zusätzlich bekam ich eine Spange für den Unterkiefer, weil der auch etwas zu eng ist, und eine Gummispange zum Trainieren des Lippenschlusses und der richtigen Zungenposition.

Am 21.11 wurden mir dann die Fäden gezogen und es war anscheinend alles gut abgeheilt. 

 

Beim Drehen hatte ich nie Schmerzen, und konnte es auch gut alleine bewältigen. Vom 18.11 bis zum 9.12 musste ich drehen, und meine Lücke war 5mm groß. Jetzt ist sie erst auf 4mm zurückgegangen, und das alles geht mir viel zu langsam und ich wünsche mir nichts sehnlicher als das endlich alles geschafft zu haben! Ich geh ohne meinen fetten Schal der mein ganzes Gesicht verbirgt auch gar nicht mehr aus dem Haus :( Aber da muss ich jetzt halt durch... Essen ging/geht auch immer besser, vor kurzem konnte ich sogar wieder meinen ersten Salat essen!! Nur eben harte Sachen wie Brotkruste oder Nüsse sind schwer und ja auch verboten zu essen. 

 

Aber etwas dummes ist mir dann doch noch passiert, und zwar haben sich nach 3 Wochen plötzlich meine Weisheitszähne entzündet! Ich war in Berlin, und plötzlich schwoll die ganze Backe wieder an und tat höllisch weh! Also musste ich die Reise kurzzeitig abbrechen, und in die Notfallklinik Heidelberg fahren. Das war vielleicht ein Schock. Der Arzt da meinte, dass sich da sehr viel Eiter gebildet hat, und er sofort die Stelle aufschneiden muss - Nur knapp bin ich um einen Einschnitt von außen und dem daraus verbundenen stationären Aufenthalt entkommen. Die Betäubungsspritzen taten höllisch weh, aber der Eingriff selbst ging zum Glück schnell vorbei. Die darauf folgenden Tage musste ich immer  zum Nachspülen der Wunde wieder kommen. Der Grund für diese Entzündung ist zwar ungeklärt geblieben, aber zum Glück ist jetzt alles wieder gut( was auch daran liegen kann, dass ich jetzt extrem vorsichtig geworden bin und noch mehr auf meine Zahnhygiene achte). 

 

Aber die eigentliche große Sache, die GNE, ums mal kurz zu fassen, hat mir eigentlich gar keine Probleme oder Schmerzen gebracht und war echt halb so schlimm wie erwartet. Einziger Minuspunkt ist eben die Lücke, aber selbst die Apperatur finde ich persönlich gar nicht mehr schlimm. Also alles halb so schlimm, keine Angst!! :)

 

Aber die Sache mit der ambulanten Op verwirrt mich trotzdem noch :D Vielleicht weiß ja jemand, wann man stationär aufgenommen wird und wann ambulant reicht? 

 

:473:

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Hallo elenablabla,

juhu du bist die erste, bei der die GNE, wie bei mir auch, ambulant durchgeführt wurde.

Ich dachte mir schon, das gibts doch gar nicht, dass das sonst nur stationär gemacht wird.

Bei mir ist es mittlerweile 7 Wochen Post-OP und bis jetzt auch gut und (fast) schmerzfrei verlaufen.

Ich wünsche dir alles Gute bei deiner weiteren Behandlung und einen guten Rutsch.

LG gaumenpiercing

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Hoffentlich bekomme ich noch eine Antwort immerhin ist das eine weile her.

ich soll das Stationär machen hmm ich frage mich wieso wenn es wie man sieht bei euch auch ging :D . villeicht kann mich einer ein bisschen einweisen in der Sache OP habe ziemlich angst und kann mir nicht vorstellen wie es ist nach op und dies und das .

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Hallo KaTii,

ist die GNE bei dir knochengestützt oder, wie bei mir, mit Bändern an den Zähnen ?

Könnte mir vorstellen, dass knochengestützt nur stationärr gemacht wird, weiss es aber nicht genau.

Falls du eine Hyrax mit Bändern bekommst, brauchst du dir echt keine Gedanken machen, hatte fast keine Schmerzen und musste nur vier Tage IBU einwerfen und ganz wichtig kühlen, kühlen, kühlen.

Der Speiseplan beschränkt sich halt ein bis zwei Wochen auf Babybrei und ähnliches, man tastet sich langsam wieder ans normale Essen ran, wobei Brot bei mir immer noch gestrichen ist, ich nehm halt Sandwichbrot.

Habs mir auch viel schlimmer vorgestellt, im Nachhinein bereue ich nur,daß ich es nicht schon viel früher gemacht habe.

LG

gaumenpiercing

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