DonHomer

Bin verunsichert

Hallo, ich bin vor einiger Zeit wegen schiefer Zähne bei einem Kieferorthopäden gewesen (trug bis 16 eine Spange, nun mit 27 ist alles wieder hin). Der behandelnde Kieferorthopäde machte mich auf einen zu weit hinten liegenden Unterkiefer aufmerksam, circa 10mm nach seiner Aussage. Eine OP würde er empfehlen.

Seitdem bin ich total verunsichert. Natürlich ist mein Gesicht im Profil wenn es entspannt ist nicht symetrisch. Nur hat mich vorher niemand je darauf hingewiesen, wenn ich nun Verwandte und Bekannte fragen, sagt auch keiner, daß es besonders auffällig wäre. Auch während der Zeit meiner Zahnspange wurde das Thema nie erwähnt-als attraktiv bezeichnet mich aber auch niemand.

Nun bin ich quasi den ganzen Tag in Gedanken bei meinen Zähnen und meinem Kiefer. Ich habe schreckliche Angst vor einer OP und deren Risiken (wurde nie operiert). Wenn ich mich selber im Profil fotografiere, dann fällt schon ein Unterschied auf, wenn ich meinen Unterkiefer vorschiebe.

Ich möchte nun noch andere KOs nach ihrer Einschätzung fragen, dennoch hab ich wahnsinnige Angst vor einer OP. Was wäre denn, wenn ich nur die Zähne korregieren ließe, nicht aber den Kiefer? Kann man damit auch leben? Ich mein, ging ja bis jetzt auch. Und ich meine, daß mir persönlich eher an geraden Zähnen gelegen ist, als an perfekter Symetrie.

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HI Donhomer, herzlich willkommen im Forum.

Also meiner Meinung ist deine Fehlstellung der Zähne eine Aufforderung an dich etwas für die Gesunderhaltung dieser zu machen. 10mm für das Verschieben des UK ist schon sehr viel. Da ist die Frage, ob deine Kauzone ( Seitenzahnbereich) noch stabil ist. Dann ist die Frage, wie deine Verzahnung aussieht. Vielleicht hast du ja die Möglichkeit und kannst uns 1-2 Fotos hier reinsenden und wir sehen dann mehr. Also normalerweise ist das ein Fall für eine OP. Die Frage ist, ob man das -nur- mit einer festen Spange überhaupt stabil für die Dauer hinbekommt? Ich glaube nicht, was ich bisher so gehört habe. Grüßle matteo:-P

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Mit Fotos schau ich mal, momentan sind die Lichtverhältnisse zu schlecht.

Also meiner Meinung ist deine Fehlstellung der Zähne eine Aufforderung an dich etwas für die Gesunderhaltung dieser zu machen.

Also die Korrektur ist ja gar nicht das Thema, begradigt werden soll das ja alles. Zum Zahnarzt geh ich auch 4 mal im Jahr, "gesundheitlich" ist es soweit ok, blos schief ist es eben leider.

10mm für das Verschieben des UK ist schon sehr viel.

Eben, und das wundert mich. Mich haben weder Zahnärzte, noch meine Mitmenschen auf einen so weit zurückliegenden Kiefer angesprochen. Und das verunsichert mich so sehr. Entweder seh ich auf deutsch gesagt so scheiße aus, daß die Unterkieferrücklage auch nicht mehr erwähnenswert war-oder eben, sie ist nicht auffällig.

Dann ist die Frage, wie deine Verzahnung aussieht.

Momentan sehr schlecht, weil sich vieles verschoben hat, vorwiegend im oberen Frontzahnbereich. Mir kommt es aber so vor, daß ich überwiegend deshalb nicht richtig beisse, weil es zur Verschiebung gekommen ist, nicht wegen der Rücklage. Als die Zähne noch gerade waren, war das Bissgefühl völlig ok.

Die Frage ist, ob man das -nur- mit einer festen Spange überhaupt stabil für die Dauer hinbekommt?

Naja, aber ob dauerhaft, kann auch mit einer OP nicht gesagt werden. Und ich zweifele eben, ob ich mich so etwas aussetzen möchte. Da sind ja neben den normalen OP-Risiken noch die Risiken etwaiger Nervenschäden etc.. Und das dann letztenendes nur für ein ästhetisches Ideal? Weil, Zahngesundheit hin oder her, daß da quasi immer was gemacht werden muss, je älter man wird, ist glaube ich unbestritten. Im Grunde gehts da doch eher ums Äußere, perfekte Zähne bis ins Grab sind selbst bei Leuten, die nie eine Kieferop nötig hatten, die absolute Ausnahme.

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(trug bis 16 eine Spange, nun mit 27 ist alles wieder hin).

Hattest du da keinen Retainer?

Weil, Zahngesundheit hin oder her, daß da quasi immer was gemacht werden muss, je älter man wird, ist glaube ich unbestritten. Im Grunde gehts da doch eher ums Äußere, perfekte Zähne bis ins Grab sind selbst bei Leuten, die nie eine Kieferop nötig hatten, die absolute Ausnahme.

Da hast du schon recht, nur geht es ja eigentlich um Fehlstellungen, die dir Schmerzen bereiten, dich nicht mehr richtig kauen oder reden lassen.

Es geht also weniger um ästhetische Gründe, obwohl man sagt, wenn etwas ästhetisch aussieht, ist es von der Funktion auch in Ordnung. Hier liegen die Mißstände aber im Mund verborgen und da bist du umso mehr angesprochen etwas für die Funktion deiner zähne zu machen.

Man wird aber älter und dann verschiebt sich auch wieder etwas, oder der Kiefer bewegt sich anders und die Belastung der Zähne ist eine andere. Gruß matteo:-P

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Hallo,

so wie Dir ging es mir vor einigen Monaten auch. Bei mir liegen 11 mm zwischen Unter bzw. Oberkiefer. Bei mir hat die Behandlung allerdings schon angefangen und ich hab meine feste Spange bekommen eine UK-Vorverlagerung folgt.

Aber bei mir werden bei der OP nicht die kompletten 11 mm ausgeglichen, mit der Zahnspange wird der Oberkiefer um einige mm zurückgeholt, da die Zähne sehr weit vorstehen (blöd gesagt: Regenschirm) und dann der UK vorverlagert so dass man sich in der Mitte trifft, vereinfacht dargestellt.

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Hallo DonHomer,

ich hab vor kurzem meine persönlichen Erfahrungen zur Entscheidung bez. Kiefer-Op reingestellt (findest du unter Kieferoperationen: Thread Kiefer-OP: nein-jein-ja!) - vielleicht hilft dir das ein bissl.

ich wollte auch "nur" gerade Zähne, aber das Ergebnis bleibt eben nicht, wenn der Biss nach Begradigung nicht stimmt, außerdem ist es gesundheitlich nicht gut.

op hab ich jetzt noch vor mir, aber ich bin froh mich dafür entschieden zu haben,

liebe grüße

sabine

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Ja, ich muss halt nochmal schauen. Ich werd mir noch zwei weitere Meinungen bei Kieferorthopäden holen und wenn die alle ne OP befürworten, dann werd ich mich wohl oder übel meinem Schicksal fügen. Mir ist es langsam auch egal, ich will endlich mit der Behandlung anfangen.

Vielleicht gehts ja irgendwie doch ohne OP, wenn nicht, dann halt nicht.

Aber könnte man nicht theoretisch diesen Draht (weiß nimmer, wie der genau heisst) einsetzen lassen, daß sich die Zähne nicht mehr verschieben können? Je nach dem, wie "gering" der Überbiss dann wäre, wär das doch ne Alternative?

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Hi DonHomer!

Ich kann Dir nur empfehlen, alles zu tun, damit Dein Biss in Ordnung kommt. Ich kann da ein Lied von singen.......

Hatte aufgrund meiner Fehlstellung irgendwann tierische Migräneanfälle bekommen, die Gottseidank seit der OP (OK-Vorverlagerung, "nur" 5 mm.....) wieder verschwunden sind.

Ich bereue jeden Tag, den ich nicht früher operiert wurde. Seit meiner Korrektur weiß ich, was es heißt, anständig kauen und beißen zu können und eines kann ich Dir sagen - das kann man sich, wenn man den Vergleich nicht hat, garnicht vorstellen.

Ich hab lange gebraucht, bis ich mich damit abgefunden habe, dass ich operiert werden musste. Hab 3 Chirurgen und mehrere Zahnärzte konsultiert. Aber als sich von allen mehr oder weniger das gleiche zu hören bekam....

UND JETZT BIN ICH ÜBERGLÜCKLICH, DASS ICH'S GEMACHT HAB!!!!!!!!

Also, nur Mut - auch Du packst es!

Liebe Grüße

Silvia

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So, ich habs jetzt mit der Spange angeleiert-warte nur noch auf die Krankenkasse, wird dann wohl im Januar losgehen.

Bin nun bei einer Kieferorthopädin gelandet, die auf mich nen guten Eindruck gemacht hat. Sie sagte zwar, daß es auch möglich ist, daß ich ohne OP zurecht komme, wirkliche Sicherheit gäbe es wohl nur mit OP.

Ich müsste ohne OP halt ständig selber meinen Biss kontrollieren etc.. Ich persönlich halte das aber für nicht so praktikabel, was aber vor allem an der momentanen Gebisssituation liegt. Ich werd ja sehen, wie realistisch das ist, wenn die Zähne wieder einigermaßen begradigt sind und ich so beissen kann, wie ich dann soll.

Aber ich denke, ich werde die OP wohl machen lassen, dann bin ich mit dem Thema durch. Und wies ausschaut ists ja "nur" der Unterkiefer, das werd ich schon überleben.

Irgendwie freue ich mich auch, daß es jetzt los geht. Grob geschätzt brauch ich die Spange wohl auch nur ein knappes Jahr zu tragen, was ja nun wirklich nicht zu lange ist. Ich weiß nur nicht so recht, welches Spangenmodell ich nehmen soll. Es läuft mangels Kohle wohl aufs Standardmodell raus, das doch sehr auffällig ist. Auf der anderen Seite, es dient ja meiner Gesundheit und ein Gips bei gebrochenem Bein ist auch nicht sexy-insofern ist der Ästhetikaspekt für mich eigentlich nicht wichtig.

Oder sprechen auch noch behandlungstechnische Gesichtspunkte für teurere Varianten? Meine KO erzählte noch von Speedbrackets, mit denen man mehr machen können soll, die sprengen aber mein Budget. Wie siehts bei den anderen weniger sichtbaren Varianten aus? Können die auch nicht mehr als das Kassenmodell, sehen lediglich besser aus? Weiß das jemand?

Und wie lange muss ich damit rechnen, nach einer OP nich kauen zu können? Dauert das länger als nen Monat? Kann ich nach der OP recht schnell wieder sprechen? Das macht mir neben der Narkose am meisten Angst.

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Hey!

Es kommt glaube ich immer darauf an wie die Lippenbewegung und der Mund geformt ist, ob man eine Zahnspange stark sieht oder nicht. Ich habe die ganz normalen Brackets (Budgetgrund) und wurde sogar noch 3 Monate nach Beginn erstaunt angesprochen ob ich denn eine Spange hätte. Es kommt halt darauf an ob man deine Zähne stark sieht beim Sprechen oder nicht.

Und es ist ja wirklich nur 1 Jahr und es gibt schlimmere Sachen als eine Spange. Im Nachhinein ging das Jahr mit der Klammer bei mir doch recht schnell um...

Gruss

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Ja, ich werd auch das Kassenmodell nehmen, ich find das auch gar nicht so schlimm. Und ein Jahr ist ja wirklich nicht so lang, wäre auch ganz praktisch, wenn die OP in der kalten Jahreszeit gemacht wird.

Ich kanns auch mittlerweile kaum erwarten, daß die Behandlung endlich anfängt.

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Also ich habe normale Brackets und am Oberkiefer von Eckzahn zu Eckzahn farblose. Damit bin ich eigentlich ziemlich glücklich. und die haben insgesamt nur ca. 40€ mehr gekostet als die normalen, denn mein KFO klebt so und so nur nickelfreie und qualitativ hochwertigere Brackets, für die ich eh schon draufgezahlt habe. Da war der Mehrpreis für die Keramikbrackets schon fast egal.

Gruss, Johanna

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Bezahlt denn die kasse die Zahnspange ohne OP weil du ja auch schon über 18 bist, bei mir wude es nur in Verbindung mit der OP genehmigt.

Wenn ich diese nicht hätte durchführen lassen hätte ich alle Kosten selbst tragen müssen.

Weil so die begründung der krankenkasse ohne OP die Therapie unnötig wäre.

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Nein, auch bei mir wird erstmal nur bezahlt, wenn eine OP notwendig ist. Meine Kieferorthopädin meinte lediglich, ich könne ggf. versuchen, mit der Kasse zu verhandeln, sollte sich im Verlauf herausstellen, daß ich gut zu recht komme und keine OP für notwendig halte. Die Chancen, daß die Kasse sich darauf einlassen würde, liegen wahrscheinlich bei nahe Null. Deshalb werd ichs auch mit OP machen.

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hallo donhomer!

klar kann man manchmal auch ohne op die zähne richten. hab auch einen vorbiss (7 mm) und mein arzt meinte, ich sei ein grenzfall, ich könnte eine op haben oder "nur" eine zahnspange & zwei zähne ziehen. ich hab mich für zweiteres entschieden!

lg

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