ewchen

UKVV bei 7,5 mm??

73 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

 

Ich habe Überbiss wie der KFO festgestellt hat 7,5mm und schiefe Zähne.

Jetzt stehe vor der entscheidung meine zähne sowie den unterkiefer richten zu lassen.

Ich habe bisher keine probleme mit kauen, keine schmerzen bis auf das optische. 

Meine Zahnstellung hat mich schon immer sehr unsicher gemacht, ich zeige Sie nicht gerne  und werde durch Sie auch im Leben eingeschränkt (Traue mich zb. nie Zähne zu zeigen beim Lachen).

 

Habt Ihr Erfahrung mit 7,5mm-8mm?

Was soll ich machen, ist das Optische ein Grund zu UKVV?

 

Natürlich möchte ich schöne Zähne haben und nach Beratungsgesprächen wurde mir
gesagt, dass ohne eine Operation keine optimale Kieferlage erreicht werden kann.

 

Soll ich es machen oder sein lassen,

übrigens ich bin schon 34 ob nicht zu alt dafür?

 

Ich freue mich auf eure Kommentare.

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Wenn du schon den Weg in dieses Forum gefunden hast, wird der Leidensdruck schon entsprechend groß sein. Also würde ich dir definitiv dazu raten, es machen zu lassen. Und nein, mit 34 bist du dafür nicht zu alt. Wirst merken, dass es hier viele Leidensgenossen gibt, die teilweise sogar noch älter sind..

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Nein, zu alt bist du nicht. Implantate sind immer ein Problem für Orthodonten, aber ich nehme an, dass du davon keine hast.

 

Jedenfalls überwindet man eine Strecke von 7.5mm nicht einfach mit ein paar Monaten Spange, da muss dann schon der MKG-Chirurg ran.

 

Wie dringend es aus ästhetischen Gründen ist, lässt sich ohne Fotos nicht beurteilen. Man kann ausschließlich mit KFO die Zahnreihen schon gerade biegen, dann sieht das Lächeln nicht mehr so komisch aus, aber die Gesichtsform insgesamt kann u.U. noch komisch aussehen, außerdem wirst du mit einem großen Versatz zwischen OK und UK nicht richtig beißen können und das Ergebnis der KFO bildet sich nach Ende der Behandlung auch gern wieder zurück, wenn die Kiefer nicht sauber stehen.

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Übrigens: Wenn du eine UKVV vor dir hast, bist du damit herzlich eingeladen ins Forum "Kieferchirurgie/Kieferoperationen".

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Hi ewchen!

 

Ich kann sancho1980 und drhorse nur zustimmen.

 

1. 34 ist nicht zu alt. Mein Onkel ist 50 und hat sich zu einer Regulierung und UK VV entschlossen. Bisheriges Ergebnis nach OP: Es tat ihm nicht nur optisch gut und er bereut es nicht!

 

2. Ob du es machen sollst oder nicht kann dir hier niemand sagen. Das letzte Wort hast du.

 

Ich (28) habe auch einen starken Überbiss von 9mm und meine UKVV ist im Oktober. Bin seit nem guten Jahr mit Regulierung und froh darüber.

 

Wie geht es dir mit dem abbeißen? Ich konnte zb, nicht von einem Wurstbrot abbeißen ohne die ganze Wurst runterzuziehen ;)

Benutzt du die Schneidezähne? Denn ohne Beanspruchung (meinte versch. Ärzte bei meinem Gebiss) kann es sein´, dass mir später die vorderen Zähne locker werden...

 

Und sich für eine Regulierung zu entscheiden heißt ja auch noch nicht dass du dich auch gleich zwecks OP entscheiden musst.

Mein Orthopäde meinte ich habe 2 Optionen:

Einen VW, oder einen Porsche ;) Dh. entweder "nur" reguliert oder +OP.

 

Alles Gute für deine Entscheidung!

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Ich mache es kurz, da ich aus Erfahrung spreche: Wenn dich dein Profil stört oder das Aussehen des Gesichts, dann mach die OP. Wenn du mit geschlossenem Mund keinen Veränderungswunsch an dir hast und du einfach deine Zähne, nicht aber die Kiefer, signifikant anders haben willst, dann mach es ohne. Viel Erfolg!

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Also zuerst danke euch für die Antworten,

ich fühle mich gleich besser:)

 

Ich habe eintlich keine Probleme mit kauen nur vielleicht wie du Helene schreibst - ganz dunne scheibe Wurst abzubeißen ist nicht gerade einfach. Zum abbeisen (jahre Übung:)) mein UK verschiebt sich nach Vorne. Genau das gleiche passiert wenn ich spreche (auch viel geübt vor dem Spiegel) so dass man nicht sieht dass ich Überbiss habe.

Ich korrigiere mein Kiefer jetzt automatisch.

 

Meine Familie ist gegen OP weil sie alle eben den Überbiss nicht wirklich sehen weil ich das ganze so gut gelernt habe zu kaschieren.

 

Ich habe auch 4J Tochter die war noch nie länger als 5 Stunden von mir getrennt und wir wohnen auch nicht mehr( seit 2J) mit Ihrem Vater zusammen.

Natürlich kann sich Oma und der Vater um sie kummern aber schon eine Nacht Trennung mit Ihr macht mir Angst und mann soll 4-7 Tage nach dem OP in der Klinik bleiben:((

Und dann kann man auch nicht reden,

 

Ich habe am 22.01.15 noch einen Termin mit dae KFO und dem Chir. zusammen um die Deteils zu hören und dann muss ich mich entscheiden.

Ich kann schon jetzt nicht schlafen.

 

.

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Also hier zu dem Beitrag sind noch meine Fotos und die letzte davon wie ich gut das Überbiss kaschieren kann.

 

Und was denkst du Sancho? ist es auch optisch notwendig für die OP ?

Ein steht fest , allein Zahnspange löst das Problem nicht.

 

Vielleicht wenn ich gelernt habe mein Überbiss zu retuschieren soll ich weiter damit leben ohne zu lächeln natürlich:)??

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Ob du die Behandlung machen sollst oder nicht, kann dir hier keiner abnehmen. Ich persönlich finde, dass du dich weder für deine Zahnstellung noch für deine äußere Optik in irgendeiner Art und Weise schämen müsstest. Gerade im letzten Bild siehst du bildhübsch aus, insofern kann ich deine Familie schon verstehen, dass sie dir von der Op abraten.

 

Lass dir doch bei dem Gespräch mit KFO und Chirurg genau erklären was gemacht werden soll. Und lass dir vom KFO einen genauen Behandlungsplan erstellen und entscheide dann, was du tun möchtest.

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Hallo ewchen,

 

ich bin ebenfalls der Meinung, dass du für diesen Schritt keinesfalls zu alt bist. Wenn man damit unzufrieden ist, kann man das ganze Leben lang noch etwas dagegen unternehmen ;) 

 

Ich selbst bin 22 Jahre alt und trage seit einem Jahr eine Zahnspange, wegen eines Überbisses von 10 mm. Durch die Zahnspange konnten schon mal ca. 3 mm "gerichtet" werden. Allerdings steht mir die UK VV nun auch bevor. Mir wird von meiner Familie auch die ganze Zeit gesagt, dass das nicht notwendig wäre... mir geht es da wie dir... mit der Zeit lernt man es das ein wenig zu kaschieren. Aber wirklich lachen mochte ich deswegen trotzdem nicht :/ 

 

Du musst dich fragen, wie du das selbst sieht, denn nur du allein bist diejenige, die sich in ihrem Körper wohlfühlen muss :) 

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Danke Flo.89,

 

  vielleicht sieht das nicht so aus aber ich habe 7,5mm Überbiss und schon 2 Kfo haben gesagt dass ohne Op ( genauer Unterkiefervorverlagerung) keine optimale Kieferlage erreicht werden kann.

 

Jetzt am 06.01.15  war ich bei einem Prof.Dr.Bumann in Berlin (vielleicht habt ihr etwas von Ihm gehört).

Er hat mir vorgeschlagen erst UKVV und dann die feste Zahnspange.

 

Am 22.01. habe nochmal einen Gespräch mit dem Chirurg der mit Ihm zusammen alles plannt und ..

Der Prof. hat gesagt entweder ich mache es richtig oder ich lebe damit weil es bringt nichts ( Zahnkronen, Zahnveneeres oder nur Spange).

Und die Entscheidung muss ich selber treffen.

Ob das Leiden und so viel Aufwand in meinem Fall echt sinvoll ist?

ich will auch nicht zu viel abnehmen weil ich sowieso nur 47 kilo bei 1.62 wiege.

Ich muss so viel bedenken.

Und will ich auch natürlich schöne Zähne(Gebiss):))

 

 

 

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Dann bin ich mal gespannt, wie die Entscheidung ausfällt :) 

 

 

Vor der Sache mit dem Gewicht verlieren nach der OP habe ich ebenfalls Angst... wiege auch nur 48 kg bei 1,63 m :x

Habe mich allerdings schon bezüglich Shakes erkundigt, die den kompletten täglichen Bedarf abdecken, damit ich nicht vom Fleisch falle :D

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Hallo Female_dreams,

 

danke dir für die Antwort.

Du hast auch Recht, man soll sich wohlfühlen in seinem Körper und ich wegen meine Zähne  werde  im Leben eingeschränkt (schäme mich  die zu zeigen beim Lachen).

Ich habe auch ehrlich gesagt Angst ;

ob das richtig wird gemacht, dass ich für ein paar Tage weg muss von meine kleine Tochter, dass ich dann erst nicht mit Ihr sprechen kann, dass ich obwohl sehr schlank bin abnehmen werde dürch den Op, ob es während der Op nichts schief lauft, und .....

So viele Fragen gehen mir dürch den Kopf, dass ich seit ne Woche bis spät Nachts wach bin und morgens wenn ich aufstehen muss, nicht aufwachen kann.

Mal bin ganz fest entschlossen die Op zu machen, mal bin verzweifelt oder negativ eingestellt. 

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Deine Probleme kann ich sehr gut nachvollziehen... habe mich auch immer sehr geschämt zu lachen ._. 

Früher wurde ich wegen meinen Zähnen bzw. meinem Biss von Mitschülern und Anderen gemobbt... das hat es nicht wirklich besser gemacht. Klar lernt man mit der Zeit das zu kaschieren, aber innerlich ist man dennoch unzufrieden, weil man gerne mal aus vollem Herzen lachen würde ohne sich Gedanken zu machen, wie seltsam das jetzt wohl wieder aussieht und sich direkt verkrampft.

 

 

Vor der OP an sich habe ich auch Angst... habe im Allgemeinen Angst vor Ärzten und dergleichen, daher hat mein KFO mir eine Klinik nahe gelegt, die das sehr oft machen und darin wirklich geübt sind. Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit dem operierenden Chirurgen... er hat mir alles ganz in Ruhe erklärt und alle meine Fragen soweit beantwortet, dass er mir einen Teil der Angst genommen hat.

 

Natürlich sind die Ängste nicht ganz weg, aber ich schätze, dass wenn du dich zu dem Schritt entscheidest und deiner Familie erklärst, dass dir das wirklich wichtig ist... wird sie dich sicherlich unterstützen wo sie kann :) 

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Da bin ich nicht alleine die so schlank ist wie ich sehe:)) female_dreams

 

meinsst du werden wir nicht zu viel abnehmen? wie viel von dem Fläschen muss man trinken 4-5 täglich? über 6 Wochen in abwechslung mit 

Supchen :))

Na dann ein Problem gelöst. Und dann nie wieder Shakes:(

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Also ich hoffe mal, dass wir da dann nicht so viel abnehmen :D

 

Habe mich im Internet ein wenig schlau gemacht und bin auf etwas gestoßen, was ich damals schon mal im Fernsehen gesehen habe... das Zeug schimpft sich "Soylent" und kommt ursprünglich aus Amerika. Es enthält alles was man so zum Leben benötigt und kann über den Tag verteilt getrunken werden oder aber in 3 "Mahlzeiten" aufgeteilt werden. Insgesamt hat man dann einen täglichen Satz von knapp 2.000 kcal. 

 

Das Original bekommt man aber nicht in Deutschland, aber z.B. eine Deutsche Variante. Ich habe mich hier für eine Variante aus den Niederlanden entschieden, da es die dort auch mit Geschmack gibt... auch verschiedene Sorten, da hat man dann auch ein wenig Abwechslung :P 

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Na super,

und man muss es warsheinlich über Internet bestellen oder kann das die Apotheke bestellen?

 

Hast du schon einen Termin für den Op?

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Ob man das auch in der Apotheke bekommt weiß ich nicht. Vielleicht einfach mal hingehen und sich beraten lassen... evtl. haben die ja etwas in die Richtung, was sie dir anbieten können.

 

Ja, hatte letzte Woche mein Vorgespräch, der Termin ist am 11.03.15

Habe also noch ein wenig Zeit mich darauf vorzubereiten :D

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Das ist doch bald.

na dann wünsche ich dir alles gute und drücke die Daumen.

Melde dich bitte auch wie es gelaufen ist und wie es dir geht.

Bis dahin werde ich auch warscheinlich die feste Entscheidung treffen.

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Hallo,

 

ich hatte meine UKVV am 01.12.14 und kann euch die Angst bzgl. nicht Sprechen können und vor einer großen Abnahme aufjedenfall nehmen.

Mit dem Splint ist das Sprechen zwar anstrengend und einige Wörter sind ehr schwierig, aber ich wurde von meiner Familie gut verstanden :-). Mit dem Abnehmen hatte ich auch keine Probleme, klar hatte ich nach der ersten Woche auch ein paar Kilos weg, aber nach 2-3 Wochen konnte ich wieder ziemlich viel essen und mittlerweile klappt eigentlich fast alles wieder.

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Zum Thema Gewicht: Ich habe mich vor der OP einfach ordentlich gepäppelt und jeden Tag Pizza und Donuts gegessen. :biggrin: Damit habe ich ungefähr 3 Kilo zugenommen, die die 5 Kilo, die nach der OP weg waren, ausgeglichen haben.

 

Davon ab ist es natürlich auf lange Sicht ohnehin sinnvoll, abzuklären, woher ein so starkes Untergewicht kommt. Ich wiege knappe 10 Kilo mehr auf eine ähnliche Größe und bin immer noch ziemlich schlank, ganz gesund hört sich das jedenfalls nicht an. Erst Recht für so eine heftige OP sollte der Körper auch was abkönnen, ganz ohne ist das nicht.

 

Nach der OP kann ich auch Fresubin empfehlen. Es gibt Flaschen mit 2 Kalorien pro ML, damit kommt man gut über den Tag. Dazu viele weiche Nudeln, Suppen mit Sahne, Pudding und gematschte Bananen, man kriegt das schon überlebt.

 

Zur Frage, ob man es machen soll: Nach meiner Einschätzung kommt das Thema doch immer wieder hoch, wenn man einmal damit angefangen hat. Ich war mit 19 beim KFO deswegen, habe dann 10 Jahre gewartet und es nun doch noch gemacht - es lässt einen eben doch nicht los. Und ich bereue die Entscheidung nicht. Ich hatte primär funktionelle Probleme und was manche Leute optisch schildern, hat mich nie gestört. Ich fand meinen Überbiss charmant, mein Profil in Ordnung und mich selbst ansonsten prima, so wie ich bin. Aber jetzt, wo ich sehe, was sich durch die Behandlung optisch getan hat, frage ich mich, wieso ich es nicht eher gemacht habe. ;) Ich bereue es keinen Tag, auch wenn es ein harter Weg war.

 

Ich glaube, wenn man es lassen möchte, dann sollte man sich dazu wirklich bewusst entscheiden und es dann abhaken - so lange es immer wieder an einem nagt, hat man doch keinen Frieden, bis man es gemacht hat.

 

Von den Fotos her würde ich schon meinen, dass es sich von den Zähnen her lohnen würde - auch wenn das restliche Gesicht schön ist, sieht man schon, wo das Problem ist. Die Tatsache, dass du die Fehlstellung kompensierst (sog. Sunday-Bite) spricht ja auch irgendwie für sich. Ich habe das jahrelang auch gemacht, ohne das zu wissen. Erst mein Chirurg meinte, dass ich dauernd nach vorne schieben, am Kinn rumspiele, Grimassen schneide -ich wusste das gar nicht. Recht hatte er. Und das alles ist seit der OP wie weggeblasen, ich habe auch das Bedürfnis nicht mehr, was zu verschieben. Das kommt auch den Kiefergelenken zu Gute.

 

 

Ob du die Behandlung machen sollst oder nicht, kann dir hier keiner abnehmen. Ich persönlich finde, dass du dich weder für deine Zahnstellung noch für deine äußere Optik in irgendeiner Art und Weise schämen müsstest. Gerade im letzten Bild siehst du bildhübsch aus, insofern kann ich deine Familie schon verstehen, dass sie dir von der Op abraten.

Die meisten Familien raten einen von diesen Behandlungen ab, egal, wie man aussieht. Einfach, weil sie sich Sorgen machen. Mich persönlich hat es immer sehr gestört, wenn es hieß, dass ich das optisch nicht nötig hätte, weil man auch an die Langzeitfolgen denken muss und eine große Fehlstellung einfach nicht so tolle Prognosen mit sich bringt. Es ist ja eben keine Schönheitsop, wenn einem die Chirurgen aus gesundheitlichen Gründen dazu raten und die Kasse die Behandlung ebenfalls übernimmt.

 

Davon ab hat man gerade mit zurückliegendem Oberkiefer auch genug Möglichkeiten, hübsche Bilder zu bekommen, gerade als Frau. Man sieht eben weich und süß aus. Je nach Bild sieht man die Fellstellung dann allerdings doch. Ich stelle einfach fest, dass es seit der OP deutlich einfacher ist, vorteilhafte Bilder von mir zu machen. ;) Früher dachte ich oft "Meine Güte, wie sieht das denn aus?"

 

Im echten Leben und im Umfeld ist es als Frau denke ich häufig leichter mit einem Überbiss, als mit einem prominenten Unterkiefer. Das fällt einfach weniger negativ auf und man kann dennoch als attraktiv wahrgenommen werden. Erst Recht mit langen Haaren und großen Augen, das kommt eben gut an. Viele Betroffenen leiden dennoch unter der Fehlstellung und man verirrt sich ja nicht umsonst hierher.

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Hey, ich habe meine UKVV gerade hinter mich gebracht. Ich bin übrigens 34 Jahre als. Ich bereue es in keinem Falle. Ich habe sie allerdings nicht wegen der Optik gemacht sondern wegen der Funktion im Kiefer. Kreuzbiss und keinen Kontakt zu den Backenzähnen. Dadurch Nackenverspannungen, Rückenleiden etc. Daraus ergibt sich unter umständen leider viel im Körper. Den UK habe ich bestimmt 10 oder mehr Jahre vorgedrückt. Ich habe keine Ahnung wo das angefangen hat mit der Rücklage. Bis ich 20 war hatte ich KFO Behandlungen, aber die wurden wohl nicht zu 100% richtig gemacht. Das Vordrücken ist nicht gut für den Nacken da sich dadurch deine Wirbel anders stellen bzw werden sie anders gezogen. Ich kann das nicht richtig beschreiben, aber irgendwann geht es auf den Körper über. 

Eine OP ist sicher keine einfache Sache. Knapp 1 Woche KH ist schon lang und Fit ist man nicht zu 100%. Mit einem Kind sicher keine leichte Aufgabe. Da brauch man schon Unterstützung von der Familie oder Freunde. 

Abgenommen habe ich nicht zum Glück. Ich bin 170cm groß und wiege gerade mal 50kg, aber bei mir gibt es die Magensonde als Pflicht bis man selbst Brei schlürfen kann oder entlassen wird. Ich bin jetzt in der 5. Woche Post-OP und zerdrücke am Kiefer seit 2 Wochen Brot und alles was sich aufweichen lässt. Dazu gibt es noch Fresubin um auch wirklich auf die nötigen Kalorien zu kommen. Mein Gewicht ist nach wie vor da wo es war und ich fühle mich gut.

Eine Entscheidung kann dir sicherlich keiner Abnehmen, aber mit ein wenig Spucke, Durchhaltevermögen und wichtig Unterstützung schaffst du das sicher :) Ich bin mit dem Ergebniss sehr zufrieden und ja natürlich freut es mich das sich mein Aussehen jetzt auch verbessert hat :). Ich habe zwar noch einen Weg zur Feinjustierung bei der KFO vor mir, aber das ist jetzt alles nurnoch eine Frage der Zeit :) Ich wünsche dir viel Glück und bin gespannt wie Du dich entscheiden wirst. Und falls du dich bei einem KFO oder KC nicht 100% gut aufgehoben fühlst, schau dir noch weitere an. Es gibt riesen Unterschiede. Ich hatte mir damals 2 KC's angeschaut. Der 1. war privat und ist sofort auf meine große Nase eingegangen und hat nur gesagt ja UKVV geht. Kein Problem. Die zweite Klinik (Marburg) wo ich war war tausendmal besser, freundlich, es wurde alles erklärt, ausgemessen etc. Ich bin bis heute sehr zufrieden damit :) Alles gute dir.

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Und was denkst du Sancho? ist es auch optisch notwendig für die OP ?

Nein, optisch finde ich nicht, dass du's nötig hast. Ganz im Gegenteil...

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Hallo AlinaH,

 

das ist eine gute Info,

konntest du schon nach der UKVV gleich nach dem du aufgewacht bist etwas sagen, oder ging das erst nach 2-3 Tagen?

Wann dürftest du nach Hause?

Wie geht se dir jetzt?

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Hallo ihr lieben,

 

ich kriege echt immer mehr Mut.

 

Goriwyn das stimmt, das Gesicht passt zu den Zähnen nicht oder umgekehrt..:)

und auch Floh.89  muss ich zustimmen. Nicht mal die Haare und die große Augen können das schlimme Gebiss verstecken wenn ich mit ganzen Herzen lachen möchte:(

 

Also echrlich wenn nicht meine kleine Tochter würde ich bei kommenden Termin am 22.01. mit dem Chirurg und dem KFO  für die Behandlung zustimmen.

Jetzt muss ich überlegen wie kriege ich das ganze mit meine kleine hin,  wie ich sie auf mein neues Walros-Hamster Gesicht vorbereite und dass ich für winiegstens 3 Tage nicht zu Hause sein kann, und noch auch dass ich vielleicht nicht so viel sprechen werde wie sonst.

 

Ich glaube wenn ich mich für sowas entscheide dann will ich die OP im sommer,

dann kann  der Vater mit der kleine viel unternehmen.

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