Elite

Lt. KFO keine Übernahme der Behandlung

Hallo in die Runde,

 

seit ein paar Wochen habe ich Gewissheit und nun ist klar, dass eine Kiefer-OP erforderlich ist. Was ich zunächst gar nicht schlecht finde, da mir mein Kiefer seit drei Jahren Probleme im Alltag bereitet.

 

Zur OP: Es wird wohl eine Unterkiefervorverlagerung (mit Kinnkorrekur > wahrscheinlich Plastik?). Fest steht auf jeden Fall, dass Unterkiefer und Kinn gemacht werden. Eine Bimax ist nicht ausgeschlossen, bezweifle es aber stark. Mit der OP habe ich ohnehin fest gerechnet, daher habe ich kein Problem damit und freue mich sogar darauf.

 

Leider habe ich eine weitere Nachricht erhalten, die mir so gar nicht gefällt. Ich muss eine feste Zahnspange tragen, um so die bevorstehende OP "vorzubereiten". :533: Ich trug ich meinem jungen Leben bereits eine feste Zahnspange (drei Jahre), daher ist das echt bitter. Der Chirurg hat also ein Behandlungsvorschlag erstellt und mich an meinen KFO weitergeleitet. Klar ist: Ich muss die Zahnspange ca. ein Jahr tragen. Als wäre das nicht schlimm genug, meinte der KFO, dass ich die Behandlungskosten in Höhe von ca. 4.000 € selber tragen muss, da ich bereits über 18 bin. Außerdem sei mein Kiefer/Biss nicht so signifikant verschoben, so dass keine Voraussetzungen für eine Kostenübernahmen bestünden. Und das obwohl ich seit drei Jahren Schmerzen habe, die anhand der MRT-Bilder zu nachvollziehen sind. Außerdem wurde eine Arthrose im Kiefergelenk festgestellt. Angeblich reiche das alles nicht aus, weil die KK nach anderen Parametern entscheiden.

 

Als ich den KFO fragte, ob ich es mit einem Antrag wenigstens versuchen könnte, blieb er bei seiner Meinung, dass das nichts bringen würde.

 

Wie sehen das die Experten hier? Gibt es ähnliche Fälle...

 

 

Gruß

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Ich würde mir eine Zweitmeinung bei einem anderen Kieferorthopäden einholen. Inwiefern dein KFO recht hat, kann hier ohne genaue Diagnose und Verlagerungsstrecken keiner beurteilen.

 

Davon ab gibt es auch preislich Unterschiede, je nachdem, bei welchem KFO man landet.

 

Dass dein KFO nichtmal einen Behandlungsplan bei der Kasse einreichen möchte, kommt mir jedenfalls komisch vor. Da würde ich mir einfach mal eine zweite Meinung einholen.

 

Es kann natürlich sein, dass deine Zähne durch deine erste Behandlung so überkorrigiert wurden, dass nun keine messbare Stufe mehr vorliegt, die eine ausreichende medizinische Indikation zulässt. Das wäre tatsächlich ärgerlich und dann müsstest du die Zahnspange selbst zahlen.

 

Bei mir war es aber z.B. so, dass es erst hieß, OP und Spange würden bezahlt. Dann wollte ich eine Lingualspange und auf einmal hieß es, die würde nicht bezahlt. Eine Woche später hieß es, wenn ich eine Lingualspange nehme, dann würde auch die OP nicht bezahlt, weil dann alles eine "Schönheits-OP" wäre. Was nun daran Schönheits-OP werden soll, wenn ich mir eine erhebliche Kiefernfehlstellung mittels inneliegender Brackets korrigieren lassen möchte, konnte mir auch keiner erklären, aber ich habe 2 Wochen Panik geschoben. Am Ende wurde nun doch alles bezahlt, ich zahle nur die Mehrkosten für die Lingualspange. Von daher umsonst Sorgen gemacht.

 

Das gleiche Spiel hatte ich dann nochmal, als ich verbeamtet wurde, weil die Beihilfe auf einmal behauptete, ich wäre kein OP-Fall und alle Kosten verweigerte- nach 2 Anrufen war aber auch das erledigt.

 

Was ich sagen möchte: Kann sein, muss aber nicht. Auf keinen Fall mit der ersten Meinung zufrieden geben, wer weiß, ob die richtig ist.

 

P.S. Es mag auch Menschen mit nicht ganz seriösen Behandlungsmethoden geben. Ein Behandler wollte bei mir, dass ich vorher unterschreibe, dass alles privat läuft - und ich mir das Geld später bei der Kasse zurückhole. Das wären knappe 10.000 € gewesen. Bei meiner jetzigen KFO war nach 2 Wochen der genehmigte Behandlungsplan von der Kasse wieder da und ich hatte nur kleinere Zuzahlungen. Da kommt man auch ins Grübeln, ob immer alles mir rechten Dingen zugeht...

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Dass dein KFO nichtmal einen Behandlungsplan bei der Kasse einreichen möchte, kommt mir jedenfalls komisch vor. Da würde ich mir einfach mal eine zweite Meinung einholen.

Wenn die Kriterien für eine Kassenbehandlung nicht vorhanden sind kann er keinen Plan einreichen und auch nichtmal einen schreiben.

Das lässt die Software in der Regel überhaupt nicht zu.

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Wenn die Kriterien für eine Kassenbehandlung nicht vorhanden sind kann er keinen Plan einreichen und auch nichtmal einen schreiben.

Das lässt die Software in der Regel überhaupt nicht zu.

Das stimmt, da hast du natürlich Recht. Ich hatte gleich mit dem Satz gehadert, weil der so schief formuliert ist. ;) Was ich eigentlich meine: Manchmal kommt es ja auch ein bisschen drauf an, ob ein Fall auf der Grenze ist oder total eindeutig.

 

Sollten die Zähne bei ihr so korrigiert worden sein, dass sie nicht die richtige KIG-Einordnung hat, dann hat sie natürlich schlechte Karten. Aber manchmal ist es eben an der Grenze - der eine KFO findet, da schreibt man keinen Behandlungsplan, eventuell würde es der nächste aber probieren. Gerade bei der Messerei und Einordnung habe ich schon unterschiedlichste Werte gehabt.

 

So oder so: Sollte auch ein zweiter sagen, dass es nicht reicht, dann hat sie jedenfalls mehr Klarheit. Und dann kann man überlegen, ob man die OP um jeden Preis möchte, oder erstmal andere Möglichkeiten ausprobiert.

 

Für mich war damals die Tatsache, ins KIG5 zu fallen und die Zusage von der Kasse zu haben, auch ein Anstoß für die Behandlung. Hätte die Kasse die Behandlung abgelehnt, weiß ich nicht, ob ich es gemacht hätte.

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So oder so: Sollte auch ein zweiter sagen, dass es nicht reicht, dann hat sie jedenfalls mehr Klarheit. Und dann kann man überlegen, ob man die OP um jeden Preis möchte, oder erstmal andere Möglichkeiten ausprobiert.

 

 

Erstmal Danke für die Antworten.

 

Es gibt keine Alternative zur OP.  Bei mir fing es zunächst mit Kieferknacken (keine Schmerzen)an, anschließend hatte ich extreme Schmerzen, die vom Ohr (nur eine Seite) austrahlten. Am nächsten Tag direkt beim HNO-Arzt, der rasch festellte, dass mein Ohr vollkommen gesund sei. Nach einem Besuch beim KFO (ein sehr guter), musste ich erstmal ein MRT machen lassen, um genaueres sagen zu können. Mir wurde in der Klinik in Frankfurt (bzgl. MRT) gesagt, dass eine Schiene angefertigt werden muss. Auf die Frage, wie lange -> ein Jahr. Der KFO sah es ähnlich. Ohne Schiene habe ich ein permanentes Druckgefühl (ähnlich wie bei einem Flugzeugstart). Mit der Schiene ist es nahezu perfekt, aber nach drei Jahren hat sich nichts geändert. Ich muss sie nach wie vor tragen, um schmerzfrei zu bleiben. Nach drei Jahren habe ich es leid. Mein Chirurg ist meiner Meinung nach sehr kompetent und direkt. Er verglich mit mit einem älteren Herr, der mit Gehstock läuft. Ohne ihn, verspürt er Schmerzen und ist hilflos. Daher ist er überzeugt davon, dass ich die OP machen sollte. Mit 22 Jahren sei ich zu jung, um mich bspw. mit konservativen Methoden ein leben lang zu quälen.

 

Zu meinen Zähnen: Ohne überheblich wirken zu wollen, sind meine Zähne mehr als nur gelungen. Nicht jede jahrelange kieferorthopädische Behandlung kann das von sich behaupten. Ich bin mir sicher, dass mein KFO die KIG-Einstufung gemeint hat. Hier ist wohl einfach kein Spielraum. Er ist sich zu 100% (nach mehrfachen Nachfragen), dass es zwecklos ist. Aber verstehe diese verdammten KK nicht. Bei mir ist die KFO-Behandlung in Kombination mit der OP absolut erforderlich.

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Hallo Elite,

 

ich würde mir auch eine Zweitmeinung einholen, so wie Goriwyn schon schrieb.

 

Aber wie schaut es mit der Kostenübernahme für die OP aus? Ist denn sicher, dass die KK die OP bezahlen würde? Bei mir ist es nämlich so, dass ich alles selber zahlen muss. Ich habe auch große Probleme und Einschränkungen, die ich persönlich als schlimm empfinde, aber für die KK ist die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben. Ich habe mich schon stundenlang darüber aufgeregt, aber es hilft nicht, die Kasse zahlt nicht. Die medizinische Notwendigkeit allein reicht nicht für eine Kostenerstattung aus.

 

Hoffentlich hast Du mehr Glück als ich und bekommst zumindestens einen Teil der Kosten erstattet. Ich drücke die Daumen,

 

viele Grüße

 

Roda

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Hallo Elite,

 

ich würde mir auch eine Zweitmeinung einholen, so wie Goriwyn schon schrieb.

 

Aber wie schaut es mit der Kostenübernahme für die OP aus? Ist denn sicher, dass die KK die OP bezahlen würde? Bei mir ist es nämlich so, dass ich alles selber zahlen muss. Ich habe auch große Probleme und Einschränkungen, die ich persönlich als schlimm empfinde, aber für die KK ist die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben. Ich habe mich schon stundenlang darüber aufgeregt, aber es hilft nicht, die Kasse zahlt nicht. Die medizinische Notwendigkeit allein reicht nicht für eine Kostenerstattung aus.

 

Hoffentlich hast Du mehr Glück als ich und bekommst zumindestens einen Teil der Kosten erstattet. Ich drücke die Daumen,

 

viele Grüße

 

Roda

Da die OP noch in weiter Ferne liegt (mindestens ein Jahr), kann ich diese Frage nicht beantworten. Beim ersten Gespräch mit dem Chirurgen klang dieser aber sehr zuversichtlich. Muss aber auch sagen, dass es meine Diagnose in sich hat. Bei mir sind da einige Fehlstellungen gefunden worden.

 

Ich werde mich umschauen.

 

Gruß

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Das stimmt, da hast du natürlich Recht. Ich hatte gleich mit dem Satz gehadert, weil der so schief formuliert ist. ;) Was ich eigentlich meine: Manchmal kommt es ja auch ein bisschen drauf an, ob ein Fall auf der Grenze ist oder total eindeutig.

Das KIG System ist ja so konstruiert, dass es kein "vielleicht" zulässt.

Oder mal anders ausgedrückt: Wenn ein Behandler ein Auge zudrückt und schräg drauf schaut, das ganze aber zum Gutachter geht (was bei OP-Fällen häufiger der Fall ist als bei reinen KFO Behandlungen ohne OP) dann schaut sich die Kassenzahnärztliche Vereinigung das ein oder zweimal an, dann kann es passieren, dass der Kollege alle alten Fälle aufgerollt bekommt und ihm die Leistungen gestrichen werden oder er sogar seine Kassenzulassung verliert.

Das Risiko nur um jemandem hier etwas gutes tun zu wollen würde ich nie eingehen. Ich kenne auch Kollegen da landen dann Patienten denen ich gesagt habe dass es keine Kassenleistung ist und werden dann auf Kasse behandelt. Heikles Thema...

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Es zeigt einfach nur wieder, wie bescheuert das KIG-System ist. Es mag zwar klar und einfach sein, aber greift doch bei ein paar Prozent voll daneben. Die Behandlung müsste auch vom KFC aus induziert werden können. Wenn der sagt: Ich brauche zum Wohl meines Patienten eine Bimax oder UKVV, dann müsste es dafür eine gesonderte KIG geben, damit die notwendigen Vorbehandlungen für den KFC durchgeführt werden können vom KFO. Generell finde ich, dass die kombinierte Behandlung nicht vom Kfo, sondern vom Kfc ausgehend beantragt werden können müsste. Aber dann müsste die Kasse jeden OP-Fall zahlen und da wollen sie sich schön rausreden. Die Fehlstellung an den dentalen Werten auszumachen, ist vor allem eine ungerechte Benachteiligung derer, die irgendwann mal falsch kompensatorisch behandelt wurden. Wenn ich in einem anderen Bereich falsch behandelt wurde, kann ich auch zu einem anderen Arzt gehen und das Unglück korrigieren lassen.. 

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Zu der OP und Einstufung kann ich nichts sagen, aber ich kann dir die Empfehlung geben, gegen den Druck auf dem Ohr mal zur Physiotherapie zu gehen. Die Muskeln sind ja nicht unbeteiligt daran und seit ich dort bin, kann ich gegen den Druck (den ich nunmehr seit 10 Jahren hab) viel besser anarbeiten, indem ich bestimmte Muskeln frühzeitig massiere oder ausstreiche. Das wird mit ziemlicher Sicherheit das Problem nicht komplett lösen, aber zumindest für eine Linderung der Symptome sorgen können.

Für alles weitere natürlich auch alles Gute!

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Es zeigt einfach nur wieder, wie bescheuert das KIG-System ist. Es mag zwar klar und einfach sein, aber greift doch bei ein paar Prozent voll daneben. 

Da hast du völlig recht. Aber es ging dabei nie darum etwas zu verbessern. Das System orientiert sich am zwischenzeitlich überall vorhandenen Mindeststandards und damit an den finanzknappen Kassen.

Ich hatte diese Woche eine 19-jährige Neupatientin die nach 11 Jahren fachzahnärztlicher Fürsorge beim Zusammenbiss genau auf zwei Zähnen Kontakt hat. Jetzt hat sich Kopfschmerzen, Verspannungen und die zwei Zähne total überlastet. Mehr behandlungsbedarf gibt es eigentlich nicht.

Kostenübernahme - Fehlanzeige.

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Das KIG System ist ja so konstruiert, dass es kein "vielleicht" zulässt.

Oder mal anders ausgedrückt: Wenn ein Behandler ein Auge zudrückt und schräg drauf schaut, das ganze aber zum Gutachter geht (was bei OP-Fällen häufiger der Fall ist als bei reinen KFO Behandlungen ohne OP) dann schaut sich die Kassenzahnärztliche Vereinigung das ein oder zweimal an, dann kann es passieren, dass der Kollege alle alten Fälle aufgerollt bekommt und ihm die Leistungen gestrichen werden oder er sogar seine Kassenzulassung verliert.

Das Risiko nur um jemandem hier etwas gutes tun zu wollen würde ich nie eingehen. Ich kenne auch Kollegen da landen dann Patienten denen ich gesagt habe dass es keine Kassenleistung ist und werden dann auf Kasse behandelt. Heikles Thema...

Das stimmt schon. Das unterstellt aber auch, dass der erste KFO zwangsläufig mit seiner Einschätzung recht hat. Nachdem es bei mir in der KFO-Abteilung einer guten Klinik hieß, dass ich erstmal alles privat bezahlen soll und hinterher gucken soll, was mir die gesetzliche erstattet und man mir die dazugehörigen Papiere schon in die Hand gedrückt hatte, bin ich bei sowas trotzdem mittlerweile misstrauisch und würde immer eine zweite Meinung einholen.

 

Ich bin ja eindeutiger Fall von KIG5 gewesen, dennoch hieß es erst bei meiner letztendlich gewählten KFO, dass das die Kasse zahlt.

 

Davon ab ist es natürlich ziemlich mies, wenn es so läuft, dass man trotz OP-Bedürfnis die dazugehörige kieferorthopädische Behandlung nicht gezahlt bekommt.

 

Gibt es eigentlich Fälle, wo man eine kieferchirurgische OP auch ohne Zahnspange machen kann?

 

Eine Bekannte hat ähnliche Probleme, wie der Threadersteller. Ihre Zähne sehen optisch toll aus und man sieht ihr das Problem nicht an, aber irgendwas ist da trotzdem nicht in Ordnung. Ich müsste sie mal genauer fragen. Ihre OP soll ohne Zahnspange laufen, weil an ihren Zähnen nichts gemacht werden muss. Das habe ich hier im Forum aber so noch nicht gelesen.

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Gibt es eigentlich Fälle, wo man eine kieferchirurgische OP auch ohne Zahnspange machen kann?

 

 

ja, wenn sich an der okklusion nichts ändert kann man das einfach operieren und für die fixierung postop minipins in die kiefer drehen und da gummis einhängen. ist z.b. für klasse 1 patienten die eine schlafapnoe haben relevant, die werden operiert und beide kiefer kommen einfach dieselbe strecke vor. der biss ist danach genau gleich wie davor.

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Leider ist es endgültig. Mein Fall ist klar. Ich falle ja unter Grad D (distal). Mein Rücklage beträgt 1,5mm, brauche aber mehr als 6mm. Den Kosten- & Behandlungsplan habe ich auch bereits erhalten. Der Spaß kostet mich knapp über 4.000 €.

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Da hast du völlig recht. Aber es ging dabei nie darum etwas zu verbessern. Das System orientiert sich am zwischenzeitlich überall vorhandenen Mindeststandards und damit an den finanzknappen Kassen.

Ich hatte diese Woche eine 19-jährige Neupatientin die nach 11 Jahren fachzahnärztlicher Fürsorge beim Zusammenbiss genau auf zwei Zähnen Kontakt hat. Jetzt hat sich Kopfschmerzen, Verspannungen und die zwei Zähne total überlastet. Mehr behandlungsbedarf gibt es eigentlich nicht.

Kostenübernahme - Fehlanzeige.

Mein Zahnarzt hat neben mir seit dieser Woche noch so einen Fall: 20 und frisch vom KFO!

Der schüttelt nur noch den Kopf!

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Der Spaß kostet mich knapp über 4.000 €.

Das ist doch recht günstig. Ich wüsste auch nicht, was man da operieren soll ?

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Das ist doch recht günstig. Ich wüsste auch nicht, was man da operieren soll ?

Ich kenne mich nicht aus, aber für mich hört sich das teuer an. Dafür, dass meine Zähne ziemlich gerade sind (zwischen 14 und 17 feste Zahnspange gehabt) und der Tatsache, dass ich max. 1 Jahr tragen muss. Die untere Zahnreihe ist ein bisschen problematisch, da die Eckzähne nicht perfekt positioniert sind. Vor allem der rechte (aufgrund Platzmangel). Wie auch immer, die OP ist nun doch nicht fix. Mein KFO versucht eine OP zu vermeiden, aber es ist noch nicht absehbar, ob sich mein Unterkiefer wieder nach hinten oritiert. Durch meine Scheine, die ich 2 Jahre getragen habe, ist mein Unterkiefer antrainiert vorne zu bleiben. Ohne Schiene habe ich dennoch Verspannungen im Bereich zum Ohr. Beim weiten öffnen knackt es auch. Die Rücklage hört sich in mm sehr gering an, aber da passt auf der rechten Seite was nicht. Ich rechne nach wie vor mit der OP, da ich mir nicht vorstellen kann, dass meine KFO-Behandlung die Schiene (Aufbiss) ersetzen kann.

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4000 ist in der Tat ziemlich günstig. Unter 5000 habe ich z.B. niemanden gefunden. Mit Incognito (lingual) wäre ich schon bei 9000 gewesen. 

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