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thiemo85

Deckbisskorrektur und Störfeldsanierung bei CMD-Beschwerden

Hallo zusammen,

 

ich bin 30 Jahre alt und habe seit ca. 3 Jahren starke Verspannungen auf der linken Körperhälfte, vor allem im Bereich Schläfe, Kiefer, HWS, Schulter und Becken.

 

Ich habe bereits eine Schienentherapie bei einem speziallisierten ZA von über 6 Monaten mit nahezu 24 Stunden tragen der Schiene und parallel Physiotherapie hinter mir. Dabei blieb der Erfolg allerdings aus, woraufhin der ZA mich zum KFO schickte, um meinen Deckbiss behandeln zu lassen.

 

Der ebenfalls auf CMD speziallisierte KFO untersuchte mich zunächst nur kurz und schickte mich mit Verdacht auf Beckenschiefstand, eventuell bedingt durch eine Beinlängendifferenz zu einem Orthopäden der sich damit auskennt. Dieser führte eine 3-D-Wirbelsäulenvermessung durch und bestätigte damit den Beckenschiefstand. Er verordnete mir daraufhin eine Einlage als Beinverkürzungsausgleich für die rechte Seite und behandelte mich außerdem, in Kombination mit Schienen-Einschleifmaßnahmen mit dem ZA, osteopathisch. Das brachte mir aber auch keine wirkliche Besserung, obwohl sich meine Beschwerden durch die Einlage etwas veränderten und ich seitdem etwas besser damit leben kann als vorher.

 

Da ich aber der Diagnose "anatomische Beinlängendifferenz" nicht ganz traute, nahm ich den Rat meines Professors für Biomechanik (ich studiere Maschinenbau) an und ließ mich auf dentale Störfelder durch eine Reflexzonenmethode von einem damit sehr erfolgreichen Heilpraktiker testen. Dieser fand ein Störfeld im Bereich eines leeren Weisheitszahnabschnittes und schaltete es kurzzeitig durch seine Behandlung an den Reflexzonen der Füße aus. Dadurch stellte sich das Becken wieder gerade und auch die Blockaden an der HWS und die Spannungen im Kieferbereich waren kurzzeitig weg. Er war ziemlich zuversichtlich, dass Problem gefunden zu haben und hat mir jetzt empfohlen das Störfeld in einer minimalinvasiven Behandlung bei einem ganzheitlich arbeitenden ZA, unter seiner Navigation anhand der Reflexzonen sanieren zu lassen.

 

Meine Frage an die Kieferorthopäden wäre jetzt, ob es sinnvoll ist diese Störfeldsanierung durchführen zu lassen? Kann es bei einer eventuell folgenden Behandlung des Deckbisses Probleme geben? Ein ZA hat mir mal gesagt, dass man bei einer Deckbissbehandlung sehr vorsichtig sein muss, weil unsicher ist ob der Kieferknochen stabil genug ist. Kann diese Störfeldsanierung den Knochen so sehr schwächen, dass eine anschließende Deckbissbehandlung anschließend problematisch werden könnte?

 

Vielen Dank im Voraus!

 

Gruß

 

Thiemo

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Wenn Du an alternativmedizinische Verfahren glaubst und subjektiv den Eindruck hast, dass sie Dir helfen, ist es allein Deine Entscheidung, dich entsprechend behandeln zu lassen.

 

Ich würde Dir eher raten, Deinen Beschwerden soweit wie möglich mit hinsichtlich ihrer Wirksamkeit belegten Methoden zu begegnen. Nicht nur, aber vor allem bei komplexen Fragestellungen ist es jedem, der es möchte, ohne Weiteres möglich, eine Universitätszahnklinik aufzusuchen und dort eine unverbindliche Beratung einzuholen. Ich glaube, das wäre in Deinem Fall nicht ganz schlecht.

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Da ich aber der Diagnose "anatomische Beinlängendifferenz" nicht ganz traute,

 

Da es dem Heilpraktiker kurzfristig gelungen ist muskuläre Fehlinduktionen auszuschalten und dich gerade gestellt hat, würde ich dir Myofunktionelle Therapie empfehlen also weiter an deiner Muskulatur zu arbeiten. Eine fehlgeleitete Zungenfunktion kann mühelos die von dir beschriebenen Symptome erzeugen. Wie weit die minimalinvasive Korrektur zu empfehlen ist kann ich nicht beurteilen da müsste man wissen was konkret dabei gemacht wird.

 

 

Ich würde Dir eher raten, Deinen Beschwerden soweit wie möglich mit hinsichtlich ihrer Wirksamkeit belegten Methoden zu begegnen.

 

Leider hat die Schulmedizin keine in ihrer Wirksamkeit belegten Methoden die auf deine Symptome anwendbar wären. Das was sie zu bieten hat hast du ja schon durch. Eine KFO würde ich nur empfehlen wenn es gelingt muskuläre Fehlinduktionen vorher deutlich zu reduzieren.

 

hi.gifNorbert

bearbeitet von norbert vogel

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Leider hat die Schulmedizin keine in ihrer Wirksamkeit belegten Methoden die auf deine Symptome anwendbar wären.

 

Ich darf darauf hinweisen, dass Herr Vogel weder Kieferorthopäde, noch Arzt oder Zahnarzt ist. Selbst wenn er eines davon wäre, wäre solch eine Aussage ohne eine vorangegangene Untersuchung - gelinde gesagt - heikel.

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Den Heilpraktiker, der meine Verspannungen und Kieferschmerzen wegzaubert, suche ich bis dato vergebens.

 

Nein, ernsthaft. Ich habe ähnliche Probleme und bin auf der Suche nach einem adäquaten KFO im Raum Süddeutschland, der meinen Biss gerade rückt. Auf etwaigen Hokuspokus für 100€ aufwärts die Stunde kann ich dabei gut und gerne verzichten.

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