29 Beiträge in diesem Thema

Mich würde interessiere, wie die Erfahrungswerte einer Kieferop (gemischt Kieferorthopädisch-chirurgischer Eingriff) bei CMD mit einhergehender Arthrose ohne erfolgreiche vorangegangene Schienentherapie aussehen.

 

Wer kennt diesbezüglich fähige Behandler?

 

Thanks

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Tja....das würde mich auch interessieren. ...leider kann ich dir dazu leider auch nichts sagen. Aber sowas strebe ich nun an....

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Hallo,

 

das wird sich so schwer beantworten lassen. Dafür braucht es nicht nur einen erfahrenen Behandler sondern auch die richtige Diagnostik.

Allein die CMD ist ja keine Krankheit sondern die Diagnose eines Symptomenkomplexes und lässt keinen Rückschluß zu, wie da was behandelt wird.

 

Gruß Steve

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klar ist das schwer pauschal zu beantworten, deswegen suche ich auch Leute, die es hinter sich gebracht haben und aus eigener Erfahrung sprechen können.

 

Wenn die Behandlersuche einfach wäre, säße ich schließlich nicht seit 3 Jahren mit chronischen Schmerzen herum und hätte 8 sinnlose Schienentherapien über mich ergehen lassen.

 

LG

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Da weiß die Medizin auch keine klaren Antworten. Ich halte die Zunge für den Schlüssel. Und eventuell notwendige KFO oder Chirurgie sollte erst nach erfolgreicher MFT gemacht werden.

 

hi.gifNorbert

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Unlängst habe ich meine Physiotherapeutin bzgl. Mft angesprochen. Auch eine Logopädin die im selben Institut arbeitet :die wussten beide nicht wovon ich eigentlich genau rede!

wie gibt's denn sowas?!

Ich hätte es ja gerne mal probiert. ..

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Logopädie ist in meinem Fall nicht nötig, ich halte die Zunge seit geschlagenen drei Jahren bei jeglicher Schmerzstärke in der Ruheschwebe. Ich habe das auch zwischendurch mal versucht, völliger Quatsch m.E. und bei Leuten, die ernsthafte Probleme mit dem KG haben (Fragestellung ob überhaupt noch arbeitsfähig), als Tipp eine schlichte Lachnummer.

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Dann lese doch mal den Thread "MFT versus Logopädie". Da muss man etwas suchen um einen Logopäden zu finden der sich auf MFT spezialisiert hat. Frau Fuhlbrück und Frau Codoni sehen das etwas anders. Zudem liegt die Zunge nicht in der Ruheschwebe dazu muss Kraft aufgewendet werden, richtig befindet sie sich im hohen Gaumen und wird ohne Kraftaufwendung durch Adhäsion gehalten. Die Zähne sollen sich nicht berühren sich also in der Ruhelage befinden dafür braucht man wiederum eine richtige Zungenlage anliegend am Gaumen. Aber wenn du das für eine Lachnummer hälst kann man sich Erklärungen schenken. Das höre ich oft meine Zunge liegt richtig, schaut man genauer hin stimmt da nichts. Lediglich die Zungenspitze berührt den Gaumen und wird als richtige Zungenlage interpretiert. Schaut man sich den Schluckvorgang an sieht man oft die brauchen den ganzen Körper um zu schlucken. Entspanntes Schlucken ist weder im Gesicht noch dem übrigen Körper sichtbar. Diese Zusammenhänge zu unterschätzen ist fahrlässig.

 

Das blöde daran ist, dass man durchaus auf Logopäden treffen kann die davon viel zu wenig verstehen.

 

hi.gifNorbert

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Ich wäre dir dankbar, wenn du dich aus meinem Thread fernhalten würdest. ich habe ernsthafte Probleme. Auf besserwisserische Sprüche kann ich dankend verzichten. Zudem lese ich deinen Namen in diversen Foren in Kombination mit einer Schleichwerbung für den Relaktor.

 

Nocheinmal: Ich war bereits für 100€ die Stunde bei einer Logopädin in Behandlung, hab brav durch ein Röhrchen getrunken und mich wie ein Kind auf dem Boden gewälzt (sog. Padovan Therapie). Und ja, ich empfand Logopädie in meinem Fall als schwachsinnig. Mag sein, dass das für Menschen mit Sprach- Schluck und Sprechstörungen die angemessene Therapie zu sein scheint, in meinem Fall (normales Sprech- und Schluckmuster, ständige Einhaltung der Ruheschwebe) aber völlig hirnrissig.

 

Zudem haben Logopäden keinerlei Erfahrung mit Arthrose, Arthritis, Dysgnathien und chronisch degenerativen Veränderungen des Kiefergelenkes. Da sind ja schon normale Zahnärzte und "CMD-Spezialisten" überfragt.

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Du musst deinen Text nicht nachträglich um Informationen ergänzen, Norbert. Ich weiß wie ich die Zunge zu halten habe, danke der Information. Da ich ernstzunehmende Probleme mit dem Kiefergelenk habe und derartige "Tipps" deshalb als bodenlose Frechheit empfinde, bitte ich Dich, Dich aus meinem Thread fernzuhalten! Herzlichen Dank.

 

Wie gesagt, zurück zum Thema: Ich suche Leute, die Erfahrung mit einer Operation (kieferorthopädisch-kieferchirurgischer Eingriff) haben und zuvor erfolglose Schienentherapien über sich ergehen ließen.

 

Gerne könnt ihr mir auch geeignete KFO oder KFC nennen!

 

Ich freue mich auf regen Austausch ;)

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Ich brauche halt etwas um meine Texte zu bearbeiten und Logopädie halte ich auch für Schwachsinn bei CMD / MAP Patienten, darum spreche ich von MFT. in Amerika ist das ein eigener Beruf und das wäre auch in Deutschland wünschenswert damit nicht diese Missverständnisse entstehen. Das ist jetzt definitiv mein letzter Beitrag in deinem Thread.

 

hi.gifNorbert

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@fighter:

Schon ohne eine Arthrose muss man mit Versprechungen sehr vorsichtig sein, was die Auswirkungen einer Dysgnathie-OP auf eine CMD-Problematik angeht. Mit der Arthrose wird es noch einmal schwieriger. Wie steve schon schrieb, müsste sich erst einmal jemand ein genaues Bild von der Situation machen, denn die Spanne möglicher Therapien kann von einer ganz normalen kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Behandlung bis hin zu einem Gelenkersatz reichen. Was davon das Richtige ist, kann niemand ohne genaue Untersuchung entscheiden.

Eine mögliche Anlaufstelle wäre höchstwahrscheinlich eine Universitäts-MKG-Poliklinik.

 

@norbert vogel:

Bitte bearbeiten Sie Ihre Beiträge doch in aller Ruhe bevor Sie sie abschicken. Dann können Sie sich soviel Zeit lassen, wie Sie wollen und können in Zukunft ganz ohne nachträgliche Änderungen auskommen.

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Hallo,

ich stehe auch gerade vor der Entscheidung zur OP?! :-(

Schreib wenn Du magst mal per PN dann können wir uns mal austauschen.

Auf N.V. habe ich keine Lust mehr zu antworten !

TT

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Ja, das Problem ist in meinem Fall, dass das Gelenk nicht derart beschädigt ist, dass eine OP nötig wäre, abgesehen davon, dass ich bis dato noch keinen vertrauensvollen KFC kennengelernt habe. Problem 2 ist, dass sich auch bzgl der KFO die Geister scheiden, wenn durch die Schiene keine Besserung eintritt.

Mir stellt sich dann aber die Frage, wie in meinem Fall zu verfahren ist. Viele Zahnärzte sagten, ich müsse mich mit den Schmerzen abfinden. Dann Frage ich mich, wie das vonstatten gehen soll? Mit Ende 20 arbeitsunfähig zuhause sitzen? Ich weiß wirklich nicht mehr, an wen ich mich diesbezüglich wenden soll.

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Wann treten deine Schmerzen denn bei dir besonders stark auf? Ich hatte dir ja diesen Link zu dieser GBO-Tagung zu dem Thema CMD geschickt und da wurde wohl von einem Vortragenden kurz erwähnt, dass Schmerzen in Ruhe meist auf die Muskulatur und Schmerzen bei Bewegung meistens eher auf die Knochenstruktur also das Gelenk zurückzuführen sind. Merkst du da unterschiede zwischen diesen 2 Szenarien? Wäre es möglich, dass die Schienen, die du bisher hattest vielleicht einfach schlecht oder falsch waren? Sprich, dass dein eigentliches Problem einfach nicht erkannt wurde und daher die Schienen nicht helfen konnten? Schiene ist ja nicht gleich Schiene, vermute ich mal. Was mich nämlich auch stutzig macht, ist die Tatsache wie tief der angeblich spezialisierte Zahnarzt dir mit deinen Schienen in die Tasche gegriffen hat...

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Leviathan, also ich hatte insgesamt um die 8 Schienen, die teuerste, welche ich über ein Jahr inkl. Nachschleifaktionen (jede Sitzung musste ich ebenfalls selbst zahlen) trug, wurde von einem Spezialisten der dgfdt angefertigt. Sie saß recht gut, brachte mir aber nichts. Dann hatte ich natürlich noch Botox, Osteopathie, Stoßwelle, Logopädie. Bei den letzten dreien kostete jede Sitzung schon um die 100€. Das summiert sich alles recht schnell. In der Schweiz war ich zwischendurch dann auch mal. Aber gut, was soll man machen, wenn man täglich starke Schmerzen hat.

 

Eigentlich habe ich immer Schmerzen. Auch in Ruhe, auch sehr stark in der HWS. Es ist nicht mehr rein myofaszial, da ein MRT 2012 bereits erste arthrotische Veränderungen mit Osteophythenbildung zeigte. Auch hatte/habe ich starke Probleme mit dem Trigeminus/Occipitalis. Medikamentös ist das Ganze auch nicht in den Griff zu bekommen. Habe alles von Opiaten über Lyrica bis zu sämtlichen Muskelrelaxantien getestet... 

 

Da ich letzte Woche zu allem Überfluss auch noch ganz dumm auf meinen Kiefer gestürzt bin, kann ich aktuell gar nicht mehr kauen und habe sehr sehr starke Schmerzen. Morgen muss ich nochmal in die Uniklinik zwecks MRT, um einen sauberen Bruch im Gelenk auszuschließen. Letzten Endes weiß ich aber, dass man selbigen dort sowieso nicht adäquat behandeln könnte. Ich war 2012 bereits kurz in dieser Klinik, um einem der dortigen OÄ meine Schmerzen zu schildern und wurde damals mit den Worten "tja, das haben sie nunmal, viele Menschen haben Schmerzen, machen sie mal autogenes Training" heimgeschickt.

 

Im Prinzip lief auch jede Schienentherapie mit obigen Worten aus...

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Das klingt ja alles gar nicht toll, tut mir echt Leid. Ich hoffe wirklich, dass du jemanden findest, der die helfen kann.

 

Klingt zwar jetzt doof, aber: Hast du auch anderswo am Körper noch Schmerzen oder nur im Kopf- und Halsbereich? Ich kenne nämlich jemanden, der hat das Fibromyalgie-Syndrom, wo man durchaus auch im Kieferbereich solche schlimmen Schmerzen haben kann, allerdings auch zusätzlich in der Nähe von vielen  anderen Gelenken. Deswegen frage ich. 

So wie ich das mitbekommen habe, schlagen dort auch viele Schmerzmittel nicht an, sondern nur bestimmte Antidepressiva. Es klingt für mich nämlich schon verdächtig, wenn Opiate nicht mehr anschlagen. Das könnte auch für chronische Schmerzen sprechen. Ich werfe das nur ein, weil man ja auch in Erwägung ziehen muss, dass du gleich mehrere Probleme hast. Das angegriffene Kiefergelenk muss ja nicht unbedingt der alleinige Auslöser sein.

Hast du schon mal über eine Schmerztherapie (3-4 Wochen stationär) nachgedacht? Das löst vielleicht nicht die Ursache, verschafft dir aber vielleicht erst mal Linderung und erlaubt deiner Muskulatur etwas zur Ruhe zu kommen. 

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Schmerztherapie hatte ich stationär zu Beginn (nach 3 Monaten Schmerzen), hat mich eher runtergezogen. Danach ambulant über ein Jahr, war nur teuer und hat nichts gebracht.

Ansonsten hatte ich 2,5 Jahre starke Schmerzen im Kiefergelenk und seit mitte letzten Jahres starke Schmerzen im Kopfgelenk und im Kiefergelenk. Sonst hab ich nirgends Schmerzen.

 

Trigeminus und Occipitalis sind definitiv affektiert, deswegen scheint nichts zu wirken.

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nungut, für lavage müsste man schon sehr deformierte Kiefergelenke haben. Zudem wird durch die Lavage nicht der offene Biss geschlossen und die Kopfgelenkasymmetrie beseitigt, wirkt also - wenn überhaupt- nur symptomatisch. Auch habe ich meines Wissens keine Diskusverlagerung, oder zumindest eine derart geringe, dass sie nicht erwähnenswert erscheint. Desweiteren habe ich Angst, dass es wieder zu Problemen mit dem Trigeminus kommt. Hatte bereits Neuraltherapie am KG, was das Ganze eher verschlechterte. Ebenso Botox. Durch beides -obwohl nichteinmal minimalinvasiv - wurde der Trigeminus affektiert.

 

Auch sind die Ergebnisse der Lavage selten zufriedenstellend. Die Gefahr von Infektionen hoch. Im Uniklinikum würde ich das eher nicht machen lassen. Diverse Kieferchirurgen raten davon ab. Ein niedergelassener KFC, der lange als Chefarzt in einer Klinik tätig war, berichtete mir von Infektionen als Standard. Auch bedürfte es dazu eines gewissen Vertrauensverhältnisses, was in meinem Fall zum gegenwärtigen Zeitpunkt schwierig aufzubauen ist. Ich habe den frontal offenen Biss durch eine Aufbissschiene bekommen, heißt iatrogene CMD. Ich lasse sicherlich keinen potentiellen Pfuscher mehr an mein KG.

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