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Progenia

Wangenimplantat und Alternativen

33 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

 

meine rechte Gesichtshälfte ist etwas schwächer ausgeprägt als die linke. Die Asymetrie empfinde ich oft als störend. Besonders wenn das Licht ungünstig fällt oder mit einem Fotoblitz aufnimmt, sieht man eine tiefe Falte. (Foto 3) Meine Frage wäre, welche Möglichkeiten es gibt das Problem zu behandeln. Mein Kieferchirurg meint Kunsttoff oder Keramik. Knochen dagegen würde oft absorbieren, wenn er aufgesetzt wird. Bei einer Kinnplastik wäre das angeblich anders, weil der neue Knochen ja dazwischen gepflanzt wird.

 

Anbei ein paar Bilder:

post-20519-0-15198900-1422815823_thumb.j

post-20519-0-81528400-1422815832_thumb.j

post-20519-0-57056200-1422815845_thumb.j

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Ich weiß, dass Dr. Zarrinbal am Jochbeinknochen operiert und das Ergebnis dauerhaft sein soll. Silikon-Implantate sollen nicht gut sein. Als Alternative könnte man sich noch ein Füllmaterialspritzen lassen, hält aber nur begrenzt. Es gibt noch Implantate aus anderen Substanzen, da weiß ich aber nicht, wie gut die sind.

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Hallo.

 

Also um ehrlich zu sein, finde ich, dass du ein ziemlich attraktives Untergesicht hast. Richtig schön männlich. Dabei finde ich deine von dir kritisierte rechte Seite von frontal auf dem Bild sogar fast attraktiver als die linke. Wenn man dein Röntgenbild ansieht, könnte die Asymmetrie auch von den Kieferwinkeln/ dem Unterkiefer ausgehen. Die sind (soweit ich das als Laie sehen kann) nicht gleich ausgeprägt auf dem Bild, bzw. sitzen unterschiedlich hoch, was man theoretisch mit einer Chin Wing Plastik verändern könnte. Etwas seltsam finde ich hingegen dein rechtes Kiefergelenksköpfchen. Das sieht doch schon komisch aus auf dem Panorama-Bild. Hast du auch irgendwelche Beschwerden? Unten scheinst du mir einen Engstand in der Front zu haben, oben scheinen die Zähne ja ganz gut zu stehen. 

 

Vielleicht ist Dr. Zarrinbal für dich die richtige Adresse, denn er macht laut Internetseite Chin Wing und Wangenknochenverlagerungen und kann dir sicher sagen, was mehr Sinn machen würde. 

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Ersmtal, danke für eure Antworten. Mein Kieferchirurg meinte, es wäre auch eine Anhebung des Knochens (linke Wange) möglich, der dann auf etwa 2-3mm Abstand wieder  festgeschraubt wird und zusammenwächst. Nur sei das wegen den Gesichtsnerven sehr riskant, weil sie ja dann auch mitangehoben werden.

 

Genau, wenn man das Bild betrachtet ist es dann die linke Gesichtshälfte. Diese Delle stört mich sehr, schon über 10 Jahre. Trotz Psychotherapie kann ich mich damit einfach nicht abfinden. Mal sieht man sie und mal nicht. Je nach Lichteinfall. Wundert mich, dass Du mein Untergesicht für attraktiv hältst, besonders auf diesem Bild, auf dem ich absichtlich mit einem Blitz fotografiert habe um das Problem deutlich hervorzuheben, so weil man es im Alltag wohl kaum wahrnimmt.

 

Implantate -> Angst vor Entzündungen, Abstoßung

Kieferverschiebung -> Angst vor Gesichtsnerverletzungen, weil in meinem Fall recht hohes Risiko.

 

Ja und wie gesagt einfach Knochen drauflegen wird nicht funktionieren, weil er oft absorbiert, ähnlich wie Füllmaterial.

 

Funktionelle Probleme mit meinem Kiefer hab ich sonst keine. Auch von außen Betrachtet sehen meine Zähne recht gerade aus. Die Schiefsände sind nicht sichtbar.

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Also: 

Du hast aus der Front gesehen ein ziemlich markantes Untergesicht. Deine Kieferwinkel sind breit und maskulin, das Kinn ist ebenfalls breit und markant (von vorn). Dein Gesicht scheint mir eine  "quadratisch-eckige" Form zu haben, von der viele Männer hier (inklusive mir) sich wünschen würden mehr davon zu haben. Ich nenne sie manchmal platt auch die Alpha-Tier-Gesichtsform.

Man kann nicht abstreiten, dass die beiden Seiten unterschiedlich sind, aber zumindest auf dem Bild finde ich nicht, dass das jetzt hässlich wirken würde. Für mich sieht das auf dem Bild oben nämlich eher wie eine Grübchenbildung aus oder als würde sich dort ein Schatten bilden und nicht eine "Falte". Das könnte natürlich täuschen, wirkt aber für mich erstmal so. 

 

Ich kann da nur mal wieder diesen Herren anführen, an den mich das was du da als "Falte" bezeichnest etwas erinnert hat (weil grade heute den H&M Katalog durchblättert :razz:). Übrigens wie an anderer Stelle schon erwähnt lediglich das bestbezahlte männliche Model der Welt ;-). Soll heißen: So schlimm müssen solche Grübchen wohl nicht sein/ wären sie nicht, falls es sowas sein sollte. Ich finde es sogar ganz nett, wenn sich da so eine leichte Linie on den Wangenknochn zum Kinn zieht, aber das ist wohl auch alles Geschmackssache. Auch bin ich mir nicht sicher, ob dieser Eindruck den ich bsiher habe vielleicht auf die eher schlechte Qualität des Fotos zurückzuführen ist. Eventuell sieht es auch einfach nicht repräsentativ aus auf der für dich "schlimmen Seite". Ich gebe dir aber Recht, dass es blöd ist, wenn sowas so asymmetrisch auftritt und kann daher verstehen, wenn es dich stört. 

 

Mach doch nochmal ein etwas besseres Foto, einmal mit Blitz und einmal ohne mit  einer Lichtquelle, die von frontal kommt (z.B. vor dem Fenster). 

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Ja, mein Gesicht ist recht markant, hast Du sehr gut erkannt! Fakt ist und das sagt auch mein Kieferchirurg, dass da ein kleines Stück knochen fehlt. Selbstverständlich sehen es hauptsächlich Menschen mit einem geschulten Blick und natürlich man selbst. Viele Menschen aus dem Privatleben nehmen es nicht war, aber unter Umständen unbewusst. -> Gesichtsausdruck. Habe auch einige schon darauf angesprochen. Und die nur: Häää?

 

Wie gesagt je nach Lichteinfall und Winkel sieht man es oder eben überhaupt nicht. Wenn Du wüsstest wie viele Bilder und Videoaufnahmen ich schon von mir gemacht habe, nur wegen dem.

Am Ende war ich so weit wie vorher. Mein Psychologe meint ich hätte Dysmorphobie. Aber Fakt ist dass da was fehlt, deshalb glaube ich das nicht. Bei den zwei oberen Bildern sieht man es am meisten. Und am deutlichsten natürlich im Bild meines Eingangstextes. Und weil ich mich damit nicht abfinden kann (10 Jahre) muss es operiert werden. Die Frage ist nur wie.

 

http://fs1.directupload.net/images/150202/dtkvxitl.png

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Aha, jetzt sehe ich auf dem einen neuen Bild was du meinst. Glaube ich zumindest. Du meinst, dass der Unterkieferrand zwischen Kinnspitze und dem auf dem Bild linken Kieferwinkel so einen Bogen macht, bzw. dort nicht so stark ist, oder? Dadurch läuft die Linie vom Kinn zum Kieferwinkel nicht so deutlich in eins durch wie auf der anderen Seite. Wie bereits oben erwähnt, lasst sich mit einer Chin-Wing Operation der Unterkieferrand modellieren. Dabei wird der Unterkieferrand spangenartig abgetrennt bis zum Kieferwinkel und kann dann verändert werden. Diese Operation macht in Deutschland wie bereits gesagt  Dr. Zarrinbal in Berlin. Soweit ich allerdings gehört habe, ist die Operation nicht bei jedem Patienten möglich. Das kommt wohl darauf an, wie der Nerv in Unterkiefer verläuft, so zumindest mein Stand. Von dem Einbringen von Fremdmaterial würde ich ganz persönlich absehen, weil ein Fremdkörper immer ein Fremdkörper bleibt. 

 

So muss man sich das in etwa wohl vorstellen. Vielleicht kann man das auch asymmetrisch machen, sodass man damit deine Asymmetrie in deinem Sinne behandelt bekommt. Dann wäre das Problem jedenfalls ohne ein Implantat aus Fremdmaterial gelöst. Du kannst du ja mal informieren und beraten lassen, ob das für dich was sein könnte. 

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Hm also als Falte würde ich es nicht bezeichnen, eher als Schatten der dann den Wangenknochen definierter aussehen lässt.

 

Sieht aber an sich was man jetzt sehen kann im Gesamtbild männlich gut aus.

 

Wenn du aber das als störend erachtest, dann wird dir wohl nur ein Fachmann gute Ratschläge bzw. Behandlungswege aufzeigen können.

 

Von meiner Sicht aus bräuchtest du nichts machen - denn who´s perfect?! Leichte Asymmetrien können einen Menschen manchmal hübscher und sympathischer erscheinen lassen.

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@Progenia:

Eine von einem Psychologen diagnostizierte Dysmorphophobie würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Gefahr, nach einem möglichen Eingriff erst recht unglücklich zu sein ist extrem. Wenn die Diagnose so zutrifft, ist es eigentlich schon keine Gefahr mehr, sondern eine nahezu zwangsläufige Folge, dass Du noch unzufriedener sein wirst.

Zu 100% symmetrisch ist kein Gesicht, und auch chirurgisch kann man keine völlige Symmetrie herstellen. Dir muss doch auffallen, dass es eine ganze Weile dauert, bis die Leute hier - und da schließe ich mich mit ein - anhand Deiner Fotos überhaupt begreifen, was Du meinst. So gering ist diese Abweichung.

Bitte sprich zuallererst noch einmal mit Deinem Psychologen.

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Also die Asymmetrie ist schon vorhanden.

 

Links deutlicher erkennbar als rechts sind die "hollow cheeks", was keinesfalls unattraktiv wirkt, aber eben ungleichmäßig. Mit einer Chin Wing-OP hier noch was verbessern zu wollen halte ich für schwierig, aber machbar. Der kompetenteste Arzt in dieser Richtung dürfte Dr. Albino Triaca sein. Das ist ein Privatarzt, der in der "Pyramide am See" in Zürich praktiziert.

 

Die Userin Berlino hat sich auch dort optimieren lassen, du kannst ja mal in ihren Bilderthread gucken, sobald du dir von den Moderatoren hier das Passwort hast geben lassen.

 

Ob es dir die Kosten, das Risiko und die Heilungszeit wert ist, steht auf einem anderen Blatt. Es ist mit Kosten in Höhe von 15.000 Euro und einer Heilungsphase von ca. 3 Monaten zu rechnen, und es kann sein, dass nach der Operation Mimik- und/oder Empfindungsstörungen auftreten, die nicht in allen Fällen vollständig wieder verschwinden.

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Also die Asymmetrie ist schon vorhanden.

 

Das mag korrekt sein, bedeutet aber keinesfalls automatisch, dass sie hinsichtlich ihres Ausmaßes einen chirurgischen Eingriff bedingt. Insbesondere stellt das Vorliegen einer Dysmorphophobie zumindest eine relative Kontraindikation für so einen Eingriff dar. Dies sollte man vor einer eventuellen Empfehlung gründlich bedenken.

 

Der kompetenteste Arzt in dieser Richtung dürfte Dr. Albino Triaca sein.

 

Das kann ich weder abstreiten noch bestätigen. Mich würde aber aufrichtig interessieren, was Dich in die Lage versetzt, diese Einschätzung vorzunehmen. Warst Du schon bei mehreren Chirurgen Patient oder bist Du selbst Arzt?

 

[...] und es kann sein, dass nach der Operation Mimik- und/oder Empfindungsstörungen auftreten, die nicht in allen Fällen vollständig wieder verschwinden.

 

 

Und vor allem könnte es gut sein, dass die Asymmetrie hinterher nicht weg ist, sondern nur geringer oder auch nur anders. Das ist meiner Ansicht nach riskant.

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Wenn sich ästhetisch neu zu erfinden so einfach wäre, wie die Experten Gnarz / Kiza und drhorse hier immer glauben machen. Die Ausstrahlung eines Gesichts ist nur zum geringen Teil von perfekten harten Strukturen abhängig. Charakterbildung und eine positive Lebenseinstellung bilden sich auch in den Gesichtszügen ab dazu kann der Chirurg nichts beitragen man sieht anschließend immer noch wenn jemand ein Unsympath ist.

 

Der Volksmund sagt nicht ohne Grund man ist selbst für sein Gesicht verantwortlich

 

Ich sehe einen unschönen Mund der dieses Gesicht dominiert die zweifellos vorhandene skelettale Disproportion ist dagegen nebensächlich. Den könnte kann man mit Gymnastik (MFT) etwas verbessern aber sehr viel mehr würde dazu beitragen deine Ausstrahlung zu verbessern etwas Charakterbildung zu betreiben. Das wird an den Augen und dem Mund sichtbar wenn du damit erfolgreich bist.

 

Die Natur ist da absolut gnadenlos das sind uralte und notwendige Instinkte um zu erkennen wessen Gesellschaft man besser meidet. Der Suchbegriff dazu ist Körpersprache.

 

hi.gifNorbert

bearbeitet von norbert vogel

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Das mag korrekt sein, bedeutet aber keinesfalls automatisch, dass sie hinsichtlich ihres Ausmaßes einen chirurgischen Eingriff bedingt. Insbesondere stellt das Vorliegen einer Dysmorphophobie zumindest eine relative Kontraindikation für so einen Eingriff dar. Dies sollte man vor einer eventuellen Empfehlung gründlich bedenken.

 

Mag ja sein. Ich hatte nur den Eindruck, dass Progenia und du hier irgendwie aneinander vorbeireden. Nachdem du ihn schon im vorangegangenen Post schon an einen Psychologen verwiesen hattest, habe ich mir einfach mal erlaubt die ursprüngliche Frage zu beantworten:

 

Meine Frage wäre, welche Möglichkeiten es gibt das Problem zu behandeln.

 

Grundsätzlich sehe ich es nicht als meine Aufgabe an hier die Urteilsfähigkeit eines Fragestellers zu bezweifeln. Wenn wir es mit einem mündigen Bürger zu tun haben (wovon ich ausgehe), dann kann es m.E. nicht falsch sein ihn mit den relevanten Informationen zu versorgen.

 

Und hierzu:

 

Mich würde aber aufrichtig interessieren, was Dich in die Lage versetzt, diese Einschätzung vorzunehmen. Warst Du schon bei mehreren Chirurgen Patient oder bist Du selbst Arzt?

 

Dr. Triaca ist deshalb der kompetenteste Arzt im Hinblick auf die Chin-Wing-Methode, weil er sie selbst entwickelt und in akademischen Kreisen als erster beschrieben hat. Auch ist er derjenige, der nach dieser Methode bislang am häufigsten operiert hat. Wusstest du das nicht?

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Grundsätzlich sehe ich es nicht als meine Aufgabe an hier die Urteilsfähigkeit eines Fragestellers zu bezweifeln. Wenn wir es mit einem mündigen Bürger zu tun haben (wovon ich ausgehe), dann kann es m.E. nicht falsch sein ihn mit den relevanten Informationen zu versorgen.

 

...wobei Du entscheidest, was relevant ist. Zudem ist gerade dann, wenn jemand schon von sich aus kundtut, dass eine psychische Problematik vorliegt, ein gewisses Verantwortungsbewusstsein im Hinblick auf die Kommunikation wünschenswert. Dies beinhaltet unter anderem, dass man sich eine weitgehende Gewissheit bezüglich der vorliegenden Befunde verschafft bevor man sie dem Patienten mitteilt, denn nicht nur, aber besonders in so einer Situation können bloße "Informationen" mitunter unschöne Auswirkungen haben.

 

Dr. Triaca ist deshalb der kompetenteste Arzt im Hinblick auf die Chin-Wing-Methode, weil er sie selbst entwickelt und in akademischen Kreisen als erster beschrieben hat. Auch ist er derjenige, der nach dieser Methode bislang am häufigsten operiert hat. Wusstest du das nicht?

 

Und Obwegeser war der erste, der die gleichnamige Osteotomie beschrieb. Ob er nach der Modifikation durch Dal Pont noch "der beste" war, wäre ein wunderbares Stammtischthema. Abgesehen davon: Du weißt ohne eine klinische oder sonstige Untersuchung, dass ein Chin-Wing in diesem Fall das richtige ist, weil ...?

Ich erlaube mir, noch einmal die Frage zu stellen, auch wenn Du selbstverständlich nicht darauf eingehen musst: Bist Du Arzt?

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Freunde der Nacht,

wie wäre es, wenn wir jetzt alle mal tiiief durchatmen. Die Finger kurz von der Tastatur nehmen, in uns gehen und uns überlegen, wo wir hier sind und was wir hier wollen. Ich für meinen Teil denke, dass wir hier in einen Internetforum sind, in dem diskutiert wird. Das bedeutet, dass Meinungen ausgetauscht werden, die durchaus unterschiedlich sein dürfen.

Wir sind meines Erachtens nach nicht im Wartezimmer einer Arztpraxis und auch nicht in einer Universitätsklinik. Ich bin niemand, der hier behauptet die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, und auch du, Mush, bist weder das Sprachrohr des Papstes noch der Chef der Inquisition.

Und falls wir es hier wirklich mit einem Beknackten zu tun haben sollten, dann müsstet ihr eigentlich seinen Account sperren und schleunigst diesen Thread hier löschen.

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Ich finde es primär nicht so schlimm, wenn man einem Fragesteller mit auf den Weg gibt, was für Techniken es theoretisch geben kann, da sein Gefühl der Unzufriedenheit ihn früher oder später via Google zu dieser Technik führt. Dass es den Chin Wing als Technik der Umformung des Unterkieferrandes gibt, ist ein offenes Geheimnis. Ob man damit eine solche Asymmetrie überhaupt theoretisch verändern könnte, steht in den Sternen und ist nicht mehr als eine spontane Idee. Das kann nur beurteilen, wer sich mit sowas auskennt und den Patienten live gesehen hat.

 

Was ich an dieser Stelle viel wichtiger finde, ist dir, lieber Progenia, nochmal auf den Weg zu geben, dass dein Untergesicht von der Form her  attraktiv und für einen Mann vorteilhaft ist. In meinen Augen liegt auf Basis deiner Bilder und der Reaktion der Menschen in deiner Umgebung, inkl. dem Psychologen kein Befund vor, der eine Operation rechtfertigen würde. Du fragst dich sicherlich warum? Nun, ganz einfach: Die Grundform deines Untergesichtes entspricht im Groben dem gängigen Schönheitsideal (Square Jaw). Bei einem Mann finde ich, dass das Hauptargument für Attraktivität ist, eben auch männlich auszusehen. Und mit deinem Untergesicht wirkst du sehr männlich und eine kleine Delle ändert daran überhaupt nichts. Dass der Psychologe dir eine Dismorphophobie bescheinigt, deutet schon darauf hin, dass er äußerlich kein signifikantes skelettales Problem sieht und es daher als ein Problem deiner Wahrnehmung sieht. Wie du gemerkt hast, habe ich persönlich auch sehr lange gebraucht, damit ich mit Hinweis von dir und mehreren Fotos überhaupt bemerkte was du meinst. Daran kannst du sehen, wie wenig prägnant das ganze in Wirklichkeit ist.

Dass man theoretisch fast alles operieren kann, das dürfte dir schon vorher klar gewesen sein. Es gibt immer einen Chirurgen, der Geld verdienen will und fast alles für Geld tun würde. Es gibt Leute, die lassen sich Sixpacks aus Silikon machen oder Silikon in die Waden setzen und so weiter. Wenn man es drauf anlegt, findet man immer jemanden, der einen unnötig operiert. 

 

Ich sehe beim Chin Wing derzeit keine große derartige Gefahr, denn er wird von sehr wenigen namhaften Ärzten beherrscht und niemand von denen wird hoffentlich einen Patienten operieren, bei dem er gar keine Notwendigkeit sieht, bei dem er nicht überzeugt ist, eine sichtbare Verbesserung zu erzielen. Daher sehe ich noch keine Gefahr darin, sich bei einem dieser Chirurgen zumindest vorzustellen, denn ansonsten geht der User zu einem anderen (war er ja auch schon). Nur durch das Vorenthalten dieser Infos, wird er nicht aufhören unzufrieden zu sein. Fairerweise sollte mit dem Arzt aber die Diagnose des Psychologen diskutiert werden. 

 

Ich habe momentan auch etwas Bedenken, dass du, Progenia, am Ende nicht zufriedener wärst als vorher, da dein Problem vielleicht wirklich vornehmlich in der Wahrnehmung deiner Selbst liegt. Es gab hier schon häufiger Menschen, die sich zu einer OP entschieden haben und geglaubt haben, dass sie einfach wie vorher nur in attraktiver hinten rauskommen. Und hinterher war dann das Gejammer groß, dass sie sich massiv verändert haben etc. Sie haben dann wieder neue Probleme gesehen oder gefunden. Viele schießen sich nach so einer Geschichte dann auch einfach auf das nächste Thema ein, gemäß dem Motto:  Die Wangen passen jetzt, jetzt gefällt mir aber doch das Gebiss, die Ohren die Nase die Stirn oder was auch immer nicht. Das solltest du dir auf jeden Fall durch den Kopf gehen lassen.

 

Viele Grüße 

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Was ich nicht verstehe, ist: Wieso reduzieren hier offenbar die meisten das Attraktivitätsproblem auf maskuline Features? Jeder mag ganz unterschiedliche Vorstellungen von "gutem Aussehen" haben. Aber für viele hier scheint: "Ist doch ein maskuliner Typ" gleichbedeutend zu sein mit "sieht gut aus".

Nur mal hypothetisch gesprochen: Wenn das individuelle Ziel gar nicht darin besteht diesem Stereotyp gerecht zu werden, dann gehen die hier mehrheitlich geäußerten Einschätzungrn komplett am Problem dieses Patienten vorbei.

Hypothetisch gesprochen.

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Was ich nicht verstehe, ist: Wieso reduzieren hier offenbar die meisten das Attraktivitätsproblem auf maskuline Features? Jeder mag ganz unterschiedliche Vorstellungen von "gutem Aussehen" haben. Aber für viele hier scheint: "Ist doch ein maskuliner Typ" gleichbedeutend zu sein mit "sieht gut aus".

Nur mal hypothetisch gesprochen: Wenn das individuelle Ziel gar nicht darin besteht diesem Stereotyp gerecht zu werden, dann gehen die hier mehrheitlich geäußerten Einschätzungrn komplett am Problem dieses Patienten vorbei.

Hypothetisch gesprochen.

 

Hey Horse ;-)

 

Das ist korrekt, aber da der Frager ja sagt, dass er beide Seiten symmetrisch so haben will wie die von ihm aus noch kräftigere, liegt der Schluss für mich nahe, dass er mit dem markanten Aussehen glücklich ist und es auch anstrebt. Sonst würde er tendenziell äußern, dass er das Untergesicht insgesamt verschmälern wollen würde. Außerdem würde ich behaupten, dass die wenigsten Männer sich mit der Problematik "Sehe zu männlich aus" rumschlagen. Das ist allerdings wie gesagt eine reine Behauptung von mir, die vielleicht auch durch meine persönlichen Auffassungen von Attraktivität geblendet sein könnte. Aber sein wir mal ehrlich: Was sind denn die allgemeinen Attraktivitätsmerkmale eines Mannes? Prominenteres Kinn, breiteres Untergesicht als bei der Frau,  tendentiell tiefer liegende Augenbrauen als bei der Frau also im Prinzip alles was einen Mann im Gesicht von einer Frau unterscheidet. Das ist ja auch evolutionär durchaus sinnvoll. Das soll nicht heißen, dass es nicht auch sehr attraktive Typen geben kann, die mit diesem Schema brechen, und dass man verpflichtet wäre sich selbst hiermit zu identifizieren. 

 

Außerdem muss man ja auch sagen, dass wir andere Attraktivitätsmerkmale außer der Form des Untergesichtes hier gar nicht zu Gesicht bekommen ;-)

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aber ihn stört doch eigentlich nur die Asymmetrie...

Konnte zumindest jetzt nirgendwo rauslesen, dass er sich zu androgyn fände.

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aber ihn stört doch eigentlich nur die Asymmetrie...

Konnte zumindest jetzt nirgendwo rauslesen, dass er sich zu androgyn fände.

Du hast es erfasst, findet er eben nicht. Das habe ich doch genau gesagt oder nicht? Ich bin verwirrt :D

 

Die Referenz ist für ihn die kräftigere Seite ohne "Falte". 

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Hallo und danke für eure Antworten. Ich freu mich, dass sich hier so viele beteiligen und mir weiterhelfen.

 

"hollow cheeks"...musste ich gleich mal googlen, wenigstens weiß ich schonmal wie das heißt. Sowas hab ich eben nur auf der linken Seite und deshalb sieht das komisch aus. Meiner Meinung nach sehen Menschen mit hollow cheeks etwas krank aus, so als wären sie Heroinsüchtig... Wobei das wohl Geschmacksache ist.

 

Dass Asymetrien ein Gesicht erst lebendig machen, ist mir bewusst, nur ist ab einem gewissen Grad der Asymmetrie dann auch Schluss und der ist bei mir deutlich überschritten. Ja und mein Mund könnte auch schöner sein, wie Norbert schon schreibt. Der ist ebenfalls etwas schief und geht links weiter nach hinten als rechts, weil eben dort weniger Knochen ist. Wäre mehr Knochen würde er wahrscheinlich symmetrischer aussehen. Meine Ausstrahlung gleicht gerade wie der einer Schaufensterpuppe. Das liegt daran, weil ich auf Grund meiner Selbständigkeit durchgehend alleine im Büro sitze und niemanden zu Gesicht bekomme. -> Deprivation.

Mehr soziale Kontakte in Kombinaton mit einem gleichmäßigen Kieferbogen würden wohl einiges ausmachen.

 

Gymnastik (MFT). Welche Webseite liefert mir hierfür gute Informationen?

 

Leider ist bei meinen Voraussetzungen ein Chin-Wing nicht möglich. So wie es aussieht, kommt letztendlich wohl nur ein Implantat in Frage.

 

Anscheinand soll es an den Wangen meistens gut einheilen. Beim Kinn dagegen wird es manchmal problematisch, weil dort viel mehr Druck erzeugt wird.

 

Mein Arzt meint Keramik oder Medpor wäre wohl das erfolgreichste Material. Wobei es bestimmt noch mehr gibt?

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@leviathan: Entschuldigung. Ich hatte deinen Beitrag nicht genau genug gelesen. Gibt keinen Widerspruch, abgesehen davon, dass ich nicht der Meinung bin, dass sich Attraktivität auf die von dir aufgezählten Merkmale reduzieren ließe.

@Progenia: fast alle heutigen männlichen Models haben hollow cheeks. Es gibt einen Trend hin zu immer mehr Magerkeit im Schönheitsideal, außerdem schwindet der Dimorphismus. Das fängt bei der Behaarung an, geht bei der Form von Kiefer und Nase weiter und gipfelt darin, dass Männer sich schminken und Frauen Hosen tragen. Bei Frauen werden hollow cheeks zuweilen als ungesund erkannt, bei Männern eher weniger. Das liegt daran, dass Frauen im fruchtbarsten Alter noch ein wenig Babyspeck haben und auch einen gewissen Körperfettanteil brauchen, um überhaupt die Pubertät zu erreichen. Und es stimmt, dass Hollow Cheeks oft mit Heroinabhängigen in Verbindung gebracht werden. Das liegt aber vor allem an einem AIDS-Medikament, das den Fettaufbau blockiert und so bei jahrelanger Einnahme zu diesen typisch eingefallenen Wangen führt. Der Zustand wird von plastischen Chirurgen zuweilen mit Goldfäden behandelt, die in die Haut eingezogen werden und so einen Aufbau von Kollagenfasern stimulieren.

Ein Kommentar noch zu deinen Zweifeln bzgl. des Aussehens: Um deine Bedenken besser nachvollziehen zu können, könnte es hilfreich sein, wenn wir Fotos von deinem Profil sehen könnten. Von links und von Rechts, damit man es vergleichen kann.

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Alles hoch interessant...

 

Und wenn ich diese Bilder sehe, bekomme ich ein ungutes Gefühl, weil es bei mir durch hart eintreffendes Licht genauso aussieht, nur ist bei mir die linke Seite deutlich mehr eingedellt als die rechte.

 

Sowas gilt also als schön, manche lassen es sich anscheinden sogar absichtlich hinoperieren. Aber letztendlich nützt es mir auch nichts, mein Gesicht soll ja an erster Stelle mir gefallen. Vielleicht ist auch nur mein Mund das Problem, we Norbert schrieb.

 

http://i59.tinypic.com/106lfro.jpg

 

http://31.media.tumblr.com/tumblr_m2t9gamEFb1qar3aho1_1280.jpg

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Gymnastik (MFT). Welche Webseite liefert mir hierfür gute Informationen?

 

pdf.png

"Orofaziale Diskinesie und myofunktionelle Therapie aus ganzheitlicher Sicht" (GZM - Praxis und Wissenschaft - 9. Jg. 4/2004)   Seite 5 findet sich ein Bild von einem durch Gymnastik verbesserten Mund (Gesicht)  

 

Susanne Codoni Logopädische Praxis

www.scodoni.ch/   Die Website von Frau Codoni ist eine Fundgrube an Informationen

 

In Deutschland

Myofunktionelle Therapie: Sabine Fuhlbrück

www.mft-leipzig.de/

Frau Fuhlbrück therapiert nur Myofunktionen und ist vergleichbar kompetent wie Frau Codoni. Sie ist keine Logopädin in Amerika ( orofacial myologist) ist das üblich nur in Deutschland wird MFT überwiegend von Logopäden gemacht. Das macht es in Deutschland schwierig einen guten MF-Therapeuten zu finden. Logopädie ist ein derartig weites Feld, dass man unmöglich in allen Therapiefeldern gut sein kann und Spezialisierungen üblich sind. Da hilft nur genaues Nachfragen und welche Fortbildungen gemacht wurden.

 

Zu den von dir eingestellten Bildern:

Da muss man schon einige Kurzschlüsse in den Synapsen haben um die Burschen schön zu finden. Zu William Shakespeares Zeiten durften in den Pausen die "Gecken" auf der Bühne posieren.icon_e_smile.gif

Wenn man sowas mit Humor, Selbstdistanz und Spaß dabei betreibt ist nichts dagegen einzuwenden aber den Chirurgen in seine Überlegungen mit einzubeziehen ist bedenklich.

 

Sei etwas kreativ es gibt unendlich viele Möglichkeiten von diesem kleinen Mangel abzulenken.

 

hi.gifNorbert

bearbeitet von norbert vogel

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Moin!

Dein Problem ist vielleicht, dass du links und rechts nicht symmetrisch bist, aber gern perfekt spiegelbildlich wärst. Hättest du diese Wangen auf beiden Seiten, würde es sich vielleicht gar nicht stören. 

Das Phänomen gibt es durchaus auch bei Frauen, Angelina Jolie neigt z.B. auch etwas dazu, was an ihrer Kombination massive Wangenknochen und markanter Kiefer zu liegen scheint. Genau das macht, zusammen mit den Lippen, überhaupt den Reiz dieser Frau aus und macht ihr Gesicht so prägnant. Ich persönlich finde die Frau im Ganzen tatsächlich auch nicht so toll. Früher (Vor Botox und Co.) fand ich die aber durchaus sehr schön. Wie bei jedem Phänotypen ist alles immer bis zu einem gewissen Grad attraktiv und irgendwann wird eine Grenze überschritten und dann ist es nicht mehr attraktiv. Bei Progenia ist diese m.M.n. nicht überschritten, wenn ich das auf dem Bild beurteile.

 

Johnny Depp hat es z.B. auch und viele weiter bekannte Leute denen allen gemeinsam ist, dass sie von der Masse als besonders überdurchschnittlich attraktiv aufgefasst werden. Männer, die diese ausgeprägte Linie von den Wangenknochen zum Kinn haben, haben also in der Regel Attribute, die als besonders schön aufgefasst werden, nämlich einen kräftigen Kiefer und die markanten Wangenknochen. Das gibt dem Gesicht Lebendigkeit und führt in vielen Fällen dazu, dass die Leute auch noch beim Lächeln leichte Grübchenbildung haben, was beim anderen Geschlecht auch sehr attraktiv wirkt. 

Das Gesicht ist damit markant ohne plump zu wirken, weil es diese filigrane Linie gibt, die 2 wichtige Attraktivitätsmerkmale bestens in Szene setzt. Ich finde, man muss das Phänomen von den als Krankheitssymptom erfassten "eingefallenen Wangen" deutlich abgrenzen, denn die sehen echt anders aus. 

 

Derzeit ist es nebenbei auch wieder voll im Trend möglichst viele männliche Attribute herauszustellen: 3 Tage Bart und Körperbehaarung sind wieder vollkommen ok, der durchtrainierte Körper ist das Idealbild eines Mannes. Die Phase des androgynen, abgemagerten Mannes war eine kurze Phase, die schon vor ein paar Jahren definitiv abgeklungen ist. Heute ist offenbar eher das im Fokus, was man evolutionär als intermediären Phänotypen bezeichnen müsste: Kein Bodybuilder, kein Streichholz, sondern eben die gesunde Mitte, also eine männliche Figur wie die Natur ihn hervorbringen würde, wenn wir noch Mammuts jagen würden. Back to the roots sozusagen ;-)  Slim Fit Hosen haben damit nicht unbedingt zu tun. Hier geht es - vermute ich- eher darum, der weiblichen Welt seinen knackigen, durchtrainierten Hintern bestmöglich zu präsentieren. Daher bin ich immer noch überzeugt, dass dieser Trend von Frauen entworfen wurde   :485:  :483:  :375:

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