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paulinsche23

Ausnahmeindikation ->Implantate nach Kieferchirurgischen Eingriff möglich?

Hallo meine Lieben,

 

ich hoffe Ihr könnt Mir helfen. Ich habe folgendes Anliegen....

 

ich habe damals als ich ein Kind was (13) Jahre alt meine unteren gesunden Zähne 34 und 44 gezogen bekommen (Zahn 4 links und rechts falls 34 und 44 euch nichts sagt) Begründung war meine Kieferfehlbildung. Ja ich weiss es war dumm haben aber meine Eltern so entschieden und heute bereue ich es.

 

Dann hatte ich eine kieferorthopädisch/kieferchirurgische Behandlung 2012 OKVV und UKRV 2013 meine Metallentnahme. Soweit so gut nun fehlen Mir ja noch die Zähne von damals und ich habe vor mir implantate machen zu lassen. Mein Zahnarzt meint es gibt einen Paragraphen der besagt, dass die Krankenkasse doch mehr als nur einen Zuschuss für die Kronen mir bezahlen kann. Ich habe gelesen das eine Ausnahmeindikation möglich ist. Da steht unteranderem auch folgendes:

 

Laut SGB 5:

"Besonders schwere Fälle liegen vor

a. bei größeren Kiefer- oder Gesichtsdefekten, die ihre Ursache

  • in Tumoroperationen,
  • in Entzündungen des Kiefers,
  • in Operationen infolge von großen Zysten (z.B. große follikuläre Zysten oder Keratozysten),
  • in Operationen infolge von Osteopathien, sofern keine Kontraindikation für eine Implantatversorgung vorliegt,
  • in angeborenen Fehlbildungen des Kiefers (Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten) oder
  • in Unfällen
  • haben,

b. bei dauerhaft bestehender extremer Xerostomie, insbesondere im Rahmen einer Tumorbehandlung,

c. bei generalisierter genetischer Nichtanlage von Zähnen"

 

heisst das nun ich könnte eventuell einen Antrag auf Ausnahmeindikation stellen??? Was denkt Ihr? Hatte jemand von Euch auch sowas ähnliches???

 

Danke schon mal und liebe Grüße

 

Paulinsche023

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Hi,

 

was mich zuerst wundert ist, daß dein KFO das nicht mit eingeplant hat?! Denn wenn dir Zähne fehlen, dann war doch die ganze Arbeit mit ausformen der Zahnbögen umsonst... Bei mir fehlen die vorletzten BZ unten jeweils links und rechts. Auf der linken Seite strebt meine KFO einen Lückenschluß an, ist auch fast fertig. Rechts hat sie offen gelassen, weil da ein Implantat oder eben eine Brücke reinsoll. 

 

Du kannst es versuchen mit der Ausnahmeindikation, aber ich denke nicht, daß du große Chancen hast. Es lag eine Fehlstellung vor, die ja nun behoben wurde. Und Fehlstellung ist nicht gleich Fehlstellung. Versuch dein Glück, dein Zahnarzt muß da sicher sowieso was ausfüllen.

 

LG Susi

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Verstehe ich das so, dass während deiner KFO-Behandlung die ganze Zeit Platzhalter für die fehlenden Zähne integriert wurden? Für meine KFO-Behandlung ist das an einer Stelle auch notwendig, da war vorher eine Brücke, die für die Ausformung entfernt werden musste. Die prothetische Endversorgung erfolgt nach Abschluss der Behandlung, entweder wieder eine Brücke oder eben Implantat und 2 Kronen. Für die Übergangszeit mussten die Zähne ja mit kieferorthopädiefähigen Provisorien versorgt werden. Ich habe bei der Krankenkasse nachgefragt und einen Antrag auf Einzelfallentscheidung gestellt, leider ohne Erfolg, obwohl es medizinisch indiziert und zwingend erforderlich ist, und die Behandlung ja von der Krankenkasse genehmigt ist. Die Kosten für diese absolut notwendigen Provisorien waren ein paar hundert Euro :-( Es gibt eben starre Richtlinien, von denen nicht abgewichen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Implantatversorgung genehmigt wird, aber wer nicht fragt, der erhält keine verbindliche Antwort. In unserem Bekanntenkreis weiß ich von Implantatgenehmigungen nach Unfall und weil die Anlage für einen Schneidezahn nicht vorhanden war. Sowas sind wohl die Ausnahmefälle. Viel Glück und berichte mal.

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Hallo Boki und Susi,

 

vielen lieben Dank für eure Antworten. Ja genau ich habe eine lose Zahnspange die die Lücken für die Implantate frei hält. Ich bin gerade etwas verzweifelt, weil die KK meinte mir stehen für die 2 Kronen 1600 euro zu also doppelter Zuschuss da ich studentin bin und unter der 900 euro einkommensgrenze liege. So nun hat mein Zahnarzt aber gesagt, dass die KK nur das zahlt was auch in Rechung gestellt wird. Und das sind laut ihm nur iwie 990 euro. Ich war nun bei 2 ZÄ und habe zwei unterschiedliche Kostenvoranschläge bekommen. Richtig komisch... bekommt ihr auch Zuschüsse? Wenn ja, wie wurde das bei euch berechnet? Sry das ich gerade nicht auf eure Angelegenheiten eingehe aber ich verstehe gerade nur Bahnhof und das ist eine ziemlich grosse Entscheidung ob ich das machen lassen soll, weil es so teuer ist und iwie steigt man durch diesen Kram mit den tausenden von Heilkostenplänen etc. nicht durch....

 

LG Paulinsche

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Noch eine Sache wollte ich ergänzen:

Ich habe zwei Heil- und Kostenpläne erhalten mit jeweils unterschiedlichen Behandlungskosten insgesamt.

Beim Ersten sowie Zweitem werden jeweils Kronen bzw. Brücken im oberem Teil als Behandlungsplan gleich aufgeführt.

Aber der Unterschied liegt in der Summe.

Im Ersten wird die Summe für die Rronen bzw. Brücken veranschlagt beim Zweiten nur die 2 Kronen welche auf die Implantate fixiert werden.

Auch wenn ich einen doppelten Zuschuss erhalte dürfte er nur die 2 Kronen berechnen.

Dieses stellt natürlich einen erheblichen Unterschied dar (über 700 Euro). Welch Summe darf jetzt berechnet werden?

Danke für eure Hilfe

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IANAL, aber wenn dein Kiefer einfach nur ein bisschen klein ist, dann liegt nach meiner Auffassung kein größerer Kiefer- oder Gesichtsdefekt vor. Und das ist ja lt. Gesetzestext Voraussetzung dafür, dass Abs. A überhaupt Anwendung finden kann.

 

Den Antrag für Behandlung gemäß Ausnahmeindikation kannst du natürlich mal einreichen, aber den werden sie dir höchstwahrscheinlich um die Ohren hauen.

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Hallo, ok vielen Dank für eure ehrlichen Antworten. Eine Frage habe ich noch. Wie ist das geregelt, wenn mir für die "Kronen" die auf das Implantat kommender doppelte Festzuschuss von der Krankenkasse zusteht, also hierbei sind es 1660 Euro. Kann der Zahnarzt das gesamte Budget iwie ausschöpfen damit am Ende mein Eigenanteil kleiner ist als wenn er nur bspw. 990 Euro einkalkuliert für die Behandlung??? Ich war doch bei zwei Zahnärzten und bei dem einem betragen bei dem normalen Zuschuss die tatsächlichen Kosten 990 Euro und bei dem anderen 880 Euro. Wie kann es sein das die KK mir schon so viel genehmigt, was ja gut für mich ist aber der ZA wiederrum nur ein Bruchteil davon in Rechnung stellen kann????? Verstehe ich irgendwie nicht, weil das wieder zum Nachteil für mich ist, wenn die Differenz auf meinen Rechungsanteil kommt. Wisst Ihr was ich meine? Total unsinnig ....wenn Mir 1660 Euro zusteht aber nur 990 Euro ausgeschöpft wird. Ich hatte nämlich gehofft, dass ich durch den Zuschuss von der KK meinen privaten Eigenanteil an der Gesamtkostenrechung etwas verkleinern kann.

 

Danke schon mal für eure antworten.

 

LG

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Ganz einfach. Du mußt den Heil- und Kostenplan bei der Krankenkasse einreichen und Härtefall beantragen.

Mit deinem Einkommensnachweis wird dann der doppelte Festzuschuß genehmigt wenn er denn gerechtfertigt ist und auf dem HKP eingetragen.

Das darf nur die Kasse, nicht der ZA.

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