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Jenny89

Rezidiv - und keiner will mir helfen :(

Liebe Leidensgenossen, Liebe Kieferorthopäden

kurz zur Übersicht meiner bisherigen Kiefer- bzw Zahnspangengeschichte

 

2008 habe ich von einem Tag auf den anderen enorme Kiefergelenksbeschwerden und Schmerzen gehabt, einmal hab ich den Kiefer gar nicht mehr aufbekommen.
Bin dann zum Zahnarzt, der dann festgestellt hat, dass meine Biss offen ist und ich nur auf 2 Zähnen zubeißen kann (obwohl ich jedes Jahr brav zur Kontrolle war, ist ihm das anscheinend vorher nie aufgefallen)

 

2008-2011 Zahnspange im Ober- und Unterkiefer auf Grund von Tiefbiss/Rückbiss – 2 Zähne wurden im Unterkiefer gezogen, das waren noch Milchzähne wo keine neuen nachgekommen sind und auch keine im Kiefer verankert waren. Die hinteren Zähne sind dann nach vorne geschoben worden

 

2010: Operation in Wien, Unterkiefer-Vorverlagerung und Stabilisierung des Oberkiefers

 

2008-2010: Physiotherapie für die Kiefergelenke

 

Seit April 2014 in logopädischer Behandlung

 

Seit Mai 2011 habe ich keine Zahnspange mehr, zur Retention habe ich eine Schiene fürs OK und einen kurzen Draht hinter den ersten 4 Zähnen im UK erhalten

 

Im Nov. 2013 war ich dann bei der Kontrolle im Krankenhaus wo mir mitgeteilt wurde, dass sich ein Rezidiv gebildet hat und mein Biss sich wieder öffnet und sich ein Kreuzbiss gebildet hat (dieses Problem habe ich jedoch bei der ersten KFO Behandlung nicht)– sie werden mit meinem KFO sprechen und ich benötige wieder für ein paar Monate eine Zahnspange. Es wurde ausdrücklich mitgeteilt, dass es sich um ein dentales Problem handelt und lt. Röntgen nichts mit dem Kiefer zu tun hat!

 

Schön und gut… dann war ich beim KFO, der mir einen TPA Bogen eingesetzt hat und mir danach zu einem Positioner geraten hat, um die Zahnspange zu vermeiden

 

Den TPA Bogen hatte ich ca. 3 Monate drinnen, danach war der Kreuzbiss angeblich behoben und wir wollten eigentlich Abdrücke für den Positioner machen – auf einmal meinte der KFO, dass ein Positioner nicht in Frage kommt (obwohl er das vorgeschlagen hatte) wegen meinen Kiefergelenksproblemen in der Vergangenheit. Er sagte er wisse nicht mehr weiter und hat einen Kollegen angerufen. Danach hat er einen kurzen logopädischen Test gemacht und mich zur Logopädin geschickt, nach der Behandlung soll ich wieder zu ihm kommen und wir überlegen uns was….

 

Gut, die Logopädin hat mich jetzt wieder zu ihm geschickt und er meinte letzte Woche, er kann nichts machen, es tut ihm leid, wenn ich wieder Kiefergelenksbeschwerden bekomme, dann können wir ja wieder von vorne anfangen. Bzw soll ich mir eine Schiene für die Nacht anpassen lassen, damit der Biss zumindest in der Nacht passt, hier wollte er mich aber wieder zu einem anderen Arzt schicken

Könnte mir eine Schiene wirklich helfen? 

 

War dann noch bei einer anderen Orthopädin in Wien und die hat mir gesagt, dass wir leider nur wieder von vorne anfangen können, also ca. 1 Jahr Zahnspange + Operation. Wobei mir aber niemand garantieren kann, dass sich der Biss dann nicht wieder verschiebt.

 

Abgesehen von den ca 10000 € die ich in alle Behandlungen bereits investieren musste, möchte ich endlich mit der ganzen Sache abschließen können und nicht Angst haben müssen, dass ich wieder Kiefergelenksbeschwerden bekomme :'( Ich bin echt total fertig mit den Nerven.

 

Ich habe jetzt noch einige Termine bei KFO's, um noch weitere Meinungen einzuholen.
Kann es vielleicht daran liegen, dass mir unten 2 Zähne gerissen wurden und oben nicht? Da kann ja das Kiefer gar nicht zusammenpassen oder? Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der KFO bzw die Chirurgin einfach dazu raten ohne daran zu denken, dass oben auch welche gerissen werden müssen…

 

Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf alle Antworten von euch.

 

So, tut mir leid fürs zutexten

 

LG Jenny

 

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Was macht denn die Logopädin mit dir? Wurde deine Lippenkraft gemessen? Wird auch manuell mit dir gearbeitet? Die Kopf- und Körperhaltung spielt eine große Rolle wenn man ein regelgerechtes Schluckmuster erarbeiten will. MFT frontal mit veralteten Methoden ist wenig erfolgreich. Ich habe nicht den Eindruck, dass bei dir viel erreicht wurde.

 

hi.gifNorbert

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Lippenkraft wurde gemessen und hat sich verbessert. Ich bekomme monatlich Übungen die ich ausnahmslos jeden Tag 2 Mal 15 min lang durchführen muss bzw auch Übungen die ich untertags immer wieder machen muss!

Ich finde schon, dass die logop. Behandlung erfolgreich ist, da meine Zunge immer wenn ich die Lage oder richtiges Schlucken kontrolliere - richtig liegt und richtig schluckt (so wie ich es gelernt habe)... natürlich weiß ich nicht wie oft ich unbewusst was falsch mache!
Beim schlafen hab ich noch schluck oder Zungenlageprobleme, da ich immer wenn ich aufwache der Mund offen ist und die Zunge im UK liegt.

Der entspannte Mundschluss ist leider auch noch nicht automatisch gegeben. Wobei ich wirklich jeden Tag brav meine Übungen mache

LG Jenny

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Mache deine Logopädin doch mal auf Codoni und K.o.s.t. aufmerksam auch Frau Fuhlbrück ist eine Fundgrube an Informationen sie arbeitet auch mit K.o.s.t. Das kommt dir und deinem Therapeuten zu gute. Normalerweise freuen sich Logopäden über Hinweise zu moderner MFT. Sie ist sicher auch unglücklich darüber, dass der wesentliche Schritt nämlich das automatisieren (neuronal Ankommen) noch nicht passiert ist.

Craniosacrale Therapie - Craniosacral Verband ...

Eine Möglichkeit wäre auch parallell einen Osteopathen in die Therapie mit einzubeziehen. Er löst Blockaten im Körper und richtet ihn auf das ist notwendig um eine brauchbare Zungenlage zu erlernen. Wenn die Beiden zusammenarbeiten hat man auch K.o.s.t. nach Codoni.

 

Myofunktionelle Therapie: Sabine Fuhlbrück Susanne Codoni Logopädische Praxis

hi.gifNorbert

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trotzdem muss zur beurteilung auch ein kfo oder mkg her.

warum wird man im regen stehen gelassen, wenn nach einer Behandlung was schief läuft?

man darf ein leben lang nach ärzten suchen, die einen übernehmen? oder nein man darf noch nicht mal, man hat es zu akzeptieren und muss ein leben lang in physiotherapie.

 

probier auch mal R.E.S.E.T  und manuelle massage durch einen Physiotherapeuten im mund und von außen bis zum nacken. bei mir legt sich dann die zunge automatisch in ihre anatomisch korrekte soll-Position bezüglich orbita-schädel. da sieht man dann auch die lagen-Differenz kiefer - Zunge-Schädel.

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  • Ruth Bernard-Leick Diplom-Pädagogin

    Staatlich anerkannte Logopädin

Es gibt tatsächlich Therapeuten die praktisch alles was es an sinnvollen Möglichkeiten gibt in einer Person vereinen die macht auch R.E.S.E.T. aber eben nicht nur das sondern stellt die Zusammenhänge her.

  •  
  • Behandlung von kraniomandibulären und kraniofazialen Dysfunktionen (CRAFTA I-III)
  • Körperorientierte Sprachtherapie (K-o-s-t®)
  • ganzheitliche myofunktionelle Therapie nach S. Codoni
  • manuelle Stimmtherapie
  • AAP®-basierte Stimmtherapie
  • Non-avoidance Ansatz nach Ch. van Riper
  • Bonner Stottertherapie
  • Mini-KIDS: Direkte Stottertherapie mit Kindern nach Sandrieser
  • NLP-Practitioner DVNLP
  • Hypnose
  • Psychologische Beraterin
  • Touch for Health I-IV (Angewandte Kinesiologie)
  • Brain Gym (Edu-Kinesiologie)
  • Eutonie
  • Bewußtheit durch Bewegung nach Feldenkrais
  • Orofaziale Stimulation
  • TAKTKIN®
  • FOTT nach K. Coombes
  • Funktionelle Dysphagie-Therapie
  • Gebärdenunterstützte Kommunikation
  • R.E.S.E.T

hi.gifNorbert

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Es scheint wirklich kompliziert zu sein bei dir, das tut mir leid.

 

Ja, eine gute Schiene kann helfen und auch fast immer getragen werden, es gibt aber keine Garantie. Ich persönlich habe mich für den Bionator entschieden, habe den seit gestern. Nach zwei Stunden habe ich ihn mal rausgenommen und der Kiefer hat sich absolut gut und entspannt angefühlt. Auch bei der korrekten Zungenlage (ich hatte schon ein paar Sitzungen vorgearbeitet bei der Logopädin) ist er zumindest eine gute Unterstützung. Und ich konnte ihn auch direkt nachts tragen. Mich beunruhigt es immer etwas, dass man ja nie weiß, was nachts bei CMD vor sich geht.

 

Da du dort ja schon einige Zeit hingehst, scheinst du auf jeden Fall ein schwierigerer Fall zu sein. Da finde ich den Vorschlag von Norbert gut, jemanden mit einem erweiterten Arbeitsfeld zu suchen oder nachzufragen.

 

Bei meinem Bruder wurden die 4er im Oberkiefer gezogen. Er hat keine Beschwerden, aber generell sehe ich solche Unsymmetrien auch eher kritisch.

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