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SammyDeluxe

Feste Zahnspange - OP, Andeutung der Notwendigkeit?!

Hallo :)

Bin derzeit etwas unsicher... habe seit knapp 4 Monaten eine feste Zahnspange... man sagte mir vor der Behandlung, nachdem ich dann noch beim Kieferchirurgen war, dass ich eine Kieferfehlstellung im Gelenk oder so hätte, was zu Schmerzen und einem Knacken beim Kauen führt. Daraufhin sagte man mir, dass ich erst eine GNE bekomme, danach eine feste Zahnspange und diese muss dann erst mal mind. n 3/4 Jahr drin bleiben, bis die OP erfolgt. Bei dieser soll der Oberkiefer über den Zähnen durchtrennt werden und korrekt gestellt werden, so der Kieferchirurg. Danach dann halt weiterhin noch die feste Spange bis sie raus kann. Alles gar kein Thema...

Doch nun bin ich seit meinem vorletzten Kontrolltermin etwas verunsichert, denn da hat meine Kieferorthopädin solche Andeutungen gemacht, dass das alles gut aussieht und man vielleicht keine OP bräuchte...sagte dann aber wieder "Ah ne stellen wir uns mal lieber auf OP ein"... Jetzt ist meine Frage... wie kommt sie darauf? Konnte beim letzten Termin nicht fragen, da sie selbst nicht da war :(
Nicht das ich scharf auf diese OP bin, im Gegenteil. Aber durch die Zahnspange wird diese Fehlstellung doch nicht behoben, oder? 
Hoffe, dass mir hier jemand weiter helfen kann...

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Der Kiefechirurg ist der Mann fürs Grobe. Wenn eine Fehlstellung so eklatant ist, dass sie mit kieferorthopädischen Maßnahmen nicht zufriedenstellend therapiert werden kann, dann ist eine Operation u.U. die letzte Möglichkeit. Leider weiß man vor Beginn einer KFO-Behandlung nicht immer, wo man am Ende hinkommt, deshalb trifft man die Entscheidung später.

 

Mit OP ist das Ergebnis aus Sicht der Okklusion am Ende besser (und auch langfristig stabiler), allerdings erkauft man das mit OP-Risiken, zu denen neben Gefühlsstörungen und Narbenbildung insbesondere Kiefergelenksschäden und eine Verschlechterung der Weichteilsituation durch muskuläre Reaktionen auf die OP gehören.

 

Es gibt hier einige Patienten, die nach jahrelanger Kieferorthopädischer Behandlung ohne OP unzufrieden mit dem Ergebnis (insbesondere auch der Optik) sind und sich nichts sehnlicher wünschen, als dass ihr Kieferorthopäde sie damals auf eine OP hin behandelt hätte.

 

Auf der anderen Seite gibt es Fälle, die nach einer OP Komplikationen hatten (Pseudarthrose, Rezidiv, gestörte Gesichtsästhetik), und die am liebsten ihren Chirurgen verklagen würden.

 

Also wo du hinschaust, nur Probleme. Wenn du nicht deinen KFO allein entscheiden lassen möchtest, kannst du dich hier durchwühlen. Die für dich mglw. relevanten Hintergrundinfos findest du hier, verteilt auf unzählige Threads.

 

In jedem Fall macht es Sinn dass du für dich eine Haltung zu dem Thema "Kieferoperation" entwickelst und den KFO da mit einbeziehst. Damit er dich entsprechend behandeln kann und es nicht am Ende ein großes Hallo gibt.

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