andyH.

Problem nach Klinikbesuch und Frage Metallentnahme

Hallo,

ich hatte vor 5 Monaten eine Oberkiefervorverlagerung und war vor 2 Tagen zur Kontrolle und Besprecheung für ME in der Klinik. Dabei hat mir einer der Ärzte zur Kontrolle am Oberkiefer gewackelt, er ist dafür mit einem Finger an meinen Gaumen gegangen und einen an die Schneidezähne. Das hat echt weh getan und solche Kräfte haben seit der OP mit Sicherheit noch nicht auf mein Kiefer gewirkt. Jetzt habe ich seitdem ein komisches Gefühl seitlich am Gaumen und es sieht irgendwie so aus als hängt die linke Seite etwas. Ausserdem fühlt sich die linke Seit beim Essen und wenn ich bicchen dran rüttel etwas wackelig an. Bin richtig in Sorge und weiss nicht was ich machen soll.

 

Ich weiss, dass kann ja eigenlich alles nicht sein - bisher war bei mir eigentlich alles ganz gut gelaufen. Ich kann jetzt ja aber auch schlecht das Ganze kontrollieren lassen mit der Begründung das die letzte Kontrolle vielleicht zu grob war. Da würde ja wahrscheinlich das gleiche wieder passieren. Und geröngt wurde ja letzte mal auch schon ist ja auch nicht so gesund zu oft..was würdet ihr tun?

 

 

Wie ist das sonst so allgemein wenn ihr leicht was ins Gesicht bekommt bei irgendwelchen Aktivitäten. Bleibt ihr da cool und wartet erstmal ab? Ich weiss nicht was mein Kiefer aushält und was nicht, deswegen bin ich immer noch sehr vorsichtig unter vielen Menschen da ich es immer irgendwie anziehe das mal ausversehen ein Ellbogen in meinem Gesicht landet. Kann da nach 5 Monaten noch was passieren?

 

 

Mein zweite Frage ist zur ME: Mir wurde gesagt ich soll ca. 9 Monate nach OP einen Termin zur ME vereinbaren. Bei der Terminvergabe hat sich das dann etwas schwierig dargestellt einen Termin zu finden der mir passt. Jetzt habe ich einen guten aber habe jetzt bemerkt das der Termin nur 8 Monate und eine Woche nach der OP liegt. Glaubt ihr das macht was aus und man sollte lieber 3 Wochen später das machen?

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Hallo!

Ich kenne diesen "Test", ob der Oberkiefer fest sitzt, nur zu gut und halte ihn auch immer für sehr grob. Allerdings dürfte das nach 5 Monaten ziemlich unbedenklich sein. Man sagt ja, dass der Knochen etwa 3-6 Monate braucht um zu verwachsen, da sollte also alles normalerweise schon stabil genug sein. Gerade, wenn du ja auch sagst, dass davor keine Beschwerden vorlagen. Hast du mal nachgesehen, ob da sich auch sichtbar etwas bewegt? Oder mal mit der anderen Hand gefühlt?

Leider sieht man auf einem Röntgenbild kaum, ob da irgendetwas nicht in Ordnung/ nicht verwachsen ist. Aber einen Kontrolltermin würde ich trotzdem nochmal machen. Ansonsten wirst du die ME abwarten müssen, da kann man dann ja mit Sicherheit sagen, ob etwas nicht okay ist.

Und wegen dem Termin solltest du einfach mal bei deinem KFC nachfragen, ob das zu früh ist. Der kennt ja die Gegebenheiten. (Dicke des Knochens etc.)

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Also ich hab schon ein wenig nachgefühlt und meine das es wacklig ist aber ich kann auch nicht sagen das man jetzt unbedingt sieht, dass es ein paar mm wackelt. Ein weiterer Kontrolltermin in der Klinik ist halt schwierig, das Problem ist auch das mein eigentlicher KFC dem ich auch vertraut habe die Uniklinik im Januar verlassen hat. Wenn ich da jetzt nochmal hingehen würde, würden die ja nur nochmal dran wackeln und ein weiteres Röntgen macht ja keinen Sinn.

 

Es fühlt sich seit der Rüttel-Aktion am Gaumen einfach sehr seltsam an, der Gaumen pochert die ganze Zeit wie nach der OP, ich hab je nach Bewegung so ein Ziehen bis zur Nase hoch und der Biss fühlt sich anders an. Aber der KFC meinte auch, nach 5 Monaten könne das nicht mehr sein. Ich kann mich da aber einfach nicht beruhigen da ich ja das Gefühl so habe, was soll ich nur machen? Kennt hier sonst keiner diesen Wackel-Tet am Gaumen und hatte danach Schmerzen am Kiefer?

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Hab hier mal das aktuelle Röntgenbild angehangen. Ist mir aber auch schleierhaft wie man auf Grund des Bildes mir sagen kann, dass alles ok ist. da kann man ja kaum was drauf erkennen was die Knochen angeht.

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Ich würde wirklich gerne etwas anderes behaupten, aber deine Beschreibung kommt mir recht bekannt vor und ich wurde bereits ein zweites Mal operiert, weil der Kiefer nicht richtig angewachsen ist. Das Gefühl war bei mir aber schon relativ früh da und wurde durch diesen Test nur verstärkt, hab also keine Ahnung, ob das auch allein durch diesen ausgelöst werden kann.

Bei mir hat man die Bewegung ganz deutlich gesehen, wenn du also sagst, dass da nichts erkennbar ist, dann kann das schon mal ein gutes Zeichen sein.

Ansonsten kann ich dir nur raten, wenn du unsicher bist, zu einem anderen Kieferchirurgen zu gehen (möglichst nicht in der selben Klinik und ohne Verbindung zu deinem KFC) um dort eine Zweitmeinung einzuholen. Das hat mir damals sehr geholfen, weil ich irgendwann sogar dachte ich bilde mir das ein.

Ist das Röntgenbild nach dem "Wackeltest" gemacht worden? Damit war wohl gemeint, dass zumindest nichts auffälliges zu erkennen ist wie zB ein Plattenbruch oder Schrauben, die plötzlich an unterschiedlicher Position sind.

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hi andyH (willkommen im klub der geschädigten),

 

es ist durchaus möglich, dass dein Oberkiefer nicht vollständig verknöchert ist, auch wenn die op schon 5 Monate her ist.

es könnte sein, dass er nur vertikal wackelt. es könnte aber auch sein, dass er durch den rütteltest oder auch schon vorher horizontal leicht nach links der rechts oder nach hinten verrutscht ist und nun an falscher stelle zusammenwächst. alles ist möglich wenn sowas passiert müssen nicht unbedingt die platten brechen, die schrauben, die in den löchern der platten hängen können sich auch leicht im knochen mitverdrehen, wenn z.b. der frisch durchtrennte und verlagerte Oberkiefer z.b. in seine Ausgangslage (bei dir: nach hinten) rutscht.

je größer die op-verlagerungsstrecke des Oberkiefers (nach vorne, nach links oder rechts), desto größer die Gefahr eines knöchernen Rezidivs durch äußere krafteinwirkungen..

gut wäre, wenn du die Modell-Op-Modelle aus Gips hättest..wurde bei dir vor der op ein gesichtsbogenbiss-registrat (Suchmaschine mal gesichtsbogen, falls du nicht weisst, was das ist) gemacht? wenn ja dann gibt's auch modell-op-modelle für deine op. anhand dieser kann man erkennen um wieviel der keifer nach vorne verlagert wurde, mit oder ohne einer minimalen schwenkung nach rechts oder links.

dann könnte man bei dir eine neue gesichtsbogen-biss-Registrierung vornehmen, um zu sehen, wie der Oberkieferzahnbogen jetzt räumlich bzüglich zum Schädel liegt. und mann könnte dieses Modell dann mit dem oberkifer-modell-op-Modell vergleichen.

jedoch nur, ob die mitte abweicht, also ob der oberkfier zu weit rechts oder links oder verdreht in Schädel liegt.

die rein sagittale lage des Oberkiefers (also inwieweit der oberkifer in bezug zum Schädel zu weit vorne oder zu weit hinten liegt) könnte man jetzt nur kontrollieren, indem man sich ein seitliches Röntgenbild anschaut. oder du lässt ein dvt oder ct machen (3d aufnahme des Schädels) optional: und lässt dir deinen Schädel mittels 3d-drucker in lebensgröße aus gips oder Plastik ausdrucken.

besser wär aber erstmal nur ein dvt!!

leider ist es so, dass wenn nach einer op etwas schiefläuft, kein Chirurg zugeben wird, dass etwas nicht stimmt, eher as Gegenteil und das ohne mit der Wimper zu zucken.

egal ob eine op erfolgreich ist oder nicht, er wird immer sagen: alles ist in ordnung. usw. es gibt da etliche kognitive abwehrmethoden..

im Forum gibt es auch einige, die extra engagiert zu sein scheienn, dass wenn jmd ein Problem erläutert, dich von dem Problem "ablenken" wollen werden.

ich persönlich glaube dir dein Problem.

andere Chirurgen werden dich nicht unbedingt übernehmen wollen.

es ist wichtig, dass du mal zu einem Zahnarzt gehst oder zu einem Allgemeinmediziner und diesen dein Problem schilderst, die sollen dir dann eine Überweisung für eine mkg-Beratung geben.

auch kannst du bei deiner krankenkasse anrufen und darum beten, dass sie dir mkg Chirurgen benennen sollen (per brief), bei denen du dich mit deinem priblem vorstellen kannst.

hol dir unbedingt Meinungen von anderen ärzten.

auch solltest du mal eine physiotherapeutische Sitzung in anpruch nehmen, in der zb. nur deine muskeln in den wangen manuell massiert werden. während einer solchen Sitzung kann dein Unterkiefer in eine entspannte lage gleiten. guck direkt danach in der sipegel und schau, ob dein unterkeiferzahnbogen ein bisschen seitich vom der lage der oberkeiferzähne abweicht. dies ist auch ein indiez, dass der oberkifer nicht mehr in der gleichen lage ist wie direkt nach der op.

metallentfernung sollte 8 Monate danch auch ok sein, jedoch empfehle ich dir dringend ein dvt machen zu lassen und lass dich nicht abwimmeln von wegen: das ist bei ihnen nicht nötig..sie bilden sich das nur ein...usw usf

schreib mir mal per private message wo du operiert wurdest, ich kann dir evtl sagen ob dein Operateur kognitive abwehrmethoden anwendet.

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