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yugi520

Ratlos, was tun?

Update am 26.06.2015:

 

Nach meinem großen Zweifel in Februar bin ich letztendlich weiterhin als Patientin bei der Uniklinik FFM geblieben. Bei dem darauffolgenden Termin am 26.02.2015 waren neben den beiden Zahnärzten auch der Oberarzt dabei und haben ausdiskutiert, wie es mit meiner Behandlung weitergehen sollte. Mini-Implantate werden nicht eingesetzt, stattdessen T-Racks und 90-Bogen. Ich bin auch deshalb geblieben, da sich die Ärzte sehr viel Mühe an dem einen Termin gemacht haben und ein Arztwechsel doch sehr aufwändigt ist.

 

Anfang März wurde der T-Racks am Gaumen eingesetzt (eine größere Apparatur im Vergleich zu dem Pendulum mit vier Ärmchen die insgesamt vier Zähne gleichzeitig nach hinten drücken können, nach dem Einsatz konnte ich mit meiner Zunge meinen Gaumen an keiner Stelle mehr fühlen)

 

Ende März wurde die erste Zahnspange für die unteren Zähne mit einem dünnen Bogen eingesetzt. 

 

Ende April wurden die 6er und 7er an beiden Seiten im Oberkiefer an der richtigen Stelle geschoben.T-Racks raus genommen, Multiband+Zahnspange+90-Bogen an den oberen Zähne eingesetzt.

 

Danach haben noch zwei Kontrolltermine stattgefunden, an welchen 90-Bogen und die Gummis gewechselt worden sind.

 

Gestern nach dem Zähneputzen ins Spiegel geschaut, die unteren Zähne haben sich unauffällig in den zwei Monaten bewegt und stehen mittlerweile richtig gut! Mit den oberen Zähne sind wir dabei, die 4er und 5er auf beiden Seiten mit Gummis nach hinten zuziehen. Zwei kleine Lücken sind beim Lächeln auch schon zu sehen.

 

Bin gespannt auf die kommenden Monate! :)

 

 

 

 

 

Ursprünglicher Beitrag ----------------------------------------------------------

Hallo liebe Leidensgenossinen und Leidensgenossen, 

 

So, jetzt habe ich mich einigermaßen beruhigt.  Beschreibung zu meinem Fall: 

 

- bin eine 26-jährige Studentin

- leide unter Dysgnathie Klasse III, rechter Eckzahn fehlt (hat sich noch im OK versteckt, zum Glück liegt er noch in der richtigen Position)

- Behandlung mit geplantem chirurgischen Eingriff im August 2013 an der Uniklinik Frankfurt am Main begonnen

- Vier Weisheitszähne am Ende August 2013 entfernt, damit die Backenzähne Platz haben

- Krankenkasse übernimmt die Kosten zum größten Teil, für KFO erfolgte zusätzlich eine Selbstzahlung i.H.v. 1800€ für zusätzliche Leistungen ( Nance, Keramik-Brackets, festsitzende Retainer etc.)

- meine Wahl für den KFC steht noch nicht fest

- Ursprünglicher Behandlungsplan: Mittellinie-Korrektur im OK, dafür müssen fast alle Zähne einigermaßen bewegt werden, zunächst die 6er+7er und anschließend auch die vorderen Zähne, anschließend Zahneinordnung im UK. Wenn alle Zähne richtig stehen, ab zum KFC und Termin für die Bimax-OP vereinbaren

- Für die kieferorthopädische Behandlung habe ich folgende Apparatur nacheinander eingesetzt bekommen:

 

1. Pendulum: Damit sollte die 6. und 7. Zähne im OK nach hinten verschoben werden. Die ganze Prozedur hat 13 Monate gedauert. Und das Pendulum Gerät wurde in September 2014 rausgenommen. Juhuu!

 

2. Von KFO Selbstgebaute Nance:  Zur Stabilisierung der 6. und 7. und damit ein Zurückwandern der Backenzähne verhindert werden soll, hat mein KFO die Nance-Apparatur vorgeschlagen. Damit das Ganze noch besser läuft, sollte die Apparatur am Behandlungsstuhl frisch am Gaumen erstellt und eingebaut werden. Ich habe leider die schlechte Erfahrung gemacht: Die selbstgebaute Nance-Platte hat bei mir große Entzündungen hervorgerufen, musste zweimal am WE zum Notdienst und anschließend wurde mir die Apparatur entfernt, welche auch ein kleines Stück Fleisch vom Gaumen mit sich genommen hat. 

 

3. zweite Nance vom Labor: Eine Woche später bekame ich die zweite von Labor hergestellten Nance. Mit dieser hatte ich keine Entzündung. Aber leider hat diese Nance es nicht geschafft, die 6. und 7. Backenzähne an der geschobenen Positionen zu halten. Durch das Ziehen der 5.er mit Gummis waren die 6. und 7. wieder nach vorne gewandert. Schnell zum KFO gerannt, Gummis wurden entfernt. Dann sollte die Nance auch wieder raus. Es kommt dann die vierte Apparatur ein (ich soll dankbar sein, dass ich nur für die Nance selbst bezahlt habe. Die vierte Apparatur ist nämlich auf Kosten des Hauses). 

 

4. T-Racks (richtig buchstabiert?): Diesmal kommt das ultimative T-Racks ein. Das sollte den Job des früheren Pendulum-Geräts übernehmen und die 6. und 7. diesmal einzeln nach hinten schieben. Die Apparatur sieht auch viel versprechender aus als das Pendulum. Mein KFO hat mir versprochen, dass der Vorgang auf jeden Fall schneller sein wird. 

 

Weiteres Vorgehen: 

- Mein  KFO wechselt in April zu einer Praxis, sein vorgesehener Nachfolger ist leider nicht einfühlsam und hört nicht auf meine Äußerungen, erst bei Wutauslassung schaut er nochmals in meinen Mund rein. Habe meinem KFO gesagt, dass ich mit dem vorgesehenen Nachfolger nicht klar komme. Er wird das an seinen Chef weitergeben

- Der nächste Termin steht am 26.02, Oberarzt wird auch vor Ort sein und ich werde hoffentlich auch mehr über das weitere Vorgehen erfahren

- Ein zusätzlicher Termin bei einem anderen KFO am 05.03. vereinbart für eine zweite Meinung 

- Was angefangen wurde, muss durchgezogen werden. Dann Kopf hoch und weiter! (@ Lana: Danke!)

 

 

LG und ein schönes WE

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Oder kann mir jemand einen vertrauenswürdigen KFO in dem Rhein-Main-Gebiet vorschlagen? Ich glaube, letztendlich muss man selbst dran und einen neuen KFO aufsuchen, selbst wenn das alles Energie kostet. Aber ich möchte kein Versuchskaninchen mehr werden. Einen Beratungstermin habe ich jetzt bei Dr. R. in Bergen-Enkheim am 05.03. bekommen. Ansonsten wäre ich auch für jede Weiterempfehlung eines KFOs dankbar.  

 

Vielleicht wird sich auch jemand bei mir zunächst vorschlagen, dass ich die Sache mit der KK erstmal regeln sollte. Da jetzt aber sowie so ein Arztwechsel auf Seite der Uniklinik ausgelöst wurde, sehe ich den Arztwechsel weniger problemhaft. Schließlich hat man ja die freie Arztwahl? Was meint Ihr?

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Huhu,

 

ich finde es nicht schön für dich, dass du wohl viel durch gemacht hast. Vor allem das Experiment mit der 1. Nance.
Abder hast du bedacht, dass bei aller möglichen Planerei eben auch mal etwas nicht so läuft, wie es laufen soll? Wenn das Angedachte nicht zum gewünschtem Ergebnis führt, bleibt einem (deinem KFO) nichts anderes übrig außer neu an die Sache heranzugehen. Ein Kiefer bzw. menschlicher Körper ist kein Auto o. Ä.

Ich würde mir an deiner Stelle genau erklären lassen, was nun gemacht werden soll und wieso, und warum das andere bislang nicht funktioniert hat. Vielleicht gibt es ja eine Erklärung dafür.
Ansonsten bleibt die nur die Suche, und bei der kann ich dir nicht helfen, wohne woanders.

 

LG Lana

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Klasse IV? Wie sieht die denn aus?

 

Und in welcher Sprache war dein Beitrag ursprünglich verfasst?

Hallo drhorse, 

 

danke für Deinen Hinweis. Ich habe die Dysgnathie Klasse III. Ich habe es mit der Einstufung bei der Krankenkasse verwechselt. Und nun korrigiere ich mal meinen Beitrag.  

 

Ansonsten, gut gemerkt! Ich habe Deutsch als Fremdsprache gelernt. Ich hoffe, dass mein Beitrag einigermaßen verständlich formuliert ist. Ansonsten falls Du etwas nicht verstanden hast, kannst Du gerne fragen!

 

VG

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Huhu,

 

ich finde es nicht schön für dich, dass du wohl viel durch gemacht hast. Vor allem das Experiment mit der 1. Nance.

Abder hast du bedacht, dass bei aller möglichen Planerei eben auch mal etwas nicht so läuft, wie es laufen soll? Wenn das Angedachte nicht zum gewünschtem Ergebnis führt, bleibt einem (deinem KFO) nichts anderes übrig außer neu an die Sache heranzugehen. Ein Kiefer bzw. menschlicher Körper ist kein Auto o. Ä.

Ich würde mir an deiner Stelle genau erklären lassen, was nun gemacht werden soll und wieso, und warum das andere bislang nicht funktioniert hat. Vielleicht gibt es ja eine Erklärung dafür.

Ansonsten bleibt die nur die Suche, und bei der kann ich dir nicht helfen, wohne woanders.

 

LG Lana

 

Hallo Lana, 

 

Danke für Deine Antwort. Du hast recht und mir ist auch bewusst, dass ein Plan schief laufen kann.

 

Deshalb werde ich am 26.02. nochmals zur Uniklinik FFM gehen, um das weitere Vorgehen von dem Oberarzt der KFO-Abteilung erklärt zu bekommen.  

 

Und ansonsten bleibt mir leider außer dem Arztwechsel nichts Anderes übrig.  Ich kann jetzt auch nur abwarten und gucken, was der Oberarzt beim nächsten Termin zu meinem Fall sagt.  Anschließend werde ich eine zweite Meinung am 05.03. bei einem anderen KFO einholen.

 

Ansonsten weiß ich echt nicht, ob es noch andere Wege gibt.

 

LG 

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Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir nur raten die kieferorthopädische Behandlung nicht an der Uni-Klinik fortzuführen. Wie du schon selbst gemerkt hast, ist das nicht optimal. Mir kommt es auch immer so vor, als ob den Assistenz-KFOs vollkommen egal ist wie es dem Patienten geht und ob die Behandlung effizient durchgeführt wird, sie haben ja keinen Ruf zu verlieren und es ist ja nicht ihre eigene Praxis....

 

Ich hätte von Anfang an auf Miniimplantate gesetzt. So ein Pendulum bzw. Nance-Apparatur stelle ich mir sehr unbequem vor im Vergleich zu so einem Miniimplantat.

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