Roda

OP medizinisch notwendig - Krankenhauskosten

26 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

 

ich bin wohl ein Sonderfall: Ich bekomme die kieferorthopädische Behandlung und die OP (Bimax) nicht bezahlt, obwohl ich eine gravierende Fehlstellung habe. Das liegt daran, dass ein KFO in der Jugendzeit einfach meine UK-Zähne nach vorne gekippt hat, so dass es halbwegs passte. Die erforderlichen Abstände (KIG), die für die Übernahme der Kosten durch die KK  nötig sind, habe ich daher nicht erreicht.

 

Eine  "medizinische Notwendigkeit" hat mir mein KFO aber bestätigt.

 

Kann mir jemand sagen, ob ich die Krankenhauskosten (vollstationär) von der KK bekomme oder ob ich die auch selbst bezahlen muss?

 

(Ich hoffe, ich habe beim Suchen nach diesem Thema nichts übersehen).

 

Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

 

Roda

 

 

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Hallo Roda,

 

ich würde bei der Krankenkasse anrufen, die können das genau sagen.

Hab meine Krankenkasse auch schon mit Fragen gelöchert und die wurden immer geduldig und nett beantwortet.

 

LG

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Soweit ich weiß, wird die OP bezahlt, auch wenn die kieferorthopädische Leistung nicht übernommen wird. Die Regelungen zum KIG beziehen sich meines Wissens nach nur auf die Kieferorthopädie, ob die OP erforderlich ist, beurteilt der KFC und rechnet dann auch entsprechend ab.

 

Ob die Krankenkasse der richtige Ansprechpartner ist, weiß ich nicht, meine hat behauptet, wenn ich Lingualtechnik nehme, wäre trotz KIG5 alles eine Schönheitsop und ich war wegen der Aussage tagelang völlig aufgelöst. Am Ende wurde alles (außer der Lingualtechnik) anstandslos bezahlt.

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Vielen Dank für Eure Antworten !

 

Ich weiß auch nicht ob die Krankenkasse der richtige Ansprechpartner ist. Ich hatte schon diversen Schriftverkehr und Telefonate mit der Krankenkasse, aber ich habe das Gefühl, dass sie versuchen alles direkt abzuschmettern. Aber bei solchen Summen möchte ich natürlich auch nichts unversucht lassen. Natürlich habe ich für mich erstmal den ungünstigsten Fall angenommen, dass ich alles bezahlen muss. Dass ich die kieferorthopädische Behandlung mit Lingualtechnik selbst bezahle, ist mir klar und das verstehe ich auch.

 

Bei den restlichen Kosten geht es um die OP-Kosten, die der KFC bekommt, dann die Modell-OP (die ich sowieso selbst bezahle), die Kinnplastik (die ich auch selbst bezahle, weil das keine KK bezahlt) und den Krankenhausaufenthalt.

 

Dieses ganze Theater hat mich auch schon ganz schön Nerven gekostet und irgendwie wird alles immer teurer als zunächst angenommen. Die Untersuchung beim Arzt (EKG, Lunge, Blutabnahme und alles was man für die OP braucht) muss ich jetzt leider auch noch bezahlen, so wurde es mir zumindestens bei dem Arzt gesagt.

Mittlerweile frage ich mich, ob ich dann die MFT und Physiotherapie auch selbst zahlen muss.

 

Roda

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Der KC müsste dir doch eigentlich eine verbindliche Antwort geben können.

Sonst lass dir die erforderliche Einweisung mit Diagnose und Indikation vom KC ausstellen. Diese schickst du zur Krankenkasse mit der Bitte um Kostenübernahme. Dann wird sich die Krankenkasse schon verbindlich äußern müssen.

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Vielen Dank für Eure Antworten !

 

Ich werde später mal berichten, wie es ausgegangen ist.

 

Roda

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Hallo,

 

ich habe heute Bescheid von der Krankenkasse bekommen, dass alles abgelehnt wurde, d. h. dass ich "alles" selbst bezahlen muss. Obwohl ich mich eigentlich schon auf den schlimmsten Fall eingestellt habe, bin ich jetzt ziemlich geknickt.

 

Auf meine Nachfrage hin wurde mir erklärt, dass die Grundlage für eine Genehmigung die Abstände der Zähne (KIG) vor Behandlung ist. Zwar ist das keine neue Erkenntnis, aber meine Hoffnung war, dass nicht nur die Stellung der Zähne betrachtet wird, sondern die Gesamtsituation. Es spielt lt. KK keine Rolle, dass vorher schon etwas falsch behandelt wurde. Wäre ich in der Kindheit nicht behandelt worden, hätte die KK jetzt alles oder den größten Teil bezahlt.

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Hallo Roda,

 

ich stehe evtl. vor demselben Problem, dass bei mir trotz vorangegangener KFO-Behandlung im Kindheits-/Jugendalter nun eine erneute Behandlung nötig ist und die wohl auch nur in Kombination mit OP sinnvoll bzw. nötig ist. Jetzt muss ich mal schauen, wie das bei mir dann ablaufen würde mit der Kostenübernahme der KK. Denn ich hätte definitiv nicht das Geld, alles selbst zu zahlen. Aber es wundert mich, dass deine KK nichtmal die Kosten für die OP übernimmt ??? Ich dachte, dass die Kosten zumindest für die OP, wenn sie medizinisch notwendig ist, trotzdem von der KK übernommen würden, nur halt die kieferorthopädische Behandlung davor und danach dann nicht? Hast du dir von deinem KFO bzw. KFC da schon was schriftliches geben lassen, dass die OP medizinisch notwendig ist, das du bei der KK vorlegen kannst? Da würde ich an deiner Stelle nochmal nachhaken, das kommt mir schon sehr komisch vor.

 

Und wegen Blutbild und EKG, da sollte ein guter Hausarzt doch einen anderen guten Grund finden, warum das jetzt gemacht werden muss, sodass du das nicht selbst zahlen musst.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Hallo Cavallina,

 

ich kann nur von dem sprechen was ich erlebt habe. Ich möchte nicht über meine Situation jammern, aber vielleicht kann der eine oder andere mit den Informationen etwas anfangen. Manche KK scheinen auch anders zu verfahren, oder die Fälle sind ganz anders.

 

Es ist bei mir so, dass gem KIG-Einstufung keine Übernahme der Behandlungskosten möglich ist (hatte ich oben beschrieben: Jugendbehandlung kontraproduktiv). Die medizinische Notwendigkeit hat mir der KFO bestätigt und das hat auch meine KK bekommen.

 

Die KK sagt, wenn es sich um eine "kombinierte" Behandlung handelt und die bestimmte KIG-Einstufung nicht erreicht wird, wird gar nichts bezahlt. D. h. also, dass Dir der KFO direkt zu Anfang sagen kann, ob die KK zahlt oder nicht. Auf eine Teilzahlung, wie z. B. der Krankenhauskosten ist nicht zu hoffen. Wie gesagt, es scheint auch andere Fälle zu geben, aber dies ist wohl die "normale" Vorgehensweise.

 

Dabei setzen sich die Kosten aus 3 großen Posten zusammen: die KFO-Behandlung, die OP und die Krankenhauskosten.

 

Ich frage mich jeden Tag "wie kann das sein? Meine Fehlstellung ist so schwerwiegend. Wieso muss ich das alles selbst bezahlen?"

 

Ich wünsche Dir alles Gute. Vielleicht stellt sich die Frage ja bei Dir gar nicht, vielleicht sagt der KFO von vornherein, dass es von der KK bezahlt wird.

 

Roda

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Was genau hast du denn da für eine Info bekommen? Verbindliche schriftliche Ablehnung von einem Behandlungsplan? Mündliche Auskunft?

 

Warst du denn schon beim Chirurgen und der hat seine OP-Pläne eingereicht?

 

Bei mir hat die KK mal das Gleiche behauptet, am Ende war es dann aber doch so, dass die KIG-Stufen nur für die Kieferorthopädie maßgeblich waren, nicht für die Chirurgie.

 

Ich will dich nicht kirre machen, aber für mich klingt es weiterhin komisch.

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Hallo Roda,

 

ja, ich muss bei mir mal schauen, was da jetzt genau rauskommt bzw. was gemacht werden müsste und wie die Situation konkret aussieht. Bislang habe ich noch keine konkrete KIG-Einstufung erhalten.

 

Aber laut Aussage des KFC, bei dem ich ja war, meinte der auch, dass das lediglich für die Übernahme der Behandlungskosten für die Zahnspange bzw. eben den kieferorthopädischen Teil der Behandlung eine Rolle spielen würde und die Kosten für die OP von der KK i.d.R. übernommen werden würden, wenn sie medizinisch notwendig wäre. Also hake da bitte nochmal nach und lass dir ggf. vom KFC was schriftliches zur Vorlage bei der KK geben. Ich hatte auch mal meine KK gefragt und die meinten da zu mir auch, dass die Kosten bei einer OP i.d.R. übernommen werden würden und eben bei den Kosten für die kieferorthopädische Behandlung geschaut werden müsste, wie die Situation ist, wobei solche Kombinationsfälle wohl meist übernommen werden. In allen anderen Fällen kann es auch Einzelfallentscheidungen geben.

 

Wie gesagt, ich muss bei mir auch mal schauen, wie die Situation konkret ist und was meine KK dann letztendlich dazu sagt, ob sie die Kosten übernehmen würde oder nicht.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Hallo Leute,

 

bei mir sieht der Fall ähnlich aus. KK hat jegliche Kostenübernahme abgelehnt. Der Grund sei es wäre eine reine Kosmetische Behandlung.

Was natürlich absoluter Quatsch ist.

Ich bin jetzt soweit das ich gegen meine KK klagen werde vorm Sozialgericht.

Tipp: Wenn ihr in einer Gewerkschaft seit könnt über die Gewerkschaft einen Anwalt anfordern der dann komplett kosten los ist.

 

Ich bin gespannt was dabei raus kommt. Weil aus Medizinischer Sicht war es bei mir dringend erforderlich!

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Hallo,

 

ich melde mich erst jetzt wieder, da ich zwischenzeitlich schon operiert wurde. Ich habe tatsächlich "alles" selbst bezahlt. Die KK hat mir vorher eine schriftliche Ablehnung geschickt. Unterlagen, sowohl vom Kieferorthopäden als auch vom Kieferchirurgen haben sie vorher natürlich komplett erhalten. Es wurde dann alles sogar vom Medizinischen Dienst geprüft.

 

an Goriwyn: ich finde das auch komisch und kann auch nach wie vor die Entscheidung der KK nicht nachvollziehen.

 

Übrigens: einmal selbst gezahlte Kosten werden von der Krankenkasse nicht nachträglich übernommen, unabhängig von dem Fall.

 

Anders wäre der Fall wahrscheinlich gewesen, wenn ich mir die Zahnspange hätte rausnehmen lassen, etwas gewartet hätte und dann nochmal von vorne angefangen wäre. Mit diesen riesigen Abständen wäre ich dann in jedem Fall in die KIG-Klassifikation gefallen.

 

Hoffentlich habt Ihr mehr Erfolg mit der Kostenübernahme.

 

Roda

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Puh, das ist ja ärgerlich. Es klingt allerdings so, als würde es dich finanziell jetzt nicht ruinieren, oder ist das nur deiner gelassenen Wortwahl geschuldet? Ich hätte meine OP kurz nach dem Studium nicht finanzieren können, jetzt ginge es wohl, auch wenn es ärgerlich wäre.

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Hallo Goriwyn,

 

ich hatte ganz schön daran zu knacken, zumal diese vermeintliche Ungerechtigkeit so an mir nagte. Es wird mich finanziell nicht so ruinieren, dass ich nicht mehr Fuß fassen kann. Aber trotz alledem sind alle Ersparnisse dafür drauf gegangen, die ich und meine Familie natürlich lieber für andere Dinge ausgegeben hätten oder gespart hätten. Es ist schon eine große Summe, die nun weg ist. Ich hoffe, dass ich steuerlich wenigstens etwas anerkannt bekomme. Wir hatten das Geld von vornherein dafür beiseite gelegt, aber immer in der Hoffnung, dass es nicht komplett aufgebraucht werden würde. Nun wurde leider doch alles und mehr gebraucht.

Ich kann mich damit abfinden und möchte nicht darüber jammern: ich möchte einfach nur gesund werden und ein akzeptables Ergebnis erzielen. Ich hoffe, dass ich im Nachhinein glücklich über diese Entscheidung bin.

 

Roda

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Ach das tut mir leid. Und dass, wo es doch notwendig war. Ich ärgere mich auch über schönes Geld, was schon in meine Gesundheit gegangen ist. Ein Trost ist, dass ich denke, dort ist es am Besten angelegt. Man kann doch ohnehin nichts richtig genießen, wenn diese Probleme einen begleiten.

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Das sehe ich ganz genauso. Für mich ist das Thema "Kostenübernahme" erledigt. Sich darüber weiter zu ärgern führt leider auch zu nichts.

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Hallo Roda,

 

das ist natürlich doof, dass du die Kosten nun letztendlich doch komplett selbst tragen musstest :sad:. Die KFO, bei der ich jetzt war, meinte zu mir, dass sich sowas bei Erwachsenen wohl grundsätzlich ein Gutachter bzw. MDK der Krankenkassen anschauen würde und die Kostenübernahmeklärung wohl deshalb ca. 6-8 Wochen dauern würde. Sie meinte zwar, dass ich wegen meines einseitigen Kreuzbisses da eigentlich drunter fallen müsste, dass die KK die Kosten übernimmt, aber es würde halt eben trotzdem auf jeden Fall bei Erwachsenen von einem Gutachter überprüft werden. Ich bin mal gespannt, wie es bei mir dann laufen wird. Momentan gibt es ja noch keinen Heil- und Kostenplan bei mir.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Hallo Cavallina,

 

bei mir war die Sache auch beim Medizinischen Dienst, aber ein Gutachter hat es sich leider nicht angeschaut.

 

Hoffentlich hast Du mehr Glück als ich. Ich drücke Dir die Daumen.

 

Roda

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wir sind alle zum Großteil opfer.

bei vielen wurde im Jugendalter die kfo-Behandlung nicht optimal zuende bebracht. die kompensierende (zähne dort hinkippen wo der keifer hin sollte anstatt zähne auf dem jeweiligen Kieferknochen aufzurichten) zahnbogenausformung verhindert zwar eine spätere op notwenigkeit, aber bei vielen, vor allem Mädchen (will der körper mit 10-15 bei vielen schon am auswachsen ist) wurde meine Meinung nach die kfo Behandlung im Jugendalter zu spät begonnen und dann wurde bei den meinsten die Behandlung mysteriöserweise kurz vor dem 18 Lebensjahr "erfolgreich" beendet. haben sich danch die zähne wieder verschoben, sagen einem die kfos, dass die kk die kosten nicht mehr trägt, weil die behnadlung ja erfolgreich abegschlossen wurde.

ohne jedoch einen tatsächlichen beweis, ob durch die dann optisch für einen laien "gerade" nebeneinander stehenden zähne, auch die kieferglenke rechts und links optimal in den Gelenkpfannen sitzen.

checken wir halt nicht, wenn wir "veräppelt" werden.

so ziemlich jeder hat nicht die optiscmalen zahnbögen oder keiferstellung bezüglich oberen Schädel, aber es gibt so viele die unwissend an CMD oder keiferfehltstellungen leiden. würden mehr über die behanldungsmöglichekiten wissen, wäre der ansturm auf die mkgs enorme und die kks arm. jaja, manchmal sagen die kks zu kleinen problem-fällen schon, dass eine op notwenig ist und bei anderen eben nicht. vllt weil sie auch wissen, dass die Retention der op-Ergebnisse schwer zu halten ist (knöcherne oder muskuläre rezidiv-Gefahr)

selbst wenn offenbar wo aussen optische die zähne aufeinander passen und die okklusionsituation nicht schlimm genug ist für die kk muss man denen eben irgendwie noch vermitteln, dass zwar die zähne okklusal aufeinander passen, aber so in dieser postions, die Kiefergelenke nicht optimal in den Gelenkpfannen im schäde liegen. da gibt's so schienen die dann den unterkiiefer dann evtl in eine "chlechtere" pstion bringen, sodass die kk dann doch zustimmt, oder man lässt ein dvt machen, das gbit immer mehr auffschluss, was wirklich hinter unserer haut steckt laso simple Röntgenbilder.

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Hallo Tobey,

 

natürlich darfst Du fragen wieviel der "Spaß" gekostet hat ;-) Mit ca. 35.000 T€ war ich dabei. Das ist aber für das Komplett-Programm, also inkl. KFO, Bimax und Kinnplastik. Man muss das aber etwas relativieren. Ich habe z. B. Lingualbrackets, welche natürlich teurer sind als andere Brackets.

 

Was wirklich belastend ist, abgesehen von der ohnehin schon großen finanziellen Belastung, dass man nie weiß, was vielleicht noch zu bezahlen ist. Bei mir ist möglicherweise noch eine weitere OP fällig, die nicht eingeplant war. Weiterhin weiß ich nicht, welche Kosten bzgl. Physiotherapie und Logopädie noch auf mich zu kommen.

 

Gruß Roda :473:

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 35.000 Eus ??? :506: Bei der Summe wird es einen schwindlig!

 

Und selbst "nur" die BIMAX wollte die Kasse nicht übernehmen? Bei der Kinnplastik und ggf. den KFO+Extras gehe noch mit, aber die BIMAX???? Wenn durch die Kiefer-OP die Beschwerden vermindert und evtl. Folgeschäden verhindert werden könnten, ist eigentlich die Kasse verpflichtet die Kosten für die reine Kiefer-OP zu übernehmen.

 

Ich weiß was meine Bimax gekostet hat (rund 19.000 €), diese Summe hätte ich niemals auf die Schnelle aufbringen können.   

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Hallo Roda,

 

laut meinem jetzigen KFO kann es auch sein, dass meine KK in meinem Fall die Kosten wahrscheinlich nicht übernimmt, auch weder für die KFO-Behandlung, noch für die OP. Darf ich fragen, ob du Widerspruch eingelegt hattest? Ich muss erstmal abwarten, wie meine KK letztendlich entscheidet, werde aber im Falle einer Ablehnung erstmal Widerspruch einlegen und hoffen, dass ich mit der Situation meiner Kiefergelenke evtl. ein Argument liefern kann, das Ganze doch zu genehmigen. Ansonsten kann ich mir den ganzen Spaß leider definitiv nicht leisten :sad:.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Huihuihui, da wird einem ja wirklich schwindelig bei den Kosten. 

Bei mir wurde alles von der KK übernommen. KIG 4. UKVV. Ich bin noch mitten in der Behandlung. Bisher war der KV von der KFO ca. 3500. Davon habe ich mir aber noch Keramikbrakets und andere Bögen geleistet und schonmal Fotos und 3x Zahnreinigung bezahlt. Das waren 1500 € extra aus meiner Tasche. Ansonsten zahle ich brav meinen 20% Kassenanteil, meine Zuzahlung zur Physio und Logopäde. Meine OP Kosten beliefen sich auf 4400€ in der Uniklinik. Das war die UKVV-OP mit Krankenhausaufenthalt. Alles von der KK bezahlt. Ich habe lediglich meine 40 Euro Krankenhauszuzahlung gehabt. Die restlichen chirurgischen Kontrolltermine davor und danach sind von der KK bezahlt. 

Allerdings kommt bei mir noch die Metallentnahme dazu und eine Kinnplastik. Die sollte eigentlich auch von der Kasse übernommen werden, aber das checke ich das nächste Mal nach :)

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