Gast Charlie Brown

Bimax ein Kinderspiel ???

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Wer etwas Zeit mitbringt wird verstehen warum ich diese Frage für mich persönlich mit ja beantworte !!!

So. 17.09 Anreise und einchecken im KH

Morgens um halb 3 packte ich noch eben die Koffer ins Auto, als ich von einer Geburtstagsfeier kam.

Um 7 Uhr ging es dann los auf den Weg nach Bad Homburg . Wir rechneten bei spaßarmer Fahrt mit 4 Stunden Fahrzeit für die 300 km, die vor uns lagen.

Meine Mom fuhr die ganze Strecke, da es so geplant war und sie ja auch fit war. Wir machten eine ausgedehnte Pause von 1 ½ Stunden auf einem Rastplatz, bei dem auch ein Junk-Food-Restaurant war, bei welchem ich mir meine Henkersmahlzeit holte.

Es gab da solche Gutscheine und es wurden insgesamt 5 große doppelte Hamburger + Pommes und Milchshake , wovon ich natürlich nur ein viertel aufbekam und den Rest mitnahm.

So um halb 12 kamen wir dann in Bad Homburg an, so das wir meine Mom mit Ruhe ihr Zimmer im Hotel Johannisberg beziehen konnte und ich ihr Rädchen, was noch halb auseinandergebaut im Auto lag, zusammenbauen konnte. Das Auto parkten wir im Parkhaus des Kurhauses (1 Minute von dort... liegt alles sehr zentral) da es die kommende Woche ja nicht mehr benötigt werden würde.

Pünktlich kurz vor 14 Uhr kamen wir dann in der Hochtaunusklinik an.

Man sagte uns an der Info den Weg zur Station A2 bei der wir dann eincheckten.

Alle notwendigen Unterlagen bekam man ja bei der OP-Simulation schon mit, so das man das in Ruhe zu Hause durchlesen und ausfüllen konnte.

Ich kam auf mein Zimmer (243 auf der Seite des Schwesternzimmers vom Aufzug her kommend direkt rechts dahinter) (war ein 3 Bettzimmer)und lernte den netten Georg kennen, ein ca. 60 jähriger Architekt welcher mit einem Nierenstein kämpfte, und suchte mir das schönste Bettchen aus. Und zwar da wo ich am meisten Platz habe (das TV war mir egal da ich nie TV schaue...was man von dem geräumigsten Platz beim Bettchen nicht so gut sieht).

Auf jeden Fall packte ich meine Sachen in den Schrank und baute mein Hygienecenter im Bad auf (so eine Munddusche mit Ladestation für die Sonic complete braucht halt seinen Platz).

Ich zog mich direkt um und freute mich über das schöne Bettchen, da ich ja in der Nacht ja nur ca. 4 Stunden geschlafen hatte und ich während der Fahrt ja der nette Navigator für meine Mom war.

Da wir Hunger bekamen aßen wir die leckeren Burger, welche ja noch vom Rastplatz übrig waren. Auf jeden Fall kam zu dem Zeitpunkt die nette Schwester Susen rein um so eine Art Standartfragebogen auszufüllen und um Blutdruck, Puls, Temperatur wie auch meinen Wadenumfang für die Thrombose-Strümpfe zu messen.

Im Zimmer roch es anscheinend wohl nach diesen Burgern und auch Schwester Susen machte ein verdutzest aber nicht abgeneigtes Gesicht .

Kurz danach kam Dr. Edelmann (ja das ist der relativ kleine, nette mit der schwarzen Brille) um uns vom Essen abzuhalten J. Auch er hatte so was scheinbar zuvor nicht erlebt und schaute verdutzt.

Ich unterbrach dann wieder meine Henkersmahlzeit.

Dr. Edelmann fragte mich ob ich Probleme mit Blut abnehmen hätte was ich verneinte.

Ich war gespannt wie das klappen würde da man ja damals von Cat hörte das es bei ihr nicht so 100%-tig lief.

Generell dachte ich mir so was wie „der macht das schon“.

Und genau so war es auch alles kein Problem, lief alles gut.

Danach kam ein Narkosearzt, mit dem ich alles durchging und der mich auf die möglichen Risiken hinwies.

Ich fragte ihn ob er während der OP auf mich aufpassen würde was er verneinte.

Den restlichen Nachmittag freundete ich mich mit dem Bettchen an und verließ an dem Tag auch nicht mehr das KH.

Ich unterhielt mich nett mit dem Zimmernachbarn Georg, welcher ganz interessiert zuhörte als ich ihm meine Bimax erklärte.

Abends besorgte ich mir noch so eine Art Telefonkarte, mit der ich mich dann auf meinem Gerät am Bett einloggen konnte um Anruf entgegen zu nehmen wie auch rauszutelefonieren.

Ich bekam abends so um 19 Uhr eine Sms von Tanja, wonach ich sie aufs Handy zurück rief und dann wohl bei dem netten Gespräch die Zeit vergaß wie auch das ich zum Handy telefonierte. Eine Ansage „Laden sie ihr Konto wieder auf „ ließ uns das Gespräch dann beenden, da ich dann dachte das ich gleich gekickt werden würde. Ich kontrollierte unten in der Lobby das Guthaben der Telefonkarte und beömmelte mich vor Lachen das ich stolze 9,60 € dadurch gehauen hatte.

Und das war es wert ! ...anscheinend sprachen wir 40 Minuten oder so...was mir aber eher wie 15 Minuten vorkam.

Da ich vermutete die Nacht nicht zu schlafen laß ich zum x-ten mal bis Mitternacht ein gutes Buch über positives Denken, während Georg TV schaute, bis mir die Augen fast zufielen.

Abends ab 24 Uhr durfte ich dann wegen der bevorstehenden Narkose weder was essen noch trinken.

Ich schlief ohne irgendwelche Schlafmittel schön bis morgens um ca. 8:30 Uhr durch als man mich weckte.

Mo 18.09 OP-Tag

Ich sprang unter die Dusche zog danach mein OP-Hemd und das sexy Netzunterhöschen wie auch die Thrombosestrümpfe an und legte mich in mein Bettchen.

Ich bekam bzw. nahm um halb 10 meine Tranxilium- Tablette mit einem Schluck Wasser

(ja genau voll die Drogen Dikaliumclorazepat halt )

welche mich dann langsam aber sicher wegdröhnte. Ich schlief oder dämmerte (ich weiß das leider nicht mehr so genau) dann ca. 2 Stunden bis man mich um viertel vor 12 aus dem Zimmer schob und kurz im Flur parkte wo ich die Uhrzeit sehen konnte und ich sehr entspannt in meinem Bettchen lag.

In der Patientenschleuse setzte ich mich nach Anweisung von meinem unsterilen Bettchen auf so eine große Hebebühne welche mich von rechts nach links und hoch fuhr damit ich ganz easy auf meinem sterilen OP-Tisch mich legen konnte. Was da schön war ist das das Kopfkissen super bequem war in dem der Kopf durch die Form leicht fixiert war.

Man schob mich dann zu eine Art Vorbereitungsraum direkt vor den OP-Saal im Flur dachte ich noch wow was geht hier denn ab, da dort menschen-mäßig sehr viel los war .

Eine Frau namens Tanja vom Narkoseteam stellte sich mir vor und ich passte neugierig dabei auf wie verkabelt wurde und an meinen Op-Tisch diverse Sachen angebracht wurden wie z.B. so ein gepolsterte Auflage für den linken Arm.

Ich fragte ob diese Teile an der Brust zum Messen der Atemfrequenz wäre was sie verneinte und mir noch eine Chance zum Raten gab. Ich überlegte kurz und lag dann mit EKG richtig .

Wann haben sie die Tablette bekommen? (Vielleicht nach dem Motto wieso ist der noch so hell im Kopf ?)

Um halb 10 antworte ich. Das war dann schon 2 ½ Stunden her da wir so ca. 12 Uhr hatten.

(Echt cool das dort überall Uhren sind)

Sie kennen sich aus? Ich dann so „na ja vielleicht ein wenig da ich mal ehrenamtlich in der ambulanten Kinderkrankenpflege geholfen hatte und viel dort mitbekommen durfte.“

Man legte mir den IV- Katheter in den Handrücken der linken Hand, was aber in keiner weise weh tat. Das Blut hatten die gestaut, indem sie eine Manschette zum Blutdruck messen um meinen Arm legten und aufpumpten,

so konnte man prima meine schönen Venen sehen.

Auf einmal kam Dr. Kater rein . Eigentlich war er ja wie vermummt aber ich erkannte ihn sofort an seiner Brille, die ich von dem Video von der Amanda kannte und ich grinste mir sofort einen.

Er machte den Mundschutz auf so das man ihn gut sehen konnte und er zeigte mir meine Modelle die bei der Op-Simulation erstellt wurden. Er sagte mir das ich an Hand der schwarzen Striche erkennen könne wie viel da z.B. in saggitaler Richtung kommen wird. Ich freute mich redete noch kurz mit ihm und Dr. Dr. Kater ging wieder in den OP-Saal.

Der Narkosearzt hielt mir dann vorsichtig eine gelbe Atem-Maske vor Nase und Mund und sagte „Hier kommt jetzt frische Taunus-Luft.“

Ich atmete ein dachte mir noch so „Na ja wirklich frisch riecht das aber nicht.“

2 Atemzüge hab ich geschafft und schon war ich im Traumland. Das letzte Mal als ich auf die Uhr schaute war es ca. 12:30.

Man sagte mir das der Narkosearzt so ca. 15-20 Minuten zum Einleiten der Narkose braucht und das meine OP ca. 2 ½ Stunden dauerte.

Als erstes wurde der Oberkiefer abgesägt und die darüber liegenden unteren Nasenmuscheln entfernt, damit ich nachher richtig gut Luft bekomme.

Mein Oberkiefer kam hinten 5 mm hoch; vorne 3 mm runter und wurde rechts 4,5 mm und links 6 mm nach vorne verlagert.

Mein Unterkiefer wurde 5 mm seitlich nach links eingeschwenkt und wurde dementsprechend rechts 10 mm und links 13 mm zurückverlagert.

Die Neigung des Ober- wie Unterkiefers wurde um ca. 27,5 Grad nach unten geneigt. (müsste ich am Modell mal mit einem Winkelmesser nachmessen)

Hier mal die Bilder von meinen Modellen, die bei der OP-Simulation erstellt wurden.

Modell mit operiertem OK

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Modell mit beiden Kiefern operiert

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Nach der OP war ich dann um 36 Schrauben und 6 Platten reicher was man auf dem OPG sehr gut sehen kann.

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Ich wachte so um 16:05 der Intensivstation auf als meine Mom meinen rechten Unterarm streichelte. Ich erkannte, noch leicht dicht, nur ihr schräges Oberteil, welches mir auffiel da es so gelbe und pinke Rosen als Muster hatte was selbst noch durch den etwas transparenten Intensiv-Kittel zu sehen war.

Mein erstes Wort war “Foto !“

Sie wusste das es mir wichtig war das sie diesen Augenblick bzw. die Situation fest halten sollte. Bevor sie mich weckte fragte sie natürlich nach ob sie Bilder machen dürfte, wo man sie erst mal fragend anschaute, da sie aber keinen anderen Patienten ablichtete ging das in Ordnung.

Auf jeden Fall lag ich da noch gut dicht und sah da so was silbernes herumhuschen was ich eindeutig als meine Kamera identifizierte, so das ich in die Richtung schaute.

Die Kamera stellten wir auf Funkuhrzeit ein und dieses erste Bild entstand dann so um 16:11.

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intensivsatation_gerade_wach.jpg

Ja mein linkes Auge bekam ich wohl nicht ganz auf...fühlte sich so an als wenn man müde ist und noch nicht so die kraft hat die Augen zu öffnen. Kaum war die Aktion vorbei schlief ich auch wieder.

Ich wachte so um 17:30 wieder auf und war wieder voll da. Ich fasste an mein Kinn, den Unterkiefer und die Unterlippe um zu testen ob ich darin Gefühl hätte, was sich positiv herausstellte...alles voll da...wie geil.

Was ich auch merkte war ein leichter Muskelkater der Kaumuskeln des UK was aber nicht großartig unangenehm war.

Ich klingelte und ließ mir einen Spiegel geben. Nachdem ich die Kühlmaske abnahm und mein Spiegelbild begutachtete dachte ich nur „Wow wie geil ist das denn ? Ist ja alles genau so gekommen wie es in der Weichteilsimulation simuliert wurde.“

Das Vorher und Nachherbild der Weichteilsimulation will ich euch nicht vorenthalten. Am besten sieht man den Unterschied wenn man die Bilder speichert und dann hin und her-switchet.

(Nicht zu verwechseln mit der OP-Simulation das sind 2 verschiedene Sachen ! Ich hatte extra damals beim ersten Beratungsgespräch nach der Weichteilsimulation gefragt.Wird von der GKV nicht getragen aber die 300€ für die CT waren es mir wert. Vielen Dank an Dr.Davids, der mir die Bilder damals vor der OP schickte)

Vor der Op sah es bei mir so aus

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Und jetzt halt so

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Pünktlich zur Schichtübergabe um 21 Uhr fragte ich nach meinem Inhalationsgerät, da ich Asthmatiker bin.

Eigentlich fehlte es mir an nichts, da ich Sauerstoff ja pur in die Nase bekam.

Ich hatte auf jeden Fall irgendwie ein beengendes Gefühl und schaffte es auch mich da so reinzusteigern das ich innerhalb von 2-3 Minuten am Kotzen war.

Mein UK war nur durch Gummis am OK zusätzlich fixiert und ich hatte natürlich den Splint im Mund. Mit den Gummis konnte ich den Mund ca. 1 ½ Zentimeter öffnen.... also kein Problem.

Eine andere Intensiv-Nachschwester meinte zu meiner Schwester nur „Das war wohl ein Griff ins Klo“(nach dem Motto “Hättest du dir mal andere Patienten ausgesucht“ oder so ich hab ja keine Ahnung wer da die Leute einteilt)

Was ich leider nicht wusste bzw. vorher sah war das ich ein Schälchen vor mir liegen hatte.

Leider hab ich das ganze Bett versaut. War schon ein unschöner Anblick das schöne weiße Bettchen da so einzufärben. Zum Glück wusste ich ja woher das Blut kam (von der OP) und war dann, abgesehen davon das es mir peinlich war so eine Sauerei fabriziert zu haben, wieder ganz entspannt.

Sehr cool an der Sache war das während des Übergebens klingelte und meine Intensiv-Nachtschwester Swetlana SOFORT bei mir am Bett stand. Sie gab mir ein Antiemetikum welches dann meinen Brechreiz unterdrückte.

In unserem Raum auf Intensiv lag auch noch eine Leidensgenossin, die ich aber nicht sehen konnte da ein weißes Tuch zwischen uns hing ich aber wusste das sie es war da ich ihr und ihrem Mann Sonntags im Aufzug begegnete und ihr Mann halt bei uns eine Zeit lang im Raum saß.

Auf jeden Fall zog sie 2 Minuten nach meinem Übergeben mit. Sie hörte mich ja dabei und sah wie mein farbiges Oberbett gewechselt wurde. Das war wohl zuviel für sie.

Na sie hatte im Gegensatz zu mir wohl gemerkt das dieses Schälchen vor sich hatte.

Irgendwann abends so um 23 Uhr bekam ich dann das Nasenbluten von dem man schon viel gehört hatte und ich ließ es diesmal ganz in Ruhe in das Schälchen laufen. Swetlana spülte mir die Nase danach vorsichtig mit NaCL aus so das alles okay war.

In der Nacht schlief ich relativ gut obwohl ich immer mal wieder wach war. 5 Uhr morgens bekam ich Durst und Swetlana zog mir dann mit einer Spritze Wasser auf und ich trank so dann insgesamt 2 volle Gläser Wasser innerhalb von einer halben Stunde oder so durch die Spritze.

Ich unterhielt mich nett und erfuhr das ich einen Monat und einen Tag älter sei als sie. Was noch cooler zu hören war das Swetlana eine angehende Ärztin ist , die nur noch das praktische Jahr absolvieren darf.

Ich dachte mir wow wie cool dann hat die ganze Zeit eine “fast Ärztin“ auf mich aufgepasst. In der Nacht war sie für insgesamt 3 Patienten zuständig so das die Betreuung 100%-tig sein konnte.

Ich persönlich glaube das so eine Intensivstation der sicherste Ort auf Erden ist egal ob Stromausfall oder sonst was für mich war es eine Ehre da am Monitor zu hängen, da Medizintechnik meiner Meinung nach sehr faszinierend ist.

Egal oder der Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung im Blut, Atemfrequenz oder EKG alles wurde überwacht.Wenn nur einer der Werte nicht im Sollbereich ist dann hätte es da einen Alarm gegeben und die Intensiv-Schwester ist innerhalb von Sekunden für einen da.

(Auf dem Bild hier drunter kann man sogar meine Werte ablesen)

mein_monitor.jpg[ATTACH]2859[/ATTACH]

Als ich z.B. inhalierte hielt ich die Luft an damit der Wirkstoff in die Lungenbläschen geht und ich den guten Stoff ich nicht unbenutzt wieder ausatme.

Ich hielt die Luft an und sofort piepte der Monitor und die Intensivschwester rannte zu mir....in dem Moment atmete ich aus und sie stellte den Alarm aus...und schaute mich verdutz an.....nach dem Motto musst du mich jetzt so erschrecken...ich glaube das war so halb 7 morgens kurz nach der Übergabe zur Frühschicht.

Dienstag 19.09 1. Tag PostOp

Intensivschwester Sabine, welche laut dem Gespräch mit ihrer Kollegin gerade aus dem Urlaub kam war dann ab der Frühschicht für mich zuständig. Aus irgend einem Grund war sie nicht so begeistert das ich soviel Wasser getrunken hatte weil sie vielleicht vermutete das ich es wieder übergeben könne ? Ich hab keine Ahnung?

So um 8 wurde bzw. durfte ich mich dann mit einem Waschlappen waschen wobei ich aufstand und zur Seite ging, da ich das Gefühl hatte ich würde ihr beim Bett machen im Weg stehen.

Davon war sie gar nicht begeistert ich war ihr anscheinend zu fit.

Keine Ahnung vielleicht ist der erste Arbeitstag nach einem schöne Urlaub erst mal was zum abgewöhnen oder so ? Na ja konnte mir ja auch egal sein.

Bei der Chefarztvisite (waren insgesamt so 6-7 Personen) morgens um halb 9 sagte man mit das ich mit einem Blutdruck von 170 zu keine Ahnung wie viel reingekommen währe und das mein Blutdruck auch während des ganzen Tages konstant zu hoch gewesen sei. Man fragte mich ob meine Eltern Probleme mit zu hohem Blutdruck hätten was bei meiner Mutter auch der Fall ist. Man riet mir dringend nach dem KH-Aufenthalt das mal nachchecken zu lassen. Diese Chefarzte schafften es durch ihr Autorität und der Art und Weise mir was das angeht Angst einzujagen. Ich und Bluthochdruck ? Ich lieg doch nur ein paar Kilo über meinem Idealgewicht ? Arg so ein Shit.

Für mich war es erst mal ungewohnt dann morgens ohne Sauerstoffschlauch zu atmen, da ich halt dachte solange ich puren Sauerstoff bekommen hatte ich dachte das geht schon klar. Na ja als Asthmatiker ist man da vielleicht ein gebranntes Kind was so was angeht.

Ich wurde so um 10 Uhr morgens als erster wieder auf die normale Station geschoben.

Bei der Übergabe sagte Sabine dann zur Schwester Olga das ich mich halt Übergeben habe, das ich das Nasenbluten hatte und das ich mit Spritze fast selbstständig getrunken hatte und das beim morgendlichen Waschen aufgestanden sei und das ich relativ fit sei.(Voll die Petze*grins*)

Die Fahrt zur Station A2 war wegen zwei Sachen sehr lustig. An einer Stelle ging es schräg runter und da konnte die sehr zuvorkommende Schwester Olga und eine Frau, die dort ihr freiwilliges soziales Jahr machte, gut merken das sie einen zu dem Zeitpunkt einen ca. noch 95 kg schweren Patienten + Bett durch die Gegend schoben und sich anscheinend nicht schlecht wunderten wie sehr der dicke Hermann da den Berg herunter wollte.

Die 2. Sache war das die Praktikantin unbeabsichtigt etwas zu tief in den Auszug fuhr und ich mit ihr und dem Bett und mit etwas Schwung dann Schwester Olga hinten zwischen Bett und der Aufzugwand einquetschten bzw. anrammten. Es hat sich keiner richtig weh getan aber wir drei haben uns nur kaputt gelacht.

Auf dem Zimmer angekommen war ich erst mal verwundert wo der Georg den geblieben war.

Also war ich erst mal alleine. Na ja stimmt ja so nicht ganz da meine Mom ja da war.

Ich hing mich wieder an die schöne Kühlkanone, welche immer schön kühlte. 16,5 Grad bzw. 14 Grad weil wenn die Kühlflüssigkeit ja strömt ist es ja kühler, optimal sollen 14 Grad sein wie man mir sagte.

kuehlkanone.jpgkuehlkanonen-maske.jpg

Um 11 Uhr kam ein 4 jähriger Junge mit seinen Eltern rein , dem eine Beschneidung unter Vollnarkose bevorstand.

Auch er bekam die pinke Tranxilium und noch ein Pflaster mit Emla-Salbe (Lokalanästhesie für die Haut) so das er von Allem nichts mitbekam (kein pieksen der IV-Katheder oder so und auf Grund der Tranxilium sowieso cool drauf) und dann einfach einschlief wie auch nachher bei mir auf dem Zimmer wieder aufwachte. Da er an dem Tag einen Playmobil Bus geschenkt bekommen hatte widmete er nach dem Aufwachen seine Aufmerksamkeit dem Bus und schien trotz Verband am besten Stück nicht zu merken was da denn wohl los war. Um 16 Uhr war er auch schon wieder entlassen und ich hatte das 3 Bett Zimmer wieder für mich.

So jetzt kommt eine der 2 Stunden in der ganzen Woche, in der es mir scheiße ging, und zwar stellte ich mich etwas doof an was das Trinken mit der Spritze anging, jetzt im Nachhinein weiß ich das ich den Kopf wohl leider etwas zu weit nach hinten gelehnt hatte so das ich beim Versuch zu trinken immer verschluckte und dann erst mal nicht so gut Luft bekam , da meine Nase auch zu war.

Ich fragte ob man mir einen Liter NaCl anhängen würde (auf dem Tisch lag noch einer) was man aber verneinte da ich selbstständig trinken sollte und es vermeintlich ja auch schon konnte ?

Als kurz danach die nette Praktikantin (die ausm Aufzug) mit einem Tablett Essen rein kam lachte ich sie in meiner suuuuper Laune L (Ironie) so aus das sie mit dem Tablett direkt unverrichteter Dinge umdrehte.

Abends bekam ich das dicke Menü freundlicher weise dann noch mal vorgesetzt welches ich mir dann so gut wie es ging mit der Spritze einflößte, da ich das ja nach einer Stunde lernte wie das kommen musste.

In der Nacht schlief ich leider nicht so viel. Immer so 2 Stunden und war dann mal wieder wach.

Ich benutzte Gehörschutz um die Geräuschkulisse (ist nicht soo laut aber das ist ja subjektiv) der guten Kühlmaschine dann gar nicht mehr wahrzunehmen. Mein Problem beim jeweiligen Aufwachen nachts war dann eher der kalte, trockene Mundraum und meine kalte pelzige Zunge. Die Nase war leider zu so das ich durch den Mund atmete und die Atemluft wurde leider auch durch die Kühlmaske passiv mit gekühlt.

Ich entfernte dann immer die Maske und trank dann erst mal Wasser um wieder ein normales Gefühl im Mund zu bekommen .

In der Nacht war noch ein wenig Aktion, da ein türkischer junger Mann wegen einer Nachblutung nach seiner Nasenkorrektur auf das Zimmer kam.

Es war 2 Uhr morgens und ich war zufällig zu dem Zeitpunkt hell wach. Ich bekam auf jeden Fall mit das er aus Oberursel, einem Nachbarort von Bad Homburg kam und er sich die Nase in Duisburg (ca. 260 km von da entfernt ca. 40 km von da wo ich her komme) von einem Landsmann hatte richten lassen. Er war nur für die Nacht da bekam etwas zu Beruhigung und auch so nach dem Frühstück wieder verschwunden.

Mittwoch 20.09 2. Tag PostOp

Da der Schlaf nachts ja generell nicht mehr so erholsam war wie sonst schlief ich auch mal ein Stündchen über Tag.

So langsam gewöhnte man sich an den Ablauf im KH und freute sich auch über das gute Essen.

3 mal am Tag wurde einem Antibiotika angehangen was eigentlich nicht nennenswert da unspektakulär ist.

Morgens kam Dr. Rana, ein Arzt von Dr. Katers Team um mir die Saugdrainagen zu ziehen.

Ich war gespannt wie und ob das weh tun würde. Dr. Rana schnitt mit einem abgewinkelten Messer soweit ich das sehen konnte so eine art Befestigung für den Schlauch durch.

Er sagte das er den linken Schlauch bei 3 herausziehen würde und ich nickte.

1....2.....3 ! Ich fühlte die Reibung des Schlauches von innen in der Haut (hört sich schlimmer an als es ist) und den Unterdruck in der Wunde. Sicherlich gibt es angenehmere Sachen aber einen Schmerz hatte ich nicht gespürt. Ich dachte mir “Cool so easy geht das!“

Auch der rechte Drainageschlauch ließ sich bei 3 ohne Schmerzen entfernen.

Mittags pünktlich um 14 Uhr kam dann ein 19 Jähriger Leidensgenosse und zwar der Sebastian. Ihm bestand am nächsten Morgen eine GNE bevor. Wie auch eine Bimax in ca. einem Jahr. Auch Sebastian durchlief die ganzen „Eincheck-Formalitäten“.

Interessant wurde es als später dann ein Narkosearzt kam. Er sah mich und sagte „Ach so sieht man sich wieder“

Ich brauchte 2 Sekunden um zu kapieren was er meinte, da er ja weder der Arzt der Narkosebesprechung war und ich in auch nicht als meinen Narkosearzt erkannte, da er ohne Maske und Kopfhaube sehr voluminöses Haar trug.

„Sie haben am Montag auf mich aufgepasst ?“ fragte ich. Er bejahte meine Frage und lächelte mich an.

Nachdem er mit Sebastian die Vorbesprechung bzw. Aufklärung der Risiken der Narkose durchging fragte ich Ihn ob er noch kurz Zeit für mich habe.

Ich fragte ihn nach meiner OP und ob da irgendwelche Auffälligkeiten gewesen wären was er verneinte.

Ich erzählte ihm von meinem hohem Blutdruck und das die Chefarzte mich da mit großen Augen angeschaut hatten.

Der Narkosearzt grinste nur und sagte das es ja normal sei das der Körper sich gegen die leichte Fixierung der Kiefer durch die Gummis wehren würde.

Ich dachte nur “Na toll und die Chefärzte, die das eigentlich auch wissen sollten, kommen mir deswegen blöd und schüren da bestimmte Ängste das da was nicht in Ordnung sei.“

(Ich hatte im Nachhinein auch ab und zu mal gemessen und es ist alles in Bester Ordnung)

Auf jeden Fall war das zufällige Gespräch mit meinem Narkosearzt sehr nett und auch wichtig für mich damit ich in ca. 3 1/2 Monaten (sind dann 6 Monate PostOp) mich in Ruhe wegdröhnen lassen kann zum Schrauben entfernen.

Abends bekam ich eine nette Sms mit Genesungswünschen von Tanja worauf hin ich sie zu Hause anrief und mich noch länger mit ihr nett unterhielt. Sie war überrascht das ich anrief und wunderte sich das ich schon wieder so gut sprechen konnte (und das mit dem Splint im Mund und den Gummies) und das ich so fit und gut gelaunt war, da es bei ihr 2 Tage PostOp da wohl etwas anders war.

Ich hatte auch NIE Schmerzen so das ich keine Schmerzmittel brauchte.Ich glaube nur auf Intensiv gab man mir was präventiv.

Das Schlafen in der Nacht war leider immer noch nicht so erholsam weil man ja immer wieder durch den kalten, pelzigen Mund wach wurde.

Donnerstag 21.09 3. Tag PostOp

Bei uns kam die Putzfrau immer so um halb 8 Uhr morgens, Frühstück gab es dann pünktlich um 8 Uhr.

Da Sebastian ja heute dran war durfte ich ihm was voressen was auch ewig dauerte da man mit der Spritze nicht so schnell ist.

Um 10 Uhr bekam ich unten im Keller beim Physiotherapiezentrum eine Lymphdrainage, die so entspannend war das ich dabei fast einschlief.

Als ich wieder hoch kam sah ich dann Marcello, ein neuer italienischer Zimmergenosse, der mittags einen 8er im UK entfernt bekommen sollte, der schief und direkt beim Nerv lag.

Auf jeden Fall durchlief auch er alle Formalitäten und was ich persönlich lustig fand das er zum Narkosearzt sagte er solle ihn richtig wegdröhnen.

Marcello, Sebastian und ich unterhielten uns sehr cool und lachten uns kaputt, da wir irgendwie auf einer Wellenlänge langen und uns gegenseitig hoch schaukelten. Unser Zimmer 243 war direkt neben dem Schwesternzimmer und wir dachten schon gleich gibt’s Ärger weil wir etwas lauter wurden.

In der Zwischenzeit war Sebastian nach unten in den OP geschoben worden aber der Spaß ging dann halt mit mir und der gekommenen Mutter von Sebastian weiter.

Marcello bekam auch die gute Tranxilium, nach dem man ja nicht mehr alleine aus dem Bett aufstehen soll sondern auch wenn an aufs Klo müsste sollte man halt schellen. Er stand einfach auf und ging aufs Klo. Ich sagte ihm noch das er das lieber nicht tun sollte aber schon war er aufm Klo verschwunden. Ich dachte mir nur wow was geht ab ? Mich hat das Teil voll ausgenockt und er merkt nichts ?

Marcello meinte zu mir das er in der Vergangenheit schon mal das ein oder andere Erfahrungen mit Drogen gemacht hatte.

Jetzt begriff ich so langsam warum er bei der Vollnarkose gerne so weggedröhnt werden wollte. Nach dem Motto ich brauch halt etwas mehr als ein Durchschnittspatient (Gewöhnungseffekt).

Ich dachte erst so “na ja gleich wird man ihm ja vielleicht anmerken das er müder oder so wird.“

Aber nichts...wir unterhielten uns schön weiter und ich hab Tränen gelacht bei den Storys die er auspackte. Ich glaube man konnte unser Gelächter über den ganzen Flur hören.

Irgendwann kamen dann 2 Schwestern rein um den Spuck zu beenden, da er bald dran war. Sie hatten eine Döschen mit ein paar bunten Pillen, die er dann noch zusätzlich nehmen durfte und wurde dann rausgeschoben.

Danach lief ich dann zur Praxis, da mir eine Schwester sagte das ich dahin sollte.

Da komme ich in das Wartezimmer und mir fällt sofort eine junge Frau auf, welche ich glaube zu kennen ? Ich ging noch mal extra auf Toilette um sie mir noch ein zweites Mal genau anzuschauen, da sie mit dem Rücken zu mir saß.

Als ich dann wieder saß war ich mir sicher das da vor mir die saß die im forum den Nick Badezimmerteppich hat.

Ich zögerte kurz ob ich sie ansprechen sollte was dann auch tat.

Da ich ja ein geschwollenes Gesicht hatte war Mimik ja leider nicht möglich was eine funkensprühende Konversation unmöglich macht. (Man kennt ja die Bilder...wir sehen ja alle gleich aus...egal was wird denken...voll das pokerface...man kann nur versuchen über die Augen was rüber zu bringen).

Auf jeden Fall sprach ich noch kurz mit Dana bis sie dann auch dran war.

Das interessante fand ich persönlich das ich das Gefühl hatte sie zu kennen, da ich mal durch ihr Profil auf ihr Homepage gelangte welche sehr lustig ist und auch mit schönen Bilder “bestückt“ ist.

Auf jeden Fall saß ich dann später dort auf dem Behandlungsstuhl und Dr. Edelmann kam rein. Ich fragte ihn ob mein Mund nach dem Durchschneiden der Gummis, wie man es schon mal gelesen hatte, einfach auf gehen würde und ich kein Kraft hätte ihn zu schließen?

Er bat mich aufzubeißen und schnitt die Gummis durch. Dann machen sie mal den Mund auf. Ich dachte nur wow okay alles gut, da ich volle Kontrolle über den UK hatte auch wenn die Mundöffnung da noch sehr gering war.

Endlich war wieder relativ normale Zahnpflege angesagt. Mit der Munddusche erreichte ich jetzt meine Zähne wieder von hinten wie auch mit meiner klitzekleinen Kinderzahnbürste, die ich die ersten Tage unbedingt brauchte. Auch nutze ich 2 mal täglich eine Mundspülung.

Na ja dann beim Mittagessen kam die 2. Stunde in der es mir nicht so gut ging. Da ich den Splint und die Gummis ja raus hatte wollte ich wieder normal essen. Ein normaler Esslöffel war anfangs noch zu groß. Also nah ich mir so einen kleinen Plastik-Teelöffel. Ich kam mir erst wie ein Behinderter vor, da ich das nicht so toll auf die Reihe bekam und ich mich dann immer noch schön lange mit dem Essen beschäftigen konnte. Nach etwas Übung aß ich dann mit dem großen Löffel so das wieder alles okay war.

Was bei dem Essen die ersten tage doof war das ein eigentlich netter älterer 1€-Jobber mir immer etwas auf die Nerven ging da er mein Tablett gerne gehabt hätte um den Essenswagen der Station runterschieben zu können.

Mittags kam Sebastian dann wieder aufs Zimmer, welcher sich schön in seinem Bett ausruhen wollte während ich den Wissensdurst seiner netten Mom was die bimax angeht und so stillte.

Abends kam dann auch Marcello wieder zu uns aufs Zimmer, welcher teilweise schlief und wie er nachher zu uns sagte war er am Meditieren.

Um 21 Uhr abends bekamen wir drei Antibiotiker angehangen. Da ein Ständer zu wenig in dem Zimmer war gesellte ich mich zu Marcello. Das war insofern wieder lustig da es bei ihm nicht so schnell lief was bei mir nicht der Fall war. Marcello probierte durch andere Position des Armes es noch schneller laufen zu lassen ...aber da hatte ich mein Pülleken schon leer. Und wir waren uns natürlich wieder am Beömmeln.

In der Nacht haben Sebastian und ich nicht viel geschlafen was man von Marcello nicht behaupten konnte, da er so laut schnarchte das ich ihn sogar noch mit Gehörschutz hörte. Da er eine sehr kräftige Statur hatte schnarchte er in einer dermaßen tiefen Frequenz das man das Gefühl hatte die Wände würden beben.

Bei einer nächsten OP irgendwann sollte was an seiner Nasenscheidewand gemacht werden was auch dringend notwendig ist wenn er nicht auf Dauer allein durchs Leben gehen wollte.

Freitag 22.09 4. Tag PostOp

Nach dem Frühstück durfte ich wieder um 10 Uhr zur Lymphdrainage, welche ich nur empfehlen kann.

Im Anschluß daran durft ich zum Röntgen wo ein OPG (Orthopantomographie) von mir erstellt wurde welches ihr oben schon sehen konntet.

Leider verließ Marcello uns an diesem Tag schon wieder was schade war da man sich mit ihm nett unterhalten und bis zum weinen lachen könnte.

Wir tauschten noch Emailadressen aus so das der Kontakt nicht völlig abbricht.

Vor dem Mittagessen durfte ich noch in die Praxis um mir die 6 Schrauben entfernen zu lassen. Dank Andsche konnte ich mich mental darauf einstellen, (sich das halt vorzustellen wenn da jemand mit einem sterilen Schraubenzieher da die Schrauben aus dem Kiefer schraubt) da ich zuvor darüber nie was gelesen hatte. (Andsche war dabei ja leider umgekippt)

Dr. Rana fragte mich ob ich eine Betäubung bräuchte und ich antwortete das wir es erst mal ohne versuchen sollten.

Ich verspannte mich etwas in dem Zahnarztstuhl, (presste den Kopf hinten an die Lehne damit er nicht wackelt oder so) da ich mir so dachte wie es denn wäre wenn er mit dem Schraubenzieher abrutschen würde.

Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste das es Schrauben sind die eine extra Zentrierung in der Mitte haben die ein Abrutschen des Schlitzschraubenziehers somit unmöglich machen.

Auf jeden Fall hatte ich beim Herausschrauben der 6 Schrauben, die für die Gummies da waren, keine Schmerzen oder so. Dr. Rana und Dr. Bergen Pak schienen mir da ein gut eingespieltes Team zu sein.

Neugierig wie ich immer bin ließ ich mir meine Schräubkes natürlich mitgeben und hab sie mal abgelichtet.

schraeubkes.jpg

Um 15 Uhr ging ich mit meiner Mom und Sebastians Mom ganz oben in das Cafe der “grünen Schwestern“.

(ist im Hauptgebäude ganz oben )

Man hat dort oben einen schönen Ausblick auf Bad Homburg, das kann ich nur jedem wärmstens empfehlen wer mal dort im KH sein sollte.

Abends um ca. 22 Uhr ließ ich mir von der Schwester Ulrike den IV-Katheter ziehen, welcher zu meinem Entsetzen nur ein Schlauch war, da ich dachte da wäre eine Nadel in meinem Handrücken. Im Nachhinein ließ ich mir von meiner Ex-Freundin welche in der Pflegedienstleitung tätig war das mal erklären:

Der Schlauch sitzt wohl mit auf der Nadel aber die Nadel wird nach dem Setzen des IV-Katheters direkt herausgezogen damit man schön die notwendigen Sachen anschließen kann.

Auf jeden Fall war es ein gutes Gefühl frei zu sein, da man vorher ja immer etwas vorsichtig mit dem Handrücken war. (gerade weil ich ja wie gesagt dachte das da eine Nadel drin wäre *kopfschüttel*)

Fast jeden Tag schaute mal ein Arzt rein um nach meinem Wohlergehen zu schauen. Egal ob der Chef persönlich oder jemand von seinem Team.

Samstag 23.09 5. Tag PostOp

Ich war fit super fit und genoss meine neue Freiheit ohne IV-Katheter. Dementsprechend bekam ich Antibitiker jetzt in Tabletteform. Ich fragte im Stationszimmer ob ich mein Röntgenbild mal sehen könne und ob die einen Bildgetrachter auf der Station hätten.

Ich bekam das Röntgenbild mal kurz ausgehändigt aber mit einen Bildbetrachter konnte man mir auf der Station A2 auch nicht weiter helfen.

Also ging ich unten in die Chirurgische Notaufnahme und fragte mal nett nach ob es möglich wäre mein Röntgenbild an einen ihrer Bildbetrachter zu klemmen um das Röntgenbild für mich abzufotografieren.

Ein Raum war frei und ich bekam die Möglichkeit dazu.

Nach dem Mittagessen ging ich so suuuper fit wie ich war in die City von Bad Homburg (ja mit schön geschwollenem Gesicht....aber es kennt mich da ja keiner ...abgesehen von einer Schwester und einer Praktikantin die ich dort traf )

Für Ende September war es noch schön warm und auch sonnig so das man mit kurzer Hose hätte rumlaufen können. (was viele auch taten) Auf jeden Fall war da die Hölle los......voll interessant...ich setzte mich da auf eine Bank einmal am Kurhaus und auch Mitten in der Einkaufstraße und schaute was da denn so los ist .

Ich machte noch ein paar Besorgungen wie z.B. Kakao, den es im KH nicht gab, der super lecker ist um ihn in den Haferschleim zu geben.

Mittags wurde Sebastian entlassen so das ich wieder ganz alleine auf dem Zimmer war.

Am Samstag abend war mir zum ersten Mal langweilig so das ich, nachdem ich meine Sachen schon mal grob zusammenpackte, das Fernsehen anschaltete.

An diesem Abend wurde eine deutsche Meisterschaft im Tanzen übertragen, das war schön anzusehen.

Sonntag 24.09 6. Tag PostOp

Heute war der Tag der Abreise.

Nach dem Frühstück lief ich zum Hotel meiner Mom, welches ja ganz in der Nähe war.

Ich wollte das Auto aus der Parkgarage unter dem Kurhaus hohlen, welches aber leider nicht ansprang.

Was war passiert ? Eine kleine Lampe, welcher für den Beifahrer da ist hatte ich vergessen auszumachen. Auf jeden Fall hatte diese Lämpchen dann eine nicht so kleine Batterie mit 74 Amperestunden leer gezogen. Da hat sich gar nichts mehr getan........noch nicht mal ein Klacken vom Anlaßerrelais war zu hören. Nichts !

Also als Adac-Mitglied eben die gelben Engel gerufen (Schleichwerbung), welche innerhalb von 5 Minuten da waren was mich sehr überraschte was aber laut des Mechanikers zu dieser noch frühen Zeit Sonntags morgens nichts ungewöhnliches sei, da nichts los war.

Mit so einem Schnellladeakku hatte der Mechaniker die Batterie wiederbelebt und danach nochmal getestet, so das wir auch an dem Tag den nach Hause Weg auch antreten konnten.

Ich baute das Fahrrad meiner Mom wieder auseinander und wir packten die ganzen Sachen wieder ins Auto.

Dann fuhren wir zum KH um dann um ca. 14 Uhr aus dem KH entlassen zu werden.

Dr.Rana, Dr. Bergen Pak und eine junge Assistensärztin, die sich mir nicht vorstellte beantworteten mir noch geduldig meine Fragen, die ich mir aufgeschrieben hatte und schon war alles klar.

Die Heimreise von 300 km zog sich leider etwas, da auf der A45 eine Baustelle war so das wir von 15-20 Uhr unterwegs waren und das an einem warmen Tag ohne Klimaanlage im Auto.

Mein persönliches Fazit:

Ich würde diese OP noch 3 mal machen.

Durch positives Denken und dadurch das ich genau wusste was kommt wurde meine Bimax für mich zum Kinderspiel.

(Ich will nichts verharmlosen ein Eingriff ist ein Eingriff und der birgt bestimmte Risiken wie Sensibilitätsstörungen oder auch das Zähne absterben können was aber meiner persönlichen Meinung aber eher eine Seltenheit ist)

Zu Verdanken das ich wusste wie das alles kommt habe ich EUCH, allen aus dem Forum

die ihre Erfahrungen und ihr Wissen für die anderen hier niederschreiben. Ohne diese Wissen hätte es für mich nicht so easy kommen können. Es war so als wenn man eine to do-liste abhackt.

EUCH allen vielen Dank

Besonderen Dank gilt auch Marco und Rainer, die hier unentgeldlich viel ihrer Zeit investieren

und so allen Leidensgenossen dieses Forum möglich machen.

Vielen Dank

Zu aller letzt möchte ich mich bei meinem Kieferchirurgen Dr. Kater und seinem Team bedanken.

Ich hab mich zu jeder Zeit super aufgehoben gefühlt und es wurde sich auch sehr viel Zeit für all meine Fragen genommen.

Besser hätte es nicht laufen können.

Vielen Dank

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Hallo Herrmann!

herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! Freut mich sehr, dass alles so reibungslos verlaufen ist.

Noch gute Besserung

Manuela

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Hallo Hermann,

dein Bericht macht Mut zur OP! Danke für die ausführliche Beschreibung. Wünsch dir noch alles Gute,

Johanna

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Soooo, hab eben Deinen Bericht durchgelesen.

Danke erst mal für diesen wirklich ausführlichen ,langen Bericht.

Trotz der Länge war er aber sehr kurzweilig und lustig :lol: geschrieben,

man könnte fast meinen das so eine Bimax ganz amüsant sein kann ;-) .

Dein Bild von der Intensiv ist auch echt cool, mir sprang irgendwie der Gedanke von Frankenstein in den Kopf ( nicht böse sein, mehr so ein niedliger Frankenstein 8-) )

Das Deine Mutter die ganze Zeit da war finde ich auch toll.

Bei mir ist die Klinik so 150 km weg von meinem Wohnort und mein Freund muß sich dann ja um meinen Sohn kümmern , der zur Schule muß und er muß auch arbeiten, meine Eltern sind immer viel im Urlaub, da weiß ich nicht ob sie da sind, mein Termin steht ja noch nicht. Deshalb ist meine Angst dann auch ein bißchen , das vielleicht gerade dann wenn es mir schlecht geht ( ob nun physisch oder psychisch ) keiner da ist.Naja mal abwarten, was für ein Termin bei rausspring und was man dann machen kann.

Ansonsten bewunder ich, mit was für einer Lockerheit du da rangegangen bis, daß Du so schlafen konntest die Nacht vor der OP und so.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute

Viele Grüße

Jasna

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Hallo Hermann,

danke für deinen ausführlichen und aufmunternden Bericht!! MIr steht die OP in 4 Tagen bevor, dein Bericht hat mich sehr positiv gestimmt!! Und ich kann nur vollends zustimmen: dank des Forums wird schon im Vorfeld sehr viel Angst vor der OP genommen - trotz der ebenso beschriebenen Risiken- und dein Bericht trägt auf jeden Fall dazu bei.

liebe Grüße

Sabine

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herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! Freut mich sehr, dass alles so reibungslos verlaufen ist.
Ja ist alles wirklich super reibungslos verlaufen. Wenn ich so manche Berichte lese wie lange Leute z.B. Schmerzen hatten dann kann ich froh sein das es bei mir so toll lief.
Noch gute Besserung
Vielen Dank

Wie ihr ja an dem Datum sehen könnt bin ich ja am kommenden Montag 11 Wochen postOP.

Mir ging es ja dermaßen schnell wieder sehr gut so das ich nach Absprache mit meinem KC sogar z.B. nach 2 Wochen postOP mich wieder körperlich betätigen durfte.

(kein Ballsport, und nichts was den Bruch der Platten provozieren könnte und auch kein Sport bei dem man die Zähne aufeinander presst....und das in den ersten 6 Wochen...alles andere wäre möglich)

Z.B. war auch 2 Wochen postOp meine größte Herausforderung die Mundöffnung wieder zu trainieren :-)...mein KC gab grünes Licht für das Spateltraining mit der Auflage nicht an die Schmerzgrenze zu gehen.

...dein Bericht macht Mut zur OP! Danke für die ausführliche Beschreibung. Wünsch dir noch alles Gute, Johanna
Ich freu mich das es dir Mut macht. Wie gesagt ich würde die OP noch drei mal machen. Danke für die lieben Grüße

Soooo, hab eben Deinen Bericht durchgelesen.

Danke erst mal für diesen wirklich ausführlichen ,langen Bericht.

Trotz der Länge war er aber sehr kurzweilig und lustig :lol: geschrieben,

man könnte fast meinen das so eine Bimax ganz amüsant sein kann ;-) .

Ja es war auch amüsant. Okay diese 2 Stunden in denen ich eimanl wieder trinken und einmal essen lernen durfte waren nicht so toll aber was sind schon 2 Stunden zu einer ganzenn Woche. Das Schlafen ist ja auch nicht so normal wie sonst auch aber da ich ja am Tag nichts besonderes vor hatte außer auf mein Bettchen und die Kühlkanone aufzupassen auch weniger tragisch.

Dein Bild von der Intensiv ist auch echt cool, mir sprang irgendwie der Gedanke von Frankenstein in den Kopf ( nicht böse sein, mehr so ein niedliger Frankenstein 8-) )
Ich und böse? Ich fande es im Nachhinein auch cool so das ich dachte komm das lädst du auch mit rein. Na ja und mit der Kühlmaske gewinnt niemand einen Schönheitspreis in sofern fasse ich niedlicher Frankenstein mal als Kompliment auf.

Das Deine Mutter die ganze Zeit da war finde ich auch toll. Deshalb ist meine Angst ..........dann wenn es mir schlecht geht ( ob nun physisch oder psychisch ) keiner da ist.Naja mal abwarten, was für ein Termin bei rausspring und was man dann machen kann.
Ja das meine Mom da war fand ich auch super lieb. Die ersten 3 Tage halte ich persönlich regelmäßigen Besuch für sehr wichtig. Danach war es bei mir so das ich halt geschwollen war und sonst aber alles klar ging.

Zitat von Jassi´70

Ansonsten bewunder ich, mit was für einer Lockerheit du da rangegangen bis, daß Du so schlafen konntest die Nacht vor der OP und so.

Auf Grund von mehrer Gegebenheiten konnte ich absolut entspannt sein:

-ich wußte genau was micht erwartet da ich das Wissen aus dem Forum "gezogen" hatte

-ich bin ein positiv denkender Mensch ......

....es sind nicht die Dinge sonderen die Bewertung der Dinge
...und das habe ich so gut wie es geht verinnerlicht.

(Jeder der OP-Berichte von Stubs uns Andsche gelesen haben wissen wie unterschiedlich 2 Personen die gleiche Situation beurteilen können)

-ich fühlte mich mit der minimal invasiven Technik + Computer Tomograhie (Weichteilsimulation) absolut sicher was dauerhafte Sensibilitätsstörungen, da der KC da erkennen kann wo genau bei mir persönlich mein Nerv aus dem UK kommt und er dann vorher gut planen kann wo er die Schnitte legt.

-ich wußte bzw. vertraute darauf das ich nach der OP so aussah wie in der Weichteilsimulation simuliert (ich konnte mich vorher schon mit meinem Nachher-Bild anfreunden)

...danke für deinen ausführlichen und aufmunternden Bericht!! MIr steht die OP in 4 Tagen bevor, dein Bericht hat mich sehr positiv gestimmt!! Und ich kann nur vollends zustimmen: dank des Forums wird schon im Vorfeld sehr viel Angst vor der OP genommen - trotz der ebenso beschriebenen Risiken- und dein Bericht trägt auf jeden Fall dazu bei.
Hi Sabine,

vielen Dank für deine lieben Grüße.

Dir am Dienstag alles Gute für deine Op.

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Hallo ,

also wenn ich das richtig sehe ist das hier der längste Bericht !

Und ich muß sagen er gefällt mir richtig gut ( neee nicht weil ich darin erwähnt werde ) !

Nein , ich finde die Dinge die "zwischendrin" stehen gut . Ist doch auch mal wichtig zu hören wie es einem sonst so ergangen ist .

Hermann , deine positive Einstellung zu der ganzen Geschichte ( Behandlung ) habe ich von Anfang an sehr bewundert , und ich glaube gerade diese Einstellung hat dir eine ganze Menge dabei geholfen die Unbequemlichkeiten und Folgen der OP gut zu verdauen! Ich denke die positive Einstellung ( positives Denken) zu der ganzen "Sache " kann einem sehr viel helfen ! Vieleicht folgen hier einige deinem Beispiel und versuchen die Behandlung mit weniger Angst anzugehen ! Ich hätte mir gewünscht einen solchen Bericht vor meiner OP gelesen zu haben.

Sicherlich , es läuft nicht bei allen gleich , das haben wir ja an den beiden Berichten ( mir fallen die Namen nicht ein ? Stern ? Odjie ? sorry !) gesehen .Wir sind uns alle im klaren darüber welche Risiken eine OP mit sich bringt . Aber ich denke dein Bericht wird hier vielen helfen etwas entspannter an die ganze Behandlung ranzugehen!

Auch muß ich mich hier entschuldigen , man hat in meinen Beiträgen lesen können das ich ein Problem damit habe ( hatte ) wenn sich Menschen aus äußerlichen ( zum Teil aus medizinischen Gründen unters Messer legen ). Ich muß das revidieren ! Darüber zu urteilen steht mir und auch niemanden sonst zu !!!

Jetzt wird es persönlich.......ich ziehe meinen Hut ( wenn ich einen hätte ) vor dir Hermann und auch vor allen anderen......die einen solchen Schritt wagen !

Ich habe hier in diesem Forum Menschen kennengelernt die mich echt beeindruckt haben , ich kann mittlerweile auch davon sprechen das es Freunde geworden sind !

Silvia , Sabine ,Toni , Manfred und Hermann !

Gratulation zu diesem Bericht , es lohnt ihn zu lesen !

lieben Gruß

Tanja

PS. schade das ich nicht an dem Treffen teilnehmen kann !

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Schöner Bericht, hast Du ja auch lange dran gewerkelt. ;)

Gut, dass ich Dich damals bei meiner Op Simu traf, so hast Du mir damals auch noch ein bisschen Mut gemacht, weil Du so positiv warst.

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ich kann mich nur anschließen, dein Bericht ist schon aufmunternd. Es kommt mir so vor als ob ich dabei gewesen wäre

...aber die Schrauben *schreck*:???:

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Hallo Hermann,

Glückwunsch zur überstandenen OP. Dein Bericht ist echt super. Ich muß am Montag auch ins Krankenhaus und du hast mir mit deinem Bericht sehr geholfen. Weiterhin alles Gute!

Liebe Grüße Annemarie

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Hi Hermann,

wenn du schreibst, dann aber richtig, woll:mrgreen:? Sehr geiler Bericht. Darf ja dann jetzt auch einen Termin in Bad Homburg ausmachen, hoffe das läuft dann genauso perfekt wie bei dir!!!!

Lieben Gruß,

Eve

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Hermann , deine positive Einstellung zu der ganzen Geschichte ( Behandlung ) habe ich von Anfang an sehr bewundert , und ich glaube gerade diese Einstellung hat dir eine ganze Menge dabei geholfen die Unbequemlichkeiten und Folgen der OP gut zu verdauen! Ich denke die positive Einstellung ( positives Denken) zu der ganzen "Sache " kann einem sehr viel helfen ! Vieleicht folgen hier einige deinem Beispiel und versuchen die Behandlung mit weniger Angst anzugehen !..... Aber ich denke dein Bericht wird hier vielen helfen etwas entspannter an die ganze Behandlung ranzugehen!

.....Gratulation zu diesem Bericht , es lohnt ihn zu lesen !

Hi Tanja,

vielen Dank für deinen lieben Beitrag.

Ja ich hab mich bewußt dafür entschieden den Weg des geringsten Wiederstands zu gehen. Ich hatte anfangs ja das ganze Wissen aus dem Forum gezogen und als ich mir bewußt wurde wie und was bei mir gemacht wurde nachts schon mal einen Alptraum wie z.B. das mein Kopf i-wie ab wäre und so.

Naja so hatte ich dann auch einen Teil der Angst verarbeitet.

Da ich zu meinem KC ja 100%tiges Vertrauen habe machte ich mir da generell aber keine großen Sorgen.

Ja ich will hoffen das es noch mehreren gelingt so an die Sache heran zu gehen und das so easy wegzustecken.

Schöner Bericht, hast Du ja auch lange dran gewerkelt. :wink:

Gut, dass ich Dich damals bei meiner Op Simu traf, so hast Du mir damals auch noch ein bisschen Mut gemacht, weil Du so positiv warst.

Hi Dana,

schön wenn ich damals einen positiven Eindruck der ganzen Sachen in der kurzen Zeit rüber bringen konnte.

Joa lange dran gewerkelt stimmt so nicht ganz.

Ich hatte die hälfte schon relativ früh fertig. Ich hatte mir damals im KH schon mir wichtige Sachen extra aufgeschrieben, da es der Plan war einen schönen dicken Op-Bericht zu schreiben.

Auf jeden Fall hatte ich mich dann länger gar nicht mher darum gekümmert so das der Bericht sooo spät erst online kam. I-wie waren andere Sachen immer wichtiger???

Aber was mich persönlich interessieren würde Dana, wäre was du so dachtest als da so ein fremder Typ (ich) mit schön geschwollenem Gesicht reinkam ??? Der dich dann auch noch ansprach ??? (Nach dem Motto: wat will der denn ? Wieso quatscht der mich hier so blöd von der Seite an??? Hab ich progenica auf der Strin stehen oder wat ? :-))

ich kann mich nur anschließen, dein Bericht ist schon aufmunternd. Es kommt mir so vor als ob ich dabei gewesen wäre

...aber die Schrauben *schreck*:???:

Hi PCD,

das ist ja cool zu hören das man das Gefühl hätte dabei gewesen zu sein.

Also ich finde die Schrauben sehr schön. Ja mit der Makroaufnahme sehen sie richtig gefährlich aus. Dabei sind sie doch so klein, leicht und süß. Genau deshalb hab ich sie ja mit dem Stahlmaßstab zusammen fotografiert damit man schön sehen kann wie klein sie sind, da ja sonst jedlicher Bezug fehlen würde.

Glückwunsch zur überstandenen OP. Dein Bericht ist echt super. Ich muß am Montag auch ins Krankenhaus und du hast mir mit deinem Bericht sehr geholfen. Weiterhin alles Gute!
Dankeschön Annemarie, freut mich dir geholfen zu haben.

Dir alles Gute für deine OP am Montag.

Hi Hermann,

wenn du schreibst, dann aber richtig, woll:mrgreen:? Sehr geiler Bericht. Darf ja dann jetzt auch einen Termin in Bad Homburg ausmachen, hoffe das läuft dann genauso perfekt wie bei dir!!!

Hi Eve,

jopp wenn dann richtig. Wie gesagt hatte ja lange auf sich warten lassen. Schande auf mein Haupt:roll::oops:.

Freut mich das der Bericht gefällt.

Schließlich brauch man ja auch ca. 50 Minuten um ihn durchzulesen.

Als ich den Bericht mit Marco reinstellte meinter er so sinngemäß "wie der Bericht hat fast 39.000 Zeichen? Das liest sich doch keiner durch!!??

Schön das es doch welche tun :-).

Das deine Op auch so gute verläuft hoffe ich auch für dich.

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Hallo Hermann,

deinen Bericht finde ich auch gut geschrieben.

Irgendwie lohnt es sich , den bericht immer in kleinen Häppschen zu lesen. Da passiert ja wirklich viel an dem tag der OP.

Witzig ist doch auch, das die Tablette nicht so schnell wirkt und du immerhin noch Dr. Kater erkennen kannst. Da hat man doch auch die Sicherheit, wer da an einem opperiert.

Schön, dass du es auch gut überstanden hast.

Wie sieht es denn zur Zeit aus? Ist wieder alles im grünen Bereich?

Gruß matteo:-P

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Witzig ist doch auch, das die Tablette nicht so schnell wirkt und du immerhin noch Dr. Kater erkennen kannst.
Hi matteo,

die gute Tranxillium hatte mich ja fast ganze 2 Stunden lang ausgenockt. (von halb 10 bis um viertel vor 12 als ich abgehohlt wurde) Wobei ausnocken vielleicht auch das falsche Wort ist...ich weiß nicht mehr ob ich schlief oder nur so vor mir her dämmerte. Auf jeden Fall ging es mir mit den Drogen nicht schlecht :-)

Zu dem Zeitpunkt als Dr. Kater dann in den OP-Vorbereitungsraum reinkam waren schon 2 1/2 Stunden nach der Einnahme der pinken Pille vergangen.

Ich war immer noch easy drauf durfte aber viel mitbekommen was ich ja sehr interessant fande.

Wie sieht es denn zur Zeit aus? Ist wieder alles im grünen Bereich?
Joa ist alles gut. Ich bin am kommenden Montag ja schon 11 Wochen postOP.

Nach 6 Wochen war ich ja bei der Abschlußkontrolle und es ist alles TOP.

Ich trainierte ab der 2. Woche postOP ja schon meine Mundöffnung welche heute schon sehr brauchbare 48 mm beträgt.

Bei mir sieht es jetzt so aus das der KFO halt meine Zähne schön wandern lassen darf um die Zähne jetzt perfekt zueinander einzustellen, was aber wohl noch eine Weile dauern wird.

Gestern habe ich zum ersten mal eine meiner Platten ertastet, undzwar eine vom OK die nah an der Nase ist:-)

Jopp und ca. im April 2007 werden die noch 30 Schrauben und 6 Platten wieder raus kommen.

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Hi Dana,

schön wenn ich damals einen positiven Eindruck der ganzen Sachen in der kurzen Zeit rüber bringen konnte.

Aber was mich persönlich interessieren würde Dana, wäre was du so dachtest als da so ein fremder Typ (ich) mit schön geschwollenem Gesicht reinkam ??? Der dich dann auch noch ansprach ??? (Nach dem Motto: wat will der denn ? Wieso quatscht der mich hier so blöd von der Seite an??? Hab ich progenica auf der Strin stehen oder wat ? :smile:)

Ach quatsch, ich fand das sehr nett damals. Ich hätte glaub ich niemanden angequatscht, auch wenn ich jemand erkannt hätte, deswegen fand ich das echt gut von Dir. Vorallem, weil du echt so positiv warst, so kurz nach der OP hätte ich den Leuten aber andere Dinge erzählt.

Und Dein gesicht war auch nicht so schlimm geschwollen, Du sahst doch noch sehr human aus. Wie gesagt, meine Mutter hat beim Vorbeigehen nicht erkannt, dass Du operiert worden bist.

Das einzige, worüber ich echt gelacht habe, war dass du mich fragtest, ob ich Badezimmerteppich sei, habe den Nick mal vor ewig Zeiten ausgesucht. Dachte ich komme eh nur ein paarmal hier her, stelle dumme fragen und dann ist es besser, keiner erkennt mich ;-) Und da war Badezimmerteppich das erste was mir einfiel.

Das war dann so witzig, da ich daran dachte, dass mich auf einem Konzert mal jemand ansprach, und fragte, ob ich eine von den Linden (siehe meine heimseite) sei. Erst `ne Linde und dann ein Badezimmerteppich, das ist `ne Entwicklung :-D

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danke für diesen killer-bericht - da steckt ja richtig arbeit drin, respekt :)
Upps killer-bericht hört sich ja mal heftig an. Wie gesagt hatte ja auch laange auf sich warten lassen. :oops::rolleyes:

Ich hätte glaub ich niemanden angequatscht, auch wenn ich jemand erkannt hätte, deswegen fand ich das echt gut von Dir. Vorallem, weil du echt so positiv warst, so kurz nach der OP hätte ich den Leuten aber andere Dinge erzählt.
Was hättest du denn gesagt wenn dich wieder einer erkannt hätte und der jeninge zur Op-Simulation da gewesen wäre? Mit schmerzverzerrtem Gesicht gesagt das man zu wenig Stoff gegen die Schmerzen bekommt?:shock:
Wie gesagt, meine Mutter hat beim Vorbeigehen nicht erkannt, dass Du operiert worden bist.
Vielleicht lief sie zu schnell vorbei:?: Meine Mom und ich haben ja regelmäßig Bilder gemacht und ich schaute mir gerade ein Bild von dem Donnerstag an und halte mich da schon für gut geschwollen. Aber okay mal eben so beim vorbeilaufen sieht man das vielleicht nicht so.
Das einzige, worüber ich echt gelacht habe, war dass du mich fragtest, ob ich Badezimmerteppich sei, habe den Nick mal vor ewig Zeiten ausgesucht. Dachte ich komme eh nur ein paarmal hier her, stelle dumme fragen und dann ist es besser, keiner erkennt mich :wink: Und da war Badezimmerteppich das erste was mir einfiel.
Ja stimt das war schon komisch bzw. lustig nach "Badezimmerteppich" zu fragen. I-wann wußte ich deinen Namen vorher mal mir fiel der Name da aber leider nicht ein.

Ja ja keiner kennt dich ? :-) Ein paar Leute schauen ja bestimmt auf deine HP :-)

Erst `ne Linde und dann ein Badezimmerteppich, das ist `ne Entwicklung :grin:
Ja stimmt. Und wenn du noch eine Entwicklungsstufe höher gehen willst denkst du dir einfach mal i-wie noch mal wieder was lustigeres aus und läßt von Marco deinen Benutzernamen ändern, so wie ich das schon mal tat ich hieß ja mal CharlieBrown :-).

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Hey Hermann!

Super genialer Bericht :-) Hat bei mir nochmal einige Erinnerungen wach gerufen ;-)

Wenn ich überlege das meine OP schon über ein Jahr her ist....

Freue mich auf alle Fälle, dass Du alles so gut überstanden hast.

Übriegens habe ich dank Stubs heraugefunden das mich gar nicht Dr.Edelmann so zerstochen hat :-) den Namen weiß ich aber nicht mehr...hab ich wohl verdrängt.

Dann genieß mal Dein neues Aussehen und halte uns auf dem Laufenden!

Habe die Tage festgestellt das sich auch nach über einem Jahr tatsächlich noch das Gesicht etwas veränder. Wahnsinn aber immer noch genial!

Ganz liebe sonnige Grüße

Miriam

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Super genialer Bericht :smile:
Hi Miriam,

freut mich das er dir gefällt. Das mit den Erinnerungen kann ich mir gut vorstellen i-wie darf ja jeder da das Gleiche "durchlaufen" :-)

Vielen Dank für deine lieben Grüße

Übriegens habe ich dank Stubs heraugefunden das mich gar nicht Dr.Edelmann so zerstochen hat :smile: den Namen weiß ich aber nicht mehr...hab ich wohl verdrängt.

Achso dann war er das gar nicht ui jui jui so setzt man Gerüchte in die Welt.

Dann genieß mal Dein neues Aussehen und halte uns auf dem Laufenden!
Ja ist schon i-wie komisch wenn sich die Leute einem anders (besser gesonnen) gegenüber verhalten.

Ist auch schwer greif und erklärbar.

Jetzt erstmal passiert bei mir nichts. Geplant ist das die Schrauben ca. im April-Mai 2007 raus kommen.

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Nochmal hallo :-)

Finds schon lustig, weil ich Ende September ( aber natürlich letztes Jahr ) auch durch Bad Homburg gelaufen bin. Es war damals auch richtig schön sonnig und ich dachte mir "naja hier kennt Dich keiner, also ist es egal ob Du dick geschwollen bist"....

Ja ist schon i-wie komisch wenn sich die Leute einem anders (besser gesonnen) gegenüber verhalten.

Ist auch schwer greif und erklärbar.

Weiß genau was Du meinst ;-) An das Gefühl hab ich mich bis heute nicht richtig gewöhnt!

Wäre vielleicht doch ganz nett wenn wir uns mal mit ein paar Leuten aus dem "Ruhrpott" und Umgebung treffen würden. So als quasi "Operierten-Treffen" *grins*. Gleichzeitig können wir uns dann ja mal näher übers Fotografieren auslassen. Würde mich auf alle Fälle freuen!

Sonnigen Gruß

Miriam

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Finds schon lustig, weil ich Ende September ( aber natürlich letztes Jahr ) auch durch Bad Homburg gelaufen bin. Es war damals auch richtig schön sonnig und ich dachte mir "naja hier kennt Dich keiner, also ist es egal ob Du dick geschwollen bist"....
Nochmals Hallo :-).

Achso dann bist du also auch aus dem Krankenhaus ausgebüchst :-).

Und ? Liefen dir auch Schwestern über den Weg? Bei mir war es ja Samstags und da war der Bär los :-).

Weiß genau was Du meinst :wink: An das Gefühl hab ich mich bis heute nicht richtig gewöhnt!
Ja genau. Ich hörte auch schon von anderen, die eine stärkere Veränderung als ich hatten, das sie ein Jahr und länger gebraucht hatten um umzuswitchen.

Wäre vielleicht doch ganz nett wenn wir uns mal mit ein paar Leuten aus dem "Ruhrpott" und Umgebung treffen würden. So als quasi "Operierten-Treffen" *grins*. Gleichzeitig können wir uns dann ja mal näher übers Fotografieren auslassen. Würde mich auf alle Fälle freuen!
Ja stimmt das wäre schön. Joa das sollte sich auf jeden Falll i-wie ergeben.

Frühling oder Sommer fände ich ganz schön. Bin ja mal gespannt wie das in Frankfurt so wird. :-)

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Achso dann bist du also auch aus dem Krankenhaus ausgebüchst :smile:.

*grins* ja und das nicht nur einmal.... einen Tag vorher war ich schon mit in die nahegelegene Wohnung meiner Ma mit gegangen...

Schwestern sind mir dabei meines Wissens nach nicht über den Weg gelaufen..

Ja genau. Ich hörte auch schon von anderen, die eine stärkere Veränderung als ich hatten, das sie ein Jahr und länger gebraucht hatten um umzuswitchen.

Ja seltsam manchmal bin ich mir noch fremd, vor allem von der Seite. Aber ich bin immer noch super zufrieden!

Ja stimmt das wäre schön. Joa das sollte sich auf jeden Falll i-wie ergeben.

Frühling oder Sommer fände ich ganz schön. Bin ja mal gespannt wie das in Frankfurt so wird. :smile:

Nach Frankfurt schaffe ich es leider nicht. Bastel gerade an meiner Diplomstelle und komme hier nicht weg. Schade :-(

Aber ich hoffe ihr werdet berichten wie es war....

Sonnige Grüße

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*grins* ja und das nicht nur einmal.... einen Tag vorher war ich schon mit in die nahegelegene Wohnung meiner Ma mit gegangen...

Schwestern sind mir dabei meines Wissens nach nicht über den Weg gelaufen..

Wow und ich dachte schon ich wäre ein Lümmel ;-). Wobei ich am Freitag (4.Tag postOP)auch schon wieder fit für mehr gewesen wäre, aber da meine Mom sich Sorgen machte lief an dem Tag nichts.

Nach Frankfurt schaffe ich es leider nicht. Bastel gerade an meiner Diplomstelle und komme hier nicht weg. Schade :sad:

Aber ich hoffe ihr werdet berichten wie es war....

Ja schade das du noch daran basteln darfst. Obwohl Diplomstelle ist ja schön, da du dann bald fertig bist :-).

Ja klar werden wir berichten, der matteo hat auch 2 Kameras (wenn man so ein Handy mitzählen darf) dabei um das eine oder andere Bild geschossen.

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hi hermann,

ja ich hab früher auch oft ups gesagt .... :lol: - ehemalige kollegin mußte bei jedem UPS-Wagen an mich denken ;-)

hab heute deinen op-bericht gelesen, hört sich ja super an, scheinst ja auch noch ein bißchen spaß mit deinen bettnachbarn gehabt zu haben. das wünsch ich mir das nächste mal auch, ich hatte bei der gne auch nette damen im zimmer, aber lustig war es eher nicht. der altersunterschied war dann wohl doch viel zu hoch (die zwei waren beide schon seeehhhhrrrr lang in rente ;-))

vllt aber auch besser, wenn man nicht zuviel lachen muß, mit den ganzen nähten im mund u.s.w. :roll::lol:

lg janet

p.s. "spaß mit den bettnachbarn" liest sich komisch, ist aber nicht so gemeint ;-):lol: - ich glaub ich geh jetzt am besten bald schlafen, übermüdung ist net gut bei mir ... huch! ist ja erst halb zehn; ojemine - ich werd alt

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