Zahnmedizinanwalt

Guten Tag allerseits

Hallo zusammen,

ich bin über das forum durch einen Bericht über Dr. Dr. Landes (ehemals UKL Ffm) gestolpert. Und hab gleich beschlossen, mich mal hier anzumelden.

Ich gehöre zu jenen, die im biblischen Alter von 50 Jahren noch alle 32 Zähne drin haben *aufHolzklopft* und werde mich einfach mal hier ein bissl einlesen.

Vielleicht kann ich auch dem einen oder anderen mit Rat + Tat zur Seite stehen.

Also jedenfalls auf eine gute Zeit

der Rechtsverdreher

:473:

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Wenn du das bist, was du "vorgibst" zu sein, dann mach dich auf etwas gefasst! :479: (Wo ist denn jetzt dieser zwinkernde Smiley hin?)

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Ach du liebe Zeit :)

Nun, ich habe nur etwa 4500 Prozesse im ZMedR hinter mir, also nicht so arg viel Erfahrung *smile*

Genaueres werde ich nicht sagen, sonst denkt man, ich will Schleichwerbung machen ... dabei habe ich schon die ganze Bude voll von gequälten ZA-Patienten aus ganz D.

Aber ich schau mal alle paar Tage rein, vll kann ich jemandem helfen ...

:473:

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Naja, dann mal herzlich willkommen Herr Schmid (wenn ich Sie mal so nennen darf).

 

Nach kurzer Internetrecherche sind Sie wohl Anwalt für alles, oder ?

Auf einer Ihrer vielen Homepages findet sich

 

Baurecht

Beamtenrecht

Denkmalschutzrecht

Gaststättenrecht

Gewerberecht

Kommunalrecht

Naturschutzrecht

Öffentlich-rechtliches Gesundheitsrecht

Personenbeförderungsrecht, ÖPNV

Polizeirecht

Schulrecht und Hochschulrecht

Verwaltungsvollstreckungsrecht

 

Und viel zum Thema Betreuung. All das erklärt Ihre Anwesenheit hier nicht wirklich.

Auch die Tatsache mit den 32 Zähnen nicht :-)

 

Ich würde mal vermuten, wenn Sie hier nach Mandanten suchen fliegen Sie recht schnell wieder raus.

 

Beste Grüße

 

Steve

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Hallo Herr Anwalt!

 

Nicht unterkriegen lassen von den Ärzten und Chirurgen im Forum. Die haben nur Angst alle gesiebte Luft zu atmen. Es wird zum Glück in letzter Zeit bei ZDF und ARD ordentlich aufgeklärt, dass die ganze Zahnmedizinsche Branche keine festen Fakten besitzt, sondern bloß auf spekulationen und Geldgier beruht. Und Ärzte sind allgemein bloß nur Telefonbuch auswendiglerner und geben dann immer vor alles zu wissen.

 

Gut dass Sie nun hier sind!

 

@Steve: Jeder Anwalt der sein 2.Staatsexamen beendet hat, kann dich in solchen Themen Standardmäßig beraten und verteidigen! Man muss nämlich keine Fachanwaltsausbildung dafür machen, darf sich bloß dann eben nicht als solche Nennen. Aber in diesen Themengebieten zu arbeiten ist auch ohne erlaubt!

 

Viele Grüße

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Nicht unterkriegen lassen von den Ärzten und Chirurgen im Forum. Die haben nur Angst alle gesiebte Luft zu atmen. Es wird zum Glück in letzter Zeit bei ZDF und ARD ordentlich aufgeklärt, dass die ganze Zahnmedizinsche Branche keine festen Fakten besitzt, sondern bloß auf spekulationen und Geldgier beruht.

 

Ich wäre froh, wenn Du die Aussagen von ARD und ZDF ebenso kritisch betrachten würdest wie die der Ärzte. Derzeit findet man auf Pubmed.org über 2000 klinische Studien allein zum Bereich der Kieferorthopädie, aber wenn man das ignorieren will und lieber glaubt, es sei alles bloß "spekulationen und Geldgier", sollte man vielleicht immer den Rundfunk fragen, wenn man krank ist.

 

Und Ärzte sind allgemein bloß nur Telefonbuch auswendiglerner und geben dann immer vor alles zu wissen.

 

Meiner persönlichen Ansicht nach, verrät diese Aussage weit mehr über Dich selbst als über die Ärzte.

 

Ungeachtet dessen darf ich wohl feststellen, dass in diesem Forum jeder willkommen ist, der sich an die Regeln hält. Es ist eine Tatsache, dass es hinsichtlich verschiedener Berufsgruppen, seien das nun Ärzte oder Anwälte, Vorurteile oder Aversionen gibt, und wir müssen auch nicht unbedingt so tun, als hätten wir uns alle ganz doll lieb, aber wir können uns im Umgang miteinander zumindest darum bemühen, dass dies nicht zum Kern unserer Diskussionen wird.

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Guten Tag,

klar, dass ich von Ärzten angemacht werde, weil ich Patienten vertrete.

Der Uralteintrag mit den zig anderen Gebieten ... dafür darf ich mich bedanken, dann kann ich den uralten Kram aus den Anfangstagen meines Jobs löschen lassen, den hatte ich ganz vergessen.

Also Leutz, machen wir es kurz, wenn ich die OP-Berichte lese, muss ich mich sowieso übergeben ... wenn ich hier nicht erwünscht bin, kann ich auch wieder abflattern, no problem ...

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@Longitude und @Mush:

nur zur Info, ich hab mich deshalb auf ZMK/MKG spezialisiert, weil Ärzte, in diesem Fall Zahnärzte, eben dermassen viel Scheiss bauen, dass dieses Gebiet sich lohnt, auch angesichts der Tatsache, dass ich 4 Nestbeschmutzer (OCH, MKG, KFO und CMD) als zahnärztl. Berater habe, denen es nichts ausmacht, zu Kollegen klare Worte zu sagen bzw. zu schreiben. Also eine ganz gute Ausgangslage. smile

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Hallo Zahnmedizinanwalt,

 

ihren Eindruck, dass "Ärzte, in diesem Fall Zahnärzte, eben dermassen viel Scheiss bauen" kann ich nur insofern nachvollziehen, weil sie aufgrund ihrer Tätigkeit tagtäglich mit solchen und schwersten Fällen von (ich will es mal so nennen) "Ärztepfusch" zutun haben. Sie haben sicherlich schon einiges gesehen und gehört! Ich kann es auch absolut nachvollziehen, dass sie sich in diese doch eher drastische Position begeben. Ich glaube aber auch, dass sie da ein bisschen Opfer ihrer selbst und ihres Tätigkeitsschwerpunktes werden, wenn sie in diesen "Kontrasten" denken.

 

Ich glaube es gibt wirklich viele Ärzte, die Fehler machen. (Ich bin mal nach `ner Hüft-OP mit `ner Narbe an der völlig falschen Stelle aufgewacht)

Aber ich bin dennoch über diesen oben zitierten Satz gestolpert, der eben suggeriert, dass dieser Berufszweig unter Generalverdacht steht sehr "fehlerlastig" zu sein. Nicht zuletzt scheinen ihre zahnärztl. Berater/Nestbeschmutzer aus ihrer Sicht ausgewiesene Experten auf ihrem Fachgebiet zu sein.

 

Sicherlich erwecken bei ihnen die Umstände den Eindruck, da sie scheinbar nur negative Erfahrungen wahrnehmen (das verstehe ich), doch ich denke, dass es auch sehr viele sehr gute Ärzte gibt.

 

Ich glaube es ist zu Beginn einer Behandlung immer gut ein grundsätzlich vertrauensvolles Verhältnis zu seinen Ärzten zu haben. Hat man von Anfang an ein schlechtes Gefühl, sollte man wechseln. Grundsätzlich gehe ich aber nicht davon aus, dass sie tiefgreifende Fehler machen und gebe den Ärzten in diesem Sinne ein gewisses "Vorschussvertrauen". Wenn es dann doch gehörig schief geht, gibt es ja immer noch Experten wie sie. ;-)

 

In diesem Sinne - Einen schönen Start in das Wochenende.

 

Viele Grüße

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@Zahnmedizinanwalt

 

Ich denke, dass viele User des Forums hier froh sind jemanden wie Sie an Bord zu haben. Dass hier gleich der User 'Steve' anfängt gegen Sie zu schießen, bedeutet nicht, dass Sie hier unerwünscht sind.

 

Vielleicht könnten Sie mal ein paar grobe Anhaltspunkte geben, was Sie Leuten, die den Verdacht haben, dass etwas schief läuft oder schief gelaufen ist, raten würden.

 

Mich würde zum Beispiel wahnsinnig interessieren wieso ein Wechsel des Kieferorthopäden während einer laufenden Behandlung so schwierig ist. Laut meiner Recherche scheint es so zu sein, dass der neue Kieferorthopäde dann für Fehler durch den alten Kieferorthopäden in Haftung genommen werden kann. Stimmt das so?

 

Und welche Anlaufstellen zur Hilfe gibt es denn? Ein Gutachter der Krankenkasse? Oder noch andere?

 

Und ab wann kann man denn Hoffnung haben, dass ein gerichtliches Vorgehen auch Erfolg hat? Man unterschreibt ja vor der kieferorthopädischen Behandlung bzw. vor einer Op eigentlich wasserdichte Aufklärungsbögen. Ich habe eigentlich immer gedacht, dass man nicht mal Aussicht auf Erfolg hat, wenn einem Ärzte z.B. das falsche Bein amputieren.

 

Vielleicht möchten Sie sich mal die Zeit nehmen und die Rechtslage kurz schildern.

 

Vielen Dank.

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@ trixie

keine frage! bei mir schlagen ununterbrochen die aller schwertsen fälle aud auf. da wird man schon ein wenig ... also, es gibt auch sehr, sehr viele gute zahnärzte/mkg-ler.

@ flo89. das kann man so generell nicht formulieren. wir haben aufklärungsfehler, behandlungsfehler, diagnosefehler und befunderhebungsfehler, die alle zu jeweils unterschiedlichen folgen führen. die klassiker im fachbereich recht der zmk sind in etwa folgende:

ze (zahnersatz) der nicht passt

ze der in eine vorbestehende cmd hinein inkorporiert wird, nur, um nach bema/goz abrechungsreife herbeizuführen und liquidieren zu können

eine cmd durch falschen ze auszulösen

die implantologie per se ist ein andauerndes problem (falsche achsenstellung, falsche implantate, zuviel oder zu wenig, falscher sinus-lift oder gar keiner, keine par vor implantologie, periimplantitis, falsche suprakonstruktion usw. usf.)

die klassiker eben (z.b.nerv durch nach den osteotomien der 8-er, die oft überflüssig sind)

kons (zahnerhaltung) und kfo kommen relativ selten grob fehlerhaft daher. aber auch das kommt vor.

man könnte bücher darüber schreiben.

schönes we

martin

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und was man tun muss bei einem fehlerverdacht: eine gerichtliche beweissicherung einleiten. privatgutachten nützen null.

 

thema kfo-wechsel: der neue behandler übernimmt den behandlungsstatus des vorbehandlers (so wie ich, wenn ich in berufung gehe und die 1. instanz nicht vertreten habe: ich treffe den i.d.r. ziemlich versauten fall so an, wie ihn der kollege hinterlassen hat und kann oft nicht mehr viel retten).

 

krankenkassengutachten sind gut gemeint, helfen aber nur der kk, die ihren regress auf dem sozialrechtsweg sichern will. ihr wollt aber ggf. schmerzensgeld, schadensersatz für die neubehandlung, feststellung der ersatzpflicht für unbekannte zukunftsschäden...

 

mein rat: vor behandlungsbeginn oder einer großen op eine private rechtsschutzversicherung abschliessen, denn zmk-prozesse gehen fürchterlich in´s geld.

 

so, für heute dann baba

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klar, dass ich von Ärzten angemacht werde, weil ich Patienten vertrete.

Überhaupt nicht. Nur wenn ich so eine Latte an "Fachgebieten" sehe, sei mir der Zweifel an der Eignung gestattet.

 

Nach meiner Erfahrung sind Patienten - sobald sie einen Anwalt konsultiert haben - verloren. Nach kurzer Zeit ist der wesentlichste

Punkt an der Sache - nämlich die Entschädigung oder Wiedergutmachtung nachrangig geworden und das ganze Theater dient nur

noch den Anwälten als Beschäftigung.

Der Mensch = Patient geht bei einer Prozeßdauer von duchschnittlich 3-5 Jahren vor die Hunde und es endet meistens mit einem Vergleich,

für den sich jeder Anwalt auf die Schulter klopft.

Und ich habe auch noch keinen Richter erlebt der sich denn trauen würde ein Urteil zu fällen.

Ich habe einige Gerichtsgutachten gehabt und das dann einfach gelassen, weil man da emotional nicht daneben stehen kann und zusehen,

wie sich fachfremde über Dinge unterhalten die sie nicht ansatzweise verstehen.

 

Traurig...

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