Hey!

 

Ich wollte mich nur kurz vorstellen - mein Name ist Evelyn und ich bin gerade 18 Jahre alt geworden. Ich hatte bereits drei Jahre lang eine feste Zahnspange und einige Nachtspangen etc. hinter mir.

 

Meine Zähne sind gerade, dennoch habe ich ein zu kleines Oberkiefer, Kreubiss und Überbiss, der deutlich zu sehen ist und mich wahnsinnig stört. Hab heute nochmals mit meinen Kieferorthopäden gesprochen und bin mit ihm nochmals alles durchgangen - über OP, Plan B etc.

 

Plan B wäre (falls ich keine OP möchte) zwei Jahre mit Zahnspange und Gummis (23h am Tag). Es besteht dabei aber keine 'Garantie, ob das etwas nützt.
Vor allem da ich schon einen langen Weg mit Zahnspangen (die nichts halfen) hinter mir hab, bevorzuge ich doch die OP. Ich weiß, dass dieser Weg viel schmerzhafter ist, aber ich möchte das nun durchziehen.

 

PS: Ich könnte alles so lassen wie es ist, nur bin ich total unglücklich und lache niemals, weil ich mich andauernd schäme.

 

Nun habe ich eine Frage an euch, denn ich habe mir schon einiges durchgelesen und sehr viele User sagen, dass die OP und die Heilung vor lauter Schmerz grauenhaft und kaum auszuhalten waren.

 

Hatte jemand von euch einen ähnlichen Fall? Oder was war euer Hauptgrund keine OP zu machen?

Ich kann mir denken, dass schon einige User solche Fragen stellten, aber ich würde mich trotzdem über mehrere Antworten freuen. :)

 

Danke! LG

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Hallo Evelyn,

 

binn auch noch sehr neu hier.

 

Ich hoffe, die Forenmitglieder hier können dich beruhigen in Bezug auf Schmerz nach einer OP - Erfahrungen habe ich dazu (noch) keine und kann daher leider nicht groß beitragen.

Bist du noch am Überlegen, welche Methode du wählst, oder hast du dich schon entschieden?

 

Drücke dir die Daumen, für welchen Weg du dich auch entscheidest. :473:

 

 

Viele Grüße

Robinia

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Danke für deine Antwort! :)

 

Schön, dann bin ich nicht die Einzige. Ja ich hoffe auch - ich habe mich bereits für die OP entschieden, außer es stimmt mich noch jemand um.

Ist bei dir eine OP nötig?

Vielen Dank, ich wünsch dir auch alles Gute!!

 

Lg

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Hallo Evelyn,

 

also wenn Du Dir die Berichte hier im Forum durchliest, wirst Du feststellen, dass die meisten eher erstaunt sind, wie wenig Schmerzen sie hatten. Es gibt auch Berichte mit Schmerzen, aber dann sollte man eher den KCs auf die Füße tretten, dass sie nicht für eine vernünftige Schmerztherapie gesorgt haben. Persönlich kann ich sagen, dass ich mich bei meiner ersten OK-VV überhaupt nicht an Schmerzen erinnern kann, bei der Bimax war es zwar etwas schmerzhafter, aber mit Diclofenac noch gut in Griff zu bekommen. Ich hatte relativ parallel zur Kieferbehandlung noch eine OP am Sprunggelenk, bei der unter anderem auch ein Knochen durchtrennt und wieder zusammengeschraubt wurde und da habe ich deutlich mehr Schmerzmittel gebraucht.

 

Was aber für die meisten hier viel "grauenhafter" war, ist eher die Zeit nach der OP, gerade die ersten Tage. Es wird Dir nicht wirklich gut gehen, dass Gesicht wird erst einmal anschwellen (der 3. Tag ist meist der Höhepunkt bzw. der Tiefpunkt) und egal was Dein KC sagt, es wird Wochen und Monate dauern, bis die Schwellung wirklich, wirklich weg ist, das Essen wird irgendwann auch nerven, ... . Meiner Meinung nach kann aber auch hier helfen, viel im Forum zu lesen, dann hat man eher ein Gefühl dafür, was bei den meisten vorkommt.

 

Alles gute für Deine Entscheidung!

 

Irene

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Vielen, lieben Dank für die Antwort Irene! 
Werde mich noch mehr im Forum durchlesen - nur war ich im ersten Moment geschockt welche Schmerzen manche durchleiden mussten. Natürlich weiß ich, dass das kein Zuckerschlecken wird, aber nun wurde mir die Angst doch ein wenig genommen. 

 

Danke Dir! 

 

lg

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Ich persönlich hab auch schon eine Bimax hinter mir und hatte überhaupt gar keine Schmerzen. Jedoch kann ich mich Schokolädchen anschließen. Gerade die ersten Tage nach der OP sind wirklich schlimm. Vieles geht nicht, der Kreislauf ist im Keller und es ist wirklich alles geschwollen. Man sollte sich schon 6 Wochen nach der OP frei halten bevor man sich wieder irgendwelche größeren Aktionen zutraut.

Alles in allem muss ich aber sagen, dass ich es gut überlebt habe :). Es ist wirklich alles auszuhalten man muss sich halt nur etwas Zeit nehmen.

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Hey,

 

also die OP wegen der Angst vor Schmerzen abzulehnen, wäre - salopp formuliert - einfach doof. ;) Schmerzen sind hier nicht das Thema (solange die nette Cocktail-Infusion passt). Ich hatte meine Bimax im Juli 2014 und während des KH-Aufenthaltes (OP am Dienstag, Entlassung am Freitag) null Schmerzen. Zuhause habe ich übers WE noch Ibuprofen genommen, aber ehrlich gesagt nur wegen der entzündungshemmenden Wirkung . Danach nichts mehr.

Wie ich einmal mit einer Nierenbeckenentzündung 4 Tage im KH lag … DAS waren Schmerzen.

 

Ich hatte die OP 15 Jahre vor mich hingeschoben, weil ich generell panische Angst vor Ärzten hatte/habe; phobische Angstattacken, die ich nicht im Griff hatte. Die Vorstellung ruhig dazusitzen während mir jemand im Mund fuhrwerkelt, das war mein Problem. Daher war das ganze Zahn-/Kieferkorrekturprozedere schlicht unmöglich.

 

Wie du hier viel lesen wirst, ist es die Zeit nach der OP die einfach sehr mühsam ist. Warst du schon einmal richtig erkältet bzw. Grippe? Wenn man sich einfach sehr geschlaucht & kaputt fühlt … und das dauert und dauert und man geht sich meist selbst schon auf die Nerven. und das "Wohlfühl-Essen" ist halt leider seeehr eingeschränkt. Und die Schwellungen wollen auch eeeewig nicht verschwinden.  ;)

 

Lies' dich hier gescheit durch, mach' dir Notizen zu deinen Gedanken/Fragen und frag' deinen KFO und KFC Löcher in den Bauch!

Wir helfen hier alle gerne und versuchen dir auch deine Fragen zu beantworten. :)  Aber wir sind weder Ärzte noch kennen wir all deine Befunde, Lebensumstände, etc.

 

Das wichtigste meiner Meinung nach: informiere dich so gut es geht - und das in alle möglichen Richtungen (also auch "was ist wenn nicht der geplante, bestmögliche Ausgang der OP eintritt?"; was könnte hier alles auf mich zukommen?; was heißt das dann konkret für mich?; etc.).

 

Alles Gute dir!

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Hallo Evelyn,

 

ich möchte mich meinen Vor-Rednerinnen anschließen.

Vor Schmerzen brauchst du dich nicht zu fürchten!

 

Und nachdem ich hier im Forum auch sehr viel gelesen, geschrieben und beraten habe, war ich bestens auf die OP vorbereitet.

Ich wusste ungefähr, was auf mich zukommt und habe die Tage im Krankenhaus einfach "abgearbeitet": ..... frei nach dem Motto: ich weiß, es geht bald besser!

Ich hatte keine Schmerzen! Es sind die Umstände, die nicht immer leicht sind, aber komm:  das Leben ist nicht immer leicht.

Man wächst daran. Ehrlich.

 

Bei mir sind es nun schon 3 - 4 Jahre her - ich bin so FROH, dass ich diesen Weg gegangen bin.

 

Ich wünsche dir auf deinem Wege alles Gute.

Viele Grüße

Sanne

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Erstmals danke für dir Antworten!

 

Habe am Freitag noch eine Besprechung mit dem Chirurgen, der mich operieren wird und da werde ich nochmal alles gründlich durch besprechen. Angst vor den Schmerzen habe ich nun wirklich nicht mehr, aber man darf halt nicht vergessen, dass das eine große Sache ist. 

 

Genau wie du sagst "want-and-will-laugh" wäre das ziemlich doof von mir die OP wegen den Schmerzen zu lassen, da mich mein Unterkiefer ja wirklich stört. Aber das ganze ist eh erst in einem Jahr - jetzt erst mal Zahnspange rein ^^

 

Aber ich möchte mich auf jeden Fall nochmals bedanken bei euch ! 

Merci! Lg 

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