Hallo ihr Lieben,

 

schon einige Zeit habe ich heimlich im Forum gelesen, ohne aber selbst aktiv zu sein.

Mein Name ist Jessica. Ich bin 20 Jahre alt und will hier auch mal meine Geschichte bisher teilen und würde mich sehr freuen wenn ihr mir Ratschläge geben würdet :)

 

Bevor ich die Grundschule verließ dachte ich noch, ich würde ganz normal aussehen, wie jeder andere auch. Leider änderte sich viel nachdem ich zu der neuen Schule ging. Ich war schon immer ein sehr schüchternes Mädchen und konnte mich nie richtig wehren. Das wäre allerdings in dieser Zeit sehr nötig gewesen. Ich bekam Probleme mit meiner Haut (Akne) und plötzlich machten mich viele meiner Mitschüler auf meine Makel aufmerksam. Zum einen eben meine Haut (damit kann ich mittlerweile ganz gut umgehen, manchmal mehr, manchmal weniger) und meine Kieferfehlstellung. Ich wurde als hässlich beschimpft und noch einige weitere Ausdrücke, die eher unschön sind. Damit umgehen konnte ich nicht. Ich zog mich zurück, hatte meinen kleinen Freundeskreis und hoffte auf bessere Zeiten, trotzdem war das eine sehr schwere Zeit für mich. Ich habe nach der Schule oft geweint, mein Selbstbewusstsein war im Eimer und ich wollte etwas an dieser Situation ändern, also ging ich zusammen mit meiner Mutter zum KFO. Ich war bei einigen. Mir wurde immer wieder gesagt, dass eine Behandlung jetzt keinen Sinn machen würde und man die Fehlstellung (mandibuläre Prognathie) erst behandeln könne wenn ich ausgewachsen wäre. In dieser Zeit machte ich sehr schlechte Erfahrungen mit Zahnärzten und KFOs. Einfühlsamkeit null, absolut grober Umgang. Daraufhin ging ich Jahre nicht zum Zahnarzt, aus Angst. Mit 18 wurde mir allerdings klar, dass das nicht so weiter gehen kann. Meine Zähne, ja meine Gesundheit, war mir wichtig und ich suchte mir im Internet Zahnärzte raus und kam so letztendlich zu einer wirklich unglaublich netten und einfühlsamen Zahnärztin, die mir die Angst größtenteils nehmen konnte. Für mich ist der Gang zum Zahnarzt sein 2 Jahren kein Problem mehr, zwar ist es mir oft unangenehm, aber ich halte es durch und es macht mir meistens fast nichts mehr aus. Nachdem wir die bestehenden Probleme, die sich mit der Zeit ergeben haben (Karies etc.) beseitigt hatten überwies sie mich zu einer KFO mit der sie zusammen arbeitet um dort die Sache mit meinem Kiefer zu behandeln. Vor einem Jahr hatte ich dort meinen ersten Besuch. Auch eine sehr nette Ärztin, habe mich wohlgefühlt. Sie stellte die Diagnose (mandibuläre Prognathie) und sagte mir (wie alle anderen zuvor auch), dass es hier nötig wäre eine Zahnspange für ca. 2 Jahre zu tragen und danach eine Kieferop anstehen würde, danach nochmal Zahnspange. Es wurden Fotos gemacht (mein Profil schockierte mich echt), genauso wie Abdrücke (noch schlimmer... mir wurde bewusst wie schief die Zähne eigentlich standen und ein Zahn im Oberkiefer steht sogar im Gaumen also in zweiter Reihe (das wusste ich allerdings, merkt man ja), aber das sah echt auch wie ein Schlachtfeld. Es gefiel mir ganz und gar nicht. Man muss dazu sagen, dass ich nach dem Wechsel auf eine andere Schule nach der 9. Klasse keine Probleme mehr mit Mobbing etc. hatte und ich das Thema einige Zeit komplett ausgeblendet hatte und auch zufrieden mit mir selbst war zumeist. Die KFO gab mir eine Mappe in der auch verschiedene Zahnspangen etc, zu finden sind und sagte mir die KK hätte die Behandlung schon genehmigt  (wird bezahlt, allerdings nur wenn die OP einbezogen ist) und jetzt müsse ich mich nur entscheiden ob ich es machen lassen will oder nicht. Ich bin ein Mensch der nicht gerne Entscheidungen trifft und schon gar nicht solche. Ich kam mit dem entscheiden nicht weiter und so verstrichen ein ganzes Jahr (!), anfang des Jahres landete dann ein Brief in meinem Briefkasten, der mich dazu aufforderte mich mit der KFO in verbindung zu setzen. Es gab wieder ein Gespräch in dem ich meine Zweifel äußerte. Ich habe zuvor so ziemlich jeden Menschen in meinem Umfeld gefragt was er darüber denkt. Grade meine Familie sagte immer ich würde doch hübsch aussehen und es würde gar nicht auffallen (ha ha ha). Meinem ersten Freund (als ich 17 war) ist das ganze auch scheinbar nie aufgefallen. Einige meinen es würde nicht auffallen und dann gab es sogar Leute die mich noch vor kurzem darauf ansprachen. Ich weiß gar nicht ob ich es dann ernst nehmen kann, wenn mir jemand sagt es würde nicht auffallen... ich seh mich ja auf Fotos.. Mein Onkel meinte sogar zu meinen Eltern sie sollten mich davor aufhalten das machen zu lassen, es würde vielleicht auch was bringen das Kinn irgendwie zu korregieren (verstehe ich nicht). Meine Eltern sind zum Glück was das angeht so eingestellt, dass sie meinen ich müsste das selbst entscheiden und wissen. Bin auch froh drum.

Also würde ich es schon gerne machen lassen, meine Angst ist nur, dass ich mit einer Zahnspange nicht klar komme. Ich sehe eh schon sehr jung aus und habe oft das Gefühl nicht als Erwachsen wahrgenommen zu werden, das stört mich extrem. Im Oktober will ich Anfangen zu studieren und da frage ich mich auch was die anderen davon halten. Ich habe Angst, dass ich mich schäme und wieder so zurückhaltend werde (meine Psychologin meinte allerdings, das ich eh lernen muss mich bemerkbar zu machen und sie denkt nicht, dass es ein Problem wäre). es beruhigt mich halt etwas,dass ich dann im Oberkiefer Keramik-Brackets machen kann, allerdings würde im Unterkiefer nur Metall gehen. Beim Lachen sieht man bei mir fast nur die Zähne im Oberkiefer. Mit meinem Gesicht so wie ich es im Spiegel sehe bin ich schon zufrieden, aber auf Bildern fällt mir immer wieder auf, dass ich eben keine Rundum-Sicht habe. Und dann wäre da noch diese OP. Ohje, ich bin wenn ich krank bin echt sehr wehleidig und dann sowas noch. Ich denke dann immer es könne was schief gehen und habe auch Angst vor Sprüchen wie "Ich habs dir doch gesagt!" die eventuell kommen könnten. Meine KFO meinte es muss nicht gemachte werden, aber es könne eben später zu Problemen kommen und die Optik würde vielleicht für mich eine Rolle spielen (tut sie auch). Hatte auch ein Gespräch mit dem KFC, er hat erzählt, dass er selbst diese OP hinter sich hatte, aber einen richtigen ratschlag ob ICH es jetzt nun machen lassen soll bekam ich von keinem. Dabei hab ich immer gezielt wortwörtlich gefragt "Was würden sie an meiner Stelle tun?", vielleicht ist es aber auch zu gefährlich für sie auf solche Fragen zu antworten, keine Ahnung. Mittlerweile habe ich mich schon so gut wie dafür entschieden und werde am Montag einen Termin bei der KFO machen. Angst habe ich trotzdem, werde bestimmt so meine Momente während der Zeit haben, aber ich bin stark. War ich schon immer.

Würde auch in meinem Studium so unbedingt ein Auslandssemester machen wollen und muss mal fragen ob das dann überhaupt möglich ist, ansonsten wäre das echt ein K.O.-Kriterium für mich, leider. Ich will diese Erfahrung machen.

Die Mehrheit meine Freunde meinen außerdem, dass Sie es an meiner Stelle machen würden.Habe keine Ahnung wem ich glaube soll :'D

 

Sooo, das war jetzt ein ziemlich langer Text. Aber es steht eigentlich alles drin, hoffe ich.

Nun, würden mich eure Meinungen echt brennend interessieren und ich würde mich sehr freuen wenn ihr diese mitteilt! :)

 

 

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Ich werde mich einfach mal kurz fassen, dann hast du mehr Zeit dich ich im Forum noch etwas umzuschauen. Die Entscheidung für eine OP musst du, wie die anderen hier auch, für dich ganz alleine fällen. Ganz grundsätzlich kann man über deine Bedenken mit der Zahnspange sagen das sie tatsächlich unberechtigt sind. Fast alle hier haben die Erfahrung gemacht das es überhaupt keine negative Kritik von Mitmenschen gibt. Es tritt meistens eher das Gegenteil ein. Wenn man mit Leuten ins Gespräch kommt und ihnen die Hintergründe erklärt (wenn man selber das möchte) begegnen sie einem meistens eher mit Anerkennung, dass man einen solchen Schritt auf sich nimmt.

Eine feste Zahnspange ist auch in einer Uni nichts ungewöhnliches. Wenn du sie schon zum Anfang des Studiums drinne hast sowieso nicht. Die neuen Leute die du kennen lernen wirst, kennen dich dann ja von Anfang an nicht anders.
Ein halbes Jahr im Ausland ist eigentlich kein Problem. Man kann die Behandlung für die paar Monate ruhen lassen. Und falls während der Zeit mal ein Bracket abbricht wirst du auch einen KFO vor Ort finden  (optimalerweise bevor man ins Ausland geht) der es dir wieder ankleben kann.

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Vielen Dank für deine Antwort!

 

Das habe ich tatsächlich hier schon sehr oft gelesen und es beruhigt mich auch, letztendlich kommen die Zweifel und gehen. Es ist ein Hin und Her, aber ich bin meistens positiv eingestellt und deswegen tendiere ich ja eher dazu es machen zu lassen.

Das hört sich ja schon mal gut an, werde beim nächsten Termin mit meiner KFO darüber reden.

 

:)

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Hallo Jessica :)

 

Natürlich kann dir keiner die endgültige Entscheidung abnehmen, aber ich will mal versuchen, ob ich nicht trotzdem ein wenig helfen kann ;)

Bei mir ist es auch so, dass ich nahezu mein ganzes Leben schon mit meinen Kieferproblemen rumgemacht habe, die waren immer da, konnten aber irgendwie nie endgültig gelöst werden. Abgesehen von den funktionalen Störungen beim Kauen etc. hatte ich auch immer Komplexe wegen meines unharmonischen Gesichtes, zurückliegendes Kinn usw. Dann mit 18 hat man mir das erste Mal gesagt, dass man die ganze Sache endgültig NUR mit OP lösen könnte - und ich war geschockt, habe mir gedacht, alles, nur keine OP, bloß nicht - und hab das Problem verdrängt, eben auch aus wahnsinniger Angst vor besagter OP bzw. OPs im Allgemeinen!

ABER in den ganzen kommenden Jahren (jetzt bin ich 27) hatte ich die Sache ständig im Hinterkopf, hab mir immer Gedanken gemacht, ob es sich jetzt wieder verschlechtert hat und wie viel schlimmer es noch werden würde. Letztes Jahr habe ich mich dann endlich, endlich dazu entschieden, die ganze leidige Angelegenheit endlich abzuschließen und meine dritte kieferorthopädische Behandlung begonnen, vor einem MOnat war die gefürchtete OP - und ich bin jetzt sooo froh, dass ich mich getraut habe, denn obwohl ich noch angeschwollen bin und alles noch nicht so einfach ist, fühlt es sich so gut an, das endlich angegangen zu haben, die Probleme in meinen Gelenken sind (bisher) vollkommen weg - und optisch fühle ich mich auch wesentlich wohler! :)

Natürlich musst du das letztendlich selbst entscheiden, ich hab auch bis zum Ende immer wieder Zweifel gehabt; ich denke nur, dass dich das Problem vielleicht nie wirklich loslassen wird, wenn du dich jetzt gegen eine Behandlung entscheidest.

Und ich studiere auch, habe wie du eine Zahnspange mit Keramikbracketts oben; die einen sagen, man sieht es überhaupt nicht, die anderen fragen halt nach, aber insgesamt ist die Zahnspange (für mich) wirklich das kleinste Problem, nervt halt manchmal, aber wirklich nicht schlimm :)

 

Ich wünsch dir alles Gute für die Entscheidungsfindung, mir fällt sowas auch immer sehr schwer ;)

 

Liebe Grüße, Irrrrris

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Hallo Irrrrris :)

 

Es ist immer gut zu hören, dass es anderen genauso erging und dass die Entscheidung dafür wohl die richtige war. Freut mich sehr, dass du die OP gut überstanden hast!

Ich denke auch, dass das Thema mich nie richtig loslassen wird, weil ich damit viel verbinde (viel negatives) und ich in der Vergangheit schon bemerkt habe, dass ich es nicht einfach ignorieren kann. Das fing ja schon da an, als ich endlich wieder zum Zahnarzt ging, weil mir bewusst war, dass der mich zum KFO schickt. Und auf manchen Fotos fällt es mir eben auch auf und da erkenne ich mich selbst oft nicht wieder, weil die Selbstwahrnehmung wohl eine andere ist. Mit meinem Gesicht von frontaler Ansicht bin ich z.b. zufrieden.

Ja, das stimmt. Manchmal will man einfach nicht an solche Sachen errinnern werden und dann kommt jemand damit um die Ecke. Aber so ist das ja oft auch mit anderen Dingen :/ Ich wurde auch schon öfter gefragt ob ich nicht eine Spange bräuchte oder mal zum KFO müsse. Manchen Menschen fehlt es einfach an Taktgefühl, aber dadurch lernt man ja auch den Umgang mit solchen Menschen, was auch wieder gut ist.

Vielen Dank für deine aufmunternden Worte! :)

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Hallo Jessica,

Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen,ich habe auch sehr lange gebraucht(Jahre) bis ich mich für diesen Marathon entschieden habe.Ist wahrscheinlich nicht immer einfach,aber du musst das Ziel vor Augen haben. Habe eine Progenie und hatte ein zu enges OK,welches bei einer GNE-OP geweitet wurde und krieg bald eine feste Spange, bevor ich in ca.einem Jahr operiert werde.

Das einzige was ich an der Sache bereue, ist dass ich es nicht schon viel früher gemacht habe, bin schon 42.In meinem Alter ist es noch viel seltener, dass jemand Spange trägt.Mir geht es,seit ich mich dafür entschieden habe mental viel besser, es ist eine tonnenschwere Last von mir gefallen.

Wünsche dir viel Glück und Erfolg bei deiner weiteren Behandlung :-)

LG gaumenpiercing

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Hallo Jessica :)

 

es stimmt, es gibt schon viele taktlose Personen und Nichtsmerker, die keine Ahnung haben und einen damit sehr verletzen können... da muss man dann irgendwie lernen drüber zu stehen, denn letztendlich weißt du es ja besser als sie - und es geht ja auch um dich (bzw. deine Zähne ;))!

 

Es ist schon sehr viel wert - und brauchte sicher auch schon ein ordentliches Stückchen Mut -, dass du den Gang zum Zahnarzt und danach zum KFO überhaupt angetreten hast; das zeigt ja schon, dass du die Sache endlich mal abschließen möchtest! Klar, der Prozess der Entscheidungsfindung ist jetzt schwierig, aber es stimmt, man fühlt sich unendlich erleichtert, wenn man einmal eine Entscheidung getroffen hat - auch wenn man weiß, dass es hinterher anstrengend wird...

 

Was ich hilfreich fand, war der Gedanke, dass die ganze Leidensgeschichte, die man sooo lange mit sich rumschleppt, ab dem Moment der Entscheidung FÜR eine Behandlung eine offizielle Begrenzung erhält, dass du praktisch weißt(natürlich immer vorausgesetzt, dass alles läuft wie geplant), dass die Sache tatsächlich ein konkretes Ende haben wird...

 

Liebe Grüße, Irrrrris :)

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Hallo Jessica,

Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen,ich habe auch sehr lange gebraucht(Jahre) bis ich mich für diesen Marathon entschieden habe.Ist wahrscheinlich nicht immer einfach,aber du musst das Ziel vor Augen haben. Habe eine Progenie und hatte ein zu enges OK,welches bei einer GNE-OP geweitet wurde und krieg bald eine feste Spange, bevor ich in ca.einem Jahr operiert werde.

Das einzige was ich an der Sache bereue, ist dass ich es nicht schon viel früher gemacht habe, bin schon 42.In meinem Alter ist es noch viel seltener, dass jemand Spange trägt.Mir geht es,seit ich mich dafür entschieden habe mental viel besser, es ist eine tonnenschwere Last von mir gefallen.

Wünsche dir viel Glück und Erfolg bei deiner weiteren Behandlung :smile:

LG gaumenpiercing

Vielen Dank für die ermutigenden Worte!

Besser später als nie ;)

 

Liebe Grüße :)

 

 

Hallo Jessica :)

 

es stimmt, es gibt schon viele taktlose Personen und Nichtsmerker, die keine Ahnung haben und einen damit sehr verletzen können... da muss man dann irgendwie lernen drüber zu stehen, denn letztendlich weißt du es ja besser als sie - und es geht ja auch um dich (bzw. deine Zähne ;))!

 

Es ist schon sehr viel wert - und brauchte sicher auch schon ein ordentliches Stückchen Mut -, dass du den Gang zum Zahnarzt und danach zum KFO überhaupt angetreten hast; das zeigt ja schon, dass du die Sache endlich mal abschließen möchtest! Klar, der Prozess der Entscheidungsfindung ist jetzt schwierig, aber es stimmt, man fühlt sich unendlich erleichtert, wenn man einmal eine Entscheidung getroffen hat - auch wenn man weiß, dass es hinterher anstrengend wird...

 

Was ich hilfreich fand, war der Gedanke, dass die ganze Leidensgeschichte, die man sooo lange mit sich rumschleppt, ab dem Moment der Entscheidung FÜR eine Behandlung eine offizielle Begrenzung erhält, dass du praktisch weißt(natürlich immer vorausgesetzt, dass alles läuft wie geplant), dass die Sache tatsächlich ein konkretes Ende haben wird...

 

Liebe Grüße, Irrrrris :)

 

Da hast du wohl recht und letztendlich nehme ich mir das ganze nicht mehr ganz so zu Herzen wie früher :)

 

Das stimmt wohl! Habe mich jetzt endgültig für diie Behandlung entschieden und irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir eine riesen Last von den Schultern gefallen ist. Vorgestern habe ich den ersten von vier Zähnen gezogen bekommen und am 1. Juli bekomme ich die Zahnspange, habe mich oben für Mini-Keramik Brackets entschieden unten würde sie allerdings nur Metall machen. Das find ich auch okay, da man bei mir ohnehin nicht wirklich die Zähne im Unterkiefer sieht beim Lachen/reden ;)

 

Den Gedanken werd ich auf jeden fall in meinem Kopf behalten! Das ermutigt schon ziemlich wenn man eine gewisse "Leidensgeschichte" hat :)

 

Liebe Grüße :)

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Hallo Jessica,

 

Glückwunsch, dass du dich zu einer Entscheidung hast durchringen können :) und vor allem freut es mich, dass es dir so gut damit geht; du wirst sehen, ab jetzt nehmen die Dinge ihren Lauf und irgendwann bist du dann ganz plötzlich damit fertig :) dauert auch bei mir noch eine Weile, aber ich freue mich seit Beginn darauf!

 

Ich wünsch dir noch alles Gute für deine weitere Behandlung, kannst ja mal wieder berichten, wie es vorwärts geht :)

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Vielen herzlichen Dank, dass wünsche ich dir auch!

 

Ich bin mir mittlerweile sicher, dass es die richtige Entschiedung für mich ist. Auch wenn ich weiß, dass es mir vielleicht an manchen Tagen nicht so gut damit gehen wird. Das ganze ist ja schließlich kein Spaziergang, aber ich bin jetzt echt positiv eingestellt und mir hilft das Forum wirklich gut! Man kann so viel darüber lesen und sich informieren, grade die meisten OP-Berichte sind ja relativ ermutigend :) Früher dachte ich immer, ich würde mit diesem Problem allein dastehen und jetzt weiß ich, dass andere dasselbe durchmachen und das alles auch geschafft haben :) Werde auf jeden Fall weiter berichten!

 

Liebe Grüße

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