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Cavallina

Fragen zur GNE

29 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

 

ich habe leider in der Suche nichts passendes dazu gefunden. Da bei mir eine GNE im Raum steht, habe ich dazu mal einige Fragen. Wenn ich mich nämlich für den Weg der kombiniert kieferorthopädisch/kieferchirurgischen Behandlung entscheide, dann würde die GNE an erster Stelle stehen.

 

1. Wie lange wart ihr bei der GNE ungefähr stationär im Krankenhaus?

 

2. Wie lange wart ihr danach krankgeschrieben?

 

3. Ich stelle es mir etwas schwierig vor, wie die Zunge mit der GNE-Aparatur noch normal am Gaumen anliegen kann bzw. wie man damit vernünftig schlucken kann?

 

4. Wer von euch hatte vor der GNE auch Probleme mit der Nasenatmung? Wurde das bei euch durch die GNE besser?

 

5. Was verändert sich optisch alles durch die GNE? Also dass der OK und die Nase breiter werden kann ich mir vorstellen. Aber wirkt sich das auch auf den Rest des Gesichtes/ des Schädels aus (also z.B. Augenabstand)?

 

6. Hattet ihr eine Magensonde nach der GNE (wäre für mich jetzt nicht unbedingt schlimm)?

 

7. Wart ihr nach der GNE auch eine Nacht auf der Intensivstation (werde mich vermutlich im Marienhospital in Stuttgart operieren lassen)?

 

8. Wie hat das mit dem Essen bei euch nach der GNE geklappt? Hattet ihr abgenommen? Weil ich bin schon grenzwertig untergewichtig und habe Angst, durch weiteres Abnehmen in einen kritischen Untergewichtszustand zu geraten.

 

9. Bekamt ihr nach der GNE auch intravenös Antibitotika und wenn ja, wie lange?

 

10. Wie war das bei euch von den Schmerzen her nach der GNE? Welche Schmerzmittel habt ihr bekommen? Ich darf leider aufgrund einer chemisch-reaktiven Gastritis keine NSAR mehr nehmen.

 

So, das war's mal für's erste. Ich hoffe, ihr könnt die eine oder andere Frage beantworten. Danke für eure Mühe schonmal. Ich hab ehrlich gesagt ziemliche Angst vor den OPs.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Hallo

 

1). 3 Tage

2). 2 Wochen

3). Anfangs ist es etwas schwierig, aber Du gewöhnst Dich dran.

4). kann ich leider nichts zu sagen

5). bei mir hat sich durch die GNE OP äußerlich nichts verändert. Im Mund schon ...aber das sol es ja auch :)

     Ich hatte GNE und UK Distraktion gleichzeitig.

6). Nein, keine Magensonde

7). Nein, keine Intensiv Station. Bin in Bad Homburg operiert worden.

8.) Anfangs ist es etwas schwierig... weiche Kost essen (was Dir schmeckt, kann ja alles püriert werden..).

     Ich habe kurzfristig 2 Kilo abgenommen..

9). Ja, während des KH Aufenthalt. Danach musst Du diese noch ca. 1-1,5 Wochen oral einnehmen.

10).Du wirst im Krankenhaus gut mit Schmerzmittel abgedeckt.

      Am Anfang bekommst Du auch Schmerzmittel als Kurzinfusion.

      Für Zuhause habe ich Imbun verschrieben bekommen.   Diese habe ich dann bei Bedarf eingenommen.

 

Lg

Nathalie

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Hi du!

Wenn du schon das Passwort für die Bilder hast, dann kannst in meinem Bericht unten im Link alles lesen. Bin leider mit dem Handy online und schreibe da nicht gern lange antworten. Hab da auch vorher und nachher Bilder...

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Hallo Cavallina,

1. gar nicht, wurde bei mir ambulant gemacht

2. 2 Wochen

3. wie Nathalie schon sagt, gewöhnt man sich schnell daran, ist also nicht weiter schlimm

4. Hatte auch eine schlechte Nasenatmung,ist nach der GNE viel besser geworden, seitdem hatte ich keine verstopfte Nase mehr

5. Optisch ändert sich nichts

6. Magensonde hatte ich auch nicht

7. Siehe 1., ambulant, darum logischerweise auch nicht intensiv

8. Hab mich ne Woche von Babybrei,Kartoffelbrei,Apfelkompott, Milchbrötchen u.ä. ernährt, hab mich dann weiter vorgetastet ;-),abgenommen hab ich 2 Kilo

9. Nein

10. Schmerzen hatte ich fast gar keine, hab Ibuprofen 800 bekommen

Du brauchst wirklich keine Angst davor haben, obwohl das ganz normal ist, ich glaube, das hat jeder davor.Danach wirst du wahrscheinlich auch sagen, war doch Pillepalle. :-)

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg bei deiner weiteren Behandlung

LG gaumenpiercing

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Hallo ihr drei,

 

und erstmal vielen Dank für eure Antworten.

 

Ambulant lasse ich möglichst keine OPs mehr durchführen, hab da schonmal ganz miese Erfahrungen mit gemacht, da mir abends zu Hause dann der Kreislauf zusammengebrochen ist. Und ich glaube, die im Marienhospital in Stuttgart machen sowas auch gar nicht ambulant. Da ist es mir doch lieber, wenn ich erstmal unter deren Fittiche bin ;-).

 

2 kg abzunehmen wäre bei mir schon kritisch. Das sollte bei mir möglichst vermieden werden. Denn ich nehme nur sehr schwer zu, weshalb ich leider ja auch untergewichtig bin trotz normalem Essverhaltens (manche wären froh drum und ich muss ständig Schokolade futtern um nicht abzunehmen).

 

Und das mit den Schmerzmitteln wird dann wohl etwas schwierig werden, da ich Ibuprofen und Co. leider wegen meiner Gastritis nicht mehr einnehmen darf. Und da bleiben an Schmerzmitteln nicht mehr viel übrig. Nur noch Paracetamol und dann schon Tramal und Co., also die ganzen Opiate eben :sad:.

 

Das Passwort für die Bilder habe ich noch nicht. Muss ich einen der Moderatoren mal anschreiben und das anfordern. Dann könnte ich auch mal Bilder von meinem Biss einstellen (die möchte ich nicht im öffentlichen Bereich einstellen).

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Hallo Cavallina,

 

da kann ich dich gut nachvollziehen. Ich hatte letzte Woche meine GNE und hatte auch viele Fragen.

Daher hier meine (noch ganz frischen) Infos:

 

1) Mittwoch mittag hin, Donnerstag OP, Samstag morgen wieder heim

2) Ich bin insgesamt 2,5 Wochen krankgeschrieben

3) Da gewöhnt man sich dran. Bekommst du eine Zahntragende oder eine Knochentragende GNE?

4) Also, ich konnte vorher nicht gut im liegen durch die Nase atmen. Momentan kann ich sagen, dass das schon etwas besser ist, aber das ist mal so mal so. Denke, wenn die Schwellung weg ist, wird's vllt. noch besser.

5) Kann ich momentan noch nix zu sagen

6) Nein, hatte ich nicht

7) Nein, war ich nicht. Bin 3h nach der OP auf Station gekommen

8) Essen geht ganz gut. Alles was du nicht kauen musst. Im KH gab's Pudding, Joghurt, Brei,... War aber für mich erst mal alles recht anstrengend, aber es klappt.

9) Ja, habe alles IV bekommen. Hab jetzt noch für 6 Tage Antibiotika für daheim verschrieben bekommen, aber jetzt natürlich in Tablettenform. Aber IV ist viel angenehmer :)

10) Ich habe kaum Schmerzen, habe aber auch 800er Ibus aufgeschrieben bekommen. Der Dok hat gefragt, ob Ibu oder Paracetamol, von daher wirst du das bestimmt auch mit Paracetamol hinkriegen.

 

Das du Angst hast, ist völlig normal, wer hat die nicht. Aber im Nachhinein kann ich nur sagen - wie die anderen auch hier - alles halb so schlimm. 

 

Vlg Jen

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Huhu!

 

So, jetzt bin ich am PC und kann dir auch antworten, dann musst nicht meinen kompletten Text lesen… aber die vorher-nachher-Bilder gibt’s nur im Bilderforum :-)

 

1. Ich hatte die GNE ambulant. Bin aber Abends dann daheim umgekippt. Stationär wäre mir lieber gewesen, aber war leider nicht möglich, da die Krankenkasse das nicht übernommen hat bei der Klinik zu dem Zeitpunkt.

 2. Ich hatte die OP am 13.12.2013 und war am 02.01.2014 wieder arbeiten. Wäre auch früher gegangen. Aber der Doc hatte mich gefragt wie lange wir in der Firma Urlaub nehmen müssen über Silvester und meinte dann schreibt er mich lieber krank, weils ja kein wirklich erholsamer Urlaub wäre…

 3. An die Schraube gewöhnt man sich recht schnell. Auch wenns am Anfang nervt. Manche Laute bekommt man bis zum Schluss nicht so richtig raus, das Essen bleibt hängen, aber alles erträglich…

 4. Hier! Nasenatmung ist seit der GNE viel besser. Merke ich v.a. beim Sport!

 5. Ich kann das nicht so wirklich sagen, da ich parallel 8 Kilo abgenommen hatte. Ich hab aber vorher-nachher-Bilder in meinem Bericht.

 6. Keine Magensonde, aber ich hatte auch genug „Reserven“ ;-)

 7. Wie gesagt, ambulant…

 8. Wie schon erwähnt hatte ich genug Reserven und sicher auch daher 8 Kilo abgekommen. Ich war aber ehrlichgesagt auch zu faul zum Essen. Es ist schon anstrengender und v.a. wenn man am Anfang immer hinterher spülen muss recht nervig. Aber ich hatte eben auch nix dagegen abzunehmen. Hätte ich häufiger und dann auch nahrhafter gegessen (viel mit Sahne und Fett), dann hätte ich sicher nicht so viel abgenommen. Ich durfte ab dem 22.12. auch schon wieder weiche Sachen essen. Hackbraten und Maultaschen waren da gar kein Thema… und meine Mum hatte mir eigenes Kartoffelpüree gemacht. Das könntest du dann ja auch mit Vollmilch und viel Butter machen. 

9. Bei mir gabs das Antibiotikum 10 Tage als Tablette, außerdem Chlorhexamed zum spülen.

10. Bis auf die Wundschmerzen hatte ich keine Schmerzen. Ich hab aber auch sicherheitshalber immer IBU600 und gleich Pantoprazol 40mg dazu eingeworfen... Kannst du nicht auch Säureblocker mit kombinieren für ein paar Tage? Ich denke ansonsten lässt es sich auch ohne Schmerzmittel aushalten. Ich finde nur dass man sich nicht unnötig quälen muss, wenns auch anders geht.

 

 Bei Fragen darfst dich gerne auch per PN melden! Ich weiß wie einem das alles im Kopf rumgeht. Meine Bimax ist in knapp 5 Wochen :-)

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hi

 

1 ) ich war von 15.1. 14 bis 20.1.14 im Krankenhaus

2.)  ich war 4 Wochen krankgeschrieben

3.) in der ersten Zeit war sehr ungewohnt aber man gewöhnt sich dran

4.) ja die Nasenatmung fällt mir leichter , mir fiel auch auf das ich seit der GNE-op keine Kopfschmerzen mehr habe , hatte vorher jeden Tag starke Kopfschmerzen und war total verspannt.

5.) Mir ist persönlich an mir selbst nichts aufgefallen.

6.) Ich hatte eine Magensonde

7.) Ich war nicht auf der Intensivstation

8.) habe auf 3 Monate ca. 16 kg abgenommen , brauchte auch viel Energie um mich von dieser Op zu erholen.

9.) bekam ich jeden Tag , meist immer in der Früh

10.) Schmerztechnisch ging es bei mir , Mir wurde Ibu verschrieben aber ich bekam die Tabletten nicht runter also hab ich mir nen Schmerzsaft besorgt. Aber jeder Mensch hat ein anderes Schmerzempfinden.

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Hallo zusammen,

 

und nochmal vielen Dank für eure Antworten.

 

Ob ich eine zahngetragene oder eine knochengetragene GNE bekommen werde, weiß ich noch nicht, vermute aber eher zahngetragen (hoffe ich zumindest, die knochengetragene klingt etwas unangenehmer).

 

Momentan ist auch noch nicht ganz klar, ob mein UK auch noch erweitert werden müsste bzw. ob die Assymmetrie der UK-Äste durch eine einseitige Distraktion des UK ausgeglichen werden könnte und ob das dann im Rahmen der GNE geschehen würde oder doch erst bei der später folgenden Bimax. Leider würde mir ja das volle Programm an OPs bevorstehen :sad:.

 

Mit den Schmerzmitteln müsste ich dann wohl besprechen. Leider reicht bei mir auch die Einnahme von Pantoprazol o.ä. nicht aus, um das Wiederaufflammen der Gastritis bei Ibuprofeneinnahme zu verhindern :sad:. Und ohne Schmerzmittel stehe ich das sicher nicht durch. Also muss man eben schauen, ob Paracetamol ausreicht (gibt es glaube ich auch als Kombimittel mit Tramal oder Codein noch zusätzlich als Wirkstoff drin, vllt. wäre das eine Option).

 

Ich müsste dann halt auch schauen, wie ich das mit meinem Beruf vereinen kann. Ich arbeite in unterrichtender Tätigkeit und muss daher viel sprechen (da sollten mich die Leute schon verstehen ;-)). Und es ist bei mir in meinem Beruf immer nicht so einfach, wenn ich länger als 4 Wochen ausfalle. Daher hoffe ich, dass zumindest bei der GNE 4 Wochen Ausfallzeit ausreichend sind. Der Rest käme dann ja erst ca. ein jahr später. Da müsste ich dann eh nochmal neu schauen und rechtzeitig planen. Aber die GNE käme ja relativ am Anfang des Ganzen.

 

Und oh ja, Kopfschmerzen, damit kann ich leider auch dienen :-(. So alle zwei Wochen über 2-3 Tage anhaltende Kopfschmerzen :-(. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob die tatsächlich mit der Kieferfehlstellung zusammenhängen. Aber ich hätte da absolut nichts dagegen, wenn die dadurch dann auch gleich mit verschwinden würden ;-).

 

Wie lange hat es bei euch gedauert vom ersten Termin beim KFO mit dem Kostenvoranschlag bis ihr den OP-Termin hattet? Sprich, wie lange dauert es bei den Kliniken in etwa, bis man dann einen OP-Termin bekommt? Nicht dass ich dann da hingehen würde und es hieße: "Übermorgen könnten wir Sie operieren." (nicht lachen, ist mir schonmal so passiert, da war der OP-Termin sogar am nächsten Tag: "Okay, dann machen wir die OP morgen." -> da hab ich nicht schlecht dumm aus der Wäsche geguckt und das war KEIN Notfall) oder das krasse Gegenteil: "In nem halben Jahr hätten wir dann nen OP-Termin frei." Kommt wahrscheinlich auch ein bisschen auf die Klinik an. Vllt. kann sich dazu jemand äußern, der auch im Marienhospital in Stuttgart operiert wurde? Irgendwie finde ich gerade zum Marienhospital in Stuttgart keine aktuellen Erfahrungsberichte :sad:. Aber ich hatte mich dort bei der ersten Vorstellung soweit eigentlich schon gut aufgehoben gefühlt.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Also ich bin bei Dr. Kuder in Stuttgart beim Diakonieklinikum. Hatte am 9.3. meinen Termin zur Vorbesprechung der Bimax und am 23.04. habe ich schon meinen OP-Termin bekommen. Aber später geht ja immer... Wegen einem zu schnellen Termin musst du dir keine Gedanken machen. Bei einer GNE muss ja erstmal der KFO vorarbeiten mit einsetzen von Separiergummuies, sowie vorbereiten und einsetzen der GNE-Schraube...

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Hallo Cavallina,

 

zur GNE kann ich Dir wenig sagen, meine eigene wurde während der OP abgebrochen (laaange Geschichte), aber mit dem Marienhospital habe ich meine Erfahrungen.

 

Wenn ich richtig zwischen den Zeilen rauslese, ist Deine Angst vor dem Abnehmen größer als vor der Magensonde. Ich hatte nach der Bimax für einige Tage eine Magensonde und auch wenn ich das Ding am Ende ziemlich gehaßt habe, weil ich davon ziemlich Halsschmerzen bekam, war die Magensonde auf alle vernünftig, weil ich damals grenzwertig untergewichtig war. Ich habe im KH nicht abgenommen und auch daheim nicht, obwohl ich es vorher bei geschafft habe bei 6 Wochen Krankschreibung auf dem Sofa sitzend wegen Krücken abzunehmen. Es gibt hier den Rezeptefaden mit reichlich Ideen und die Grundidee ist zusätzlich, in alles mögliche einfach noch eine Klecks Sahne (saure oder süße, je nach Grundgeschmack) zu tun. Ich stand auch im Supermarkt und habe denjenigen Pudding mitgenommen, der mehr Kalorien pro 100 g hatte. Sprich es an, ich habe bei der ME die Erfahrung macht, wenn man bei Visite laut genug schreit, dass man nichts zu essen bekommt (siehe mein Erfahrungsbericht ME), bekommt man auch wirklich was zu essen und Erfahrung mit Magensonde gibt es auch im MH.

 

Zu den Schmerzmittel: Wie sieht es mit Novalgin bei Dir aus, verträgst Du das? Novalgin gibt es sicher im MH (als Saft bzw. Tropfen) und das wäre zwischen den NSAIDs und den Opiaten. Sprich das Thema an, ich hatte bei meinem KC (Dr. Werner) eigentlich immer den Eindruck, dass er kein Problem damit hat, wenn der Patient/die Patientin Fragen stellt, wenn die aus der eigenen speziellen Situation bedingt sind.

 

Und zur Intensivstation: Ich war nach der Bimax eine Nacht auf der Zwischenintensiv, nach der ME direkt im Zimmer. In gewissen Sinne fand ich die Zwischenintensiv "angenehmer", vor allem weil schneller jemand da ist, wenn man etwas braucht. Das MH hat ein etwas komisches und gewöhnungsbedürftiges System, bei dem sich beim Klingeln immer erst eine Zentrale meldet und die das Problem dann weitergibt und das dauert gefühlt immer Ewigkeiten, bis dann tatsächlich jemand kommt. Aber mir ging es selbst nach meiner ewiglangen Bimax auf der Zwischenintensiv deutlich besser als den anderen, von denen man noch etwas mitbekommen hat.

 

Ich hatte sowohl nach der Bimax als auch nach der ME intravenös Antibiotikum bekommen, von daher würde ich vermuten, dass es auch nach einer GNE Antibiotikum gibt. In beiden Fällen habe ich das Antibiotikum intravenös bis zur Entlassung bekommen.

 

2012 (schon mit dem neuen Team) habe ich meinen OP-Termin für die Bimax innerhalb von 4 - 5 Wochen gehabt und da gehören noch zwei Vorbereitungstermine dazu. Bei der ME glaube ich, dass ich den Termin Mitte Mai für einen Termin im Juli ausgemacht, aber da wollte ich den Termin auch zu einem ziemlich bestimmten Datum haben. Und das mit dem fast halben Jahr Wartezeit kenne ich auch, ich habe am 9.4. eine OP-Termin am Sprunggelenk, auf den ich 5 Monate gewartet habe. Aber da muß ich ehrlich zugeben, dass es viel früher auch nicht wirklich gegangen wäre (Umzug im Dezember, Traumkreuzfahrt im Februar) und als er mir im November mit glaube ich ehrlichem Bedauern erklärt hat, dass sie extrem voll seien und momentan bei Terminen im März seien für nicht akute Operationen, wahrscheinlich nicht mit meiner Reaktion gerechnet hat, dass ich meinte, viel früher würde es bei mir auch nicht wirklich gut reinpassen.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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1.) Gar nicht, da ambulant aber fand ich auch ok da es nicht problematisch war

 

2.) Die OP war Dienstags, hatte dann die halbe Woche + 2 Wochen komplett, war dann 3 Tage am arbeiten und musste dann nochmal 2 Tage Pause einlegen weil sich eine Naht entzündet hat, aber ist ja eher die Ausnahme daher, 4 Tage+ 2 Wochen komplett

 

3.) Ja, man kann damit schlucken, gewöhnt man sich dran alles an der Schraube zu zerdrücken

 

4.) Ich hatte Probleme mit der Nasenatmung was mit der GNE aber nicht besser wurde, habe dies dann 1 Jahr später durch eine Nasenscheidewandbegradigung+ Nasenmuschelverkleinerung beheben lassen

 

5.) Ich finde schon das sich das Gesicht verändert hat, die Bäckchen sind etwas mehr geworden, die Gesichtsform generell ist harmonischer und voller.

 

6.) Nein keine Magensonde

 

7.) Keine Intensiv, da ambulant

 

8.) Ich habe etwas abgenommen, aber wenn man entsprechend die Ernährung fettreicher gestaltet sollte das gehen

 

9.) Antibiotika ja, aber intravenös nicht

 

10.) Ich habe Novamin bekommen

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Hallo zusammen,

 

und nochmals vielen lieben Dank für eure Antworten.

 

Im Moment ist es zum einen die Angst vor den Schmerzen nach der OP, die mich noch zögern lässt (das wäre bei der Bimax später dann wahrscheinlich noch extremer) und zum anderen die Sache mit dem Gewicht. Ich bin leider trotz normalem Essverhaltens untergewichtig und es nervt, dass ich mich ständig rechtfertigen muss, dass ich nicht magersüchtig bin (wird untergewichtigen Leuten leider gerne mal generell unterstellt). Daher wäre eine weitere Gewichtsabnahme natürlich allgemein nicht sonderlich gut für meinen Körper bzw. ich weiß auch nicht, ab welchem BMI bzw. Gewicht es evtl. sogar sein kann, dass sie eine solche OP sogar deswegen verweigern.

 

Bei Novalgin bekomme ich seit letztem Jahr leider nach längerer Einnahme (= länger als 3 Tage am Stück) einen juckenden Hautausschlag. Ist zwar nicht schlimm, aber ich weiß nicht, ob das noch schlimmer werden kann, wenn ich es länger nehme. Daher vermeide ich es inzwischen eingentlich eher und will da eigentlich auch kein Risiko mit eingehen. Ich weiß auch nicht, ob ich Ibu und Co. besser vertrage, wenn ich die IV bekomme und die nicht erst durch den Magen müssen, ob die dann magenschonender sind ???

 

Wie war das bei euch eigentlich mit dem Kostenplan? Hat den euer KFO allein geschrieben oder muss da dann der KFC auch nochmal was dazu schreiben? Setzt sich der KFO dann selbst mit dem KFC in Verbindung oder muss ich als Patient da irgendwie zwischen den beiden vermitteln? Momentan hapert es ja leider irgendwie schon an der Kooperation zwischen der KFO und meinem Zahnarzt (okay, die sitzen auch über 100 km auseinander und kennen sich eigentlich gar nicht) :sad:. Jedenfalls warte ich bislang seit einer guten Woche auf einen Rückruf von meinem Zahnarzt, nachdem er sich mit der KFO in Verbindung gesetzt hat (und das scheint irgendwie nicht so einfach zu sein).

 

Die Angst ist aber momentan glaube ich mein größtes Problem :sad:. Ich habe leider eh schon eine Zahnarztphobie (deshalb gehe ich trotz Umzuges noch zu meinem alten Zahnarzt, weil ich nur dem bislang vertraue; daher kommt es, dass mein Zahnarzt über 100 km von mir weg ist). Und eine Kiefer-OP ist da halt doch nochmal einige Hausnummern größer als nur ein kaputter Zahn :sad:. Klar bekomme ich von der OP selbst (hoffentlich) nichts mit, aber das Ganze drumrum, davor und danach. Da brauchen die glaube ich die Elefantendosis an Beruhigungsmitteln :razz:.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Hi Cavallina,

 

also, wegen Schmerzen nach der OP brauchst du dir echt keine Gedanken zu machen. Ich hab gesagt bekommen, dass die Schwellung die Nerven abdrückt, die normalerweise den Schmerz weiterleiten und das man dadurch eigentlich keine Schmerzen verspürt. So kann ich das auch nur bestätigen. Hatte zwar direkt nach der OP im Aufwachraum Schmerzen, wo ich mir auch was hab geben lassen, aber das hielt sich auch in Grenzen. Ob Schmerzmittel IV besser für dich sind, kannst du ja deinen KFC fragen. Die müssten sowas eigentlich wissen.

 

Wegen Kostenplan war das bei mir ganz easy. Ich war beim KFO, der hat mich zum KFC geschickt. Der KFC hat dann den chir. Behandlungsplan gemacht und an den KFO geschickt. Der KFO hat dann alles zusammengefasst und an die KK geschickt. Da hatte ich gar nix mit zu tun. Ich habe dann von der KK nur  die Genehmigung bekommen und dann konnte es losgehen. Bei mir sind Zahnarzt, KFO und KFC auch nicht grad nebeneinander, aber wie gesagt, alles kein Problem.

 

Lg Jen

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Hallo Cavallina,

 

erst einmal zu den Schmerzmitteln. Das mit dem Novalgin würde ich abklären lassen. Ich bin jetzt zu faul zum Recherchieren, aber ich meine, wer dafür empfindlich ist, kann bei Novalgin ziemlich üble Nebenwirkungen bekommen, deshalb habe ich auch gefragt, ob Du es verträgst. Und ich meine, bei den NSAIDs hilft auch IV nicht, es ist gar nicht direkte Wirkung auf den Magen, die man mit IV umgeht, sondern ein Abbauprodukt, dass die Magenschleimhaut angreift. Deshalb kann es einem auch mit Voltaren Emulgel und Varianten passieren, dass man Magenprobleme bekommt, auch wenn man das nur auf die Haut schmiert. Aber ich habe im MH das Pantropazol iv bekommen, vielleicht ist es in dieser Form stärker und hilft länger, die Gastritis zu verhindern? Aber das ist gerade Laienspekulation und um abzuklären, müßtest Du Deinen KC fragen.

Aber: Wenn Du Dir die OP-Berichte (sowohl GNE als auch die Umstellungsosteotomien) anschaut, wirst Du zwar auch Berichte von Schmerzen finden, aber die allermeisten sind eher erstaunt, wie wenig Schmerzen sie hatten. Ich hatte mit 17 eine OK-VV und da kann ich mich überhaupt nicht an Schmerzen erinnern. Bei der Bimax 2012 (25 Jahre später) hatte ich zwar etwas mehr Schmerzen, aber es hat mir vor allem der Hals wegen der Magensonden und die Hüfte wegen der Knochenentnahme weh getan. Die Bruchstellen eher weniger. Ich habe zwar relativlange noch Schmerzmittel genommen, aber das lag dann nicht nur am Gesicht, sondern auch an anderen Körperstellen, die weh getan haben und im Gesicht wurde es vor allem besser, als vorne an den 1ern noch Kobayashi-Ligaturen entfernt wurden, die wahrscheinlich noch etwas gereizt haben. Ein Jahr vor der Bimax hatte ich eine OP am Sprunggelenk, die im Prinzip sehr ähnlich war, auch da wurde ein Knochen gewollt durchtrennt, Knochen (mit Knorpel) an einer anderen Stelle entnommen und eingesetzt und der Knochen wieder zusammengeschraubt. Und nach dieser OP habe ich deutlich mehr Schmerzmittel gebraucht, Diclofenac in Höchstdosis, ich glaube 4 mal täglich Novalgin und einen Schmerzkatheter, während mir nach der Bimax Diclofenac ausgereicht hat. Von daher solltest Du einen gesunden Respekt vor möglichen Schmerzen haben und wenn Du bei der Wahl der Schmerzmittel eingeschränkt bist, dies auch erwähnen, aber es sollte nicht unbedingt ein Entscheidungsgrund gegen die OP sein. Außerdem habe ich bei mir festgestellt, dass es leichter ist Schmerzen zu ertragen, wenn man die Ursache kennt und was, das ist irgendwann vorbei ist, wie wenn noch nicht mal klar ist, was die Ursache für die Schmerzen sind, geschweige denn, was man dagegen tun kann.

 

Und zum Gewicht/Untergewicht: War vor der Bimax auch meine Befürchtung, aber mir hat auch eine Bemerkung im Forum geholfen, dass die meisten eher Untergewichtigen gewöhnt sind, mit einer relativ geringen Kalorienmenge auszukommen. Es ist halt doch etwas anderes, ob ein 50 kg Persönchen die nötige Kalorienmenge aufnehmen muss, um das Gewicht zu halten oder ein 120 kg Hüne. Und gerade bei einer GNE, bei der man ja den Mund aufbekommt, ist doch ziemlich viel Weiches und Pürriertes möglich und wie gesagt, kann man die Sachen noch mit Kalorien in Form von Sahne aufpeppen und es gibt ja auch immer noch Fresubin, aber ich bin ohne ausgekommen (fast flüssiges Eis schmeckt wahrscheinlich immer noch besser als Fresubin :-) ).

 

Alles Gute für Deine Entscheidung.

 

Irene

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Hallo zusammen,

mir ist nochmal eine Frage eingefallen. Und zwar: wie war das mit der Lücke zwischen den Frontzähnen bei euch? Wie groß war die bei euch am Ende und wie lange hat es gedauert, bis die wieder einigermaßen geschlossen war? Und wie war das mit dem Essen und Sprechen mit der Lücke (stelle ich mir beides schwierig vor, vor allem das Sprechen)?

Grüßle,

Cavallina

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hi

 

meine lücke ist noch net ganz zu . hatte die gne am 15.01.2014 , am anfang war es komisch mitm sprechen aber mit der zeit ist dann ganz normal . Ich bekomme bei meinem nächsten Termin ein Gummiband (Chain) über die Frontzähne.

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Das ist bei jedem ganz anders, kommt auch auf die Größe der Lücke an... Bei mir waren es fünf Millimeter und die Lücke war innerhalb ein paar Wochen zu. Bei anderen hat's wesentlich länger gedauert...

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Hallöchen

Ich hatte eine Zahnlücke von ca. 1,2 mm :481:

OP war im August 2011- geschlossen wurde die Lücke aber erst im Februar 2012. Aber das lag bestimmt an meiner KFO ..alle

Möglichkeiten O F F E N halten :476: ...

Das Sprechen fiel mir lange wirklich sehr schwer, wobei ich auch gleichzeitig eine UK Distraktion hatte (also eine ähnliche Apparatur nochmal im Unterkiefer). Meine Zunge wußte beim Sprechen nicht wohin.

Aber alles wird wieder gut !!!

Lg

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Hii

1.ich war nach der op 4 Nächte noch im KH

2.insgesamt 5,5 Wochen

3. O je das lernst du mit der Zeit:)

4.ich. Auf jeden Fall. Ich habe seit der Op keine verstopfte Nase mehr:)

5. Mein Gesicht sah danach schmaler aus. Aber meine Nase blieb gleich

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Meine OP war am 19.03.2014

Hatte nach der "Drehphase" 7 mm Lücke zwischen meine Schneidezähne

Und am 01.04.2014 bekam ich meine feste Zahnspange:(

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1. 4 Tage

 

2. 3 Wochen, bin allerdings nach 2 Wochen wieder arbeiten gegangen

 

3. Ist anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber funktioniert dann irgendwie

 

4. Ich hatte Probleme mit der Nasenatmung. War nach der OP kurzzeitig besser und wurde dann wieder schlechter. Es hängt immer davon ab wo die Nasenatmungsprobleme herkommen. Die GNE hilft dementsprechend nicht immer

 

5. Das Untergesicht wird breiter. Bei mir war es sehr deutlich zu sehen, weil sich der Kiefer leider nur in eine Richtung gedehnt hat. Dementsprechend sah meine rechte Gesichtshälfte deutlich dicker aus als die linke.

 

6. Magensonde wird in der Regel nur bei einer Bimax gelegt. Bei Monomax/GNE ist es soweit ich weiß eher unüblich

 

7. Siehe oben. Ist bei einer GNE unüblich

 

8. Ja, habe 7 Kilo abgenommen. Habe aber auch einen extrem hohen Stoffwechsel. Kauf die am besten im Vorfeld Fresubin oder irgend ein langkettiges Maltodextrin

 

9. 4 Tage intravenös, danach noch eine Tage Tabletten (Cefuroxim)

 

10. Die ersten Tage intravenös, danach Ibu600 als Tabletten

 

 

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Hallo zusammen,

und nochmals vielen Dank für eure Antworten.

Ich werde wohl nochmal einen Termin bei der KFO vereinbaren und alles nochmal durchsprechen. Meinem Zahnarzt ist es ja lieber, wenn die KFO die Aufbissschiene anfertigt, sodass ich ja ohnehin nochmal einen Termin bei ihr vereinbaren muss. Mir ist momentan immer noch nicht wirklich wohl bei dem Gedanken an Kiefer-OPs :-(. Ich müsste für mich die Frage klären, was in meinem Fall sinnvoll ist und nicht nur, was alles möglich wäre. Das Problem ist halt die Diskusverlagerung, die halt schon ein wenig eine Behandlung erzwingt :-(. Nur ist momentan die Angst vor solchen OPs noch zu groß :-(.

Grüßle,

Cavallina

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Cavallina,

Ich habe meine GNE am 11.05.15 und ich fieber mit dir mit :-/ mir ist auch unwohl bei dem Gedanken OP.. Aber ich freu mich auch auf mein perfektes lächeln danach :-D das überwiegt!!!

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