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mr.dakrness

Op notwendig Kosten?

Sehr geehrte User,

sehr geehrtes Team,

 

nach einer langen Vorgeschichte (migräne, gebrochene Füllungen, Nackenschmerzen) wurde ich zum KFO überwiesen. 
Hier war der Schrecken und das Entsetzen über meine Zahnfehlstellung groß. 2 Ärzte mussten sich gemeinsam (angeblich sehr seltener Fall) zusammen setzen und den Behandlungsplan überlegen.

 

Bitte entschuldigt, da ich die Fachwörter nicht mehr bereit habe.

 

Alter:

23 Jahre, weiblich

 

Behandlungsplan:

Zuerst muss eine Zahnspange ein Jahr getragen werden, um den Kiefer auf eine Operation vorzubereiten. Was ich noch definitiv weiß: sehr starker Kreuzbiss. Kieferknochen muss gekürzt werden. Oberkiefer muss geweitet werden. 

 

Operation:

Hier muss der Unterkiefer auf einer Seite gekürzt werden. (Was auch gut auf einem aufgezeichneten Bild zu sehen ist, dass eine Kieferseite weiter unten ist ). Eventuell muss sogar der OK mitoperiert werden.

 

Nachbehandlung:

Jetzt kommt wieder die Zahnspange rein um die Zähne an die richtige Position zu bringen.

 

Kostenpunkt:

ca. 6800€ (ohne OP)

 

Meine Frage:

Der KFO meinte, dass nur ein geringer Teil der Spange von Krankenkasse übernommen wird? Er hatte noch kein Kontakt mit Krankenkasse. 
Aber wie soll ich das jemals bezahlen? Und diese Spange benötige ich ja für die OP!  :481: 

Ich denke auch, dass Ihm ein solcher Fall bei Erwachsenen eher selten vorkommt.
Oder ist das von Kasse zu Kasse verschieden.

 

Ich habe schon oft gelesen, dass wenn eine OP stattfindet die Krankenkasse die Kosten übernimmt? 
Hier geht es ja nicht um einen kosmetischen Eingriff, weil der KFO ja auch bestätigte, dass Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, nachts knirschen + defekte an Füllungen von den Zahnfehlstellungen kommen könnten.

 

Den Kostenplan hab ich schon. Wie geh ich jetzt weiter vor? Bilder und Behandlungsplan an Krankenkasse schicken? Oder wie seht ihr die Chancen?

 

P.s. das war wie eine Schocknachricht für mich, wie ein Schlag ins Gesicht.

Ich würde mich über Antworten sehr freuen.

 

Liebe Grüße Sarah

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Hallo Sarah,

 

ich denke so ein Einzelfall wie Du es schreibst bist Du nicht :-)

Wenn Du dich hier im Forum einliest findest Du viele solche

Verläufe und auch noch viel schlimmere!

 

Den Kostenplan habe ich direkt an die KK geschickt.

Wenn Du damit unsicher bist, löchere deinen KFO mit Fragen. Er wird Dir

bestimmt weiter helfen.

 

Mit der Zeit wird sich die Schocknachricht setzten und je mehr du dich informierst wirst

Du den Sinn und Zweck einer Kiefer OP verstehen.

Bei ir hat es auch Jahre gedauert :-)

 

Schönen Tag

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Bei mir hat sich die Kieferorthopädin selbst darum gekümmert, dass die Krankenkasse meine Kosten übernimmt.

 

Bevor du irgendwas selbst zahlst, würde ich erstmal gucken, was man mit dem Behandlungsplan bei der Krankenkasse erreichen kann.

 

Außerdem würde ich eine zweite Meinung einholen. Ich weiß nicht, was du für eine Fehlstellung hast, aber sooo selten sind Kieferfehlstellungen nun nicht. Sind deine Kieferorthopäden erfahren mit Operationen? Oder wieso reagierten sie so "entsetzt"?

 

Vor so einer großen Behandlung würde ich ohnehin immer noch einen zweiten Behandler fragen und dann auch nach Sympathie gehen. Du bindest dir die Ärzte ein paar Jahre ans Bein, da muss es auch menschlich passen.

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Ich habe meine Unterlagen selbst zur Kasse geschickt, aber mein KFO hat genau vorbereitet, welche Unterlagen das sein müssen.

Das ist ein ganz gängiger Vorgang. Ruf doch mal bei Deiner Kasse an, meine hat eine spezielle Stelle dafür, an die die Unterlagen gehen mussten.

 

Einen Teil der Kosten, z.B. für besondere Brackets oder Zusatzleistungen bei der OP, muss man selbst tragen. Aber wenn Du ein Fall für eine medizinsche Behandlung mit OP bist und das durch die Begutachtung der Kasse gegangen ist, übernehmen die einen sehr großen Anteil der Kosten und dazu gehört auch die Spange (aber eben in Kassenleistungsausführung).

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Also sollte die 6800€ der Anteil sein den du selbst zahlen musst zusätzlich dann nehm bitte noch eine 2. Meinung ein! Das scheint mir nämlich extrem hoch. Es sei denn du möchtest eine Innenliegende Spange o.ä dann kann das evtl hinkommen! Hier in Forum Zahlen viele so um die 1000-2000€ zu für kleinere brackets etc (Spange aussenliegend)

Lass dir die Kosten auf jedenfall genau erklären! Bei vielen KFO ist Ratenzahlung möglich!

& wieso dein KFO entsetzt war über deine Diagnose Frage ich mich auch. Hat er Erfahrung in der Erwachsenenbehandlung? Das finde ich sehr wichtig weil doch "mit dem Alter" alles ein wenig komplizierter wird!

Alles Gute dir & nichts unterschreiben bevor du nicht 100% aufgeklärt bist!

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Also wenn Ärzte so reagieren, dann sind sie unprofessionell.

 

Und wenn du ein normales außenliegendes Bracket - System (Multiband-Apperatur) nimmst dann können da nie und nimmer 6000€ zusammen kommen. Das jemand ein Jahr lang eine Spange trägt und dann eine UKVV/ UKRV/ OKVV/ OKRV oder Bimax (beide Kiefer) und danach noch meistens ein halbes bis ein Jahr die Kfo-Behandlung weitergeht ist relativ normal.

Die Spange kommt da auch nicht raus, sondern bleibt drinnen.

 

Dir Angst machen und einen horrenden Betrag verlangen - da schleicht sich bei mir der Gedanke ein, dass da jemand Geld machen möchte.

 

Wenn du in Deutschland lebst/ gemeldet bist, über 18 Jahre bist und ein Op-Fall laut KIG der Krankenkasse, dann zahlt die KK das Bracketsystem, die Behandlung und die OP.

Willst du kleinere Brackets oder Keramikbrackets etc. dann zahlst du nur die Differenz zu den Standardbrackets. Für Thermobögen und eventuell Zahnreinigung zahlst du auch ein wenig drauf aber nie 6000€.

1000€ - 2500€ ist wohl der Rahmen dafür. Das nennt sich dann meist Komfort-Paket ;)

 

Setze dich mit deiner KK in Verbindung und kläre ab was du hinschicken musst an Unterlagen, denn wenn du die Behandlung schon begonnen hast dann ist das Kind in den Brunnen gefallen - da zahlen die dann meist nicht mehr.

 

Aber ich rate dir wie jeder hier - hole dir bloß noch mind. eine zweite Meinung ein!!!

Eine normale Beratung ohne irgendwelche Abdrücke und Röntgen, nur eine grobe Einschätzung kostet dich nichts.

 

Alles Gute dir!

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Hallo!

 

Ich kann deinen Schock absolut nachvollziehen! Ich dachte damals auch ich bekomme schnell mal ne Spange, dann ist alles gut und dann viel aber plötzlich das Wort „Operation“… und sowas entscheidet man dann nicht schnell, schnell!

Nimm dir so viel Zeit wie du brauchst um dir sicher zu sein, dass du das machen willst!

 

Ein Tipp: bei der Zahnärztekammer kann man kostenlose Zweitmeinungen einholen, auch von Kieferorthopäden! Da berät einen dann ein Arzt, der einen zwei Jahre hinterher nicht behandeln darf. D.h. man wird wirklich unabhängig beraten. Allerdings muss man die Röntgenbilder und Modelle vom KFO mitbringen.

Ich habe das damals in Stuttgart  gemacht und meinem KFO ehrlich gesagt, dass ich die Bilder und Modelle brauche um eine Zweitmeinung einzuholen. Nicht weil ich ihm nicht vertraue, sondern weil ich sowas nicht machen lassen kann, wenn mir nicht mind. nochmal ein Arzt sagt, dass das wirklich nötig ist. Und mein KFO war mir dann auch nicht böse drüber.

 

Zum Thema Kosten: Bei mir übernimmt die Krankenkasse die Grundausstattung der Spange komplett. Also eine Außenspange mit normalen Brackets und Bögen. Ich glaube das sind um die 3.000€, die in der Genehmigung angegeben waren. Beantragt hat das ganze mein KFO.

Alles was ich besser, kleiner und komfortabler haben möchte muss ich selber zahlen. Heißt kleine Brackets, thermoelastische Bögen, Kariesprophylaxe, Positioner und Retainer (mehr fällt mir grad nicht ein, müsste aber alles ein). Dafür zahle ich nochmal um die 2.400€ drauf.

 

Ich hoffe ich habe dir weitergeholfen. Bei Fragen darfst auch gerne ne Nachricht schicken.

 

Gruß Nambi

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