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Mohnblume

Probleme mit Lippenschluss - Kinnkorrektur ausreichend?

Hallo,

 

ich habe eine Frage, die mich seit mehreren Tagen beschäftigt.

 

Ich hatte vor einer Woche einen Beratungstermin bei einer MKG-Chirurgin (Dr. Watzke), weil ich mich bezüglich der Korrektur meiner Kieferfehlstellung beraten lassen wollte. Ich habe einen Überbiss (ca. 4mm nach meiner eigenen Messung) und kann meinen Mund nicht entspannt schließen, was zu einer Anspannung des Kinnmuskels führt, was nicht sehr schön aussieht und zudem mühsam ist, weil ich den Mund ständig anspannen muss, wenn ich meine Lippen geschlossen halten will. Das Profil schaut auch nicht schön aus, ich habe ein leicht fliehendes Kinn, das durch den überaktiven Muskel verformt ist.

Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass sie mir, so wie alle Kieferorthopäden bis jetzt, sagen würde, dass mein Unterkiefer nach vorn verlagert werden muss, da er verkürzt zu sein scheint bzw. zu weit hinten liegt. Die Ärztin meinte nun, dass mein Biss nicht schlecht sei (die Verzahnung stimmt größtenteils, außer dass sich die Frontzähne nicht berühren), und dass für den Lippenschluss eine Genioplastik ausreichend sei, so wie sie das auf den ersten Blick sehen würde. Genaueres könnte sie dann nach der Planung sagen.

 

Ich war sehr überrascht, dass der Lippenschluss ohne den großen Aufwand einer Zahnspange möglich sein soll. Wie seht ihr das? Ist es tatsächlich möglich? Oder wäre eine UK-Vorverlagerung eurer Meinung nach besser? Kann ein Überbiss von ca.4 mm bestehen bleiben oder drohen mir damit Beschwerden im Alter? Ich bin jetzt 31. Wie würde das optische Ergebnis sein, würde jetzt nur das Kinn vorverlagert werden? Wie sieht es überhaupt mit der optischen Veränderung bei einer Kinnkorrektur aus? Sieht man danach vollkommen verändert aus (davor habe ich etwas Angst) oder sieht das Gesicht danach einfach nur harmonischer aus?

 

Ich würde mich sehr über eure Einschätzung freuen und auch über Erfahrungsberichte von Leuten, die schon eine Genioplastik hinter sich haben!

 

Noch eine kurze Frage abseits vom Thema: An wen kann ich mich wenden,um das Passwort für die Bildergallerie zu bekommen? Ich habe keine Möglichkeit entdeckt, die Moderatoren direkt zu kontaktieren, sondern nur eine Mailadresse in der Rubrik "Kontakt", wohin ich geschrieben hatte, mit der Bitte, dass meine Mail an einen Moderator weitergeleitet werden möge. Das ist jetzt glaub ich schon 3 Wochen her und ich habe immer noch keine Antwort bekommen...

 

Danke und liebe Grüße,

 

Mohnblume

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Für die Beurteilung, ob der Unterkiefer zurück liegt oder ob der Biss eigentlich passt, muss man sich die Verzahnung im Seitenzahnbereich der Kiefer anschauen. Sprich wie beißen die Molaren bzw. die Prämolaren aufeinander. Es ist also nicht unbedingt entscheidend, ob zwischen den Frontzähnen ein Abstand ist, die können ja jeweils auch etwas nach vorne/hinten gekippt sein und so entsteht dann eine Lücke.

 

Es gibt da ja die Angle-Klassen-Einteilung. Angle-Klasse I ist die normale Verzahnung, bei einer Angle-Klasse II würde der Unterkiefer zurück liegen. Eventuell googlest du das einfach mal. Ob dann eine Kinnplastik ausreicht, um für einen besseren Lippenschluss zu sorgen kann man aus der Ferne ohne Bilder natürlich nicht beurteilen. Du kannst aber auch mit Narbenbildung und somit einem steiferen Gefühl und eingeschränkter Beweglichkeit bei einer Kinnplastik rechnen. Also musst du das Aufwand/Nutzen-Verhältnis für dich genau abwägen...

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Hallo Mohnblume,

 

ich hatte vor 8 Wochen eine Bimax mit Kinnplastik.

 

Ich wußte vorher nicht, dass die Verzahnung im Seitenbereich, so wie es flo.89 schon geschrieben hat, entscheidend für einen guten Biss ist. Ich dachte immer, dass es am Abstand der Frontzähne gemessen wird. Bei mir ist es jetzt so, dass die Verzahnung im Seitenbereich stimmt, aber ein größerer Abstand (4-5 mm) im Frontzahnbereich geblieben ist. Allerdings können durch kieferorthopädische (Nach-)Behandlung noch Korrekturen vorgenommen werden. Vielleicht ist es ein ähnlicher Fall, so wie Du ihn hast.

 

Ich hatte vorher ein stark fliehendes Kinn und einen Überbiss, sowie das Mundschluss-Problem.

 

Die Kinnplastik veränderte mein Gesicht sehr, aber positiv, es wirkt einfach harmonischer. Das Mundschluss-Problem habe ich nach wie vor. Wobei ich jetzt durch meine Logopädin gelernt habe, dass ich vorher (mit dem fliehenden Kinn) versucht habe, die Unterlippe nach oben zu schieben um den Mund zu schließen. Jetzt mache ich gezielte Lippenübungen um diese Angewohnheit zu ändern. Ob es wirklich hilft, kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Ich merke aber, dass es sich, nachdem ich die Übungen (2 x täglich) gemacht habe, lockerer anfühlt und es schon eher in Richtung Mundschluss geht.

 

Ich bin zwar froh über die Kinnplastik, aber ich habe doch einige Einschränkungen: mein Kinn und die gesamte Unterlippe sind taub, mein Kinn schmerzt öfter, reagiert unangenehm auf Berührung (kann keinen Schal oder Tuch haben, das mein Kinn berührt), es schränkt mich extrem beim Essen ein und wirkt insgesamt steif. Der Heilungsprozess erfordert sehr viel Geduld.

 

Du solltest wirklich die Vor- und Nachteile genau abwägen und Dich von mehreren MKG-Chirurgen/Kieferorthopäden beraten lassen.

 

Gerne beantworte ich Dir weitere Fragen. Das Passwort zur Galerie habe ich damals von Mush bekommen, dem ich eine persönliche Nachricht geschrieben habe.

 

Liebe Grüße

Roda

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Hallo Flo und Roda,

 

vielen Dank für eure Antworten!

 

Das klingt alles ziemlich kompliziert...Mir wurde eben von mehreren Kieferorthopäden gesagt, dass mein Unterkiefer zu weit hinten liegt, ich würde dann in die Angle-Klasse II fallen. Allerdings kann es sich dabei nur um 1-2 mm handeln, da der Biss eigentlich ganz gut ausschaut, wenn ich mich im Spiegel von der Seite betrachte. Kann man das notfalls so lassen oder müsste ich das wirklich korrigieren lassen? Ich habe gestern etwas sehr beunruhigendes gelesen, nämlich, dass die Zähne immer länger werden und ausfallen können, wenn sie keinen Gegenbiss haben. Wäre das nicht bei den Frontzähnen der Fall, die sich ja wegen dem Überbiss nicht berühren? Meine Eckzähne berühren sich auch nur einen Hauch. Oder gilt diese Gefahr der Elongation nur für Backenzähne?

Ich habe am 11.5. noch einmal eine Beratung bei einem Kieferorthopäden, da werde ich mich auf jeden Fall noch einmal genauer erkundigen.

 

Die Sache mit der Steifheit klingt natürlich nicht sehr angenehm...Ist das aber nicht nur vorübergehend? Eben solange der Heilungsprozess andauert? Da kann man doch sicher auch Übungen machen, um den Muskel geschmeidig zu machen, oder?

Daran, dass wohl auch logopädische Unterstützung notwendig sein wird, habe ich auch schon gedacht. Die Muskeln müssen ja dann ganz anders arbeiten und das muss eben trainiert werden.

 

Liebe Grüße

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Hallo Mohnblume,

 

wenn bei Dir der Biss ganz gut ist und Du mit Deinem Kinn auch gut leben kannst, dann würde ich mir das wirklich gut überlegen. Aber das können letztendlich nur die Experten beurteilen.

 

Die Sache mit dem Gegenbiss habe ich auch schon gelesen/gehört. Aber mir ist auch nicht ganz klar, ob sich das nur auf die Backenzähne bezieht. Die Frontzähne im Oberkiefer haben ja immer einen kleinen Abstand zu den Frontzähnen im Unterkiefer. 2 mm sind wohl optimal. Berichte doch mal, was der KFO gesagt hat, wenn Du da warst.

 

Ich hoffe, dass die Sache mit der Steifheit und Taubheit nur vorübergehend ist. Das kann ich nach 8 Wochen natürlich noch nicht beurteilen. Aber es kann wohl auch mehrere Monate dauern.

 

Logopädie halte ich auf jedem Fall für sinnvoll. Vielleicht sogar in Deinem Fall, da Du ja auch von dem angespannten Kinn erzählst. Vor der Behandlung habe ich überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Kieferorthopädie und Logopädie gesehen, heute weiß ich wie wichtig es ist. Auch hier im Forum habe ich über die Bedeutung der Logopädie erfahren.

 

Liebe Grüße

Roda

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Hey Mohnblume :)

Ich hatte, bzw habe das gleiche Problem wie du... Keinen entspannten Lippenschluss und wahrscheinlich verkräuselt sich das Kinn auch bei dir, wenn du den Mund schliesst.

Ich möchte Dir von einer alleinigen Kinnplastik abraten! Das Ergebnis wird dich höchstwahrscheinlich nicht glücklich machen.

 

Hier meine Erfahrung dazu: Beim Kieferchirurg nach Lösung gefragt, mitgeteilt bekommen, dass Kinnplastik und Kürzung des Oberkiefers zu besserem Lippenschluss führen würden, den Oberkiefer wollte ich nicht auch "bearbeiten" lassen, habe mich dann für die Kinnplastik entschieden.

Gesagt getan: als der Verband abkam, habe ich schon einen dezenten Nervenzusammenbruch bekommen, konnte mich aber noch beruhigen, da ich dachte, dass ist die Schwellung :483: Ein paar Wochen später war ich wirklich nur noch am Heulen, da mein Gesicht immer noch komplett anders aussah-im Spiegel sah ich nicht mich. Das Gesicht sah schmaler, älter und für mich eigenartig gekippt aus... Das kommt bestimmt auch auf die Verlagerungstrecke an aber das Gesicht verändert sich auf jeden Fall!! Bei mir wurde das Kinn 6mm nach vorne und nach oben verlagert (eben um den Lippenschluss zu bekommen) und es sah nicht gut aus!! Sehr herb und eigenartig streng. Dazu kommt die bereits beschriebene Taubheit und wenn es vernarbt ein gewissen Gummigefühl, so spräche man gegen ein Gummiband an (kann aber an meiner beschissenen Narbenbildung liegen). Das ist ein besserer Lippenschluss nicht wert!

Um wieviel mm steht dein Mund denn im entspannten Zustand offen? ist es so schlimm? Ich meine... So ein fliehendes Kinn hat ja auch Vorteile... Man sieht niedlicher aus und jünger... Ich habe mein Kinn nach ein paar Monaten zurückoperieren lassen und fühle mich heute mit meinem kleinen Babykinn wieder schön und hab was fürs Leben gelernt ;)

Überleg es dir gut. Es gibt hier einige, die mit dem Ergebne der Kinnplastik nicht ganz glücklich sind. Wenn du magst schick mir ne PN :)

Viele Grüße

:473:

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Hallo,

 

bei mir wurde der OK hoch gesetzt und zusätzlich eine Kinnplasik gemacht. Dadurch habe ich einen entspannten Lippenschluss bekommen und die Kräusel am Kinn sind auch weg. Mir persönlich gefällt mein neues Kinn sehr gut.

 

Bei mir ist das Gefühl auch überall wieder gekommen, die OP war vor 9 Monaten. Ganz selten zuckt es ganz kurz schmerzhaft am Kinn (ist glaube ich ein Nerv), das aber immer seltener. Logopädie mache ich auch zusätzlich (aber wegen meiner Zungenlage, Lippenübungen sind auch dabei...)

 

Wie du schon gelesen hast gibt es positive und negative Berichte. An deiner Stelle würde ich mir mehrere Meinungen einholen. Ein anderer MKC schlägt vielleicht etwas anderes vor. Und ich finde Zweifel sollte man im besten Fall nicht vor einer solchen OP haben. Ich glaube bei mir hätte eine reine Kinnplastik gar nichts für den Lippenschluss getan.

 

Viele Grüße

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Hallo alle zusammen!:-)

 

@Roda

Ich bin mir nun nicht mehr ganz sicher, ob mein Biss optimal ist, je nach Neigung meines Kopfes ist es manchmal schlimmer, manchmal besser, bin ich draufgekommen. Was ist da überhaupt die richtige Ausgangslage für die Messung? Wenn ich ganz gerade stehe, dann greifen die Zähne ganz gut ineinander, es fehlen aber ca. 2mm damit es ganz optimal ist. Könnte man das in dem Fall so lassen oder kommt es da trotzdem später zu Problemen?

 

Mein Kinn stört mich jetzt nicht wahnsinnig, ich habe aber leider eine kleine Narbe am Kinn, die aufgrund der Kräuselung dann im Tageslicht stark auffällt. Es schaut so dann sehr unharmonisch aus. Ich habe zwar von anderen noch nie gehört, dass es mich hässlich macht, aber mich stört es an schlechten Tagen, wo ich mich allgemein nicht hübsch finde, schon ziemlich. Aber das rechtfertigt natürlich noch keine risikoreiche Operation. Es wäre aber schön, einen normalen, entspannten Lippenschluss zu haben.

 

Könnte man denn, wenn die Fehlstellung nicht zu schlimm ist, bez. Lippenschluss mit Logopädie allein etwas erreichen? Bei mir wurde das nie gemacht und ich habe eindeutig eine falsche Zungenlage, da meine Zunge im Ruhestand an den Frontzähnen liegt. Auch ist meine Oberlippe sicher zu schwach.

 

Ja, ich werd dann berichten, was der KFO bez. Gegenbiss gesagt hat.:-)

 

Ich drücke dir die Daumen, dass die Taubheitsgefühle bald weggehen! 

 

@odette

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht, den ich mit großem Interesse gelesen habe! Ich schreib dir nachher eine PN!:-)

 

@teini

Auch dir vielen Dank für deine Antwort!:-)

Musstest du für die Oberkieferverlagerung auch eine Zahnspange tragen? Mir wurde das auch empfohlen, weil ich ein Gummysmile habe, das mich jedoch noch nie gestört hat, weil es wie ich finde, nicht unästhetisch aussieht, da ich auch recht lange Zähne habe und man das Zahnfleisch nur stärker sieht, wenn ich herzhaft lache. Es wurde eben auch bei mir gesagt, dass nur dadurch ein optimaler Lippenschluss erreicht werden könne.

Man sagt ja, dass sich durch die Verlagerung des Oberkiefers nach oben das Gesicht stark verändert. Wie war das denn bei dir? Das ist nämlich der Hauptgrund, wieso ich so eine OP momentan für mich ablehne.

 

Ich werde mir auf jeden Fall mehrere Meinungen einholen. Ich habe eben schon ziemliche Zweifel, vor allem weil auch meine Familie verständlicherweise stark gegen eine OP ist und mich meine Mundregion eben wie gesagt, je nach Tagesverfassung mal mehr, mal weniger stört. Der fehlende Lippenschluss (der Abstand der Lippen im entspannten Zustand beträgt ca. 1cm) ist halt nicht ideal, aber ich habe ihn schon fast mein ganzes Leben lang, weswegen ich wohl auch weiter damit leben könnte, wenn ich nicht mehr, so wie jetzt grad, extrem darauf achte.

 

Liebe Grüße,

 

Mohnblume

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Hallo,

ich hatte ebenfalls ein stark fliehendes Kinn und Gummysmile, außerdem sehr schlechten Biss u.a.

Mein OK wurde hochgesetzt und der UK nach vorne.

Um das Profil wirklich entscheidend zu verbessern, hätte ich auf jeden Fall eine Kinnplastik gebraucht. Meine KFC meinte jedoch, dies frühestens vor der ME zu entscheiden, da eine Kinnplastik den Typ stark verändert. Wenn man wie ich schon Ü40 ist, ist man halt doch schon eine Weile mit seinem Gesicht herumgelaufen und möchte auch weiterhin erkannt werden.

Vor der ME kam das dann nochmal zur Sprache. Optisch hat sich das Profil durch die UKVV zwar verbessert, ist aber immer noch ein fliehendes Kinn. Dennoch hat mir die KFC von der Kinnplastik aus o.g. Gründen abgeraten, obwohl es für sie finanziell besser gewesen wäre (muß man ja selbst zahlen).  

Mein Lippenschluß, der sehr schlecht war vorher, ist nun deutlich besser, aber weiterhin nicht perfekt. Ich bin aber zufrieden und auch froh, keine Kinnplastik gemacht zu haben.

Insgesamt ist mein Gesicht und Mundbereich harmonischer geworden (neben vielen anderen Verbesserungen wie Biß etc), ich sehe aber nicht sehr viel anders aus, was ich als positiv empfinde.

Allerdings sind die Nebenwirkungen wie Taubheit und Steifheit erheblich und teilweise auch langanhaltend/dauerhaft.

 

Eine Kinnplastik macht eine zusätzliche Baustelle auf, die man neben den vielen anderen Baustellen nicht riskieren sollte, wenn es sich vermeiden läßt.

 

LG, bergfee

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Hallo Mohnblume,

 

leider kann ich Dir Deine Frage bzgl. des Bisses nicht beantworten. Ich kann Dir nur sagen, dass es wichtig ist, dass die Backenzähne, sozusagen versetzt, ineinander greifen. So wurde es mir erklärt. Wahrscheinlich kann dies aber auch nur ein KFO beurteilen.

 

Ich kann Dir leider auch nicht sagen, ob man mit Logopädie "allein" etwas erreichen kann. Eine falsche Zungenlage ist allerdings ziemlich ungünstig. Das war mir bis vor kurzem auch noch nicht klar. Ich habe mit der Kraft der Zunge, und die Zunge hat wirklich mehr Kraft als man vielleicht glaubt, gegen meine Frontzähne gedrückt. Wahrscheinlich sind sie dadurch schief geworden. So eine falsche Angewohnheit entwickelt sich ja meistens schon als Kind und setzt sich über die Jahre fort. Jetzt lerne ich bei meiner Logopädin (myofunktionelle Therapie) die richtige Zungenlage. Ich hätte nie gedacht, dass das so schwierig ist und sehr viel Übung bedarf. Mir ist das sehr wichtig, da ich das Ergebnis der kieferorthopädischen Behandlung nicht nachher wieder durch eine falsche Zungenlage ruinieren möchte. Ich würde versuchen ein Rezept für Logopädie/myofunktionelle Therapie zu bekommen, unabhängig davon wie Du Dich entscheidest.

 

Ich bin gespannt wie Du Dich entscheidest.

 

Alles Gute,

 

Roda :473:

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Hallo!

 

@bergfee

Ich fand es interessant, deinen Erfahrungsbericht zu lesen! Das ist eben auch meine größte Sorge, dass mich die Kinnplastik zu stark verändern würde und ich mich nicht mehr wiedererkennen würde. Mir wurde beim Beratungsgespräch z.B. nicht gesagt, dass sich bei einer Kinnkorrektur der Typ stark verändert. Auf sowas sollte schon hingewiesen werden, meiner Meinung nach. Ich finde es toll von deiner KFC, dass sie dir davon abgeraten hat!

Die drohenden Taubheitsgefühle sind natürlich das 2. Problem und sollten wohl nicht unterschätzt werden.

Ich freue mich für dich, dass du nach deiner Operation nicht vollkommen anders aussiehst und dein Gesicht noch dein Gesicht ist.:-) Das wäre mir auch sehr wichtig!

 

@Roda

Meine Backenzähne greifen versetzt ineinander, aber wenn ich den Unterkiefer etwa 2 mm nach vorn schiebe, wird es quasi noch versetzter. Jetzt weiß ich natürlich nicht, ob das so schon optimal genug ist. Ich frage mich auch, ob sich die Op wegen 2mm dann auch wirklich lohnen würde...Aber das muss ich dann eh mit einem KFO besprechen.

 

Ich wusste auch nicht, dass die Zunge so eine gewaltige Kraft besitzt. Das ist super, dass du dieses Training machst, das ist sicher ganz wichtig, um den Behandlungserfolg auch langfristig zu erhalten!

Ich versuche jetzt immer darauf zu achten, die Zunge vor die Schneidezähne zu legen. Das ist gar nicht so einfach und ich kann mir gut vorstellen, dass es da viel Übung braucht, bis das alles zur Gewohnheit wird und die Zunge auch ohne bewusstes Zutun dort bleibt, wo sie soll. Ich werde mir aber mal einen Logopädietermin ausmachen und schauen, was ein Experte dazu meint.

 

So wie es momentan aussieht, werde ich das mit der Kinnplastik sein lassen. Ich möchte kein vollkommen anderes Gesicht bekommen und riskieren, dass ich mich im Spiegel nicht mehr wiedererkenne. Das wäre glaube ich ganz furchtbar für mich, vor allem, weil ich mein Gesicht schon lange so kenne wie es ist und es auch mag. Ein Ideal zu erreichen ist diese ganzen Risiken nicht wert, wenn es nicht unbedingt notwendig ist und ich wäre todunglücklich, würde da irgendetwas schief gehen und ich hätte z.B. dauerhafte Schäden oder wäre mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Schließlich habe ich keine Beschwerden, die mein Leben beeinträchtigen würden. Deswegen habe ich beschlossen, lieber zu meiner Imperfektion zu stehen.;-)

 

Liebe Grüße,

 

Mohnblume

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Hallo Mohnblume,

Bitte nehmen hier den Rat vieler an und lasse dir Logopädie verschreiben. Wegen 2mm Korrektur oder "einem Kinn was einen eigentlich nicht extrem stört" OP-technisch was zu unternehmen wäre irgendwie total Banane :)

Ich habe selbst kein optimales Kinn (trotz UKVV) und arbeite jetzt mit Hilfe von Logo daran, das Kinn harmonischer zu bekommen, die Unterlippe zu trainieren und somit einen entspannten Lippenschluss zu erhalten. Es gibt gute Tage aber auch schlechte und das ganze brauch viel Geduld und Eigeninitiative aber ich bin mir sicher das es sich auf lange Sicht lohnt! Gerade weil du sagst das deine Zungenlage falsch ist wäre Logo meine erste Wahl wenn deine Zahnstellung sonst in Ordnung ist!!

Viel Erfolg bei deiner Entscheidung und halte uns auf dem Laufenden!

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@ Mohnblume:

 

Ich hatte eine Zahnspange und vor der OP auch eine GNE. Ich hatte durch den zu langen OK viele verschiedene medizinische Probleme das Kinn wurde nur aus ästhetischen Gründen mitgemacht. Mein Gesicht hat sich etwas verändert, die Nase ist z.B. ein wenig breiter geworden, aber ist insgesamt harmonischer ( ;-) finde ich), du kannst dir im Bilderforum vorher / nachher Bilder ansehen.

 

Ich persönlich habe den Eindruck, das diejenigen die mit ihrem Aussehen sehr zufrieden sind, nach einer OP die das Gesicht verändert eher zu Unzufriedenheit neigen, muss man sich gut überlegen. Ich bin froh es gemacht zu haben, sehe immer noch aus wie ich nur etwas hübscher (auch meine Meinung :-P ...).

 

Viele Grüße

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