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Mila2015

Tinnitus und Bimax

Hallo Leute. Ich habe in ein paar Wochen eine Bimax und jetzt schon ziemliche Angst davor :( Mein Problem ist, dass ich einen chronischen Tinnitus habe, der leider die Eigenschaft hat immer noch schlechter zu werden. Habt Ihr evtl. Erfahrungen damit gemacht? Ist Eurer vll leiser oder ganz verschwunden ?? Bei wird der Unterkiefer nach vorne geholt und der Oberkiefer verbreitert. Ich bin ziemlich sicher, dass der Tinnitus auf meine Kieferstellung zurückzuführen ist....:'(

 

LG Mila

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Hallo Mila,

 

hab mich gerade neu angemeldet und bin gleich über das Thema gestolpert...

Betrifft mich ebenfalls mal mehr mal weniger. Tinnitus ist immer vorhanden und eigentlich nur störend, wenn es leise ist. Ist noch nicht so krass, dass man sich nicht damit arrangieren könnte, aber auch ich bin davon überzeugt, dass es mit der Kieferfehlstellung zu tun hat. Hab mich ebenfalls für eine UKVV entschlossen, die aber erst in ca. einem Jahr sein wird. Hoffe, dass es bis dahin nicht schlechter wird.

 

Auf Deine Frage... kann ich natürlich mangels Erfahrung noch nichts sagen, aber ich glaube zumindest auch selbst, dass es nach Korrektur aller relevanten Parameter nach der OP wohl auch nicht schlimmer werden sollte/kann. So zumindest meine Vermutung bzw. Hoffnung.

Ein wenig Linderung bringt bei mir immer regelmäßig ein wenig Magnesium zu nehmen um zumindest die Muskelspannung der Nacken und Halsmuskulatur, die durch die Kieferfehlstellung hervorgerufen wird ein wenig zu mindern. Wirkt sich zumindest positiv darauf aus.

 

Dann alles Gute für die OP

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Hallo Mila2015,

 

ich selber habe Tinnitus seit fünf Jahren und am 30.03.2015 eine UKVV gehabt. Der Arzt (KFO) sagte mir im Vorfeld, dass die OP den Tinnitus beeinflussen könnte (aber im positiven Sinne), dass es aber auch sein kann, dass gar nichts passiert. Der Chrirug sagte mir, dass es vermutlich eher keinen Einfluss haben wird. Bei mir ist die zweite Variante eingetreten. Der Tinnitus ist nach wie vor da, hat sich aber auch nicht verschlechtert. Es kann natürlich sein, dass er direkt nach der OP durch die Schwellung und den Druck oder auch generell durch den Stress von der OP schlimmer wird - Keine Panik! Das hatte ich im Krankenhaus auch für 1-2 Tage. Danach war aber wieder alles wie vorher.

 

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

 

Viele Grüße

Sandra

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Hi, bei mir ist es auch ähnlich. Dass er schon chronisch ist (über 10 Jahre), sei das Problem, meinten meine Ärzte, weswegen zwar eine Verbesserung eintreten kann, aber nicht muss. Zumindest könne man aber der Verschlechterung entgegenwirken. Ich habe zusätzlich zur UKVV auch viel Physiotherapie gemacht, um die Muskulatur zu entspannen und kenne nun die Muskeln, die ich ausstreichen muss (frühzeitig!), damit der Tinnitus sich gar nicht erst wieder so verfestigt. Wenn ich allerdings verspannt aufwache, dann schaffe ich es meist über den Tag auch nicht, den Tinnitus wegzubekommen. 

 

Langer Rede kurzer Sinn: Deinen Muskeln wird bei richtiger Kieferstellung wohl leichter die Möglichkeit gegeben, sich zu entspannen, und die sind in den meisten Fällen anscheinend hauptverantwortlich. Physiotherapie ist daher ebenfalls eine enorm wichtige Maßnahme.

 

Liebe Grüße und viel Erfolg!

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Ja, das mit den Muskeln ist ein wichtiger Punkt. Aber vermutlich bei vielen, die mit dem Thema in Kombination mit Kieferfehlstellungen zu tun haben nicht der einzige. Bei mir sind z.B. bedingt durch die Kieferfehlstellung (Angle-Klasse II bei sagittaler Frontzahnstufe von 7 mm und frontal offenem Biss) die Kiefergelenke stark in Mittleidenschaft gezogen. Mein KFO erklärte mir, dass ein wichtiger Nerv eben genau durch das Gelenk führt und wenn das Gelenk nicht korrekt arbeitet der Nerv ebenfalls was abbekommen kann. Daher glaube ich auch, dass das in vielen Fällen wohl auch Irritationen des Nervs bedingt durch Gelenksprobleme sind.

Bei mir wurde 2006 mittels MRT festgestellt, dass der Diskus auf beiden Seiten so gut wie gar nicht mehr vorhanden zu sein scheint. Die Radiologin wunderte sich damals, dass ich so ohne weiteres vor ihr stehe und mit ihr sprechen kann bei dem Befund. Neun Jahre später kann ich meinen Unterkiefer immer noch ohne weitere Probleme öffnen und schließen. Ich merke jedoch, dass die Situation ohne Therapie nicht besser, sondern eben eher von Jahr zu Jahr schlechter zu werden scheint. (Verspanner Nacken, Kopfschmerzen, Kiefergelenksknacken, Infektanfälligkeit wegen Mundatmung in der Nacht und eben Tinnitus)

Daher eben auch bei mir die Hoffnung, dass es nach der OP zumindest nicht schlechter wird.

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Hallo.Vielen lieben Dank für die Meinungen und den Erfahrungsausstausch. Ich war lange nicht mehr hier, weil ich gemerkt habe, dass mich das ganze Thema ziemlich mitnimmt und ich immer noch nicht 100% ig sicher bin, ob eine BIMAX die richtige Entscheidung ist...Aber ein Zurück gibt es nicht mehr, da muss ich jetzt durch.ich habe meine OP am 25.6. :( sobald ich das überstanden habe werde ich Bericht erstatten. Mir wurde auch schon gesagt, dass sich der Tinnitus nach der OP wenn überhaupt nur verbessern sollte bzw.gleich bleibt.Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass er sich leider, obwohl ich schon seit 10 Jahren habe, immer noch extrem verschlechtert. Ich habe solche Angst, dass ich ein Negativbeispiel bin und die OP alles verschlimmert.

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Physiotherapie versuche ich schon sehr lange, weil ich extreme Nacken- und Kieferschmerzen habe.Gott sei Dank ist wenigstens der Diskus beidseitig noch drin .Magnesium habe ich auch schon probiert und das hilft dem Tinnitus tatsächlich ein klein wenig.....so jetzt genug geheult :) Augen zu und durch ;-)

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Hallo Mila,

 

da ist es ja nicht mehr lange bis zur BIMAX, ich drück dir die Daumen.

 

Meine BIMAX war Mitte Januar und mein Tinnitus (habe ich seit 2007) ist seitdem auf jeden Fall leiser geworden. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass er vielleicht noch ganz verschwindet. Ich hatte vor der BIMAX auch oft Migräne, die ist mittlerweile verschunden.

 

LG Liz

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Danke Liz. Das gibt mir ein klein wenig Hoffnung, dass das auch bei mir eintritt. Ist er bei Dir aber am Anfang schlimmer geworden?

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