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baleine

Biss stimmt, Kiefer nicht

Hallo, hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen. Mein Biss ist an sich unauffällig (Zähne stehen auf den ersten Blick gut zueinander), aber ich habe eine Kieferfehlstellung. Der OK liegt zu weit hinten. Statt ihn zu korrigieren wurde der UK als Kind nach "hinten" gezwängt. Sobald ich die Zähne zusammenbeiße zwänge ich ihn ganz automatisch in die Position, in der er sich mit den Zähnen im OK gut einfügt. Anders gesagt: ich schiebe den UK ständig in eine Zwangsposition nach hinten, damit die Zahnreihen gut zueinander liegen (OK kann ich ja schlecht bewegen). Da im geschlossenen Zustand OK und UK gut aufeinander liegen, gibt es ja eigentlich keinen Grund für eine kieferorthopädische Maßnahme. Laut Zahnarzt und Kieferchirurg zeigen meine Röntgenaufnahmen aber eine sehr deutliche Fehlstellung des OK, die wegen diverser Probleme wie Tinnitus korrigiert werden sollte (also OK muss nach vorne verlagert werden, ich glaub 7mm und die Zähne oben nochmal 3 mm, also insgesamt 10 oder so). Somit müsste ich laut Chirurg auch eine kieferorthopädische Behandlung vorneweg machen. Die Kassen werden aber laut ihm wahrscheinlich sagen, dass meine Zähne ja gut zueinander liegen, also der KFO laut Chirurg whs nicht von der Kasse bezahlt wird. Aber: im Internet steht dass eine chirurgische Behandlung immer mit kieferorthopädischen Maßnahmen kombiniert bezahlt wird. Also wenn ich den Kieferorthopäden selbst zahle, zahlt die Kasse dann keine OP, obwohl ich eine sehr extreme Fehlstellung (laut der Ärzte habe), weil die Kassen nur die Kombination KFO und KFC zahlen oder wie muss ich das verstehen? Das kann ich mir auf keinen Fall leisten, weiß ja nicht einmal wie ich den KFO selbst zahlen kann.

Oder gibt's auch Fälle in denen KFOs bezahlt werden, obwohl die Zähne auf den ersten Blick richtig stehen - das aber nur durch einen Zwangsbiss möglich ist, also eigentlich auf den zweiten Blick doch eine kieferorthopädische Behandlung benötigt wird? War schon bei einem KFO der meinte direkt, dass er mir nicht weiterhelfen kann und meine Problematik nicht so einfach ist, wg genannter Gründe :( Hoffe mir kann wer helfen. Vielen Dank schon einmal! :) LG

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Es wird i.d.R. rein nach den Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) entschieden. Dies sind völlig objektiv messbare Werte. Leider fast immer lediglich dental. Fällst du in KIG 3 bis 5, wird die kombinierte Behandlung eigentlich immer übernommen.

 

Wenn nicht, musst du natürlich die komplette Behandlung, inklusive der Operationen, selbst bezahlen. Sonst nur einen vergleichsweise mageren Eigenanteil von 20%, den du auch nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung wiedererstattet bekommst.

 

Edit: KFO-Behandlung ca. 3000-5000 EUR, OK-OP oder Bimax-OP ca 6000-10000 EUR in Deutschland je nach Umfang, als ganz ungefährer Richtwert. Es geht immer schlimmer: In den Staaten z.B. fällt für so eine Operation nicht selten mal 50.000 - 100.000 USD an.  :481:

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Ok danke, das habe ich schon so vermutet, also dass es normalerweise nur die Kombination ist, die bezahlt wird, weil es in der Regel auch die Zähne sind, die schief/falsch stehen. Dann werde ich den KFC beim nächsten Termin noch einmal darauf ansprechen und fragen in welche KIG ich seiner Meinung nach falle - einen Antrag auf Kostenübernahme habe ich nämlich bisher noch nicht gestellt

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Hier im Forum habe ich schon öfter von so Fällen wie dir gelesen, die die KFO-Behandlung selbst bezahlt haben, aber die Op von der Krankenkasse übernommen worden ist.

 

Für die Übernahme der Op zählt soweit ich weiß die KIG-Einstufung nicht. Hier kommt es wohl auf die Beurteilung des Kieferchirurgen an, der dir eine notwendige Op attestiert.

 

Ich würde halt einfach mal den Behandlungsplan an die Krankenkasse zur Kostenübernahme schicken. Normalerweise geht das dann an einen Gutachter. Und dann würde ich mich einfach mal mit der Kasse in Verbindung setzen und ihnen die Problematik schildern. Die KFO-Behandlung wirst du aber wahrscheinlich selbst zahlen müssen.

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