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Angelina

KFO weigert sich, Antrag an Kasse zu stellen

Hallo,

nachdem ich immer mal wieder hier gelesen habe, bräuchte ich jetzt auch mal einen Rat von Euch:

Ich war Ende April bei Dr. Kater wegen meines tierischen Kieferknackens (beim Gähnen, Kauen), zudem hab ich einen leicht schiefen Unterkiefer und der Biss stimmt auch nicht. Jedenfalls rät er mir zu einer OK+UK-Vorverlagerung, das Schreiben an meine KFO, die er mir zuvor empfohlen hatte, ging auch raus (mit, wie ich finde, auch sehr deutlichen Angaben und dringlichem Hinweis, dass eine OP nötig sei, um Folgeschäden zu vermeiden), Mitte Mai war ich dann das erste Mal in der KFO-Praxis und die KFO-Kollegin, die dort ebenfalls praktiziert (Gemeinschaftspraxis) versicherte mir, dass ein Heil- und Kostenplan an die Kasse gestellt werden sollte. So weit so gut. Nun hatte ich heute mein Gespräch mit der "eigentlichen" KFO, die ganz überrascht war und meinte, wie ich denn davon ausgehen könne, dass die Kasse in meinem geringfügigen Fall die Kosten übernehmen würde! Sie habe noch keinen Kostenplan an die Kasse verfasst und werde es auch nicht tun, da sie der Auffassung sei, es lohne sich nicht, das könne sie sich sparen.

Auf die möglichen Spätfolgen durch das starke Kieferknacken antwortete sie nur, das sei nicht notwendig, dagegen etwas zu unternehmen, da es unbedenklich sei. Und dass die Zähne nicht korrekt aufeinander beissen, damit könne ich auch leben. Es gäbe weitaus schlimmere Fälle als mich. Sicher könne sie mir eine Zahnspange verpassen, aber die Kosten müsse ich selber tragen, dazu kämen dann noch die OP-Kosten von Dr. Kater! Über die Kasse sieht sie da allerdings keinerlei Chance. Watsch! Ich fühlte mich wie ein begossener Pudel! Heute mittag war ich ganz schön fertig, die viele Warterei, ich dachte, der Antrag sei längst raus, und ich mein' Dr. Kater "leiert" doch nicht umsonst sowas an, wenn im Vorfeld doch schon feststeht, dass es nix bringt?! Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr drängt sich mir der Verdacht auf, die hatte keinen Bock, einen Kostenplan zu erstellen. Aber was soll ich damit anfangen? Zumal bei meinem ersten Besuch in der KFO-Praxis Abdrücke und Fotos gemacht worden sind, die 140 Euro darf ich dann jetzt wohl selbst zahlen?? Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich mich verhalten soll? Einen Termin bei Dr. Kater hab ich mir geben lassen, aber leider erst für Mitte August (Urlaubszeit!)...hat jemand von euch ähnliches erlebt? Soll/Darf ich einen 2. KFO aufsuchen? Bin für jede Info dankbar!!!

LG, Angelina

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Hallo Angelina !

Ich bin echt geschockt über das Verhalten der KFO, wenn Dr. Kater sogar sagt das es notwendig sei zu operieren dann macht der es garantiert nicht deswegen weil er OP´s braucht, sondern weil es notwendig ist. Ich würde mir auf jeden fall eine 2. Meinung einholen. Vieleicht kannst du da ja das Gutachten von Dr. Kater gleich mithin nehmen wenn du eine Kopie hast, dann sieht die gleich was los ist.

Wünsche dir viel Glück :D

Angsthase

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Hallo Angelina,

ich würde dir auch dringend dazu raten einfach den KFO zu wechseln. Da gibt es genug von, aber wenn es zu einer OP kommt wirst du oft mit ihm zu tun haben und deswegen sollte es ein Arzt sein dem du vertraust, und niemand der dir von Anfang an Steine in den Weg legt!

Sprech mal mit deinem Chirurgen, der wird doch sicherlich welche empfehlen können!

Viele Grüsse

Vreni

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Hallo nochmal,

also, ich hab' mich nach diesem Schock direkt mit Herrn Dr. Kater in Verbindung gesetzt, der mir auch noch 2 weitere KFO-Adressen geben konnte. Bei der einen war ich gleich gestern, mit der selben Aussage! Die Abweichung in meinem Fall sei zu geringfügig, als das die Kasse das genehmigt. Das Knacken sei nicht das Problem etc.... - also wieder nichts. Was ich nun nicht mehr verstehe: weshalb wird mir eine kieferorthopädisch-chirurgische Behandlung nahe gelegt, wenn mir jetzt schon 2 KFO sagen, dass ich quasi kein "Kandidat" dafür bin??? Fakt ist, dass mein UK leicht zur Seite schräg abfällt (beim Lachen bspw. sieht man es gut), das Knacken in den Gelenken ist deutlich hörbar, der Biss weicht von Seite zu Seite etwas ab (sind nur wenige mm), abgesehen davon leide ich unter der Optik, lasse mich bspw. nicht fotografieren oder bedecke in Gesellschaft oft das Kinn mit der Hand. Ich weiss nicht, wie schwerwiegend die Fehlstellungen bei Euch allen sind, aber so langsam verzweifele ich.... ich bin echt schon am Überlegen, mir einen Kredit aufzunehmen und Kosten selber zu tragen. Dr. Kater schickt mich doch nicht erst los zum KFO, wenn im Vorfeld bereits klar zu erkennen ist, dass ich so'ne OP eigentlich nicht bräuchte?! Auch bei den vorher-nachher -Fotos auf Dr. Katers Homepage denke ich: okay, das sind wirklich schlimmere Fehlstellungen als meine abgebildet, aber wiederum auch Patienten, die (soweit ich das als Laie beurteilen kann) meinem Fall ähneln. Ich hab keine Ahnung wie's weitergehen kann.

Abgesehen davon: weiss jemand von euch ganz konkret, was die gesamte Behandlung alles in allem kostet? Der KFO veranschlagt 3.000 - 4.000 Euro, die Simulation ca. 2.000 Euro, aber was kostet die OP (incl. Krankenhausaufenthalt, OP, Zubehör etc.) Macht es Sinn, wenn ich diese Krankenhaus-Zusatzversicherung abschliesse??? Okay, die greift erst in einigen Monaten dann, aber würde ich damit die mir enstehenden Kosten abdecken können?? Bin für jeden Hinweis dankbar!!! LG Angelina

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Angi,

ich kann dir nur sagen, was bei mir der Maximalkostenvoranschlag war.

Die Bimax ~8750€

Die Kinnplastik ~1400€

Und dazu noch Narkosekosten.

Das sind die Maximalkosten , die auch dich zukommen könnten, wenn wirklich alles "daneben" geht. ;)

Die tatsächlichen Kosten lagen bei mir aber deutlich darunter, ich finde nur leider gerade die Akten nicht, ich werd dir aber mal die Zahlen die Tage zukommen lassen.

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Hallo Angelina,

ich kann Dir zwar nichts zu den Kosten sagen, da ich nicht bei Dr. Kater bin und das ja scheinbar überall anders ist.. Aber ich habe zum Beispiel erst drei Kieferorthopäden aufgesucht, wobei die ersten beiden scheinbar eher gegen OP´s. Ich glaube es gibt sicher auf den ersten Blick schlimmere Fehlstellungen als meine (ich finde sie aber entsetzlich wie du deine auch) und meine Krankenkasse hat ohne zu murren eine Kostenübernahme zugestimmt (Barmer).

Versuchs bei einem dritten Kieferorthopäden. Alle guten dinge sind drei. smile.

Gruß Ulrike

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Hi,

ich hatte auch Probleme mit meiner ersten KFO... Diese wollte partu nicht mit Dr. K. zusammen arbeiten, sondern nur mit ihrem Mentor... Dem KFC aus Osnabrück... Doch das wollte ich nicht und sie hat sich regelrecht gegen aufgelehnt... Wobei ich sagen muss, dass ich früher schon 8 Jahre bei ihr in Behandlung war... Doch das ganze hat sich nach Abschluss dann verschlimmert und ich habe eine Gesichtsskoliose bekommen. Sprich eine Gesichtshälfte und der UK ist länger als die andere Hälfte. Und somit neigt mein Untergesicht nach rechts und das ganze sieht echt schief aus....

Auch bei mir meinte Dr. K. dass es notwendig ist und das sehe ich genauso, denn mein Biss stimmte nicht und dadurch dass der eine Kiefer länger ist als der andere, wird doch sicherlich auch ein gelenk mehr beansprucht als das andere...

Naja mein neuer KFO aus Dortmund hat dies auch sofort erkannt und alles in die Wege geleitet und nun stehe ich schon kurz vor meiner Bimax OP. Die GNE (Gaumennahterweiterung) habe ich seit dem 24. September letzten jahres bereits hinter mir...

Was ich damit sagen will... Wenn Dr. K. sagt es sei sinnvoll, dann ist das auch so ich vertraue ihm vollkommen und ich denke, es ist wichtig, wenn du einen KFO findest, der mit ihm zusammen arbeitet und einer Meinung ist!

LG

Tanja

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Besonders komisch finde ich das auch noch die KFO´s die Dr. Kater dir empfehlt,

nicht die selbe Meinung vertreten wie er.

Hmmm ganz schön komisch alles,

ich meine Dr. K..., kann ja die Meinung vertreten das du ne OP nötig hast, aber er würde doch auch sagen das die KK das nicht zahlt in deinem fall,

soviel Ahnung wird er ja wohl haben.

Also ich würde echt sagen, geh zum 3 oder auch zum 4-5 KFO,

das wird schon mach Dir mal keine Sorgen.

KFO´s sind eh etwas eigen, daher lass dich nicht fertig machen.

Wo warst bei den KFO´s? In FFm?

Beim wem? Kannst mir auch per PN antworten.

Also bleib dran, sei hartnäckig.

Viel Glück.

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Hm...

Schon mal darüber nachgedacht, dass Dr. K. dir möglicherweise eine OP einredet, obwohl du sie wirklich nicht brauchst? Du könntest für eine weitere Meinung vielleicht auch zu einem anderen Chirurgen gehen.

Ansonsten kenne ich zwar einen KFO, der jedem eine OP aufzuschwatzen versucht. Aber zu dem würde ich meinen ärgsten Feind nicht schicken wollen...

LiGrü

igel

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Hm, da der Thread 2005 eröffnet wurde, hat sich das Problem für die Schreiberin möglicherweise schon gelöst.

Mich würde aber auch interessieren, was dann letztlich dabei herauskam...

Liebe Grüße, Anna

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Hm, da der Thread 2005 eröffnet wurde, hat sich das Problem für die Schreiberin möglicherweise schon gelöst.

ups - ganz übersehen ;-)

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@Angelika: Einfach den KFO wechseln!

Schon mal darüber nachgedacht, dass Dr. K. dir möglicherweise eine OP einredet, obwohl du sie wirklich nicht brauchst? Du könntest für eine weitere Meinung vielleicht auch zu einem anderen Chirurgen gehen.

Ansonsten kenne ich zwar einen KFO, der jedem eine OP aufzuschwatzen versucht.

Ich hoffe aber, dass dir bei solchen Behauptungen schon klar ist, dass ein KFO, der seine Patienten operieren lässt, meist weniger an ihnen verdient, als wenn er sie nur kieferorthopädisch behandelt. Ich kenne jedenfalls nur das umgekehrte: KFOs, die von sinnvollen OPs abraten (den Patienten um ein gutes Ergebnis bringen und damit auch noch mehr verdienen).

Ein seriöser Arzt wird alle Möglichkeiten mit Vor-und Nachteilen aufzählen. Ob man sich für oder gegen eine OP entscheidet sollte von den Ansprüchen, die man an Funktion und Ästhetik stellt und den individuellen Risiken oder Ängsten abhängen. Es gilt also von ärztlicher Seite alle Möglichkeiten aufzuzeigen. In Wirklichkeit gibt es kaum Fehlstellungen, die nicht irgendwie kieferorthopädisch hingebogen werden können. Isoliert betrachtet "stimmt" dann der Biss, aber Gesicht und Funktion verraten, dass die Kiefer weiterhin falsch stehen. Ob ein solches Vorgehen sinnvoll ist, kann jeder für sich selbst entscheiden.

Und zu Dr.K: Ich habe in dem ganzen Forum noch keinen einzigen Fall gesehen, bei dem ich persönlich der Meinung wäre, dass Dr.K. zu einer unnötigen OP geraten hätte.

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Hi Iris!

Ich hoffe aber, dass dir bei solchen Behauptungen schon klar ist, dass ein KFO, der seine Patienten operieren lässt, meist weniger an ihnen verdient, als wenn er sie nur kieferorthopädisch behandelt.

[...]

Ein seriöser Arzt wird alle Möglichkeiten mit Vor-und Nachteilen aufzählen.

Und ein unseriöser Arzt tut das nicht. Er droht mit drastischen Folgen und versucht den Patienten zu einer Reihe von OPs zu überreden, indem er ihm vorhält, dass er hässlich ist.

Disclaimer: Ich spreche hier nicht von dem in meinem Profil angeführten Arzt, sondern vom Vorbehandler.

Und zu Dr.K: Ich habe in dem ganzen Forum noch keinen einzigen Fall gesehen, bei dem ich persönlich der Meinung wäre, dass Dr.K. zu einer unnötigen OP geraten hätte.

Zu Dr. K. kann ich persönlich nichts sagen, da ich ihn nicht kenne und hier nur auf die persönlichen Eindrücke Dritter angewiesen bin. Bei stark variierenden Meinungen verschiedener Ärzte erachte ich das Einholen einer weiteren Meinung - neben der eines anderen KFO eben auch die eines anderen Chirurgen - aber als grundsätzlich sinnvoll.

Gruß

igel

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ist zwar nicht das Thema der vorher gegangenen Beiträge aber ich denke die Überschrift passt.

Ich habe das Problem das jeder KfO bei dem ich nachgefragt habe gesagt hat ohne eine Diagnose zu haben oder mir gesehen zu haben, das die Krankenkasse NIE BEI ÜBER 18 Jährigen bezahlt und KIG haben die noch nie gehört die Sprechstundenhilfen.

Soll ich mir von dem Kfo der derzeit die Erstbesprechung plant und vielleicht noch von einem 2. die Behandlungskosten also den heilplan oder wie das heisst aushändigen lassen und selber bei der Krankenkasse einen Antrag stellen wenn die KIG werte erreicht werden was nicht ganz ausgeschlossen ist, denn die Daten nach Fühlen könnten in die KIG Tabelle gemäß Kostenübernahme der Krankenkasse passen --zwischen dem vorstehen Oberkiefer- und Unterkiefer passt mein kleiner Finger ( grobe Messung der Fingerkuppe 6-7 mm und ich komme eigendlich bis zum Nagel rein :) und beim Aufeinanderbeissen Schneidezähne auf gegen Zähne im Unterkiefer im Backenbereich etwa selbe werte vielleicht +/- 1-2 mm.

Aber ohne das der Kfo das gesehen hat da ja noch keine Erstbesprechung stattgefunden hat wird direkt gesagt von den Sprechstundenhilfen das alles privat bezahlt werden müsste und für die erstuntersuchung 100 € auf den Tisch des Hauses gezahlt werden müsse und diese Praxis --hat Kassenzulassung-- keine Abrechnung mit KK macht bei über 18 Jährigen , die Kasse würde nur nach Tumor OP zahlen und dann auch nur bei unter 18 Jährigen was Quatsch ist, aber die Hotline der Barmer erzählt ähnlichen Quatsch und die Mitarbeiterin meinte für über 18 Jährige wird NIE bezahlt und diese KIG Werte die hier stehen gäbe es nicht --analog zu den Sprechstundenhilfen--

Was soll ich machen ? Nochmal den KFO am Donnerstag drauf ansprechen oder hat es bei mir sowieso keinen Sinn bei den Werten --nebenbei sind die Schneidezähne und nachbarzähne im Oberkiefer wie Dachschindeln übereinander was aber sich am zu Engen Oberkiefer liegt--

Da ich zur Zeit arbeitsuchend bin möchte ich kein Geld verschenken , wenn die Kasse leistungpflichtig währe.

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