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Daniela29

Diskusverlagerung und Kompressionsgelenk???

Meine KFO hat bei mir eine ausführliche Funktionsanalyse des Kiefers gemacht und mich danach mit Verdacht auf Diskusverlagerung und Kompressionsgelenk zum MRT geschickt. In dem Moment war so durcheinander, dass ich vergessen habe, zu fragen, was das denn überhaupt ist und ob das für die geplante UK-Vorverlagerungs-OP ein Problem darstellen würde.

Was ist denn eine Diskusverlagerung und was kann ich mir unter einem Kompressionsgelenk vorstellen. Ich bin nächtlicher Knirscher und an manchen Tagen habe ich trotz Aufbiss-Schiene morgens Schmerzen. Hat es damit was zu tun?

Im MRT wurde nun festgestellt, dass es eine Tendenz zur Diskusverlagerung gibt, die aber bei geschlossenem Mund wieder weg ist (?) und dass keine Arthrose im Gelenk ist. Mehr hat mir der Radiologe nicht gesagt und im Moment weiß ich nicht, wann ich meine KFO wieder sehe, weil der nächste Termin erst sein wird, wenn die Krankenkasse sich gemeldet hat.

Heisst das nun, dass man sowieso nicht operieren kann?

Viele Grüße

Daniela

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Liebe Daniela,

ersteinmal: Kein Grund zur totalen Beunruhigung. Zweitens: Gratulation an Deine Kieferorthopädin, sie hat sehr aufmerksam und medizinisch korrekt Deine Kiefergelenksituation geprüft und nach der Untersuchung festgestellt, dass eine exakte Einordnung der Befunde erst nach einer Magnetresonanztomographie möglich wird. Das Prinizip dieser Aufnahmeverfahren ist es, dass ein relativ starkes Magnetfeld erzeugt wird, mit dem Atome in eine Richtung gepoolt werden. Man kann sich das wie bei einem Kompaß vorstellen, die Nadel zeigt immer nach Norden. Wird dann das Magnetfeld abgestellt, "schnippen" die Atome zurück. Diese "Bewegung" kann man wiederum messen und daraus dreidimensionale Darstellungen der Gewebe erzeugen. Im Gegensatz zur Computertomographie werden keine Röntgenstrahlen eingesetzt und man kann vor allem Weichgewebe (Kiefergelenk) beurteilen. Sehr elegant, sehr genau und leider sehr teuer ...

Aus Deinem Bericht ist natürlich keine klare medizinische Diagnose ableitbar, aber ich kann soviel erkennen, dass eine gewisse Vorschädigung des Gelenkes festgestellt wurde. Das ist aber kein Grund, Dich nicht zu behandeln oder zu operieren - ganz im Gegenteil, eine sorgfältige und gewissenhafte Therapie/Operation versprechen eine Verbesserung! Der Zusammenhang mit dem Zähneknirschen ist wissenschaftlich noch nicht befriedigend beantwortet. Zumal nicht klar ist, was den nun zu erst da war ... Trotzdem solltest Du auf jeden Fall Deiner Kieferorthopädin darüber berichten und ihr entsprechende Fragen stellen.

Viel Glück und frohe Feiertage

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