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bacchus

Invisalin mit 50 Jahre

Hallo zusammen,

bin zum erstenmal in einem Forum. Doch bin ich von Invisalin so begeistert, dass ich andere Leidensgenossen ermutigen und motivieren will. Vorallem Menschen die bereits Ü 50 Jahre sind.

So nun meine Kiefergeschichte:

Bin 52 Jahre alt, männlich.

Ich hatte weit auseinanderstehende Vorderzähne und einen Kreuzbiss hinten.

Da ich schon über 50 Jahre mit meinen Zähnen lebe, hatte ich auch nicht mehr an einer Kieferkorrektur gedacht. In jungen Jahren wollte ich immer meine Zähne regulieren lassen, doch kein Zahnarzt hielt dies für nötig. Also lebte ich damit und habe mich daran gewöhnt.

Mit etwa 40 Jahren bin ich motiviert durch die Zahnregulierung meiner Tochter doch zum Kieferspezialisten, der mich nicht begeistern konnte zur Zahnregulierung. Natürlich haben mich auch die optisch sichtbaren Zahnspangen in meinem Alter abgeschreckt. Ich bin Unternehmer und habe viele Kundenauftritte. Zusätzlich bin ich auch Verbandspäsident und somit muss ich auch öffentlichen Reden halten. Naja, ich habe damals nichts gemacht, leider wusste ich auch nichts von Invisalin. Heute bereue ich es, dass ich mich nicht noch mehr Informiert habe. So, weiter zu meiner Erfolgsgeschichte.

Ich bin zur Kieferortophädin Frau Dr. Schmauss nach Ulm wegen einer Schnarchschiene.

Frau Dr. Schmauss war es die mich zur Zahregulierung motivierte. Kurzum ich habe es gemacht, da ich Privatpatient bin hat meine PKV nach etwas gezetere die Kosten von fast 5000 Euro übernommen. Klar erstmal einige Abdrücke meines Kiefers, Röntenbilder, Fotos und ab nach USA zu Invisalin.

Nachdem ich meinen Clin Check (ein virtueller Film der die Zahnregulierung zeigt) bekommen habe und das ich 30 Zahnschinen dazu brauche ging es nach etwa 2 Monaten los.

Nach etwa15 Monate, mitte Febuar 2016 sollte alles vorbei sein.

Mitte September 2014 habe ich meine ersten Schienen bekommen. Nachdem man mir die Attachemnts (unsichtbare Halterungen, die auf die Zähne geklebt werden) 6 auf die Zähne im Oberkiefer, drei links und 3 rechts von den Schneidezähnen aus und unten das gleiche. Anschließend wurden die Invisalin Schienen drauf gesetzt. Wegen meinem Kreuzbiss bekam ich noch so einen kleinen Zapfen auf meinen Backenzahn oben links geklebt, der mit einem Gummi an die untere Schiene verbunden wurde. Was mich schon etwas erschreckte, dieses Ding jetzt 15 Monate zu tragen.

Also, ich hatte nur einen leichten Druck am Anfang und habe mich schnell daran gewöhnt. Die ersten 14 Tage waren schon etwas seltsam ständig was im Mund zu haben. Auch das, dass lispeln, wegen den Schienen nach einiger Zeit nachlassen sollte hat bei mir nicht funktioniert, war aber nicht tragisch, den nur ich hatte das Gefühl zu lispeln mein Umfeld hat nicht gemerkt meine Schienen sind keinem aufgefallen. Selbst die Regulierung wurde durch die Schienen überspielt und optisch bereits gut ausgeglichen.

Auch meinem Bruder oder meiner Mutter ist nicht aufgefallen. Beide musste ich schon darauf hinweisen.

Was sehr positiv war, zum essen nimmt man die Schienen einfach raus, dannach Zähne putzen und wieder rein damit. Wenn ich Geschäftsbesprechungen hatte habe ich die Schinen einfach rausgenommen dannach wieder rein. War absolut einfach. Ich hatte immer Einwegzahnbürsten dabei und eine Toilette ist immer in der Nähe.

Was nicht so toll war, die Schinen waren nicht ordentlich an den Kanten beradigt und haben somit gerieben und schmerzten.

Doch für alle einen Tipp: Ich habe mir einfach ein Manikürset gekauft und feines Schleifpapier. Damit habe ich selber daran rumgeschliffen, funktioniert gut, traut Euch!

Klar ist das nicht die Sache des Erfinders und Invisalin kostet wirklich viel Geld, doch was hilft es und ich renne doch nicht jedesmal zum Kieferorthopäden.

Nachdem ich die ersten 14 Tage hinter mich gebracht hatte und die zweite Schiene aufsetzte, habe ich diese nur noch 10 Tage getragen. Den ich habe gemerkt, nach dem Einsetzen der Schienen hatte ich ungefähr drei Tage etwas hetigen Druck auf den Zähnen dannach läßt es nach. Nun ich habe die Tragetage in kürzester Zeit auf 5 Tage reduziert. Was am Anfang etwas problematisch war meine Kieferorthopädin hat mir nur zwei Päckchen Invisalin am Anfang mitgegeben und wollte mir später auch immer nur vier mitgeben, sodass ich alle 2 Monate vorbeikommen sollte. Ich musste mich da schon etwas durchsetzen, dass ich erst 7 Päckchen später 10 auf einmal mitnehmen konnte. Meine Ortophädin hat mich auf die verkürzte Zeit nie angesprochen, ich denke sie hat es einfach nicht gemerkt. Zum Abschluß schon, doch es war kein Problem. Innerhalb kürzester Zeit haben sich meine Zähne reguliert, klar nach dem wechseln zur nächsten Schiene waren die ersten drei Tage schon mit ordentlich Druck auf den Zähnen, doch das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich konnte damit gut umgehen.

Das Ergebnis ist einzigartig nach über 50 Jahren habe ich wunderbare, schöne beieinanderliegende Zähne. Vor kurzem habe ich die letzte Schiene getragen, genau am 17 Juni wurden mir die Attachments runtergeschliffen. Es ist sensationell, endlich nichts mehr auf den Zähnen und dieses wundervolle Gefühl mit meinen "neuen" Zähnen. Zur Zeit trage ich die letzte Schiene noch Nachts und sporadisch tagsüber. Nach vier Wochen entscheiden meine Kieferortophädin und ich, ob wir mit einem Retainer ein Plättchen das von innen auf die Zähne geklebt wird (damit die Zähne nicht zurück in die Fehlstellung können) oder eine Schiene für die Nacht weitermachen.

Klar habe ich noch ein schwaches Gefühl auf meine Schneidezähne, also ich möchte jetzt noch nicht herzhaft in einen Apfel beissen, doch das wird von Tag zu Tag besser.

Fazit: Nach knappen 7 Monaten habe ich ein wunderschönes Gebiss. Es hat sich wirklich gelohnt und wenn meine Kieferortophädin (die übrignes selbst die Schienen trägt) mich nicht so motivierte hätte, wurde ich heute noch mit meinen weit auseinanderstehenden Zähnen leben.

Ich persönlich kann es jedem nur enpfehlen und wenn ihr Euch auf You Tube die Zahnfehlstellungen anseht, die mit Invisalin zu regilieren sind, ist das fantastisch was damit alles möglich ist.

Klar musst ihr schon diszipliniert die Schienen mind. 22 Stunden am Tag tragen. Essen könnt ihr alles, Schiene raus - essen - Zähne putzen - Schienen wieder rein - geht doch.

Auch beim trinken habe ich nur darauf geachtet keine farbigen Getränke zu mir zu nehmen, wenn ich die Schienen getragen habe (Rotwein, Cola, Fruchtsäfte etc.) Beim Essen, wenn die Schienen draussen sind könnt Ihr alles trinken (Zähne putzen nicht vergessen)

Also, mit den Schienen habe ich natürlich Wasser getrunken, doch auch Weisswein, sogar Bier ich hatte so gut wie keine Verfärbungen.

Gut, ich habe die Schienen nur 5 Tage getragen, dann gewechselt.

So, dass wars von meiner Seite aus.

Ich schreibe hier, da ich so begeistert bin von Invisalin und nur jedem weiterempehlen kann. Doch wenn ich die Kritik an Invisalin in den Foren so lese, kann ich nur dazu sagen geht zum richtigen Invisalin Spezialisten, denn mit dem richtigen Kieferortophäden funktioniert es.

Wer meinen Bericht bis hier gelesen hat, habe ich vielleicht etwas für Invisalin begeistern können und das freut mich sehr.

Schaut Euch weiter unten das Ergebnis.

Gerne beantworte ich Frage dazu. Wer sich für Invisalin entscheidet, bitte berichtet von euren Erfahrungen.

Viel Erfolg.

Beste Grüße Bacchus

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5 Tage für eine Schiene ist schon sehr wenig... dann hoffe ich für dich, dass deine Zahnwurzeln die Bewegung komplett mitgemacht haben und es da nicht im Nachgang zu Problemen kommt.

Die 14 Tage, die man eine Schiene tragen soll sind ja nicht erwürfelt oder geraten, sondern ein Zeitraum in der sich der Knochen der Bewegung anpassen soll. 

 

Ich selbst trage jetzt Schiene 6/35 bei Invisalign und bleibe wohl bei den 14 Tagen.

 

Viele Grüße

 

Cass

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