LadyKate

Univ. Prof. DDr. Alexander Gaggl - 2015|Bimax|Kinn - Klagenfurt - 16.06.2015

Ich stell den Bericht jetzt neu herein, zum Schutz meiner Privatsphäre ohne Bilder! :)

 

Hallo liebe Leidensgenossen!

 

Heute, 10 Tage post-op. werde ich euch meine Erfahrungen bezüglich BIMAX + Kinnplastik mitteilen.

Ich teile es nach Kapiteln ein, damit ihr das, was euch vielleicht nicht so interessiert überspringen könnt!

 

Inhaltsverzeichnis

 

Kapitel 1: Meine Vorgeschichte

Kapitel 2: Der Beginn meiner Behandlung

Kapitel 3: Der Tag vor der OP

Kapitel 4: Der Tag der OP

Kapitel 5: 1. Tag post-op.

Kapitel 6: 2. Tag post-op.

Kapitel 7: 3. Tag post-op.

Kapitel 8: 4. Tag post-op.

Kapitel 9: 5. - 10. Tag post-op.

 

 

Kapitel 1

Meine Vorgeschichte

 

Im Alter von ca. 9 Jahren habe ich meine erste Zahnspange bekommen. Mein Biss war zu dieser Zeit einfach schrecklich und der KFO hatte viel zu bemängeln. Er sprach damals schon von einer eventuell notwendigen OP.

Ich trug also um die 4 Jahre eine feste Zahnspange, teilweise auch eine lockere für die Nacht und in der schlimmsten Zeit diese auch tagsüber. Es war nicht immer einfach und oft mit Schmerzen verbunden aber anscheinend hatte sich die Behandlung gelohnt und ich wurde die Spange mit 13 Jahren los.

Die nächsten 2 Jahre hatte ich immer öfter mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen. Wir suchten einen Arzt nach dem anderen auf doch keiner konnte die Ursache finden, ich war am Verzweifeln und fehlte oft in der Schule. In dieser Zeit fiel mir auch auf, dass meine Mundpartie auf Fotos sehr asymmetrisch wirkte und das belastete mich. Bei den halbjährlichen Kontrollen des KFO vermittelte der mir, dass ich selbst schuld sei wenn sich meine Zähne verschöben, da ich meine Zunge gegen die Vorderzähne drückte.

Ich suchte also eine Logopädin auf und die erkannte als Erste den möglichen Zusammenhang zwischen den Kopfschmerzen und meiner Asymmetrie.

Also stapfte ich wieder zum KFO und meine Mutter forderte ihn auf, dass er sich meine Zähne mal genauer ansehen sollte. Er kontrollierte mit einem Stäbchen meinen Biss und war schockiert als er sehen musste, WIE schief dieser geworden war.

Diagnose: So einen Fall habe er in ganz Europa noch nicht erlebt, er wisse nicht einmal wie man das noch operieren solle.

Er schickte mich ins Röntgen und später dann zu einem Kollegen der wirklich ein Spezialist auf seinem Gebiet ist!

 

 

Kapitel 2

Der Beginn meiner Behandlung

 

Mittlerweile war ich 17 Jahre alt geworden und mit der Überweisung zu meinem neuen KFO begann eine bessere Zeit. Dort fühlte ich mich von Anfang an gut aufgehoben und er machte mir Mut und vermittelte mir, dass wir das schon irgendwie hinkriegen würden.

Ich musste erneut 1-3 jahre eine Zahnspange tragen, je nachdem wie schnell das gewünschte Ergebnis erreicht oder eine OP nötig wäre.

 

Es vergingen 3 Jahre in denen mein Biss wirklich perfekt wurde, die Asymmetrie blieb aber bestehen.

 

Mit 20 Jahren wurde ich nach einem Treffen mit 2 sehr professionellen KFC in Salzburg und meinem KFO vor die Wahl gestellt: OP, ja oder nein?

Ohne OP würde ich das Risiko eingehen, dass mein Biss sich im Laufe der Jahre wieder verschlechtern würde und die Zähne sich zurückbilden könnten. Außerdem müsste ich mit den Kopf- und Kieferschmerzen leben, auch diese könnten sich im Alter deutlich vermehren.

Die KFC erklärten mir eine OP wäre möglich und würde auf alle Fälle von der Krankenkasse bezahlt, da sie auch medizinisch notwendig sei. Es wäre also nicht nur ein ästhetischer Eingriff (Ich hatte zusätzlich zu der Asymmetrie auch ein fliehendes Kinn).

 

Nach mehreren Wochen Überlegung und Gesprächen mit meiner Familie, meinem Freund und meinen Freunden entschloss ich mich für die OP. Sie unterstützten mich sehr in meiner Entscheidung und vermittelten mir, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte.

 

Ich war nicht unzufrieden mit meinem Aussehen, aber mit meinem schiefen Mund und meinem Kinn schon. Ich sehnte mich danach, einmal ein Foto von mir anzusehen auf dem ich nicht zwanghaft meine Mundpartie analysieren musste. Ich habe jetzt auch echt lange suchen müssen um ein Foto von mir zu finden, wo man mein Profil sieht, weil ich nie jemanden erlaubt habe mich im Profil zu fotografieren. Ich fands einfach schrecklich, mein fliehendes Kinn!

 

lange Rede, kurzer Sinn: OP-Termin war der 16.06.2015

 

 

Kapitel 3

Der Tag vor der OP

 

Am 15.06.2015 bin ich gemeinsam mit meiner Mutter per Zug nach Salzburg ins Landeskrankenhaus gefahren. Um 11 Uhr sollte ich dort stationär aufgenommen werden.

Während der Zugfahrt war ich so dumm und hab mir noch einige Berichte über Kiefer OPs durchgelesen (schlechte, gaaanz schlechte Idee!). Folglich war ich noch nervöser als zuvor.

Nach einer halben Stunde Wartezeit kam ich dann zu einer Schwester, die irgendwie total seltsam war. Sie fragte immer wieder ob alles ok wäre (dabei war ich mittlerweile wieder ganz ruhig?) und meinte auch so in einem Monat würde dann die Metallplatte entfernt werden (hä, das war mir ganz neu?) und das sie mir alles Gute wünschen würde (sie machte mir echt Angst).

 

Dann führte mich eine andere Schwester durch die Station und erklärte mir alles. Wo die Eisbeutel zu holen seien, wo man Kaffee und Tee bekommt, usw... Mein Zimmer war ganz am Ende der Station (Nr. 13) und ich war allein in einem Doppelzimmer (juhuuuu!).

Dann verabschiedete sich meine Mam von mir und ich verbrachte den restlichen Tag mit fernsehen (der Fernseher war echt klasse, hing direkt über mir im Bett).

Später kam dann noch der Anästhesist vorbei und wir gingen seine berühmte Abhakliste durch, soweit war alles ok.

Dann besuchte mich mein Chirurg, er war echt superlieb und nahm mir meine Nervosität fast ganz weg! (Das mit den Metallplatten nach einem Monat entfernen war ein Blödsinn, den die Schwester keine Ahnung woher hatte!)

Die Schwestern auf der Station sind aber sonst ebenfalls alle sooooooooo nett, hilfsbereit und lieb gewesen, das war echt toll!

Da ich vor Nervosität nichts mehr runtergebracht habe zu Mittag, haben sie mir zusätzlich zum Abendessen noch einen Pudding und ein Joghurt vorbeigebracht.

Man darf sich auf der Station auch wann immer man will aus dem Kühlschrank Pudding und Joghurt holen, das ist echt klasse!

 

Ja dann hab ich noch bis ca 23 Uhr ferngesehen und dann schlafen versucht. (Ging sogar einigermaßen gut!).

 

 

Kapitel 4

Der Tag der OP

 

Ich wurde um 6 Uhr morgens von der Schwester geweckt, war aber schon seit 5:45 Uhr auf und hab meinen Liebsten noch auf Wiedersehen geschrieben.

Schicke Thrombosestrümpfe und OP-Hemd angezogen, LMAA Tablette geschluckt und nach ein bisschen dahindämmern wurde ich auch schon abgeholt.

 

Alle waren wieder superlieb und nett, haben mir die Hand geschüttelt, sich vorgestellt und mit mir geredet. Zu diesem Zeitpunkt muss wohl die Tablette schon gewirkt haben, denn ich war ganz ruhig.

 

Dann wurde ich von meinem Bett auf die OP-Liege umtransportiert und dort wurde alles vorbereitet. Es wurde nach meinem Namen und Geburtsdatum gefragt und dann wurde ich in den OP geschoben. Hier erwartete mich schon der Anästhesist der mir immer genau erklärte was als nächstes kommen würde.

Er legte einen Zugang in eine meiner Venen der linken Hand und als das vorbei war sagte irgendjemand: So, jetzt haben Sie das Schlimmste schon überstanden!

Dann wurde mir diese Maske aufgesetzt und ich sollte tief ein- und ausatmen. Hab ich auch gemacht und schön langsam haben sich meine einzelnen Körperteile von mir verabschiedet und ich war weg.

 

7 Stunden später bin ich im Aufwachraum langsam wach geworden. Meine Eltern, links und rechts von mir haben meine Hand gehalten, Papa hatte ein Foto von mir mit der Kühlmaske gemacht und sagte: Du siehst aus wie Darth Vader! Da musste ich lachen (so guts ging). Hab dann auch schon mit ihnen geplaudert, bin aber immer wieder weggedämmert (muss auch sehr undeutlich gesprochen haben, wie sie mir dann im Nachhinein erzählt haben).

Mir war zu keinem Zeitpunkt übel oder unwohl, nur der Harnkatheter ging mir auf die Nerven.

Dann wurde ich in mein Zimmer manövriert wo mich meine neue Zimmernachbarin mit ihren Freunden erwartete.

Die waren leider so gar nicht mitfühlend und einer von denen fing an mich auszufragen. Ich war dumm genug ihm zu antworten, das war sehr anstrengend und die waren sehr laut.

 

Also hab ich meinem Verlobten geschrieben, ob er mich doch noch heute besuchen kann, weil neben mir jetzt so nervige Menschen liegen.. :/

 

Der ist dann nach der Arbeit extra den weiten Weg noch gefahren und hat mich sehr getröstet. Da ich unbedingt den Harnkatheter loswerden wollte, versuchte ich gleich nach meiner Ankunft im Zimmer gemeinsam mit der Schwester aufzustehen. Folge: Kreislaufzusammenbruch!

Später, mit meinem Verlobten gings dann und sie haben mir das nervige Ding gezogen. Danny hat mir dann geholfen eins seiner Riesenshirts anzuziehen und er war einfach nur superlieb.

Die neben mir waren dann auch schön leise und ich konnte mich etwas entspannen.

 

Ich hab an diesem Tag viel Wasser getrunken, hat gut getan, konnte schon recht gut sprechen und musste dann später auch meine Zähne putzen und mit Chlorhexamed spülen. Dabei bekam ich Nasenbluten und Danny war wieder für mich da und beruhigte mich.

Er sagte mir immer wieder wie schön ich bin und dass alles gut gelaufen ist, dass hat mir sehr geholfen!

 

Ach ja, mein Chirurg kam natürlich auch vorbei, fragte wies mir geht und sagte, dass alles gut gegangen ist, es jedoch sehr kompliziert gewesen wäre.

Später kam dann ein zweiter Arzt der meine Nervenfunktion testete und der war auch zufrieden.

 

Ich hatte gar keine Schmerzen, nur die zwei Drainagen an denen das Wundsekret abfließen konnte gingen mir auf die Nerven, ich musste sie immer dabeihaben.

 

Man bekommt auch jeden Tag eine Thrombosepritze von der Schwester, die brennt zwar, ist aber aushaltbar! Es wird auch Blutdruck und Temperatur gemessen, das war auch beides ok.

 

Nachts musste ich dann mit Ohrstöpseln schlafen weil meine Zimmerkollegin geschnarcht hat, bin zwar oft aufgewacht aber sonst war es eine recht angenehme Nacht! ich bekam auch eine Infusion mit Antibiotika, war aber nicht weiter dramatisch.

 

 

Kapitel 5

1. Tag post-op.

 

Bin früh wach gewesen, alles ist natürlich ungewohnt und neu aber trotzdem aushaltbar.

Meine Zimmerkollegin wurde an den Weißheitszähnen operiert und war danach ständig am Blut spucken und rumjammern. Sobald ihre Freunde da waren war aber wieder HalliGalli und natürlich rauchen gehen, gaaaanz gesund!

Ich war noch ziemlich geschafft, hab viel ferngesehen, hin und wieder Gang zur Toilette, noch etwas unsicher, Zähneputzen und Spülen im Sitzen, viel Kühlen und ruhen.

Dann Besuch meiner Eltern, später Besuch meines Verlobten + Familie, alles in allem noch ziemlich anstrengend und mein Gesicht war jetzt auch mehr geschwollen.

 

Ansonsten alles wie gehabt, Spritze, Drainagen mit rumschleppen (aussehen wie ein Zombie mit dem Blut in den 2 Behältern), versuchen Proteindrinks runterzukriegen, viel Wasser trinken!

 

 

Kapitel 6

2. Tag post-op.

 

Nachts hatte ich Schmerzen, ein unangenehmes Ziehen, ging aber nach einer Infusion mit Schmerzmittel ganz gut weg und konnte einigermaßen schlafen.

Morgens nochmals ne Infusion verlangt und so wars gut aushaltbar!

Habe insgesamt während meines gesamten Krankenhausaufenthaltes nur 2 mal eine Infusion mit Schmerzmitteln gebraucht, ansonsten haben eine Schmerztablette morgens und eine abends vollkommen gereicht! Antibiotika Infusionen habe ich glaub ich 3 Tage lang gekriegt, dank Magenschutztablette hab ich das aber auch gut überstanden!

Meine Zimmerkollegin wurde entlassen (Erleichterung).

Dieser Tag war der Schlimmste von allen. Habe auch die Drainagen gezogen bekommen, was ziemlich unangenehm war aber interessanterweise gar nicht so weh getan hat!

War das erste Mal duschen und Haare waschen, war echt spannend und sehr anstrengend!

Dann wieder viel ruhen und entspannen, Besuch von meiner besten Freundin bekommen, aber die ganze Zeit geschlafen, später wieder Besuch meines Verlobten der mich aufgebaut hat.

An dem Tag hab ich echt daran gezweifelt ob es richtig war mich operieren zu lassen!

 

Kapitel 7

3. Tag post-op.

 

Nacht war wieder etwas hart weil ich wenig Luft durch die Nase bekommen hab, wegen der ganzen Verkrustungen durch die nasale Intubation. War aber trotzdem in Ordnung!

Zum Ersten mal hab ich es geschafft morgens auf Anhieb ein ganzes Joghurt zu essen, war seeehr stolz!

 

Mein Chirurg war übrigens jeden Tag bei der Visite und manchmal auch außerhalb da und hat alle meine Fragen beantwortet, er ist echt super!

An diesem Tag wurde mir mitgeteilt dass ich entweder am Sonntag oder Montag heimdurfte (es war Freitag).

Konnte sogar schon zerkleinertes Hühnchen essen und auch sonst schien alles bergauf zu gehen!

Bekam Besuch von 2 Freundinnen und bin ein bisschen Spazieren gegangen, generell war ich sehr schnell wieder auf den Beinen und habe mir auch immer meine Eisbeutel zum Kühlen selbst geholt.

Die Kühlmaske hat mir auch sehr gut getan (zumindest ab da wo ich herausgefunden habe wie ich sie am besten befestige), verstehe nicht dass viele sie hier im Forum als nervig empfinden?

Bekam eine neue Bettnachbarin. Eine alte Frau mit Speichelstein! Leider roch sie sehr unangenehm und war auch sonst nicht wirklich appetitlich.. Später schnarchte sie so extrem laut, dass ich nicht mal ungestört mit Kopfhörer fernsehen konnte, das Schnarchen war unglaublich nervtötend!

Auch als ich dann schlafen gehen wollte haben mir meine Wachsohrstöpsel rein gar nichts genutzt. Ich musste um 23 Uhr um ein Schlafmittel fragen weil ich es nicht mehr aushielt.

Das Schlafmittel wirkte zwar, aber die Frau rief so oft nach der Schwester, drehte das Licht auf oder schlurfte zum Klo, dass ich trotzdem immer wieder wach wurde. Dann gab auch das Schlafmittel den Geist auf und ich lag die meiste Zeit wach da und lauschte dem Geschnarche der Dame.

 

 

Kapitel 8

4. Tag post-op.

 

Nach der durchwachten Nacht riet mir die Schwester der Visite mitzuteilen, dass ich nicht schlafen könnte und das tat ich dann auch. Nach einer Kontrolle des Chirurgen sagte mir dieser, ich könne heute schon nach Hause, ich war sooooo glücklich!

Mittags stand dann mein Verlobter vor mir und ich verabschiedete mich vom Krankenhaus!

Die Heimfahrt (ca eineinhalb Stunden) war sehr anstrengend für mich, ich war noch total fertig von der Nacht und hatte nichts zum Kühlen dabei.

Zu Hause wurde ich megalieb empfangen und da ging es mir dann auch sofort besser! Aber ich hab den Fehler gemacht und so viel geredet und erzählt, dass ich dann ein bisschen Fieber bekommen habe und mich hinlegen musste (war so dumm mich flach ins Bett zu legen, trug nicht gerade zur Besserung bei).

Ich denke, deshalb war dann auch die Schwellung so extem.

 

 

Kapitel 9

5. - 10. Tag post-op.

 

Zu Hause ist alles viel einfacher, besser und schöner!

Ich habe das Glück, dass meine Mam mir alles was ich essen kann kocht, deshalb komme ich auch schnell wieder zu Kräften!

Vor der OP wog ich 53 Kilo, momentan wiege ich 49, aber es geht schon wieder aufwärts!

Ich liege so wenig wie möglich, sitze viel und gehe viel, war bisher 3 Mal spazieren. Es war anstrengend aber toll!

 

Insgesamt muss ich sagen, dass ich viele Höhen und Tiefen durchlebe.

Ich mache mir oft Sorgen, dass etwas nicht so heilen könnte wie es soll, oder dass mein Kinn wieder zurückwandert!

Es belastet mich auch, nicht normal lächeln und lachen zu können, weil ich das normal sehr oft und gern tue!

Ich habe fast überall schon wieder Gefühl, außer rechts im Kinn, da kribbelt es dafür ganz gewaltig.

 

Am Montag habe ich wieder einen Termin im LKH, ich vermute zum Fäden ziehen, davor habe ich Angst..

Die Metallplättchen und Schrauben sollen bei mir drinbleiben, stört mich aber bisher auch nicht! Bin eher froh, dass ich mir ein weitere OP erspare...

 

Ich bin jetzt noch etwa 3 Wochen krank geschrieben, heute Abend habe ich den ersten Termin bei meiner Physiotherapeutin die auf Kiefer spezialisiert ist.

 

Bei all den Erfahrungsberichten, die ich gelesen habe, habe ich das Gefühl es sehr gut getroffen zu haben.

Ich hatte nicht oft Schmerzen, mir war nie übel, ich war bald wieder auf den Beinen und kann mittlerweile schon weiches recht gut essen!

 

Am Mittwoch war ich beim KFO, der konnte aber nicht viel machen außer ganz leichte Gummis einzusetzen, da ich noch recht geschwollen bin und den Mund nicht weit aufkriege.

Während der OP wurden 5 Brakkets locker, die er natürlich auch erst wieder fest machen kann wenn ich halbwegs abgeschwollen bin!

Er meinte aber ich müsse mir keine Sorgen machen, dass sich da was verschiebt!

Der Biss passt schon recht gut, perfekt ist er natürlich noch nicht aber das richtet dann der KFO in 3 Wochen!

 

Ob ich es nochmal machen würde, ich weiß es nicht.. Ich bin froh dass ich all die Erfahrungsberichte hier im Forum erst im Nachhinein gelesen habe, sonst hätte ich mir die OP niemals zugetraut!

Ich wusste nicht wieviel schiefgehen kann, und dass es einige gibt die mit dem Ergebnis unzufrieden sind.

 

Mein echtes Ergebnis ist ja erst in einigen Wochen erkennbar, aber ich bin soweit ganz zufrieden!

Nun hoffe ich, dass alles planmäßig verheilt, das Fädenziehen aushaltbar ist und ich bald wieder auf dem Damm bin!

 

Ich weiß, das ist ein seeeeeeeehr langer Erfahrungsbericht geworden, aber wenn ich etwas schreibe dann ordentlich, und ihr könnt ja das, was euch nicht interessiert überspringen!

 

Die Röntgenbilder stelle ich später rein, momentan hat die alle der KFO!

 

Ohne meinen Verlobten, meine Familie und meine Freunde, hätte ich das alles nicht so gut geschafft und es ist echt gut wenn man jemanden hat, der für einen da ist!
Vor allem wenn man in einem Tief steckt und an allem zweifelt..

 

Ich hoffe ich konnte denen, die die OP noch vor sich haben Mut machen!

 

Freue mich über euer Feedback!

 

Liebe Grüße,

 

Kathy

 

PS: Dr. Gaggl arbeitet jetzt im Landeskrankenhaus Salzburg, dort wurde ich auch operiert, nicht in Klagenfurt wie es in der Überschrift noch steht!

 

PPS: Das ist jetzt der überarbeitete Bericht, hatte den Kontrolltermin am Montag und musste NICHT Fäden ziehen, weil die selbstauflösend sind und alles ist ganz nach Plan verlaufen, der KC ist immer noch sehr zufrieden und obwohl ich noch Hamsterbäckchen habe erkennt er jetzt schon an den Knochen dass alles schön symmetrisch geworden ist! :)

 

 

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na herzlichen Glückwunsch!!!

DU bist aber echt ein Glückspilz ohne viel Schwellung :-)

Toll, sei froh!

Macht mir für kommenden Mittwoch Zuversicht - vielleicht klappt es bei mir ja auch mit wenig Schwellung :-(

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Hej!

 

Naja, war grad bei der Physiotherapeutin und die meinte dafür, dass die OP schon 10 Tage her ist, ist die Schwellung noch ziemlich heftig!

Ich spürs auch, dass alles spannt und drückt! Lymphdrainage ist da echt suuuper! :)

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LadyKate, meinen Glückwunsch zur überstandenen OP und danke für den ausführlichen Bericht. :smile:

 

Was wurde denn genau bei Dir operiert und weißt Du die Millimeter?

 

LG Angel

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Danke, bin echt happy dass die OP geschafft ist! :)

 

Also die Millimeter weiß ich nicht, das erfahr ich dann wohl alles am Montag.

Ich hatte eine sehr ausgeprägte Asymmetrie, da bei mir auf einer Seite das Kiefer sozusagen "verkümmert", also einfach nicht mehr weitergewachsen ist.

Es wurden Ober-und Unterkiefer gedreht und nach vorne geholt, zusätzlich eben auch noch eine Kinnplastik um ein harmonisches Profil zu erreichen.

 

Genauere Infos folgen am Montag! :)

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Weil ich eine Menge Fotos drin hatte und erst danach gecheckt hab, dass die Fotos nur im Bilderforum geschützt sind!
Und des kann ich echt nicht brauchen, dass jeder X-Beliebige die Fotos ansehen kann! ;)

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Das ist absolut nachvollziehbar. Ich hoffe deine Heilung verläuft weiterhin gut und zu deiner Zufriedenheit.

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Ich kann den Bericht ja ohne Bilder nochmal reinstellen, des wäre kein Problem! :)

 

Ja bin total zufrieden, musste nichtmal die Fäden ziehen weil die selbstauflösend sind, sooo die Erleichterung! :D

 

Bin aber immer noch recht hamsterbäckig und was mich ebenfalls irritiert: Wenn ich weiches Essen am Gaumen zerdrücke, höre ich immer ein Knacksen eines oberen Backenzahns und manchmal fühlt es sich an, als ob sich irgendetwas leicht verschöbe.. kennt ihr das? So seltsame Geräusche.. Hab das meinem KC gesagt und er hat alle Zähne überprüft, sind alle fest und er ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis!

Trotzdem hab ich irgendwie immer Angst es könnte sich noch was verschieben, kann das sein, dass sich ober dem Gaumen was verschiebt? Fühlt sich manchmal echt strange an! :D
 

Aber sonst ist alles tiptop! :)

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