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hopelesswanderer

Hilfe, ich bin am verzweifeln :-( Tendenz offener Biss

Hallo Ihr Lieben,

 

Da ich hier immer während meiner Zahnspangen- und Kiefer-OP-Zeit fleißig mitgelesen habe und mich durch den ein oder anderen Beitrag danach etwas beruhigter (oder beunruhigter :smile:) gefühlt habe, habe ich mich entschlossen, nun auch mal einen Eintrag zu schreiben mit der Hoffnung, dass ihr mir vielleicht etwas Mut zusprechen könnt.

 

Nachdem ich vor knapp einem Jahr meine UKVV hatte (bei der zusätzlich der UK etwas geschwenkt wurde um außerdem meinen offenen Biss zu korrigieren) habe ich meine Spange seit Februar endlich los.

Zur Stabilisierung der Behandlung habe ich im UK einen festen Klebe-Retainer, im OK einen herausnehmbaren Essix-Retainer, den ich tagsüber zuhause trage, und die hübsche lose Spange mit Steg(die den UK vorne halten soll), die ich nachts trage.

 

Soweit so gut, dachte ich doch, dass jetzt ja fast nichts mehr schief gehen kann.

Jedoch habe ich mittlerweile einen leicht offenen Biss bzw. die Tendenz dazu.

Der Übeltäter war auch schnell gefunden, nämlich meine Zunge (die anscheinend ständig gegen meine Zähne drückt aufgrund eines falschen Schluckmusters)

Meine Kieferorthopädin hat mir also gleich empfohlen, zur Logopädin zu gehen um das in den Griff zu bekommen und ich habe bereits einen Termin in 2 Tagen ausgemacht und versuche vielleicht auch morgen nochmal kurz meine Kfo zu sehen, da ich seit dem Termin letzte Woche wirklich sehr, sehr verunsichert und unglücklich bin.

 

Die ganze Geschichte war für mich einfach wirklich eine große Belastung und ich dachte, ich hab endlich alles geschafft und "ganz normale Zähne" und jetzt hab ich das Gefühl ich stehe wieder am Anfang... ich steiger mich da wahrscheinlich auch etwas rein, aber das Ganze belastet mich wirklich sehr :sad:

 

Ist jemandem hier etwas ähnliches passiert? Kann es wirklich sein, dass der Biss sich wieder normal schließt, wenn die Zunge nicht mehr ständig zwischen/an die Zähne stößt?

 

Liebe Grüße,

 

Jessica

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Hallo,

 

ja, es gibt hier Leute, wo das passiert ist, z.B. EsKnuddelche. Das passiert aber nicht von heute auf morgen. Es kann 6 Monate und länger dauern bis ein neues Schluckmuster verankert ist. Ich schätze, du musst wöchentlich für 3-6 Monate zur Logopädin und danach heißt es noch Monate selber üben und immer wieder dran denken. Ich war kein so schwerer Fall, bin aber immer noch in der Festigungsphase.

Ich rate dir, deine Retention evtl. zu überprüfen. Hast du eine Vorschubdoppelplatte? Die sollte die Zunge ja auch etwas abhalten. Noch massiver sind hier der Bionator oder der Aktivator. Beides gibt es vorne auch fast komplett geschlossen.

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Hallo glyzinie,

 

Das beruhigt mich immerhin schon ein bisschen, dass so etwas überhaupt theoretisch möglich ist.

 

Habe auch morgen meinen ersten Termin bei der Logopädin und möchte das wirklich sehr ernst nehmen!

Ich war bereits vor ca. 1,5 Jahren schon einmal in logopädischer Behandlung, das ganze hat sich aber unbemerkt wieder verschlechtert (bzw. war das Schluckmuster anscheinend immer noch nicht so gut), worüber ich mich immer noch (über mich selber) grün und blau ärgern könnte!! 

 

Genau, ich habe eine Vorschubdoppelplatte, die das Zungen"gedrücke" nachts anscheinend (laut KFO) ziemlich eindämmen sollte.

 

Wie schwer hast du dich denn mit der Logopädie getan, wenn man mal fragen darf?

Ich habe schon jetzt immer nur noch meine Zunge im Kopf und das macht mich noch ganz verrückt :483:

 

Liebe Grüße,

 

Jessica

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Mir sind die meisten Sachen recht leicht gefallen. War insgesamt 3 Monate dort, wöchentlicher Termin. Meine Logopädin hat aber auch immer wieder mein gutes Gefühl für die Zunge gelobt. Das ist auch was, wo manche sehr dran zu knabbern haben. Ihr schwierigster Fall kam wohl ein Jahr.

Ich versuche, wenn möglich, dran zu denken, ab und zu mache ich immer noch Übungen. Meine Zunge ist nicht mehr zwischen den Zähnen beim Schlucken, aber wohl noch etwas weit vorne, also direkt dahinter. Gepresst habe ich nie, aber durch die Lage dazwischen einen recht tiefen Biss entwickelt.

Meine Logopädin macht zu 80% Erwachsene, u.a. auch Post-OP.

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