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lenla90

Kostenübernahme Beihilfe & PKV, Wechsel während der Beh. in GKV

Hallo meine Lieben,

 

bei mir ist eine KFO & Bimax geplant. Ich denke, dass es medizinisch wirklich notwendig ist, da mein gesamter Körper durch die Kieferfehlstellung schief ist ( Skoliose, Beckenschiefstand, Knickfuß) und meine Zähne extrem aufeinander pressen und meine Zunge zu wneig Platz hat. Das sehen auch KFO und Chirug so!

 

Nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Ich bin  Studentin und noch über meinen Vater zu 80% über die Beihilfe und zu 20% Privat amilienversichert.

 

Vor 2 Wochen habe ich meinen Behandlungsplan bei den beiden Stellen persönlich eingereicht und von der Beihile schon nach einigen Tagen die Rückmeldung bekommen, ich müsse mich von einem Amtsarzt untersuchen lassen. Habe dem erst einmal unwissend zugestimmt. Ein paar Tage später habe ich dies meinem KFO mitgeteilt, der darauf meinte, dies sei ein Trick der Beihilfe. Der Amtsarzt sei fachfremd und würde die Behandlung auf jeden Fall ablehnen, die Krankenkassen wollen sparen, so mein KFO. Er hat mir u.a. zu einem Anwalt geraten.

 

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit dem Amtsarzt gemacht? Ich möchte meine Behandlung wirklich bald starten, damit ich noch möglichst viel über meinen Privatpatientenstatus abrechnen kann. Mein Studium endet nämlich im Februar nächsten Jahres!

 

Da wäre dann auch schon meine nächste Frage: wie schaut es denn mit der Kostenübernahme aus, wenn ich während der Behandlung in die gesetzliche wechsel? Sobald ich im März nächsten Jahres eine Anstellung annehme, muss ich mich ja gesetzlich versichern. Ich hoffe, dass ich die Bimax bis dahin schon hinter mir habe (mein KFO wollte das vorziehen, damit ich möglichst viel abrechnen lassen kann), aber dafür gibt es ja auch keine Garantie, dass es klappt!

 

Ich habe wirklich Angst, dass die die Kosten nicht übernehmen, bzw. ich mit der Behandlung erst im Oktober anfangen kann.

 

Macht es sonst Sinn, schon komplett in die Private zu wechseln, wenn diese zustimmt und die Beihilfe ablehnt?

 

Ich weiß, dass ist alles ziemlich kompliziert, aber ich hoffe, ihr teilt eure Kostenübernahmeerfahrungen mit mir.

 

Liebe Grüße

 

Lena

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Warum willst du möglichst viel über die PKV abrechnen lassen? Dass dem Arzt das lieber wäre, kann ich mir denken. Aber ich glaube auch, dass du Probleme bekommen wirst, wenn du die Behandlung erst in der PKV anfängst und dann in der GKV weitermachen willst.

Wäre sicherlich unkomplizierter, wenn du die gesamte Behandlung mit ein und derselben Versicherung durchziehst.

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Für den Wechsel GKV und PKV würde ich mich eher an der Beihilfe orientieren, als an der PKV, da die Beihilfe den gleichen Maßstab hat, wie die gesetzliche.

Heißt: Die Beihilfe zahlt, wenn eine kombiniert chirurgisch-orthopädische Behandlung nötig ist. Da muss vorher ein Behandlungsplan eingereicht werden, wenn der genehmigt wird, dann hast du schonmal einen wichtigen Schritt geschafft.

Theoretisch dürfte es dann kein Problem sein, mit dem gleichen Behandlungsplan später in der gesetzlichen Krankenkasse unterzukommen.

Ich kann mehr nicht dazu sagen, da ich das Problem nur umgekehrt kenne - ich habe meine Behandlung komplett über die gesetzliche bewilligt bekommen, wurde aber während der Behandlung verbeamtet und musste meine Behandlung mit in die Beihilfe und PKV mitnehmen. Für die Private zahle ich nun 30 % Aufschlag, die Beihilfe hat bei mir aber auch erstmal abgelehnt. Ich habe denen dann die einschlägigen Vorschriften vorgelegt und mir Hilfe gesucht (Anwalt war bei meinem Arbeitgeber nicht nötig) und am Ende hat auch die Beihilfe zugestimmt.

Ich frage mich ja, was der Amtsarzt in dem Gefüge machen möchte. Letztendlich sind die KIG-Stufen ja vorgegeben, da muss sich auch die Beihilfe dran halten.

Leichter wäre es wohl tatsächlich, mit der gesamten Behandlung zu warten, bis du in der gesetzlichen bist. Bis März ist ja nicht mehr so lange hin!

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