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apo

Verlagerungsstrecke - wie weit?

Mich würde mal interessieren, wie weit bei euch verlagert wurde (OK, UK oder beides)?

Gibt es hier ein Maximum?

Wurde bei irgendwem auch der OK tiefer gesetzt? Und wenn ja, um wie viel?

 

Danke!

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Hallo.:-)

Hab nun schon öfter "gehört" dass eine verl.strecke des uk im regelfall bis 10mm kein problem sei.alles was länger ist, kann problematisch werden.die längste strecke von der ich weiss waren 15mm.aber da wäre es m.E. besser gewesen beide kiefer zu verlagern um so die strecke zu reduzieren.

Aber dass sind nur meine infos durch recherche.

Lg

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Hallo,

 

bei mir wurde der OK an den 60ern um 5-6mm eingestaucht!

So, wurde es mir gesagt! Und der KFO sagte mir das es die größtmöglichste Distanz wäre!

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Bei mir kam der OK um 3 mm nach vorne, der UK 5 mm zurück. Ich glaube mush erwähnte mal, dass die meisten KCs ab 1 cm Verlagerungsstrecke über eine Distraktion nachdenken.

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Danke für eure Antworten! Weiß jemand, ab welcher Distanz man eine Distraktion bräuchte? Gibt es jemanden hier, der den UK weiter als 1 cm (vor)verlagert bekam oder das OK weiter als 5 mm?

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hallo,

 

also ich hatte vor kurzem ne Bimax bei mir wurde der OK 1cm vorverlagert un der UK 0,5 cm zurück verlagert. war also gerade im OK eine sehr weite Strecke ohne Distraktion!

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dein OK wurde 1 cm vorverlagert? Du meinst nicht den UK? Also das ist für OK schon sehr viel, dann musst du wohl eine extreme Maxilla-Rücklage gehabt haben. Ich hätte da ein paar Fragen dazu: Musste da Knochen bei dir transplantiert werden? Wie gehst es dir jetzt mit dem Biss bzw. Okklusion? Ist deine Nase durch die große Verlagerungsstrecke jetzt viel breiter bzw. hast du jetzt Hamsterbacken? Es gibt OK-Operierte, die darüber klagen, obwohl die Distanz geringer war.

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OK Impaktation um ca 1,5 cm und UK Vorverlagerung um 2,8 cm rechts und 2,5 cm links ist soweit mir bekannt Streckenrekord im negativen Sinne da komplett in die Hose gegangen.

Wurde dafür von mehreren UNi Prof s und Dres für verrückt erklärt weils angeblich nicht geht (stimmt auch) wurde aber so durchgeführt (schriftlicher Nachweis)

Hat irgendjemand mehr zu bieten

Hab jetzt unendlich mehr Probleme mit Kiefergelenk, Zähnen und Ästhetik als je zuvor

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Keine Ahnung warum so weit vorverlagert wurde vieleicht war der KC der Meinung das sieht besser aus oder ist anderweitig nötig

Impaktation bedeutet hochverlagerung des OK entweder parallel zur Schädelbasis oder durch Rotation um einen Prämolaren wobei letzteres bei mir gemacht wurde und wenn ich mich nicht irre riskant ist da an den 7 ern ein Hohlraum entsteht der nicht mit knochen gefüllt wird also nachgeben kann. Was dann wohl auch passiert ist

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Bei mir wurde eine UKVV von 10 mm gemacht. Was jetzt 9 mon. nach OP noch Probleme macht, sind die Muskeln. Der UK ist noch ziemlich steif. Aber mit Physio wird's so langsam besser....

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Ok, dann scheint es doch möglich zu sein auch größere Verlagerungsstrecken ohne Distraktion durchzuführen. Wobei ihr zwei dadurch jetzt Probleme mit Gelenken und Muskeln habt. Was auch nicht der Sinn der Sache ist.

 

Aber ich kann nicht verstehen, warum bei dir so viel verlagert wurde. Eine OK-Hochverlagerung um 1,5 cm, das ist gewaltig! Hast du denn nie nachgefragt, warum er eine solche Strecke verlagert? Das ist ja nicht die Regel.

Darf ich fragen: Hattest du so eine extreme Fehlstellung z.b. ein Bird Face in Verbindung mit enormen Gummysmile?

 

Mir ist nur ein Arzt bekannt, der so große Verlagerungsstrecken nur aus ästh. Gründen operiert. Nämlich Dr. S. in Zürich mit seiner Theorie des Ante-Face. Das wird aber kontroversiell diskutiert. Laut seiner Theorie sehen Menschen mit Vorgesicht attraktiver aus (Model-Look). Hast du dich bei ihm operieren lassen?

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Möglich vielleicht, vernünftig und stabil klares nein.

OP war Dr. U in Weinheim der mir im Vorfeld allerdings nie erklärt hat dass 1,5 hoch und 2,5 vor so gewaltig viel sind wie ich jetzt weiß. Grund war ein klassisches Storchengesicht mit fliehendem Kinn. Allerdings war die Strecke vor allem im UK viel zu groß weil Rezidiv Riskio ernorm ansteigt. Vor allem wenn man je 4 Schrauben im UK statt doppelter Osteosyntheseplatten (siehe Prof. Lindorf Nürnberg) nimmt. Darüberhinaus wie soll ein Muskel um 2,5 am Mundboden nach nach vorne wachsen/ sich dehnen ohne massiven Widerstand ?. Hinterher ist man immer schlauer. Wenn ich allerding jeden Arzt im Detail bei dem was er tut hinterfragen muss und dabei ein grosses Fachwissen mein eigen nennen sollte um unterscheiden ob er mir Schmu erzählt kann ich bei so etwas aufhören zu arbeiten.

Hab mich bis dato mit 1 Dutzend Fachleuten über das Thema unterhalten z.b. Uni Ffm am Abend 3 Std. mit dem ltd. OA da erfährt man so manches nur wer macht sowas im Vorfeld.

Vertrauen ist das wichtigste, das sollte man allerdings nicht mit Füssen treten. Ich fühl mich da echt verarscht.

 

Mir gings im Grund nur um die Gelenke nie Ästhetik jetzt bin in beiden Fällen angeschmiert

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Wenn ich allerding jeden Arzt im Detail bei dem was er tut hinterfragen muss und dabei ein grosses Fachwissen mein eigen nennen sollte um unterscheiden ob er mir Schmu erzählt kann ich bei so etwas aufhören zu arbeiten.

Hab mich bis dato mit 1 Dutzend Fachleuten über das Thema unterhalten z.b. Uni Ffm am Abend 3 Std. mit dem ltd. OA da erfährt man so manches nur wer macht sowas im Vorfeld.

Vertrauen ist das wichtigste, das sollte man allerdings nicht mit Füssen treten.

 

Nur: Wo soll das Vertrauen zu einem Arzt deiner Meinung nach herkommen, wenn man hier solche Geschichten liest?

 

-> Da gibt es die eine Sorte Arzt, die mit Verweis auf ihre umfassende Erfahrung jeden Zweifel im Keim ersticken, dir aber gar nicht zuhören

-> Und da gibt es die andere Sorte, die so einfühlsam ist, dass du überhaupt nicht auf die Idee kommst, weitere Fragen zu stellen, die aber unter einem fachlichen Tunnelblick leidet. Nach dem Motto: "Der war so nett und hat mir alles so gut erklärt. Der wird es schon richtig machen.", und nach der OP kommt das böse Erwachen.

 

Was würdest du als jemand, der den Worst Case erlebt hat, den Leuten hier empfehlen, die eine OP noch vor sich haben oder sich noch mit dem Gedanken tragen, ob sie es überhaupt machen lassen sollen?

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Hallo Horse M.D.

 

Ein abendfüllendes Thema und damit fast schon ein Buch wert. Hier kurz die wichtigsten:

Vertrauen solte man nicht zu viel haben eher eine Portion Skepsis und kritisch hinterfragen was passiert wenn sie das machen ??

 

Meine Tips:

1. Überleg dir ob es das Risiko wert ist !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nur Ästhetik oder gehts um Schmerzen und Funktion. So eine OP ist eine langwierige Behandlung in jeder Hinsicht

2. Hol dir zur geplanten OP auf jeden Fall eine 2. oder 3. Meinung auch in Bezug auf die Vorgehensweise ein (Bsp "surgery first" für mich ein kompletter Blödsinn). Einen Fehler rückgängig zu  machen ist bei diesen Sachen schwierig jemand zu finden der bereit ist es zu tun noch schwerer. Es muss ein koordiniertes Behandlungskonzept mit klarem Ziel da sein und wie ich dahin komme, sowie jemand er inem erklärt was Sace ist und worauf man sich einlässt

.

1. Schiene, 2. Kfo ,3. Schiene 4. OP 5. Kfo Fein justieren 5. Prothetik wenn nötig

 

3. Das Riskio steigt mit der Größe der OP Verlagerungsstrecken ob 3 mm oder 1cm ist ein großer Unterschied. In Deutschland wird viel zu schnell viel zu viel operiert Es geht öfters auch ums Geld. Manches kann man auch anders lösen Schienen, Prothetik, Physio etc

4. Informier dich über das gesagte im Internet.

5. Bedenke Schäden am Knochen und Zahnhalteappartat (KfO) sind teilweise irreversibel. Ist  das Knochenfach kaputt wirds schwierig. Zähne in jede beiebige Richung zu verlagern kann nicht gesund sein je nach Alter.

 

 

Und Und Und

 

Grüsse

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@bimax

Ist ja alles echt schief gelaufen bei dir. Tut mir echt leid.Ich hoffe dir wird jetzt geholfen.

Warst du mal bei einem auf Medizinrecht spezialisierten Rechtsanwalt? Das scheint doch ein Behandlungsfehler gewesen zu sein!!

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Was mir bei der Entscheidungsfindung geholfen hat, war eine klare Kostennutzenanalyse auch in Hinblick darauf, wie "leicht" der eigene Fall ist.

 

Ich war zu Vorgesprächen bei mehreren Chirurgen und habe die gefragt, ob sie es an meiner Stelle machen würden. Bei einem hatte ich das Gefühl, dass er über diese Frage ernsthaft nachdenkt und sich wirklich in mich hineinversetzen konnte - um dann zu sagen, dass er es machen lassen würde.

 

Weil es bei mir verhältnismäßig "einfach" wäre - Kiefer in beide horizontal wie vertikal einfach zu kurz, daher einfache, gerade Verlagerungsstrecken. Mit Blick auf meine Probleme und die verhältnismäßig "einfache" OP konnte man mir daher dazu raten.

 

Ich glaube, dass man schon sagen kann, dass schwere Fälle mit schweren Deformationen auch einfach risikoreicher sind. Ich weiß z.B. nicht, ob ich das Risiko einer Bimax auf mich genommen hätte. Die Abwägung muss jeder selbst machen. Und auch beim Thema Bimax gibt es dann ja eben Unterschiede, wie weit die Verlagerungsstrecken sind, wie viele Probleme man schon hat usw.

 

Ich habe oft den Eindruck, Patienten mit Anfang 20 mit einer UKVV oder einer Bimax mit geringen Verlagerungsstrecken stecken diese OPs leichter weg, als Leute jenseits der 30 oder 40. Wenn Probleme sich jahrelang ungestört ausbreiten können, dann ist so eine OP nie ein Spaziergang, der "mal eben" die Probleme beseitigen kann.

 

Ich weiß manchmal nicht, ob mancheiner gut genug aufgeklärt wurde. Ich war z.B. damals auch noch bei einem Experten für CMD. Auf die Beschreibung meiner Kieferstellung, Blick in meinen Mund und Auswertung seiner Befunde sagte er: "Es gibt auch Leute, die werden mit so einer Fehlstellung 99 und haben keine Probleme. Interessante Frage ist doch, warum SIE welche haben!" Daraufhin sind wir dann die muskulären Probleme stärker angegangen, haben meinen Stresspegel ermittelt, über Schienentherapien nachgedacht usw. Fand ich sehr hilfreich.

 

Auch die jahrelange gute Zusammenarbeit mit meiner Physiotherapeutin hat mir sehr geholfen bei der Entscheidungsfindung. Es stellte sich nämlich heraus, dass ich einen guten Zustand zwar haben kann, dass der aber in kurzer Zeit immer wieder zurückgeht. Irgendwann war auch sie soweit, dass sie für die OP war, einfach, weil sie gesehen hat, wo ihre Grenzen sind. Nach meiner GNE war meine Physiotherapeutin sehr zufrieden, weil wir endlich "Platz zum Arbeiten" hatten. Als wir das "abgearbeitet" hatten, blieben noch bestimmte Baustellen, von denen sie dann glaubte, dass dass die UKVV richten werde. Was soll ich sagen, so war es. Bestimmte Probleme haben wir seitdem komplett in den Griff bekommen, wie z.B. mein Knacken im Kiefergelenk, was über 10 Jahr mein ständiger Begleiter war. Und ein permanentes, lautes, teilweise schmerzhaftes Knacken ist einfach total bedrohlich, wenn es dann zum Teil noch beim Sprechen auftaucht, man den Eindruck hat, gleich eine "Maulsperre" zu bekommen - dazu ewig Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, manchmal Tinnitus - das geht momentan langsam alles weg, zwar langsam, aber immerhin.

 

Bei mir war die Verlagerungsstrecke übrigens 6-8mm. Ursprünglich hieß es, es wäre 1cm, von Distraktion war aber nie die Rede.

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@Goriwyn - das ist zwar jetzt ein wenig off-topic, aber es gibt doch den Spruch: "Geht man zu 5 Ärzten, bekommt man wahrscheinlich 5 verschiedene Aussagen." So ist es doch auch oft bei den KFO und KC. Manche raten dir zu einer OP, andere nicht. KFO sind generell eher zurückhaltend, KC dahingehend dynamischer und mutiger, würd ich meinen. Ist auch irgendwie logisch. Wenn du mehrmals die Woche Kiefer-OPs durchführst, dann siehst du gewisse Aspekte (Risiko, Aufwand, Notwendigkeit) mit anderen Augen als ein KFO, der nie einen OP-Saal betritt. Was nicht bedeutet, dass die KC immer automatisch recht haben müssen,

Auch hier hilft nur, mehrere Meinungen einzuholen im Vorfeld. Oft verlässt man sich zu sehr auf einen einzigen Arzt, weil einfach Vertrauen aufgebaut wurde, aber auch der beste Arzt kann danebenliegen. Bei Bimax-Opfer ist leider der Worst Case eingetreten. Hier wurde nicht richtig kommuniziert. Der Arzt, so scheint es, hat mehr experimentiert als operiert. Wahrscheinlich sogar mit (aus seiner Sicht) guten Absichten, den Patienten zu verschönern, aber zu welchem Preis? Die OP ging daneben, weil der Chirurg sein Können überschätzte. Der Patient muss es jetzt ausbaden. Fairerweise würde ich aber schon meinen, dass Bimax-Opfer bei solchen weiten Verlagerungsstrecken ein wenig stutzig hätte werden müssen. Auch als Laie muss einem klar sein, dass solche Distanzen einfach sehr viel sind und womöglich zu Problemen führen können. Da darf man nicht blindlings dem Arzt vertrauen. Aber gut, wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein.

bearbeitet von apo

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Hallo Apo,

was du sagst ist richtig immer vorrausgesetzt der Arzt klärt dich über die Strecke deren Bedeutung in Relation zu normalen OPs und das immens gesteigene Risiko hinreichend auf. Sätz wie " Sie sind eine Herausforderung" reichen da meiner Meinung nach nicht aus. Verharmlosungen wie bei mir geschehen sind da auch nicht hilfreich. Am Ende ist es schwer das nachzuweisen. Du vertraust dem Arzt über den du dich im Vorfeld auch bei ehemaligen OP Helfern erkundigt hast mit positiven Aussagen wohlgemerkt. Ich unterstelle auch keine Absicht nur masslose Selbstüberschätzung und eine nachlässige Vorgehensweise zu meinen Nachteil.

Viele verschiedene Meinungen können auch sehr verwirrend sein so dass du am Ende nicht meht weißt was richtig und was falsch ist. Allerdings im Zweifel eher nein sagen ist wohl besser wie ich jetzt weiß.

Grüsse

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