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Gast

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Hallo,

 

tut mir leid für dich. Ist denn wirklich der Oberkiefer locker? Oder sind es die Zähne? Was wurden für Untersuchungen gemacht, um den Befund zu manifestieren?

 

Ich hatte vor 1,5 Jahren eine Entnahme von spongiösem Knochenmaterial aus dem Becken. Heilungsverlauf war unkompliziert. 1 Woche stärkere Schmerzen und nur Humpeln möglich. Besserte sich aber recht schnell und nach 8 Wochen ging ich wieder zum Laufen. Bei mir wurde aber nur wenig Material entnommen. Dazu wurde ein kleines Loch gebohrt, um dann an die Spongiosa zu kommen. Narbe am Becken ist ca. 2,5 cm lang und kaum sichtbar.

 

Mögliche Komplikationen sind vielfältig. Infektion und Wundheilungsstörung, Verletzung eines Nerven, der den Becken-/Oberschenkelbereich mit Gefühl versorgt und eben auch schlimmere Komplikationen sind bestimmt möglich. Wichtig wäre halt, dass dein Chirurg auch entsprechende Erfahrung mit Beckenknochenentnahmen hat...

Ich persönlich habe keinerlei Beeinträchtigungen (bis auf eben die fast unsichtbare Narbe) am Becken durch den Eingriff.

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Hallo Nana,

 

Du machst aber auch einiges mit. In diesem Thema  findest Du einiges zum Thema Knochenentnahme und Heilungszeit. Du kannst damit rechnen, dass es einige Zeit weh tun wird, dass sind aber vor allem die Muskeln, denen es nicht wirklich gefällt, aus dem Weg geräumt zu werden. Ich meine, dass ich die ganze Zeit eigentlich normal gelaufen bin, kann mich nicht wirklich an Humpeln erinnern und hatte auch nie das Bedürfnis, Krücken zu benutzen, die ich daheim griffbereit gehabt hätte. Und ich hatte nach ca. 6 Wochen einen Termin beim Orthopäden, wegen eines anderen Problems am gleichen Bein am Sprunggelenk und da ist bzgl. des Gangbildes gar nichts aufgefallen. Narbe ist sehr schön und unauffällig, da habe ich auffälligere OP-Narben.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hallo Nana~,

 

ich kann Deine Bedenken verstehen. Du solltest aber auch Bedenken, dass wenn jemand wirklich Probleme nach der Knochenentnahme aus dem Beckenkamm/Hüfte hätte, würde man es mit relativ großer Wahrscheinlichkeit hier finden. Und die Leute mit Knochenentnahme scheinen sowieso eher die zu sein, die auf Probleme "spezialisiert" sind und bei denen eher etwas ungewöhnlich ist, wie bei mir. Z.B. große Verlagerungsstrecken, Re-OPs, nachdem beim ersten Mal etwas schiefgelaufen ist, ..., in den allermeisten normalen Fällen kann man sich anscheinend (nur angelesen, nicht 100% wissend) die nötige Knochenmenge im Mund holen. Und wenn diese "Spezialisten" eigentlich nur über Schmerzen bzw. Beschwerden für einige Zeit und nicht mehr berichten, scheint wirklich für diese Gruppe Knochenentnahme aus Beckenkamm, um im Gesicht einzusetzen, relativ wenig zu passieren. Bei Recherchen im Internet und Berichten über Probleme sollte man auch immer bedenken bzw. hinterfragen, wie viel entnommen wurde. Ich glaube, der Beckenkamm scheint fast ein Universalspender zu sein und die Mengen können deutlich größer sein, als dass, was im Kiefer gebraucht wird.

 

Bei mir wurde künstliches Knochenmaterial (müßte nachschauen, was) zwischen den Schneidezähnen eingesetzt. Es gab zwar etwas mehr Knochen am Schluss, aber so richtig glücklich war mein Körper damit nicht und hat auch einiges wieder abgestoßen. Also mir persönlich wäre der eigene Knochen am liebsten, aber irgendwie scheint mein Körper sowieso ein Spender für sich selbst zu sein, zwei meiner OP-Narben sind davon, weil mein Körper Ersatzmaterial für eine andere Stelle geliefert hat.

 

Das mit den keine neuen Baustellen brauchen kann ich vollständig verstehen, ich hatte damals gebeten, dass der Knochen aus der linken Hüfte entnommen wird. Da ich sowieso Probleme mit dem linken Sprunggelenk hatte, wollte ich, falls es Probleme gibt, wenigstens die Probleme auf der gleichen Seite haben. Aber wie gesagt, obwohl ich Spezialist in ungewöhnlich bin, gab es damit keine Probleme. Und was mir noch eingefallen ist: Ich hatte letzten Oktober noch ein Spec-CT und dabei wurden auch Ganzkörperscan gemacht, wahrscheinlich nach dem Methode, wenn die Patientin sowieso strahlt, können wir es auch ausnutzen. Im Beckenbereich war nichts auffälliges, obwohl im Schulterbereich und im Gesicht (NNH-Bereich) jeweils etwas aufgetaucht ist, was aber immer auch erklärbar war.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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