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Nasha

Bogenstärke zu stark?

Hallo!

 

Ich bin 40, weiblich und in der zweiten kieferorthopädischen Behandlung. Im OK ist eine Lingualzahnspange befestigt, mit der ich gut zu recht komme. Geplant ist eine UKVV und eventuell auch eine OKVV.

Beim letzten Bogenwechsel erwähnte mein KFO, dass der Zwischenbogen nicht geliefert wurde. Ganz beiläufig, als sei das nicht wichtig. (Vielleicht ist es das auch nicht)

 

Am nächsten Tag macht sich der neue Bogen stark bemerkbar. Zunächst in den Zähnen, dann in den Wurzeln. Druckempfindlichkeit, ziehende Schmerzen in den Nerven von verschiedenen Zähnen.

 

Alles was als "normal" nach einem Bogenwechsel gilt, ist um ein vielfaches stärker und unangenehmer.

Nach 5 Tagen reissende Schmerzen im Gaumen, die aber wieder verschwinden. Nach 7 Tagen schwillt das Gesicht an, unter den Wangenknochen, lege mir Kühlpads auf das Gesicht (welch` Wohltat!!!) in den Kiefergelenken brennt es.

Und heute nach 10 Tagen bekomme ich zusätzlich Kopfschmerzen.

Morgen lasse ich mir diesen Bogen entfernen, weil ich es nicht mehr aushalte.

 

Für mich stellt es sich so dar, dass dieser Bogen ganz offensichtlich meinen OK und den Schädel überstrapaziert.

 

Ich würde gerne hier von einem Kieferorthopäden wissen, ob es üblich ist, mal eine Bogenstärke zu überspringen. Oder: Kann ein Bogen falsch eingeklemmt werden und so zu solchen Schmerzen führen?

Und: Mache ich mir unnötig Sorgen um meine Zähne und Gesundheit?

 

Ich danke im Vorraus für die Antworten,

 

LG,

 

Nasha

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hallo,

schade, dass sich niemand der Kieferorthopäden hier im Forum zu meinen Fragen äußern möchte. Das spielt aber auch keine Rolle mehr. Zu Beginn der Behandlung habe ich sämtliche Op-Erfahrungen durchgelesen, um mir Mut zu machen. Dann kam die leidvolle Erfahrung mit dem Bogen, tja und nun bin ich froh, dass ich hier im Forum auch die kritischen Stimmen gelesen habe. Von einer Kiefer-Op habe ich Abstand genommen und seitdem geht es mir wieder richtig gut. Da ich keine großen Symptome wegen meiner Kieferfehlstellung habe, sehe ich keinen Grund mehr mich, als gesunder Mensch, dem Risiko einer Op auszusetzen. Ich habe begriffen, das eine Behandlung, die mit Zwang und Gewalt durchgeführt wird, und mit so viel Schmerzen verbunden ist, wie ich sie erfahren habe, nichts für mich ist. Vielmehr gebe ich nun der ganzheitlichen Kieferorthopädie eine Chance und sage der Schulmedizin (ausgenommen Unfallchirurgie) auf ein Neues "Lebe wohl, kommt ohne mich aus!"  Mein Dank gilt allen, die ihre Erfahrungen hier geteilt haben!!!!

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Hallo Nasha,

 

hilfreich ist es den Thread einfach nochmal hochzuschieben. Wenn keine Antworten kommen, kann es natürlich zur Enttäuschung führen.

Du selber aber hast ja für Dich eine Entscheidung getroffen, den Bogen wieder rausnehmen zu lassen damit es Dir wieder besser geht. Mich würde interessieren warum bist Du mit Deiner Fragestellung nicht zu Deinem Kfo?

Deine Beschwerden können bestimmt mit der Bogenstärke in Zusammenhang stehen.

Manchmal, wenn die Zähne schon gut stehen kann ein Bogen ausgelassen werden.

Das Dein Körper so heftig darauf reagiert hat ist unschön.

Gute Besserung Dir und viel Erfolg auf Deinem weiteren Kfo-Weg.

bearbeitet von Oleander
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Ich weiß nicht. Die eine Hälfte der Symptome klingt für mich nach Mikrofrakturen im Oberkiefer. Bei einer expandierenden KFO-Behandlung in Lingualtechnik durchaus vorstellbar. Oder nach abgebrochenen Wurzelspitzen, die resorbiert werden.

Allein das Brennen in den Kiefergelenken passt nicht ins Bild.

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Oh je, wie besch**** gelaufen. Manches Mal hätte ich mir gewünscht, jedem Kieferorthopäden würden im Studium/Ausbildung mal für eine Woche Brackets verpasst, damit sie überhaupt wissen, wie weh sowas tun kann. Die meisten Kfo bei denen ich war, hatten nämlich ganz offensichtlich nie eine feste Zahnspange und genauso wenig Verständnis hatten sie dafür, wie abartig weh das tun kann. War bestimmt auch einer von dieser Spezies. Sonst kann ich kaum verstehen, wie man auf so eine Idee kommen kann. Wieso macht er den Bogenwechsel, anstatt den Bogen (vermutlich bei 3M/Inkognito) neu anzufordern und den Termin zu verschieben.. 

bearbeitet von leviathan
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Mich wundert es, dass du die Behandlung innerhalb von 4 Wochen komplett abbrichst, weil bei einem Bogenwechsel etwas schiefgelaufen ist. Das, was da passiert ist, hört sich natürlich extrem fies und schmerzhaft an. Da wäre ich dann aber auch zügig zum KFO und hätte darauf bestanden, dass er mir den passenden Bogen einsetzt, anstatt gleich die gesamte Behandlung abzubrechen. Nach den Eindrücken, die ich hier so sammle, sind Schmerzen und Probleme bei vielen Leuten stärker ausgeprägt, die keine Kinder oder Teenies mehr sind - der Körper scheint sich ab 30 aufwärts schwerer zu tun, während es in jüngeren Jahren häufig unkomplizierter "weggesteckt" wird. Womöglich sind viele Kieferorthopäden nicht so auf die Behandlung von Erwachsenen eingestellt oder unterstellen eine höhere Leidensfähigkeit.

Wenn deine Beschwerden nicht so schlimm sind, dass du deswegen die Behandlung incl. OP machen möchtest, wieso hast du denn dann mit der Behandlung angefangen? Hat man dich "reingequatscht", oder wie kam es dazu?

Ich meine diese Fragen überhaupt nicht böse, aber für mich klingt so eine Kurzschlussreaktion danach, als wärest du dir vorher gar nicht richtig über die Behandlung klar gewesen und als hättest du von Anfang an nicht komplett hinter der Behandlung gestanden. Du klingst ja fast erleichtert, nun einen Grund zu haben, es lassen zu können. Dann ist es in der Tat besser, es früh zu merken und abzubrechen, bevor man hinterher bei jedem schweren Schritt hadert, ob es das Richtige war. :)

bearbeitet von Goriwyn

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Die Reaktion war die einzig richtige. Sie hat halt bemerkt, dass sie wohl nicht vollaufgeklärt worden ist zum Behandlungsbeginn und man die unangenehmen Sachen nur stückchenweise hinterher serviert bekommt, weil man darauf hofft der Patient wird schon nicht abbrechen, weil er schon solange in Behandlung ist. Natürlich hätte sie auch den KFO wechseln können, aber eine der beiden Dingen hätte ich auch getan. Entweder ist der KFO hier stark inkompetent gewesen oder er hat sie bewusst nicht über die starken Schmerzen aufgeklärt. Bei solchen Sachen sinkt nunmal das Vertrauen und man kann niemanden vorwerfen über die OP keine richtigen Gedanken gemacht zu haben, wenn nun mal die Ärzte alles rosig vorher darstellen und man erst hinterher die bittere Wahrheit serviert bekommt wie es wirklich ist. Man hat sich dann unter falschen Vorrausetzungen auf so eine Behandlung eingelassen.

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@Nasha: 

Wie so oft lässt sich keine pauschale Antwort geben. Berechnen, welche Bogenstärke in einer konkreten Situation "angemessen" wäre, kann man praktisch nicht. Merkt der Kieferorthopäde beim Einligieren, dass es anstrengend wird, sollte er zumindest überlegen, ob nicht vielleicht zuviel Kraft ausgeübt wird.

Es gibt durchaus, insbesondere außerhalb von Deutschland, Behandlungskonzepte, bei denen generell mit nur drei Bögen pro Kiefer gearbeitet wird. Dabei sind große Sprünge in der Bogenstärke normal. Ob das der richtige Weg ist, sei mal dahingestellt, aber ernste Schäden treten auch dabei in aller Regel nicht auf.

Abgesehen davon gibt es einige Möglichkeiten, die man als Kieferorthopäde hat, um dem Patienten die Zeit nach dem Bogenwechsel etwas zu erleichtern. Man kann tatsächlich einen schwächeren Bogen nachbestellen. Ich mache mir manchmal auch meine eigenen Bögen wenn ich nicht so lange warten will oder kann.

In jedem Fall ist ein Gespräch mit dem Kieferorthopäden das allererste, was man in so einem Fall versuchen sollte. Eine Abkehr von der "Schulmedizin" ist eine persönliche Entscheidung, bei der ich Dir nicht reinreden will. Ich darf mir allerdings die Anmerkung erlauben, dass der Begriff "ganzheitlich" hin und wieder dazu verwendet wird, für viel Geld angebliche Therapiemethoden ohne irgendeine Wirkung zu verkaufen. Insofern wünsche ich Dir alles Gute und viel Glück.

@Horse:

Ich weiß nicht. Die eine Hälfte der Symptome klingt für mich nach Mikrofrakturen im Oberkiefer. Bei einer expandierenden KFO-Behandlung in Lingualtechnik durchaus vorstellbar. Oder nach abgebrochenen Wurzelspitzen, die resorbiert werden.

Allein das Brennen in den Kiefergelenken passt nicht ins Bild.

Vermutest Du das aus Deiner umfangreichen Erfahrung mit Lingualtechnik heraus, oder gibt es Evidenz, die so genau zu der geschilderten Problematik passt, dass sie so eine Aussage rechtfertigen würde? Wenn ich nicht genau wüsste, wie freundlich und hilfsbereit Du immer bist, könnte ich jetzt fast denken, Du möchtest jemandem Angst machen.

@Longitude:

Eine vollständige Aufklärung vor Behandlungsbeginn ist schon rechtlich verpflichtend, aber Menschen sind keine Autos, und bei einem Menschen können Probleme auftreten, die eben nicht zu den typischen Risiken gehören. Wenn man das als Patient anspricht und nicht ernst genommen wird, darf man zu Recht sauer sein, aber wenn man es überhaupt nicht thematisiert, hat der Kieferorthopäde kaum eine Chance, etwas zu verbessern.

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Ich würde das alles noch mal sacken lassen und es dann vielleicht einfach noch mal mit einem neuen Arzt versuchen. Wenn man sich zuerst für eine OP entschieden hat, hat das ja auch einen Grund. Der beste Kfo der Welt kann dir höchstwahrscheinlich  "ganzheitlich" nicht helfen, wenn bei dir normalerweise die Korrektur beider Kiefer geplant war. Man sollte sich da nichts einreden. Die Möglichkeiten der Kfo sind eher begrenzt, meiner Erfahrung nach. Sehr viel mehr als Zähne in Reih und Glied stellen kann bei einem Erwachsenen keiner. Du solltest nichts überstürzt abbrechen was du später bereuen könntest. Deswegen würde ich noch mal in mich gehen und fragen ob es bei einem anderen Arzt nicht noch mal einen Versuch wert wäre. 

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Mush, zu deiner Frage. Sie ist als Entweder-Oder-Frage leider zu eng gefasst, als dass ich sie direkt beantworten könnte. Aber ich bin mir wirklich ziemlich sicher, dass es sich um eine Ermüdungsfraktur handelt. Wenn du meinst, dass ich mit meiner Einschätzung - die zugegebenermaßen auf reiner Spekulation fußt und nicht den Rang einer gesicherten Diagnose hat - falsch liege, dann bin ich wirklich gespannt auf Gegenargumente. Ansonsten müssen wir uns doch hier nicht wirklich auf das Niveau des gegenseitigen Vorwurfs einer unsauberen Vorgehensweise herablassen.

 

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@Horse:

Vermutest Du das aus Deiner umfangreichen Erfahrung mit Lingualtechnik heraus, oder gibt es Evidenz, die so genau zu der geschilderten Problematik passt, dass sie so eine Aussage rechtfertigen würde? Wenn ich nicht genau wüsste, wie freundlich und hilfsbereit Du immer bist, könnte ich jetzt fast denken, Du möchtest jemandem Angst machen.

Warum Du das gerade bei Horse und bei diesem Post sagst, ist mir nicht klar.

Sind wir mal ehrlich: hier tun doch alle so als hätten sie Ahnung ohne Ende, auch wenn die Kiefer-OP der einzige Krankenhausbesuch als Patient war und man nie ein Fachbuch angefasst hat; User, die offensichtlich keine med. dent's sind werfen mit aufgeschnappten Fachausdrücken um sich, geben Einschätzungen, Empfehlungen etc.. Nur ab und zu wird die Ferndiagnose mit einem zurückrudernden "... aber geh lieber noch mal zum KFC..." abgeschlossen.

Dass sowas in einem Forum im Inet passiert ist aber logisch und man sollte damit rechnen; entsprechend alles mit größter Vorsicht genießen.

Oder ist Horse vllt. doch ein Undercover Kieferchirurg, der noch den richtigen Zeitpunkt abwartet für seine Praxis zu werben? Hats hier ja alles schon gegeben *zwinker*

 

MfG

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Hallo Zusammen,

vielen Dank für die Anteilnahme und Einschätzungen!

@Oleander: meinen KFO habe ich nicht damit behelligt, weil das Vertrauen schon angeknackst war. Ich war so verunsichert.

@Horse M.D.: tja, Mikrofrakturen, Wurzelresorbtion, keine schönen Dinge und ich hoffe, dass mein Körper die Schäden, von welcher Art auch immer reparieren kann!

@leviathan: vielen, vielen Dank für Deine Worte! wenn schon der KFO so tut, als wäre es so überraschend und unverständlich warum der Bogen mich so maltretiert haben soll, ist es eine Wohltat, dass jemand einen versteht und glaubt. Danke!

@Goriwyn: mich würde wundern, wenn ich nach diesem Erlebnis weiter in Behandlung bliebe. nach den 10 Tagen der Qual und der Reaktion des KFO blieb mir nichts anderes übrig, als die Konsequenzen zu ziehen. Ich breche die Behandlung ja nicht ab, weil meine Laune heute mal so ist und übermorgen lass ich mir den nächsten Bogen einsetzen. Dieser Bogen hat einen so tiefen Eindruck hinterlassen, dass mir ganz seltsam wird, wenn ich nur daran denke, einen neuen Bogen eingesetzt zu bekommen. Da hilft auch kein neuer KFO. Selbst wenn ich wollte, ICH KANN NICHT mehr.

@Longitude: ja, mein KFO tat immer so, als sei die Behandlung ein Spaziergang. Sie ist eher ein steiniger Weg.

@Mush: Vielen Dank für die Erläuterungen. Eine Fehleinschätzung kann ja passieren. Aber daß ein KFO so darüber hinwegsieht, was mit dem Patienten los ist und zur Tagesordnung übergehen will, hat mich einfach sprachlos gemacht. Einem Patienten, der über starke Schmerzen klagt, sollte man nicht als erstes anbieten einen gesunden Zahn anzuschleifen, weil der einen Fehlkontakt produziert, selbst wenn es therapeutisch richtig ist. Ganz schlechtes Timing, weil Null Einfühlungsvermögen. Und da musste ich mich einfach in Sicherheit bringen. Und erwähnen möchte ich noch, dass ich nicht hysterisch herumgeschrien habe. Ich blieb sachlich und ruhig in der Praxis.  Die Sache mit der Schulmedizin, naja, war nicht ganz so gemeint. Ich kenne ganz tolle Ärzte. ;-)

Nochmal Danke an Alle, Ihr ward vor Monaten und auch jetzt eine grosse Hilfe. Ich erhole mich erst einmal und dann sehe ich weiter. Allen eine schöne und vor allem gesunde Zeit!

LG,

Nasha

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Nasha,

 

mach dir keine Sorgen. (Du kannst es eh nicht mehr ändern)

 

Vertrau deinem Arzt. (es sei denn, er ist Orthopäde)

 

Alles wird gut. (spätestens bei der Beerdigung)

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Ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich den "Einen-guten-(Kiefer)Orthopäden-gibt-es-nicht-Witz" erzählen darf, der sich bei Medizinern großer Beliebtheit erfreut??? :D

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Ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich den "Einen-guten-(Kiefer)Orthopäden-gibt-es-nicht-Witz" erzählen darf, der sich bei Medizinern großer Beliebtheit erfreut??? :D

Ich bitte drum. Noch mehr können KFO's in meinem Ansehen kaum sinken.

 

MfG

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Dass du dich auf Grund deiner schlechten und schmerzhaften Erfahrung nicht mehr bei diesem KFO weiter behandeln lassen möchtest, verstehe ich gut, aber dass du deine komplette Behandlung abbrichst und der Schulmedizin abschwörst, finde ich auch eigenartig. Wenn einem das wirklich wichtig ist, bricht man nicht einfach ab, sondern wechselt den Arzt! Du bist offenbar auf einen recht unsensiblen, vl. sogar inkompetenten Arzt getroffen, das ist sehr bedauerlich, aber da bist du nicht die einzige. Leider passiert das immer wieder. Beherzige bitte, auch wenn es dir im Moment schwer fällt: Es gibt viele sehr nette und einfühlsame KFOs die sicher mehr Verständnis aufbringen und dich besser behandeln würden, da wette ich drauf.  Ich kann dir nur raten: Recherchiere ein wenig, höre dich um, hole Empfehlung/zweite Meinung ein um einen passenden Arzt zu finden. Wenn du einem neuen KFO deine Vorgeschichte erzählst, glaube ich auch, dass er/sie beim Bogenwechsel besonders achtsam und vorsichtig sein wird. Vielleicht gibst du dir und einem neuen Arzt noch ne Chance.

Generell ist zu sagen, dass manche Bogenwechsel in den ersten Tagen schmerzhaft sein können. Auch ich hatte manchmal Tage, an denen ich den Druck stärker gespürt habe und mir wünschte das Ding rauszureißen, aber das vergeht mit der Zeit. Da muss man leider durch. Natürlich, dürfen die Schmerzen nicht unerträglich werden, Schmerzmittel sind keine Lösung, sonst musst du im Notfall wirklich in ein Zahnambulatorium oder kieferorthopädische Abteilung einer Klinik, die es in fast allen großen Städten gibt. Wenn die dort feststellen, dass der Bogen viel zu stark ist, dann wird der KFO auch ein Problem bekommen.

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