Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Philipp181

Kieferwinkel Asymmetrisch

Schönen guten Abend an alle,

 

ich habe eine Frage an eventuelle Mitleidende oder Leuten mit ähnlicher Erfahrung.

Ich bin nun knapp 9 Wochen Post-operativ und muss leider bei jedem Blick in den Spiegel feststellen, dass der linke Kieferwinkel bzw schon an der Wange angefangen, deutliche Asymmetrien festzustellen sind..

Nun war ich heute wieder bei einem Kontrolltermin beim KFO und auch er sieht diesen deutlichen Unterschied. Bei kurzen hinzuziehen eines MKG-Chirurgen aus dem Haus (ich wurde jedoch in einem anderen Krankenhaus von einem anderen Arzt operiert), hat auch er den deutlichen Unterschied gemerkt und festgestellt, dass es sich nicht um Schwellung oder dergleichen handelt, sondern das ganze von Knochen ausgeht. Somit ist es schon mal keine fehleinschätzung meinerseits. Auch im alltag werde ich von Freunden und Arbeitskollegen öfter darauf angesprochen, ob das noch Schwellungsbedingt ist.

Nun meinte er, man könne es bei der ME bzw generell bei einem Eingriff angleichen.

Hat jemand mit einer solchen Folge-op erfahrung gemacht?

Dauer des Eingriffs, Verlauf der Heilung...

 

Mir ist klar, dass jeder Mensch eine gewisse Asymmetrie aufweist. Der eine mehr, der andere weniger. Und dem einen fällt es mehr bzw eher auf als einem anderen. Nichts desto trotz stört es mich momentan sehr.

Deshalb würde es mich interessieren, was Leidensgenossen durchgemacht haben und wie sie damit umgingen.

 

Bilder von mir findet man in meiner Galerie. Sind zwar 5 oder 6 wochen PostOP und sicherlich auch noch eine leichte Restschwellung im gesamten Gesicht vorhanden, jedoch sieht man auf diesen Bilder schon die ausgeprägte Asymmetrie..

 

Über Antworten würde ich mich freuen.

 

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Du warst vor der op schon asymmetrisch so wie ich es sehe.hast du die möglichkeit das auf röntgenbildern zu vergleichen?

Ich hab jetzt nicht genau durchgesehen....

Nur soviel:ich bin auch asymmetrischer als vor der op.mir haben sie es auch angeboten es abzuschleifen.bin aber froh es nicht getan zu haben aus versch.gründen.komplizierter bei mir.

Ich weiss aber dass es oftmals angeglichen wird und das durchaus gängige praxis ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für deine Antwort.

Klar war ich vorher auch schon Asymmetrisch. Nach meiner Ansicht, wirkte sich das manchmal mehr, manchmal weniger aus :D. .

Ist dem ungeübten Auge jedoch weniger aufgefallen. Glaube wir hier achten deutlich stärker darauf. Aber heute ist es PostOperativ deutlicher geworden. Will gar nicht "perfekt" ins Bild passen, jedoch sollte es nicht gleich bei jedem ersten Blick auffallen.

Deshalb wollte ich einfach mal von Leuten mit Erfahrung berichtet bekommen, wie eine solche Korrektur abgelaufen ist und wie am ende das Ergebnis war..

 

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So wie ich das sehe, ist bei dir post-OP so einiges nicht in Ordnung: Die Nase zieht nach rechts, das Philtrum nach links, das Kinn wieder nach rechts. Und dein einer Kieferwinkel ist eklatant vergrößert.

 

Nicht falsch verstehen: Dein Profil hat sich durch die OP deutlich gebessert, aber in der Frontansicht stimmt einfach überhaupt nichts mehr.

 

Darum würde ich jetzt an deiner Stelle dringendst versuchen herauszufinden, ob das muskulär bedingt ist, und wenn nicht, meinen Operateur aufsuchen und ihm Druck machen, dass er das korrigiert. Ich würde auch den schiefen Mund thematisieren. Ist da womöglich was falsch angenäht worden? Man kann eine Asymmetrie wie bei dir durchaus chirurgisch korrigieren (Chin Wing). So ein Eingriff ist vom Umfang her auch deutlich kleiner als die Bimax selbst. Wenn du die Plattenentfernung noch vor dir hast, kannst du es dabei ja gleich mit einplanen.

 

Allerdings führt nicht jeder Chirurg so einen Eingriff durch. Es kann dir passieren, dass dein Ärzte abwiegeln.

 

In dem Fall: Zweitmeinung einholen.

 

Mit so einem Ergebnis würde ich mich jedenfalls nicht nach Hause schicken lassen. Das geht deutlich besser.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ohje, jetzt machst du mir aber Mut... (NICHT)

Das mit der Nase ist mir bereits aufgefallen. Jedoch habe ich das eben auch auf die Asymmetrie im rechten Kieferwinkelbereich geschoben.

ME habe ich noch vor mir. Vermutlich im Dezember. Morgen habe ich einen Termin beim MKG Chirurgen und mal sehen was der so sagt. Die von dir angesprochenen punkte sind mir bisher nicht wirklich aufgefallen. Vielleicht da ich nicht so stark auf solche Sachen achte. Jedoch ist der Fehler im linken Kieferwinkel eben der deutlichste und auch die Nase fällt bei genauen hinsehen auf...

Danke für deine Meinung

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nun ja, ich dachte mir: Der ist Soldat, der kann eine unverblümte Aussage verkraften. ;-)

 

Auf dem Bild "5 Wochen Post OP" sieht es mMn. wesentlich schlimmer aus als auf dem Bild "9 Tage Post OP". Das kann daran liegen, dass sich da bei dir was verschoben hat. Oder aber es liegt einfach an der Belichtung.

 

Um ganz sicher zu gehen, würde ich an deiner Stelle mal noch ein weiteres Bild machen und es hochladen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Moment mal..mach mal keine Panik hier, Horse ;-). Was soll die Aussage es stimmt "nichts mehr" genau sagen? Die Nase divergierte auch vor der Op zu einer Seite. Das hat mit der OP  offenbar gar nichts zu tun und ist meiner Meinung nach einfach geblieben.  Einzig ist die Nase breiter geworden, vielleicht ist der Bereich aber auch nur geschwollen. Und die Abweichung ist nicht sehr signifikant, fällt nicht negativ auf, mit Sicherheit erst recht nicht im realen Leben. Dass der breitere Kieferwinkel nun doch nicht von der Schwellung ist, ist natürlich ärgerlich, weil du dich sonst optisch massiv verbessert hast. Vorher hätte ich bei einem Aufeinandertreffen Angst gehabt von dir auf die Fre***e zu kriegen, jetzt siehst du sympathisch und trotzdem männlich aus. Das Profil ist super! Und das Kinn weicht jetzt mit der Spitze nicht mehr, vielleicht weniger zur Seite als vorher. Man kann es aufgrund der Schwellung überhaupt nicht auf den mm einschätzen, aber es ist wenn überhaupt wohl wenig.  

Das einzige richtig dicke Problem ist, wenn diese Schwellung am Kieferwinkel keine Schwellung ist, sondern das der Knochen ist. Das ist dann natürlich echt Mist. Aber erst mal würde ich in Ruhe mit einem zweiten Doc das Röntgenbild, vielleicht ein DVT studieren und gucken, was da los ist. Grade weil du dich sonst echt verbessert hast, wäre es echt mies, jetzt so eine Asymmetrie am Kieferwinkel zu haben. Beim Rest des Gesichts bist du voll normal. Von Klaus-Kleber-Asymmetrie-Verhältnissen weit entfernt.  Kann es sein, dass auf der einen Seite vielleicht der Knochen etwas übersteht/absteht und daher die Schwellung kommt? 

 

Kopf hoch und viel Glück bei der Ursachensuche. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mensch Horse, war gestern dann noch vorm Spiegel gestanden und habe meinen "schiefen" Mund betrachtet :D. Du wärst der erste der die Dinge gesehen hätte ;). Aber klar, wenn ein Ausenstehender solch eine Aussage macht, muss ich erst mal vom schlimmsten ausgehen :P.

Aber tatsächlich, die Nase war vor der OP schon etwas schief. Aber das ist mir persönlich erst aufgefallen, als der Chirurg bei der ersten Besprechung was dazu gesagt hat.

Lange Rede, kurzer Sinn: @leviathan: auf die Fre**e hau ich niemanden :D

 

Also, war am Dienstag mal bei einem MKG Chirurgen einer Uniklinik und er meinte, es würde vll vom Knochen kommen, jedoch sollte ich vorerst abwarten und mir kein Stress machen.

War dann heute noch bei meinem MKG Chirurgen in Ulm und wir haben uns das CT und Röntgenbild 5 tage PostOP angeschaut. Auf dem Bild wirkt alles normal, Kiefergelenke stehen auf beiden Seiten gleich und machen keinerlei Probleme. Auch er sagt, ich solle noch warten und Zeit ins Land gehen lassen. Sollte es sich nicht signifikant ändern bzw mich in 6 Monaten bei der ME noch stören, könne er entweder etwas abschleifen, oder auf der anderen Seite aufbauen.

Also warte ich vorerst am und mach nen ruhigen...

Danke für eure Meinungen und ich werde die Tage mal noch ein aktuelles Bild hochladen. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hier ist nochmal illustriert, was ich meine:
 

- Nase nach rechts

- Philtrum nach links

- Unterlippe mittig

- Kinn linksdominant

 

Die eingezeichneten Linien sind gerade, von daher kann mein Blick jetzt doch nicht komplett schief sein.

 

Odr?

post-19333-0-62812900-1440092655_thumb.j

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Übrigens sollte bei einer bignathen Kieferumstellung eine evtl. bestehende schiefe Nasenscheidewand gleich mit korrigiert werden. Von daher kann man eine schiefe Nase post-OP auch nicht einfach so akzeptieren.

 

Das, was du, leviathan, zu der verbleibenden Asymmetrie sagst ("Schwellung"), hätte ich auch so angeführt, allerdings hat Philipp gleich am Anfang geschrieben:
 

dass es sich nicht um Schwellung oder dergleichen handelt, sondern das ganze von Knochen ausgeht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Und das ist der springende Punkt. Der MKG Chirurg in der Uni sagt, es sei keine Schwellung mehr vorhanden, es würde wohl vom Knochen kommen.

Mein eigentlicher Chirurg in Ulm sagt, es ist eine klare Asymmetrie zu erkennen, jedoch sollte man vorerst abwarten, da das Entergebnis nicht erreicht ist. Der Knochen und auch die Muskulatur benötigt noch Zeit. Was nichts daran ändert, dass man bei der ME wohl noch nachbessern muss.

Deine genannten Punkte sind vll wahr, jedoch finde ich, dass der Ottonormalverbraucher das wohl so nicht erkennt. Aber vll täusch ich mich. Mich stört momentan lediglich der markantere Kieferwinkel.

 

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube, dass das Gesamtbild post-OP vor allem deshalb so unharmonisch wirkt, weil die Oberlippe zur Seite des vergrößerten Kieferwinkels hin zieht, die Nase hingegen in die andere Richtung. Dadurch ist das Philtrum ganz schief. Ich würde dich ja gerne beruhigen, aber ich finde wirklich, dass das ziemlich schief ist (bin aber auch jemand, der einen Blick für sowas hat).

 

Ich denke sofort, wenn ich das Bild sehe: Der hat wohl einen Pferdehuf abgekriegt..

 

Dass einer deiner Kieferwinkel vergrößert ist, *könnte* (neben einer Restschwellung) jetzt auch noch an einer Masseterhypertrophie liegen. Mögliche Gründe dafür möchte ich an dieser Stelle gar nicht erörtern, da du, Philipp, ja gleich am Anfang geschrieben hast:
 

dass es sich nicht um Schwellung oder dergleichen handelt, sondern das ganze von Knochen ausgeht.

 

Also wenn wir das als gegeben hinnehmen, dann müssen wir zu dem Schluss kommen, dass sich 9 Wochen Post-OP nicht mehr signifikant was daran ändern wird: Der Knochen ist längst wieder zusammengewachsen. Zuwarten, wie es dein letzter Operateur vorschlägt, bringt demzufolge nicht viel.

 

Mein abschließender Rat (wie so oft): Geh zum Arzt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Guten Morgen,

ich respektiere deine Aussage und danke dir vor allem für die Ehrlichkeit. Jedoch muss ich, da ich meinem Operateur in soweit vertraue, noch ein paar Wochen abwarten. Ich möchte vor allem die Physio abschliesen und der Muskulatur die nötige Zeit geben. Mein Arzt hat das schließlich in keinster Weise abgestritten oder schön reden wollen, jedoch sagt auch er, ehe man da jetzt wieder rumschneidet, sollte man einfach noch etwas Zeit ins Land gehen lassen und mal einfach geduldig sein. Dass es so auf Dauer nicht bleiben kann oder wird ist völlig klar. Aber mal eine kurze Verschnaufpause von all den Ärzten tut mir persönlich auch mal ganz gut.

Außerdem bin ich was Optik betrifft kein Perfektionist. Nicht bei mir und auch nicht bei der Betrachtung oder Beurteilung anderer. Deshalb denke ich, gewisse Makel, sind normal und vertretbar. Dass du hier anscheinend ein sehr scharfes Auge für diese Dinge hast, ist mir mittlerweile bewusst :biggrin:. Nichts desto trotz werde ich in 4 Wochen beim nächsten Termin beim KFO nochmals mit dem Chirurgen der Klinik reden und mir einfach mal seine Vorgehensweise erklären lassen. Alles andere warte ich vorerst ab..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Lass das Philtrum sein, wie es ist, seine Mundpartie attraktiv, die Abweichung kommt wohl durch die Nase und die Perspektive optisch zu Stande. Zur Nase: Die Korrektur der Nasenscheidewand hat mit der äußeren Schiefstellung der Nase nichts zu tun. Deswegen soll ich ja auch dick für die äußere Korrektur zuzahlen, wenn die Krankenkasse die Begradigung der Nasenscheidewand zahlt. Die Nase ist an sich bis auf die leichte Abweichung schön. Klarer Fall von kann man perfekt machen, muss man aber nicht. Erst mal dem Problem mit dem Kieferwinkel auf die Schliche kommen, falls es nicht weggeht, würde ich sagen, oder?. Meine Meinung: Sind die Kieferwinkel erst mal angeglichen, kannst du dich mit dem Vorher-Nachher vermutlich zu den Glücklichen zählen, bei denen sich der Eingriff gelohnt hat. Und offenbar bist du selbst ja bis auf diesen Punkt recht zufrieden. Die Nase..hm.. Naja es gibt immer was zu tun ;) ..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi laviathan, der Meinung bin ich auch. Ich finde die Äußerung von Horse sehr gut und finde, er hat ein scharfes Auge, jedoch stört mich die Nase nicht. Selbst der Mund ist ok. Den wenigsten fällt sowas auf. Und funktionell hat man mich bei der Bimax weitestgehend perfekt operiert. Ich musste nur noch den Biss durch Gummis schließen. Dies ist mittlerweile abgeschlossen und die Spange wird vermutlich 5 Monate PostOP rauskommen.

Also bin ich glücklich was das Ergebnis im gesamten ist.

 

Ich denke, ich werde mir nun sicherheitshalber noch ein oder zwei Meinungen einholen, auch mal mit dem KFO darüber reden und zusehen, dass die Kieferwinkel bei der ME angepasst werden. Finde zudem, dass es sich seit dem Bild das ich hier PostOp eingestellt hat, nochmal verändert hat. Zudem hatte ich vor 3 Wochen noch ein Abszess genau an der Stelle, sprich an der Osteotomieplatte am 37/36 mit starker Schwellung und Krankenhausaufenthalt. Ich denke in 4 Wochen (dann 3 Monate PostOP) sehe ich das entgültige Ergebnis und kann dann mit meinem Arzt planen wie man bei der ME verfährt.

Vielen Dank für eure ehrlichen Meinungen :)

 

Außerdem glaube ich, wenn man versucht alles "perfekt" werden zu lassen, wird es am ende eh wieder Schei**. Ich finde perfekte Gesichter eh unnatürlich. Ist aber eine eigene Meinung.

Und am ende finde ich mein Gesicht vielleicht perfekt, jedoch fange ich dann über den Rest des Körpers zu jammern ;).

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Naja, ich kann doch nicht meine gesamte Krankengeschichte hier offen legen ;). Spaß beiseite, ja den Abszess gab es. Deshalb lag ich vor drei Wochen, vier Tage in der Uniklinik in Würzburg... Hatte AB IV und es wurde operativ geöffnet ...

Sorry dass ich euch das vorenthalten habe..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ach, es gab einen Abszess auf der geschwollenen Seite?

Und das sagst du uns JETZT??

 

Aber Pferdchen, dass mit dem Abszess (okay, da war es nur eine starke Entzündung) hat er uns aber am 12.August hier  erzählt.

 

Viele Grüße!

 

Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn Biss und Funktion perfekt sind, dann lässt du eben den Kieferwinkel noch hübsch machen und dann gehst du als deutlich attraktiverer Mensch durchs Leben als vorher, und Beißen kannst du dann auch noch perfekt. Was will man mehr. Es gibt hier Leute die haben nach 3 OPs ein bescheidenes Profil. Das ist bei dir schon mal super geworden. Allerdings hattest du dafür auch eine gute Ausgangslage mit dem markanten Unterkiefer. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Aus ästhetischer Sicht kannst du auf jeden Fall zufrieden sein. Du siehst jetzt attraktiv aus, vorher durchschnittlich. Die kleinen Abweichungen, die Horse angesprochen hat, würden mich nicht stören. Sie fallen nicht ins Gewicht und ehrlich gesagt, wer hat ein perfekt symmetrisches Gesicht? Kann man das wirklich als operativen Fehler werten? Man sieht ja an deinen PreOP-Fotos, dass du schon vorher kleine Asymmetrien hattest. Ich wüßte auch gar nicht, ob und wie man das chirurgisch am besten optimieren könnte und wozu auch? Dich stört es ja nicht mal und deine Einstellung ist meiner Meinung goldrichtig. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Nase leicht breiter wird, manche Chirurgen führen deshalb z.b. ein Nasenflügelnahttechnik durch. Eine nachträgliche Nasen-OP halte ich bei dir für überflüssig. Das Wichtigste ist, dass dein Biss/Okklusion passt und du optisch besser aussiehst. Beides scheint der Fall zu sein.

Das einzige, was mir ungut ins Auge sticht, ist tatsächlich die Asymmetrie des linken KW. Auch hier hattest du vor der OP schon eine leichte Asymmetrie, aber jetzt ist sie deutlicher ausgegeprägt. Nach der OP ist die Schwellung an dieser Seite viel extremer als auf der anderen. Es sieht tatsächlich wie eine Masseterhypertrophie sein. Lies mal den Link hier: https://books.google.at/books?id=oaqKwpznXDQC&pg=PA191&lpg=PA191&dq=Masseterhypertrophie&source=bl&ots=si4R19UFGZ&sig=84Jvuv8ldF3X65rEIMxKjebFwb8&hl=de&sa=X&ved=0CDUQ6AEwBDgKahUKEwjJ4-qG-MDHAhXFxxQKHQekBkY#v=onepage&q=Masseterhypertrophie&f=false

Dort steht, Ursache ist wahrscheinlich eine Überfunktion des Kaumuskels, ausgelöst durch Fehlverzahnung, störende okklusale Kontakte oder Bruximus. Dann kann es nicht nur zu einer Größenzunahme des Muskels, sondern auch einer Verdickung des Knochens bzw. Apposition im Bereich des Knochens kommen. Aber sowas kann quasi nicht in wenigen Std. nach einer OP entstehen. Das ist rätselhaft.

Ich würde bald mal abklären lassen, wo das Problem liegt. Eine Chin Wing wäre nur die allerletzte Option, die mir einfallen würde und es ist zum jetztigen Zeitpunkt nicht mal klar, ob dir sowas überhaupt helfen würde. Ich weiß nicht, warum das immer so schnell empfohlen wird, es ist ja auch kein kleiner Eingriff. Ein Bimax-Endergebnis kann man laut meinem damaligen Chirurgen realistischerweise nach 4-6 Monaten erwarten.

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich möchte nur noch mal sagen; Ich sehe hier in keinsterweise einen Fehler durch die Ärzte. Das wollte ich auch zu keinem Zeitpunkt zum Ausdruck bringen. Ich denke, man kann nicht alles mit einberechnen. Und schon gar nicht, wie später vll die Muskulatur das Gesamtbild wirken lässt. Ich mach mir momentan keine großen Sorgen und denke ebenfalls, dass ich noch etwas Zeit abwarten sollte und werde, ehe ich mein endgültiges Urteil fälle. Ich habe durch das höhersetzen/verlagern des UK auch noch deutlich tastbare "Stufen" am vorderen Bereich des Bruchs. Diese, so vernehme ich es momentan, werden gerade resorbiert. Ich finde, dass es sich schon etwas gebessert hat. Und gerade aufgrund dieser Tatsache, muss ich nun noch etwas Geduld haben. Und sollte sich in 4-5 Monaten, zur ME, immer noch diese deutliche Asymmetrie zeigen, werde ich mit meinem Arzt eine Lösung finden. :)

Es hat lange gedauert aber mittlerweile habe ich gelernt, dass man sichtbare veränderungen nicht von heute auf morgen erwarten darf. Auch nach einer Bimax kann vorerst alles schei** wirken. Jedoch finde ich, in manchen fällen zumindest, sollte man nicht immer gleich vom schlimmsten ausgehen. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0