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Schinder

MVA nach Weisheitszahnentfernung zieht Luft

Hallo zusammen,

am 23.07.15 wurden mir die beiden oberen Weisheitszähne Operativ (Dämmerschlaf) entfernt. Auf der linken Seite ist alles super gelaufen. Auf der rechten Seite wurde mir schon vor der OP gesagt, kann es aufgrund der Lage des Zahnes dazu kommen das eine Verbindung zwischen Mund- und Kieferhöhle entsteht. So war es dann schlussendlich auch. Die Wunde wurde genäht und ich musste 5 Tage Antibiotika einnehmen, vorbeugend.
Am 29.07. war ich zur Nachuntersuchung bei meinem Kieferchirurgen. Hier berichtete ich dass ich seit dem ich keine Antibiotika mehr nehme, einen komischen Geschmack sowie Geruch vernehmen würde. Mein Doc sagte darauf dass es sich hier sehr wahrscheinlich um Eiter handelt und verschrieb mir nochmal eine Woche .
Eine Woche später, am 5.8. zur weiteren Nachuntersuchung stellte der Doc fest, dass es nicht schön zusammenwächst und ihm das nicht gefällt. Deshalb wurde das ganze am 6.8. nochmal unter Dämmerschlaf nachgenäht. Nach der OP sagte mir der Doc, es sieht gut aus und er ist guter Dinge dass es nun sauber zuheilt.Antibiotika

Anschließend ging der Doc in die Ferien und mir wurde mitgeteilt das ich mich nach ca. einer Woche in der Praxis melden sollte um Bescheid zu geben wie denn der Heilungsprozess so sei. (Wie soll ein Patient das denn bitte beurteilen). Als ich mich am 13.08. in der Praxis meldete wurde ich gefragt ob ich beim Vertretungsarzt einen Termin möchte damit er sich das anschaut, das wollte ich auch so (Mein Doc ist bis Ende August in den Ferien). Als ich am 14.8. zur Kontrolle beim Vertretungsarzt war, schien alles in Ordnung zu sein. "Verheilt gut und passt alles" ich könne sogar schon wieder anfangen leichten langsamen Sport zu treiben.
Einen Tag danach, also den 15.8. (ich habe noch kein Sport etc. ausgeübt) habe ich merklich Luft gezogen (vermutlich unabsichtlicher Unterdruck im Mund). Sonntag endete die Antibiotika Einnahme.

Am Montag 17.8. darauf musste ich Geschäftlich nach Frankfurt und habe mich sofort um einen Termin bei einem Kieferchirurgen gekümmert (komme Ursprünglich aus Nürnberg). Der Doc hat sich das angesehen und auch das "Loch" entdeckt durch das ich ab und zu Luft ziehe. Nach langem hin und her haben wir uns entschlossen eine Art "Knirschschiene" zu machen die ein kleines Stück über das Loch geht (ist direkt wo das Zahnfleisch am Zahn angrenzt) damit es einigermaßen abgedichtet ist und noch eine weitere Einnahme von Antibiotika (1 Woche). Zusätzlich habe ich eine Mundspülung bekommen um zweimal Täglich die Mundflora "aus dem Gleichgewicht" zu bringen.
Einen Tag drauf 18.8. habe ich diese Schien erhalten und eingesetzt. Leider ziehe ich auch ab und zu mit dieser Luft aber ich habe Sie trotzdem die meiste Zeit im Mund.

Mir wurde anfangs mitgeteilt dass es eben um besagten Durchbruch kommen kann und das der querliegende Weisheitszahn bereits das Knochenmaterial nahe des gesunden Zahnes "abgerieben" hat. Da das Zahnfleisch nicht am Zahn festwachsen kann wurde eben nochmal nachgenäht um hier vermutlich eine andere Methode/Weg zu finden und es wurden meines Erachtens nach viele Fäden verwendet. Man hat den Zug und Druck des Zahnfleisches gut gespürt nach dem Eingriff, sogar mehr als nach dem Ursprungseingrifff und des Entfernens des Zahnes.
Mir wurde auch schon vorher mitgeteilt das es im schlechtesten Fall dazu kommen kann das der nächstgelegene, gesunde, Backenzahn gezogen werden muss damit es sauber vernäht und somit zuwachsen kann.

Jetzt ein paar Fragen:

1. wie lange kann es dauern bis das Zahnfleisch (wo auch immer) festwächst
2. ist es denn überhaupt Möglich das die Wunde zuwächst wenn hin und wieder Luft gezogen wird
3. gibt es eine Möglichkeit das Loch zwischen Zahnfleisch/Kieferknochen (wo der Zahn drinn steckte) Abzudichten mit z.B. einer Schleimhautplastik
4. wie lange kann/sollte ich denn noch  Antibiotika nehmen
5. ich habe etwas von einer "Salbe" gelesen, die das Ganze ein wenig Abdichten soll, macht sowas Sinn
6. die Schnittstellen der Naht sind nun ja mittlerweile seit 14 Tagen am zusammen wachsen (oder auch nicht), ab wann sind die Schnittkanten ansich zugeheilt und es macht keinen Sinn mehr darauf zu warten das sie sich "verbinden"

 

Mittlerweile verwende ich die Sciene nur in der Nacht. Ich bilde mir ein kaum mehr luft zu ziehen aber sobald ich einen ober/Unterdruck im Mundraum mache spürt man das weiterhin.


Über Zahlreiche Antworten/Erfahrungsberichte bin ich sehr Dankbar!


Grüße

 

Edith: Das mit den Links war KEINE Absicht!  =(

bearbeitet von Schinder

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