Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
traum

Überbiss- OP und Eltern :O

Hallo Leute! J

Ich wünsche mir nichts sehnlicher als eine Kieferoperation, dass Problem dabei: meine Eltern sind dagegen.

Ich hatte bereits drei Spangen, da ich einen offenen Biss hatte. Meine Zahnärztin hat das wirklich sehr gut hingekriegt, doch als der offene Biss „verschwunden“ ist, wurde mir bewusst, dass ich einen starken Überbiss habe und ein fliehendes Kinn… Desweitern stört es mich sehr, dass wenn ich lache sehr viel Zahnfleisch zu sehen ist und ich meine Lippen auf Grund des Überbisses nicht schließen kann. Natürlich habe ich darüber mit meiner Zahnärztin gesprochen, die mir schonend beibrachte, dass ich eine weitere Zahnspange und eine Operation brauche.

Meine Eltern sind dagegen, da sie Angst vor Komplikationen während und nach der Operation haben und sich sorgen machen, dass mich das Ergebnis nicht zufriedenstellen wird. Doch ich fühle mich in meiner eigenen Haut nicht wohl, doch leider wollen sie das nicht verstehen.

Tipps um meine Eltern zu überzeugen?

Danke im Voraus 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Wie alt bist du denn?

Kommt die Aussage bzgl der OP von einem Kieferorthopäden oder "nur" von der Zahnärztin? Warst du denn schon mal diesbezüglich bei einem KFO oder vll sogar bei einem Kieferchirurg?

Falls ja, vll mal mit deinen Eltern zusammen zum KFO/KFC. Aufklären lassen. Vorteile der OP erläutern (lassen).


LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich werde diesen Winter 19.

Meine Zahnärztin ist Kieferorthopädin und arbeitet mit einem Kieferchirurgen in Mailand zusammen, der 3 Stunden von mir zu Hause entfernt ist (ich komme aus Südtirol). Diese große Entfernung macht alles noch mal schwerer, da ich für Informationen so lange fahren muss. Ich würde mich nämlich gerne in Innsbruck operieren lassen, da dies näher ist und ich dort studiere. Doch weder kenne ich noch meine italienisch-sprechende Zahnärztin einen guten Kieferchirurgen in Innsbruck und in Südtirol gibt es keine. Da meine Eltern diese Operation als nicht nötig empfinden sind mir leider die Hände gebunden, da ich als Studentin keine finanziellen Mittel für die OP habe.

Ich weiß einfach nicht mehr wie ich ihnen klar machen soll, wie sehr mich das stört, da es ja das Gesicht betrifft.

 

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo traum,

du bist noch sehr jung und machst dich "aus alter Gewohnheit" noch von der Meinung deiner Eltern abhängig. Deine Eltern lieben dich "so wie du bist", mit fliehendem Kinn und offenem Biss. Du hingegen scheinst Probleme damit zu haben dich so zu akzeptieren, wie du momentan bist. Andererseits hast du auch Probleme damit etwas zu tun, was deine Eltern nicht gut finden. Daraus entsteht ein innerer Konflikt.

Du kannst den Konflikt nur durch eine Entscheidung auflösen: Entweder hörst du auf deine Eltern und gibst dich zufrieden mit deinem Zustand. Oder du entscheidest dich für die OP und verzichtest auf die Zustimmung deiner Eltern.

 

Du bist ein erwachsener Mensch und hast das Recht über deinen Körper zu verfügen, wie du das möchtest. Deine Eltern sind deine Eltern und haben das Recht auf eine Meinung, die du dir natürlich anhören solltest. Aber deswegen solltest du dich weder dazu bringen lassen etwas zu tun, was du für falsch hältst, oder etwas unterlassen, was du für richtig hältst.

 

Mut, Kraft und Standhaftigkeit wünsche ich dir.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@horse: Ich glaub du hast ihren letzten Beitrag nicht richtig gelesen. Es scheint ihr nur deswegen um die Meinung ihrer Eltern zu gehen, weil sie das Geld für die OP locker machen sollen. Deswegen wollte ich doch wissen, ob sie in Deutschland bei der GKV ist (was der Fall sein sollte, wenn sie als EU-Ausländer hier ihr gesamtes Studium macht). Um ihr mal klar zu machen, dass ggf. die Krankenkasse die OP zahlt...

bearbeitet von sancho1980

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe das schon gelesen.

 

Aber das ändert nichts an der empfohlenen Stragie, nämlich sich den Bedenken der Eltern zu stellen und sagen: "Ich möchte das machen, auch wenn euch das nicht gefällt".

Dann kann man evtl. in eine Diskussion einsteigen. Und die Ärzte hat sie ja schonmal auf ihrer Seite.

 

Wenn die Eltern dann partout die Finanzierung ablehnen, könnte man sie um einen Kredit bitten. Wenn sie auch das ablehnen, würde ich an ihrer Stelle die Frage in den Raum stellen, ob die Eltern sie überhaupt für voll nehmen. Es ist nicht altersentsprechend ein erwachsenes Kind darüber zu bevormunden, was es mit seinem Körper zu tun hat. Und wenn die Eltern die finanzielle Zwangslage ihres Kindes ausnutzen, um ihren Willen gegen das Kind durchzusetzen, dann kommt das einer Bevormundung gleich.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Aber vielleicht ist sie bei der GKV und weiß überhaupt nicht, dass diese Behandlung hier von der Krankenkasse bezahlt wird. Das sollte man doch zuallererst abklären, bevor man auch nur darüber nachdenkt, einen Kredit aufzunehmen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das war aber gar nicht die Frage.

Die Frage war, wie sie ihre Eltern überzeugen könne, denn:

Meine Eltern sind dagegen, da sie Angst vor Komplikationen während und nach der Operation haben und sich sorgen machen, dass mich das Ergebnis nicht zufriedenstellen wird. Doch ich fühle mich in meiner eigenen Haut nicht wohl, doch leider wollen sie das nicht verstehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich bin in Italien kranken-versichert und in Italien wird man für so eine Operation leider nicht unterstützt.

Ich möchte natürlich die Unterstützung meiner Eltern für diesen Schritt und das nicht nur aus finanziellen Gründen, aber da ich die nicht bekomme bin ich auf mich selbst gestellt. Meine Eltern wissen natürlich, dass ich diese Operation nicht bezahlen kann und nutzen das aus. Das verletzt mich natürlich sehr. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Genau so ist es. Und mit diesem Vorwurf würde ich sie auch konfrontieren. Nicht emotional-aggressiv, sondern ganz sachlich. Nach dem Motto: "Liebe Eltern, ich weiß, dass euch das nicht gefällt, aber ich möchte das machen lassen. Dafür gibt es gesundheitliche Gründe, außerdem habe ich mich aus persönlichen Gründen dafür entschieden. Ich bitte diese Entscheidung zu respektieren. Leider kann ich sie ohne eure Hilfe nicht umsetzen. Könnt ihr euch vorstellen, dass ihr mich dabei unterstützt?"

Und wenn sie "nein" sagen (auch mit dem Kredit nicht), dann würde ich ihnen unterstellen, dass sie dir ihren Willen aufzwingen wollen und ihnen sagen, dass ich das nicht fair finde, weil sie deine Notlage ausnutzen. Wie beschrieben. Dann stehen sie erstmal unter Rechtfertigungsdruck. Sie müssen sich dann nicht nur gegen deinen Willen, sondern auch gegen die ärztliche Meinung behaupten. Kann sein, dass ihnen das dann schon zu mühsam wird und sie einknicken.

Aber auch wenn nicht, kannst du ja einfach festhalten an deinem Wunsch. Was ich meine ist: Entschlossenheit demonstrieren. Wenn dein Eltern "nein" sagen, dann suchst du z.B. andere Wege. Gehst arbeiten, sparst für die OP usw. Wenn sie dann unmittelbar bevorsteht und noch etwas Geld fehlst, kannst du sie ja nochmal um Unterstützung bitten. Oder den Arzt nach einem Angebot für eine Ratenzahlung fragen. Du könntest auch deine Großeltern bitten. Im Extremfall wäre es sogar denkbar die OP einfach machen zu lassen und dann erstmal nur den Teil zahlen, den du zahlen kannst. Wenn dann Mahnungen ins Haus flattern und deine Eltern sehen, dass du so anfängst so viel zu arbeiten, dass du dein Studium deswegen vernachlässigst, überlegen sie es sich vielleicht nochmal.

Ich bin mir übrigens voll darüber bewusst, dass diese Vorschläge z.T. ethisch fragwürdig sind. Ich will das hier auch nicht als Handlungsempfehlung verstanden wissen, sondern lediglich als unvollständige Aufzählung von Möglichkeiten.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich bin in Italien kranken-versichert und in Italien wird man für so eine Operation leider nicht unterstützt.

Ich möchte natürlich die Unterstützung meiner Eltern für diesen Schritt und das nicht nur aus finanziellen Gründen, aber da ich die nicht bekomme bin ich auf mich selbst gestellt. Meine Eltern wissen natürlich, dass ich diese Operation nicht bezahlen kann und nutzen das aus. Das verletzt mich natürlich sehr. 

Ich will hier keine familiären Ratschläge erteilen, aber wenn du von deinen Eltern schon den Eindruck hast, sie "nutzen das aus", dass du ihre finanzielle Unterstützung benötigst, dann würde ich mich fragen, ob mir ihre Meinung wirklich soviel bedeutet, denn sie zwingen dir über den Geldbeutel ihren Willen auf, obwohl du schon erwachsen bist.

Ich kann dir nur raten, dich zu informieren, wie du dich in Deutschland krankenversichern kannst. Wenn du dein gesamtes Studium in Deutschland machst, bist du eigentlich dazu verpflichtet, dich in Deutschland bei einer deutschen Krankenversicherung zu versichern. Siehe hier.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0