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jackom

Bimax-Re-OP nicht möglich!

Ich bin neu hier. Ich möchte keinen OP-Erfahrungsbericht schreiben, sondern nur kurz fragen, ob vl. jemand schon etwas Ähnliches erlebt hat?

Ich hatte vor einiger Zeit eine Bimax-OP, bei der leider nicht alles rund gelaufen ist. Man bot mir nach einiger Diskussion daraufhin eine Re-OP an. Nach Rücksprache mit meinem KFO, zwei anderen Chirurgen und reiflicher Überlegung meinerseits unterzog ich mich einigen Monaten später einer geplanten Re-OP, aber diesmal in einer anderen Klinik. Leider erklärte man mir nach dem Eingriff, dass die Bimax nicht wie geplant durchgeführt werden konnte auf Grund zu großer Vernarbungen am Knochen durch die erste Bimax. Die Maxilla konnte nicht in die gewünschte Position vorverlagert werden, aber zumindest konnte man sie leicht gerade kippen. Meinen UK ließ man unangetastet. Die Spange muss ich weiterhin tragen. Der KFO meint, das Ergebnis sei zwar nicht optimal, aber in Anbetracht der Vorgeschichte müsse ich mit dem Kompromiss leben. Eine kleine Verbesserung konnte erzielt werden. Ich verstehe aber nicht, warum man das mit den Vernarbungen nicht zuvor auf den Röntgen entdeckt hat und ob die Verlagerung/Umstellung wirklich deswegen unmöglich war. Ich vertraue den Ärzten, aber ganz schlau werde ich nicht daraus.

Ihr fragt jetzt vl., ob ich enttäuscht oder frustiert bin. Klarerweise hätte ich mir mehr erhofft, aber ich kann die Uhr leider nicht zurückdrehen und mich selbst zerfleischen.
Ich mache mir schon Vorwurfe, weil ich damals gleich dorthin gegangen bin, wohin mich mein KFO empfohlen hat ohne mich im Anschluss genauer zu informieren über Alternativen. Leider ist dann der ursprüngliche Operateur krank geworden und ich wurde von einer Vertretung operiert.  Ich habe damals auch kurz überlegt die OP abzusagen, aber der Ersatzchirurg wurde gelobt und war auch sehr sympathsisch. Heute weiß ich, ich hätte mich gleich in der anderen Klinik operieren lassen sollen. Ich kann nur jedem raten sich am besten zu Anfang bzw. im Vorfeld jeder Behandlung mehrere Meinungen einzuholen. Macht nicht den gleichen Fehler wie ich!

 

bearbeitet von jackom

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Auf einem Röntgenbild sieht man so etwas nicht. Generell ist ein OPT oder FRS nicht sehr aussagekräftig. Was genau nun mit den Vernarbungen am Knochen gemeint ist, kann ich dir auch nicht sagen. Höre ich auch zum ersten mal.

Konnte man den Oberkiefer also nicht richtig osteotomieren? Oder meinten sie, dass das Weichgewebe zu vernarbt war, so dass der Oberkiefer nicht richtig mobil war und nach vorne geschoben werden konnte?

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Das weiß ich (noch) nicht. Soweit ich es verstanden habe, war die Maxilla zu vernarbt. Ich werde da aber beim nächsten Kontrolltermin nochmal genauer nachfragen. Man sagte mir, man hat wirklich alles versucht, aber es ging nicht. Mein Chirurg gilt als sehr erfahren, also wird das sicher stimmen. Ich wurde auch gefragt, ob ich nach der ersten Bimax viel geblutet hätte. Das hatte ich. In der alten Klinik wurde mir nichts als auffällig oder ungewöhnlich mitgeteilt. Damals dachte ich, die Menge sei noch im Normbereich, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Natürlich kann man Komplikationen und ungünstige Heilungsverläufe leider nie ausschließen.

Ich kann schwer beurteilen, inwiefern man die erste Bimax von der Methode her besser operieren hätte können und ob das einen Einfluss auf das dürftige Ergebnis gebracht hätte oder ob der damalige Chirurg einfach kein Auge dafür hatte bzw. wenig motiviert oder gar unkonzentriert war. Denn es sind ja schon zwei Paar Schuhe, ob etwas "ungünstig" operiert wurde, aber in einem zweiten Eingriff noch ausgebessert werden kann oder ob es keine Möglichkeit mehr gibt den Fehler zu korrigieren. Ich halte mich mit einem Urteil zurück. Ich kann nur mutmaßen. Mir fehlt das Expertenwissen. Selbst mein jetziger Chirurg hält sich dazu lieber bedeckt. Er meinte nur kryptisch, er hätte es anders operiert. Auf die Frage, ob es wirklich schlecht operiert worden worden wäre damals, wich er aus und meinte er, könne man schwer sagen im klassischen Sinne.

Wenn ich aber vergleiche wie die zwei Chirurgen auf mich eingegangen sind, sowohl zu funktionalen als auch ästhetischen Fragen, welche chirurgische Erfahrungen und Wissen sie mitbrachten und den Patienten vermitteln konnten, dann sehe ich klar einen Unterschied.

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Wenn er nicht antworten will, dann ist das Antwort genug was er wirklich denkt. Wenn du noch 10 Ärzte aufsuchst, dann wirst du einen finden, der den Mumm hat, die Wahrheit auszusprechen. Diese Ärzte gibt es ganz selten. Meine Hausärztin sagte dazu nur: "Sie wissen doch wie die meisten meiner Kollegen sind. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, denn jeder könnte mal Mist bauen". Und so halten es meiner Erfahrung nach viele und weichen dann aus, oder versuchen das Thema tunlichst zu umschiffen. Dieses Rumeiern ist ganz typisch. Das haben bei mir auch fast alle gemacht nach meiner versauten KFO-Behandlung. Jeder Arzt dachte es (merkt man ihne ja an wenn sie schon anfangen nach dem Vorbehandler zu bohren und danach wie man ganz genau behandelt wurde etc.), aber nur einer sagte es: Alles Katastrophe und reinste Unfähigkeit, Fall für den Richter! Schweigen ist also immer ein schlechtes Zeichen. Wäre er der Meinung der Kollege hätte nichts falsch gemacht, hätte er das ja locker sagen können oder? 

Das blöde ist, dass dir das jetzt auch nicht hilft. Allerdings würde ich bei einem so schwerwiegenden Eingriff eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst vornehmen lassen. Denn eventuell wurde wirklich ein Fehler gemacht, sodass dir wenigstens eine Entschädigung zusteht. Um das zu klären, würde ich nochmal eine weitere Meinung einholen und schauen wie dort reagiert wird. 

bearbeitet von leviathan

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hallo jackom, das mit dem zu vernarbten Oberkiefer (maxilla) knochen kann auch bloß eine ausrede von dem Arzt gewesen sein, weil er davon ausgeht, dass du nicht weisst was das ist und im Gespräch dann erstmal nicht mehr weiter nachhakst, weil du von dem begriff oberkiefervernarbung total verdattert bist.

außerdem könnte der Arzt diesen grund bei jedem re-op-Patienten angeben, dass eine re-op nicht geklappt hat, weil sie für außenstehende z.b. einen Anwalt sehr plausibel klingeln. im nachhinein kann man das dann nicht nachweisen, ob ein knochen wirklich vernarbt war. (sollte es sowas überhaupt geben).

im grunde kann ein Arzt, wenn eine op nicht funktoniert hat hinterher jeden plausibel klingenden grund angeben - zu seinem eigenen schutz, damit man erst gar nicht einen Anwalt aufsucht. die wahren gründe behalten Ärzte für sich. sie haben immer plan b (ausreden) parat (das lernen die alle auswendig).

gut für sie schlecht für uns.

könnte sein dass oberknochevernarbung heisst, dass an der alten op-knochenschnittstelle von der erst op im Oberkiefer der knochen kaum mit der säge zu durchtrennen war und dann "schief" an der alten schnittestelle vorbei gesägt werden musste. oder, dass man eben durch die alte knochenschnittstelle den Oberkiefer nochmals durchgesägt hat und dann hat aber der knochen, dort wo er eben vernarbt ist, eine schlechtere Fähigkeit wieder zusammenzuwachsen als wie derjenige knochen der erst zum ersten mal durchtrennt wird.

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