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sanoy

Total Unsicher bzgl Bimax OP

Hey,

bei mir steht meine Bimax OP in 1 Monat an. Mein Biss ist inzwischen nach knapp 3,5 Jahren Zahnspange quasi perfekt, außer dass mein Unterkiefer zu weit hinten ist und die Mittellinie nicht ganz stimmt (Kiefer liegt schief ). 

Ich habe die FAQ und generell viel zu dem Thema gelesen und bin jetzt total verwirrt und immer noch hin und her gerissen ob ich es wirklich machen soll. Mein Kieferchirurg meinte vor einem Jahr ich bräuchte oben die feste Zahnspange für die OP nicht. Deshalb habe ich inzwischen nur noch unten eine Feste. So wie er es mir allerdings an meinem Gipskiefer gezeigt hat, wie es nach der OP aussehen soll - wäre eine lücke in der linken Zahnreihe zwischen OK und UK. Zudem wäre meine Zahnreihe von vorne leicht schief (?). Meine Kieferorthopäde sagt, die Zähne würden weiter herauswachsen und durch eine längere Nachbehandlung würde es normal werden können. Allerdings bräuchte ich dafür oben wieder eine feste Zahnspange?! Mein Kieferorthopädische Behandlung wäre jetzt an sich beendet (wenn ich die OP nicht mache) und dieser rät mir von der OP ab. Mein Kieferchirurg sagt, sie sei notwendig. 

Zur Zeit habe ich bis auf die Kieferfehlstellung und die dadurch leicht verschobene Mittellinie (4-6mm) einen perfekten Biss. So wie es mir anhand der Gipse gezeigt wurde, wäre nach der OP erst ein mal wieder alles total schief und der Biss würde gar nicht stimmen. Ich schätze das würde mindestens 1 Jahr dauern bis es (wenn überhaupt) wieder so werden würde wie es jetzt ist. Weiterhin habe ich mit meinen 26 Jahren bisher keine Beschwerden wegen der Fehlstellung. Mein Kieferchirurg sagt mir natürlich was da noch alles kommen könnte, aber könnte ja genau so gut lebenslang beschwerdefrei bleiben.

So soweit zu mir. Vor der OP an sich habe ich gar keine angst. Lediglich vor dem Ergebnis. Ich habe angst, dass danach mein Biss für immer schief ist und nicht annähernd so gut wird, wie er zur Zeit gerade ist. 

Vielleicht könnt ihr mir ja Ratschläge geben, wie ihr das seht, wie es bei euch war und ob ihr denkt ich sollte es machen? Ich bin zwar immernoch überzeugt die OP durchzuziehen aber bin echt kurz davor es abzusagen.

Viele Grüße,

Sanoy

 

*EDIT: Zahlen korrigiert

bearbeitet von sanoy

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Hallo,

 

es ist immer so eine schwierige Frage?! :-) Letztendlich muss man alleine die Entscheidung finden.

Wird es eine BIMAX (wenn Du oben schon keine Klammer mehr hast?)?

eine verschobene Mittellinie von 11mm finde ich jetzt schon ganz schön heftig :-(

Hast eine zweitmeinung eingeholt? Ich würde an deiner Stelle noch zumindest EINEM KFC gehen und fragen was er meint und sagt.

Wünsche Dir aber weiter viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung

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Das wurde mir nie richtig kommuniziert. Habe am 01.10. meine Vorbesprechung und werde dort alles nochmal klären, aber ich rechne mit einer Bimax - da eine UKVV einfach sehr selten gemacht wird. Habe ich nicht, aber ich schätze jeder Chirurg wird mir sagen, dass ich mich operieren lassen soll - so sind Chirurgen eben. Zumal ich ja auch eine leichte Kieferfehlstellung habe.

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Kannst du uns bitte nochmal bestätigen, dass du eine um elf Millimeter (dezimal, metrisches System) seitlich verschobene Mittellinie hast?

Das ist eine ganze Menge, ungefähr zwei Zähne breit, und für mich ist kaum vorstellbar, dass du in dem Fall "keinerlei Beschwerden wegen der Fehlstellung" bemerken würdest. 11mm Laterognathie würden einen immens ausgeprägten Kreuzbiss und völlig chaotische Zahnstellungen im Backenzahnbereich nach sich ziehen. Du würdest dir ständig auf die Zunge beißen und hättest wahrscheinlich auch massive Kiefergelenksbeschwerden..

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Entschuldigt bitte die Verwirrung, ich hab da was in meiner Erinnerung durcheinander gebracht. Mein Fehler. Habs jetzt nochmal nachgemessen, sind ca. 4-6mm Verschiebung der Mitellinie und ich vermute mal, dass der UK iwas zw. 9-11mm zu weit hinten liegt (kann mich daran erinnern, dass der Chirurg diese Zahl genannt hatte, deshalb).

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Hi Peter,

Ich finde es ja einigermaßen erstaunlich, dass du von einem "beinahe optimalen Biss" sprichst, wenn dein Unterkiefer 11mm zurück liegt und deine Schneidezähne um 5mm seitlich gegeneinander verschoben sind.

Hat dein KFO es geschafft deine Schneidezähne so gegeneinander zu neigen, dass die Lücke von 11mm überbrückt wird? Kannst du sauber abbeißen? Oder reißt du eher Stücke mit deinen Eckzähnen aus den dem Fleisch, das du isst?

 

Klar ist: Mit einem kieferchirurgischen Eingriff kann man die Bisslage optimal einstellen. Wenn dein Biss durch die zurückliegende KFO-Behandlung jedoch stark kompensiert ist, wird man diese Kompensation vor der OP erst rückgängig machen wollen. Gerade Dr. Kater würde ich jetzt eher so einschätzen, dass er so operiert, dass die nach der OP nötige kieferorthopädische Feineinstellung minimal ist. Also würden wir eher von 6 Monaten Nachbehandlung sprechen.

 

Andererseits muss man natürlich sagen, dass eine derart große Verlagerungsstrecke schon zu erheblichen Risiken und Problemen mit der Muskulatur führen kann. Es ist ein verhältnismäßig großer Eingriff, von daher wundert es mich nicht, dass dein Kieferorthopäde dich im Hinblick auf eine OP eher zurückhaltend berät.

 

Um genaueres zu sagen, bräuchten wir natürlich Bilder von deinem Schädel und dem Gebiss. Im Bilderforum kannst du welche einstellen.

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Ich kann sauber abbeißen und habe keinerlei Probleme. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mein KFO und Dr. Kater wirklichen Kontakt zueinander hatten. Mein KFO hat ein mal versucht diesen zu erreichen und mehr als 3 Wochen auf einen Rückruf gewartet. Ich dachte eigentlich auch, dass meine Zähne vorher so angepasst werden, dass diese nach der OP besser sitzen als vorher.

Ich wurde aber eher ganz normal durch meinen KFO behandelt (Zahnbögen ausgeformt und alle Zähne grade in Reihe mit sauberem Biss). Wie bereits gesagt, nach der OP würden meine Zähne nicht mehr sauber aufeinander passen und auf der einen Zahnseite sich nicht mal mehr berühren. Zudem müssten sowohl der obere als auch der untere Zahnbogen erneut auf die neue Position umgeformt werden. Durch meine fast 4 jährige KFO Erfahrung kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass alle dies in 6 Monaten zu schaffen wäre.

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Nach einer OP bewegen sich die Zähne schneller als sonst. Insofern ist der Zeitplan schon schlüssig.

Nicht schlüssig ist, dass du von einem "perfekten Biss" sprichst, und deine Zähne in einer etwaigen OP um 11mm sagittal und 5mm transversal gegeneinander verschoben werden sollen. Wenn beides gleichzeitig zuträfe, dann kannst du dir ja ausrechnen, um welche Strecke deine Zähne nach der OP wieder aufeinander zu bewegt werden müssten.

Also ich denke, du hast entweder keinen perfekten Biss (und merkst das evtl. gar nicht), oder der Kater hat sich verguckt.

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Das weiß ich natürlich auch nicht. Aber ich meine, meine Kieferfehlstellung fällt ja deshalb nicht auf, weil meine Zahnstellung quasi an diese Fehlstellung angepasst sind. Das meine ich mit, dass nach der OP es zunächst sehr komisch aussehen würde bei mir. Weil halt zur Zeit die Zähne perfekt aufeinander liegen, mit der Ausnahme halt, dass die Mittellinie verschoben ist. Aber jedem dem ich erzähle, dass ich eine Kieferfehlstellung habe und deshalb operiert werde, ist total überrascht. Die Verschiebung der Mittellinie fällt jedem erst auf, wenn ich es sage und ihnen zeige.

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Mein KFO sagt, an meiner Stelle würde er die OP nicht machen. Da das Ergebnis wie es jetzt ist schon sehr gut aussieht und der Biss und alles sehr gut sitzt und man nicht weiß, wie das Kiefergelenk und der Biss nach der OP sich entwickelt.

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Ich will die OP eigentlich machen lassen, aber ich weiß nicht ob sie das Risiko wert ist. Zumal bei mir so viele Sachen unstimmig sind und mir ein wenig komisch vor kommen.

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Sanoy, im Grunde stehst doch selbst nicht hinter der ganzen Sache.

Wenn du Zweifel hast, ob du es überhaupt machen lassen sollst, dann können deine Beschwerden ja nicht so schlimm sein.

Du bist jetzt nur unsicher, weil du von zwei verschiedenen Ärzte zwei verschiedene Meinungen bekommen hast. Aber so ist das nunmal: Für jemanden, der einen Hammer in der Hand hat, sieht alles aus wie ein Amboss. Und was kein Amboss ist, könnte immer noch ein Nagel sein..

 

Der KFO kann an dieser Stelle jedenfalls nichts mehr für dich tun. Deshalb sagt er: "Kannste so lassen". Das Fachgebiet des KFC beginnt genau dort, wo die Möglichkeiten des KFO enden, also sagt der: "Da kann man was machen". Und wenn ein Arzt "kann" meint, sagt er oft "muss", weil die Krankenkasse nicht zahlt, wenn sie "kann" hört.

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Es gibt diesen Videoausschnitt von Dr. Kater aus einer RTL II Sendung, der mir, seit ich ihn gesehen habe, nie wieder aus dem Kopf ging. Er untersuchte einen Patienten und sagte sinngemäß: "Hier ..liegt der Unterkiefer 7 mm hinter dem Oberkiefer zurück...... Das kann selbst DER BESTE KFO DER WELT nicht ausgleichen."

Und er hat oftmals vermutlich Recht, zumindest allermeist nicht ohne einen faulen Kompromiss. Was natürlich viele KFO nicht wahrhaben wollen. Klar gibt´s auch immer die Möglichkeit einen Kompromiss einzugehen. Aber man sollte dann wissen, dass ein Kompromiss eben einer ist. Wenn du mehrere divergierende Meinungen hast was das Beste für dich ist, würde ich vielleicht noch einen weiteren KFC zu Rate ziehen. Deine Angaben klingen nach einer sehr starken Fehlstellung. Ich würde daher sehr gut abwägen, was zu tun ist. 

Wenn der Kfo nicht mehr sinnvoll weiterkann, wird es für den KFC wahrscheinlich erst so richtig interessant. Da stimme ich Horse zu. 

bearbeitet von leviathan

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Hm.. danke für die Meinungen. Ich werd Ihn bei der Vorbesprechung nochmal ausquetschen und dann entscheiden ob ichs tue oder nicht.

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@sanyo - In der Regel sollten sich KFO und KC im Vorfeld absprechen über die Therapie. Hier scheint jeder sein eigenes Süppchen zu kochen. Bei einer kombinierten Therapie erfolgt normalerweise zuerst eine KFO-Behandlung, dann die Operation und im Anschluss der zweite Teil der KFO-Behandlung. Eine Bimax nach 3, 5 Jahren am Ende der KFO-Behandlung mit einem perfekten Biss-Ergebnis ist eigenartig. Dann hast du genau das Problem, das du ansprichst. Du brauchst nach der Bimax höchstwahrscheinlich wieder ne Zahnspange. Wenn du eine starke UK-Rücklage und verschobene Mittellinie hast, dann muss das auch dem KFO auffallen. Der KFO kann sich nicht nur auf die Okklusion konzentrieren, sondern muss auch ein Auge für solche Kieferfehlstellungen haben, sofern diese ausgeprägt sind.

Dein Ansprechpartner für Bimax ist klar der KC, nicht der KFO! Es ist natürlich wichtig auf das Risiko und den Aufwand hinzuweisen, aber manche KFO machen den Patienten richtiggehend Angst. Hol dir am besten noch eine Zweitmeinung bei einem anderen KC oder KFO ein. Erkundige dich bei den Ärzten, inwieweit es möglich ist, den Biss nach der OP wieder perfekt hinzubekommen.

Letztlich musst du selbst die Entscheidung treffen. Stört dich die Sache so, dass du bereit bist, dich dafür unters Messer zu legen? Wenn deine Antwort kein klares Ja ist, würd ich es lassen bzw. abwarten. Die berechtige Frage, die du dir selbst und auch deinem KFO stellen solltest: Du hast dich ja einer KFO-Behandlung unterzogen, weil du als Ergebnis einen schönen, optimalen Klasse 1-Biss haben wolltest und nicht mehr einen (mehr oder minder) fehlerhaften Biss. Warum solltest du diesen Anspruch nicht ebenfalls bei deinen Kiefern und deiner Gesichtsästhetik haben?

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