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abikulm

OKVV machen oder nicht ? Vergleich zu Genioplastik...

Hallo Liebe Forengemeinde

Ich wende mich an euch, da ich zurzeit mit dem Gedanken spiele mich einer OKVV zu unterziehen. Ich bin heute 26 und war vor 13 Jahren wegen Nichtanlage der vorderen seitlichen Schneidezähne (also den kleinen neben den grossen Hautpschneidezähnen) für 3 Jahre in Kieferorthopädischer Behandlung, Nach der Behandlung war alles i.O , jedoch ist mein Unterkeifer dann zwischen 19 und 21 um 3-4 mm nach vorn gewachsen, wodurch sich ein leichter Rücklagenbiss ergeben hat.

Nun bin ich deswegen im Januar zum Kieferchirurgen gegangen um mit ihm das Problem sowie eine Genioplastik zu besprechen. Bei meinem ersten Konsultation mit ihm hatte er noch gemeint "Ja da könnte man den Oberkiefer schon 3-4mm vorverlagern". Bei dieser ersten Konsultation hat er dann Abdrücke genommen und ich habe ihn gebeten eine OKVV mal durchzuplanen. Das Ergebnis der Planung war dann, dass zuerst eine 6-12 monatige Kieferorthopädische Vorbehandlung nötig wäre mit einer 6 monatigen Nachbehandlung. Ausserdem müsste er den Oberkiefer in 4 Teile zerlegen, da er nicht glaubt dass die Kieferbögen ausreichend angeglichen werden können.

Alles in allem ist er dann von einem Befürworten einer OP zurückgerudert und hat mir dann gesagt ich solle mir gut überlegen ob ich das wirklich wolle da Aufwand und Ertrag für ihn in keinem Verhältnis stünde.

Ich habe mich dann, auch aus finanziellen Gründen, nur für die Genioplastik entschieden. 

Ich habe daher jetzt folgende fragen.

- Wie schlimm ist eine OKVV wie beschrieben, im Vergleich zu einer Genioplastik ? Mein Kieferchirurg hat gemeint dass eine OKVV im Vergleich zur Genioplastik bedeutend schlimmer ist.

- Lohnt sich der Eingriff für einen Vorverlagerung von 2-3mm (laut Kieferchirurg)

- Wert hat schonmal einen ähnlichen Eingriff hinter sich, bei dem der Oberkiefer zerlegt werden musste.

 

Ich möchte noch sagen dass es mir bei meinem Entscheid sowohl um optische als auch um eine bessere Verzahnung geht.

 

Freundliche Grüsse

 

abikulm

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Hallo,

Ich habe das hinter mir. Den OKzerlegen, das war bei mir eine GNE, da wurde an mehreren Stellen der Kiefer gebrochen und mit einer Schraube an der täglich gedreht wird, erweitert. Das war nicht schmerzhaft.

Auch hatte ich eine OKVV, die auch nicht schmerzhaft war. 

Zusätzlich hatte ich noch eine Bimax     ( die war nicht so gut, Verlauf und Ergebnis)

Wenn ich jetzt zurück denke, hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Optisch sogar sehr. Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden. Ich bin mittlerweile 42. Und seit 2 Jahren mit fester Zahnspange in Behandlung.

Meine Tochter hat fast die gleichen Probleme und ich rate ihr auch zur OKVV.

Es soll aber auch sanftere Wege geben, mit einer losen Zahnspange und der richtigen Logopädie kann/ soll man auch zu gleichen Ergebnissen kommen( können). Ich persönlich glaube daran. Nur gibt es diese Möglichkeiten nicht in meiner Wohnort Nähe und ich glaub die KK übernimmt die Kosten nicht. 

Guck mal in dem Forum für Logopädie nach. Da sind ein paar gute Beiträge/ Unterhaltungen.

Alles Gute, wie immer du dich entscheidest.

 

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Mein OK wurde während meiner Bimax auch in drei Teile zerlegt nachdem zuvor meine GNE schiefgelaufen ist. 3mm OKVV werden optisch im Profil keine nennenswerten Veränderung bringen die im Verhältnis zu dem Aufwand stünde. Für eine ordentliche Verzahnung ist es aber vermutlich die richtige Vorgehensweise, sofern ansonsten alles richtig von deinem KFO geplant wurde.

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Hallo Zusammen

Vielen Dank für eure antworten. Ich habe noch eine frage zur OP. Werden bei einer reinen OKVV die Kiefer auch verdrahtet oder mit Gummis gegeneinander fixiert? Wenn ja wie lange bleiben die verdrahtet ? Ich stelle mir vor, dass ich da Atemprobleme bekomme, da ich oft mühe habe durch die Nase zu atmen. 

 

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Ich glaube das ist individuel. Bei meiner OKVV hatte ich nur 2 lockere Gummis. Eigentlich sollte der Splint dran sein...passte jedoch nicht. Habe aber gelesen dass oft nur Gummis eingesetzt werden, was relativ flexibel ist.

Bei meiner Bimax hatte ich Splint und war verdrahtet. Konnte jedoch auch durch\ zwischen den Zähnen atmen (und trinken )es waren 2 Wochen ,meine ich.

Oft verbessert sich bei einer OP jedoch auch die Atmung. 

Kleiner Tipp am Rande, lass dir bei der OP die Nasenflügel von innen miteinander festbinden, fixiren. ( mit einem Faden von einem zum anderen Flügel ) Dann wird die Nase nicht breiter....(sicherlich nicht für alle zutreffend)

Nach meiner GNE und Bimax war die Nase ein wenig breiter und schief. Jetzt jedoch bei der OKVV hat det KC das gemacht. Sie ist wieder schmaler und gerade. 

LG

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Hallo Vielen Dank für die Antwort.

Ich denke bei einer Vorverlagerung von 3-4mm wird sich die Nase nicht nennenswert verbreitern. Ausserdem habe ich eh schon eine sehr schmale Nase und könnte etwas breitere Nasenflügel verschmerzen. 

Was ich eher in Erwägung ziehen würde wären die Wangenknochen. Meine Wangenknochen sind nämlich nicht besonders ausgeprägt, was halt vllt auch mit der Progenie zusammenhängt. Hat sich jemand schonmal die Wangenknochen verbreitern lassen ? Wenn ja mit welcher Methode ?

 

Gruss

 

abikulm

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