Progenie

Angst keine Luft zu bekommen

Hallo, Ich werde nächste Woche operiert und habe panische Angst, dass wenn ich aufstehe keine Luft bekomme. Ist es so, dass man wirklich keine Luft durch den Mund bekommt und wirklich nur durch die Nase atmen kann?

Würde mal gerne von euch wissen, wie es bei euch war die die Op schon hinter sich haben.

 

bearbeitet von Progenie

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Guten Morgen!

Ich würde sagen auch das ist bei jedem wieder anders. Sorry.

Was wird bei dir denn genau gemacht?

Ich hatte bei meiner Bimax Tamponaden in der Nase, bekam durch die Nase also gar keine Luft. DIe Lippen waren ordentlich geschwollen, sodass ich die Zähne etwas öffnen musste um überhaupt durch den Mund atmen zu können (ich hatte nur Gummis, sodass das zum Gück ging). Immer wenn ich einschlief klappte der Mund zu und ich konnte nicht mehr atmen. Die erste Nacht ist daher echt langsam vergangen :-(

ABER: Man hängt auf der Überwachungsstation an sämtlichen Geräten, die alles überprüfen. Wenn man zu wenig Sauerstoff bekommen sollte, dann wird das gemeldet.

UND: Wenn du etwas nicht aushälst, wenn dir etwas komisch vorkommt, dann klingel, sag es den Schwestern! Entweder die sagen das passt so und du bist beruhigt, oder die machen was dagegen. Also trau dich ruhig einmal mehr zu klingeln! Ich war auch beruhigter nachdem ich das gemeldet hatte und die Schwester mir sagte dass die Sauerstoffsättigung passt und die Tamponaden am nächsten Tag raus kommen würden.

Wenn du nur durch die Nase Luft bekommen solltest, dann lass dir Nasentropfen geben, damit du auch wirklich richtig atmen kannst. Blutkrusten lassen sich mit Q-Tipps und Bepanthen vorsichtig entfernen.

Wenn du nur durch den Mund atmen kannst, dann lass dir Bepanthen gegen die trockelnen Lippen geben! (ich hatte einen kleinen Spiegel mit auf der Überwachungsstation, damit ich die Lippen auch treffe.)

Und wenn der Hals trocken ist vom durch den Mund atmen und das mit dem Trinken nicht klappt noch ein Tipp: Zunge beim Schlucken hinter den Splint an den Gaumen legen!

Wichtig ist zu wissen, dass die Leute im Krankenhaus sich um dich kümmern werden. Es kann nix passieren, gib denen einfach immer Rückmeldung wenn was nicht passt!

Toi, toi, toi für deine OP! Alles wird gut! :-)

bearbeitet von Nambi82

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Hallo Progenie,

(Nambia kam mir etwas dazwischen) wie fast alles bei dem scheint es extrem unterschiedlich zu sein. Beziehungsweise, nachdem ich Deine Frage gelesen habe, warum willst Du überhaupt durch den Mund atmen? Ich kann mich an keinerlei Atemprobleme nach meinen beiden Umstellungs-OPs erinnern, hatte aber in beiden Fällen auch keinerlei Tamponaden, was aber auch eher ungewöhnlich ist, wenn man sich die OP-Berichte anschaut. Sprich es vorher bei Chirurg und Pflegepersonal an, Frage was Du machen sollst, halte Dich an die Tipps von Nambia und klingle lieber einmal zu viel als zu wenig. Interessanterweise hatte ich nach der ME kurz das Gefühl, keine Luft zu bekommen, obwohl mir schon in dem Moment klar war, dass ich effektiv genug Luft bekommen habe. Meiner Meinung nach lag es vor allem daran, dass es noch etwas nachgeblutet hat und das hat das System etwas irritiert.

Alles Gute für die OP!

Irene

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Ich war nach der OP  extrem geschwollen, war auch 1 Tag auf der Überwachungsstation und hatte eine Sauerstoffbrille, als ich wieder zu mir kam, um mir das Atmen zu erleichtern.  Man wird bemüht sein, dass es dir so gut wie möglich geht. Sollte das nicht der Fall sein, mach dich bemerkbar. Alles Gute. 

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Hallo Progenie,

 

ich bin noch nicht operiert, habe die OP noch vor mir. Aber ich habe die ähnliche Angst, wie das mit dem Atmen nach der OP sein wird. Dazu muss ich sagen, dass ich Asthma habe, da hat man wahrschinlich noch mehr die Befürchtung, dass man keine Luft bekommt. Ich werde das bei meinem Vorstellungstermin zur OP-Planung sowohl mit dem Chirurgen, als auch mit dem Anästhesisten besprechen.

 

Die Nase wird man denke ich mit Nasensprays und Wattestäbchen frei bekommen. Meine Sorge ist, dass ich zu arg im Rachenbereich anschwelle und daher keine Luft bekomme. Ich denke, da werden sie zur Not wohl wieder intubieren oder länger intubiert lassen, wenn es gar nicht klappen sollte mit dem Atmen. Davon bekommt man dann i.d.R. nicht viel mit, weil die einem dann wieder entsprechende Medikamente geben. Und bevor ich ersticke, ist mir das wohl eh egal, falls ich davon doch was mitbekommen sollte. Aber ich glaube, dass das gar nicht so oft vorkommt. Meistens klappt es mit zusätzlicher Sauerstoffgabe und entsprechenden Medikamenten. Aber ich habe davor wie gesagt auch Angst.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Hallo Progenie,

ich hatte vor meiner Bimax-OP die gleiche Angst wie du; bei mir lief im Endeffekt aber alles weitgehend unproblematisch ab! Zwar habe ich tatsächlich nach der OP drei Tage lang keine Luft durch die Nase bekommen, aber durch den Mund zu atmen war überhaupt kein Problem, obwohl die Zähne mit Gummis zusammengebunden waren... man bekommt halt einen sehr trockenen Mund, das war nicht sehr angenehm und ich fand es auch schwierig, so zu schlafen, aber echte Probleme hatte ich zumindest zu keiner Zeit!

hatte auch vor der OP noch meinen KFC gefragt, ob denn der Hals/Mundbereich so zuschwellen kann, dass man tatsächlich auch über den Mund keine Luft bekommt, aber der meinte, das könne nicht passieren... das habe ich ihm dann einfach mal geglaubt...

und wie die anderen ja auch geschrieben haben, selbst wenn doch irgendwas sein sollte, bist du ja permanent unter Beobachtung!

Also, mach dir nicht zu viele Sorgen, das wird schon irgendwie ;)

LG, Iris

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Naja... und was ist mit Schleim im Hals? Den hat man doch bestimmt auch, oder!?

Ja, also bei mir haben sich die Nebenhöhlen ordentlich gereinigt nach der OP und alles lief den Rachen runter. Sowohl Schleim, als auch Blut. Aber habe ich nicht als störend beim atmen empfunden.

bearbeitet von Nambi82

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