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Susa3

Bimax 06.11.2015

Hier mein Bericht über meine Bimax:

 

Kurz zu mir:

weiblich 23 Jahre

Ende 2013 GNE, bis Juni 2015 feste Spange

 

ich war also im Juni eigentlich erlöst - dachte ich.

Mein Zähne waren gerade und für einen Leien sahen sie absolut in Ordnung aus. Mich hat aber noch eine Sache total gestört, mein Gummy-smile!!

 

Also lies ich mir mein Problem auf Anraten meiner Kieferorthöpädin bei Dr. K mal ansehen! Ich ging mit der Einstellung dort hin es eher nicht mehr machen zu lassen, da ich immer gehört hatte ich müsse mir dafür nochmal eine Zahnspangen einsetzten lassen...

 

dieser sagte mir aber man könne die Op auch ohne Zahnspange machen! Juhu dachte ich, dann mach ich das auf jeden Fall noch, schließlich hasste ich das Zahnfleisch schon immer!! 

 

1 Tag vor op:

ich kam in der Praxis an, mir wurde Blut genommen und ich sollte noch einmal ein Gespräch mit dem Chirurg haben:

nur Gummy-smile würde mich nicht zufrieden machen, bei den ganzen voranalysen kam raus, dass ich meinen UK unbewusst immer nach vorne schob wenn es hieß "bitte zusammenbeißen"...

Jaa puuuuh und nun? Eine Bimax op soll es sein, sprich OK wird nach oben und UK wird nach vorne verlagert... Ohje ohje das wird was werden dacht ich mir!! 

Also ins Krankenhaus, nichts gescheites mehr gegessen (ziemlich dumm) und dann eingeschlafen

 

Der OP-Tag (06.11.)

 

ich war recht früh wach und konnte es nicht erwarten, Geduld gehört nicht zu meinen Stärken..!

irgendwann um 10 kam eine Krankenschwester rein "ohje sie sind noch nicht umgezogen, wir müssen, jetzt aber schnell" .. Sie hat dann selber gelacht, weil sie es bisschen vercheckt hatte und mir gar nicht Bescheid gegeben hat :D

 

also gings samt Bett eine Etage tiefer.

diese LMAA Tablette gabs dann auch nicht mehr aber was solls.. Der aufwachraum ist schon weng komisch, viele schlafende Menschen in nem riesigen Raum!

über die Schleuse gings dann nach paar Minuten auf den op Tisch. Alle waren sehr nett und die wärmedecken empfand ich als sehr angenehm! Im Vorraum dann habe ich mich mit der Narkoseärtzin bisschen unterhalten. Ich sagte dass ich beim geben der letzten Narkose so ein brennen im Arm hatte und ob sie das vermeiden könnte wenn es irgendwie ginge :D

 

der KC kam nochmal kurz, sagte hallo und wollte mich nochmal so arg ich kann lachen sehen! Danach schlief ich ein..

an den aufwachraum hab ich fast keine Erinnerungen, erst auf der Intensivstation hörte ich "tiefer atmen, tiefer atmen" 

jajaaaa, ich Versuchs ja :D 

der Tag der Op und die Nacht waren okay, wenn ich schmerzen hatte wurde direkt Nachschub Schmerzmittel gegeben! Das Herausziehen der Magensonde war auch nicht so schlimm wie gedacht.. 

Naja Bettpfanne war jetzt nicht so der hit aber es klappte! Schlafen hingegen war immer nur eine Stunde möglich - bis das blutdruckgerät wieder pumpte!

 

1. Tag Postop

 

in der früh kam ich dann auf Station und mir wurden die ersten Gummis durchschnitten.. Der Tag war mies, ich hatte schmerzen, die Kühlmaske nervte, mein Hals tat so weh und die Nase ging zu! So auch die Nacht, an Schlaf war nicht zu denken! Ich hab sämtliche Freunde mit Nachrichten genervt, weil ich die ganze nicht schlafen konnte :D

 

2. Tag Postop

 

Visite am Morgen, mir wurden die anderen Gummis durchtrennt und die Drainagen kamen raus, dies ziept ein wenig aber bei mir ging es recht gut, tat kaum weh! Danach Zähne versuchen zu putzen, Körper duschen, Nase mit wattestäbchen irgendwie versuchen frei zu bekommen usw

ich habe viel Zeit mit Körperhygiene verbracht und hab immer wieder kurze Spaziergänge Durchs Krankenhaus gemacht!

 

ja so vergingen eigentlich die restlichen Tage auch noch, ich war von Freitag bis Mittwoch im Krankenhaus und durfte dann endlich heim! achja Highlight waren die lymphdrainagen und der röntgentermin, ansonsten sehr langweilig..

ganz ehrlich, die Tage im Krankenhaus waren für mich grausam! Die Kombination aus Kühlmaske, aufrechte Haltung beim schlafen, Kieferschmerzen, Halsschmerzen, geschlossene Nase... Ich war manchmal echt am verzweifeln, vor allem nachts weil ich echt so gut wie nicht schlafen konnte!

 

aber ich muss sagen dass es von Tag zu Tag aufwärts geht! Jeden Tag bemerkt man eine kleine Verbesserung und das gibt Kraft.

ich konnte Suppe schon nach einer Woche nicht mehr sehen also hab ich Kartoffeln weich gekocht und zerdrückt oder Rührei zerdrückt.

 

nun sind 4 Wochen seit der op rum und meine Schwellung ist schon sehr gut zurück gegangen (sehen tut man aber schon noch was!)

ich finde ich sehe aus wie gebotoxt und auch mein Umfeld meint ich würde künstlich aussehen! Liegt bestimmt auch daran, dass die Partie über der Oberlippe noch ziemlich taub ist!

Ich bin noch 2 Wochen krank geschrieben und die brauch ich auf jeden Fall noch! Nach kleinen arbeiten wie Wäsche aufhängen zB bin ich echt ko!

nach 2 Wochen hab ich das ganze Schmerzmittel weitestgehend abgesetzt, weil ich immer nur Minutenweise ganz starke Ohrenschmerzen habe und da bringt es ja nix wenn ich eine ibu oder so nehm und die nach ner halben Stunde wirkt!

 

naja jetzt ist mein Beitrag jetzt schon arg lang geworden und alles bissle durcheinander :/

 

fazit nun:

- momentan bin ich nicht zufrieden mit meinem Aussehen ABER 4 Wochen ist glaub zu früh um da was zu sagen (Schwellungen, Taubheit)

- ich beiße nur auf einer Seite zusammen, wir aber mit Gummis jetzt gerichtet

- ich habe jeden Tag starke Ohrenschmerzen, nicht durchgehend aber doch einige Male am Tag und in der Nacht 

- essen darf ich ja nur Brei, fällt mir aber nicht sooo schwer 

- vom gummy-smile ist nichts mehr zu sehen juhuuuuu

- die meisten empfinden den Krankenhausaufenthalt glaub als nicht so schrecklich wie ich, also keine Angst 

 

solang man mit dem Ergebnis zufrieden ist lohnt sich der harte Weg auf jeden Fall!!!

ich hoffe für mich dann auch :o  

wird schon werden :D

bearbeitet von Susa3
Falsch

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