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Marja

Bimax am 18.11.2015 Uni Klinik Marburg Herr Dr. Himpel / Frau Dr. Attrodt

Hallo zusammen,

bisher war ich hier nur als stille Mitleserin unterwegs, möchte nach meiner überstandenen Bimax-OP aber doch meine Erfahrungen mit euch teilen.

 

Vorweg vielleicht etwas zu mir und meiner Vorgeschichte:

Ich bin 28 Jahre alt, habe im Februar diesen Jahres meine feste Zahnspange bekommen und wurde nun am 18.11.2015 operiert. Die OP ist also nun knappe 4 Wochen her. Tatsächlich hatte mein KFO mich schon im Juli zu einem Vorstellungstermin für die OP geschickt (seitdem wurden auch keine Bögen mehr gewechselt o.ä.), aber nach einigen Terminverschiebungen sowohl bei den Vorbereitungsgesprächen als auch bei der OP selbst, ist es jetzt leider wirklich November geworden, bevor die OP stattfinden konnte. Da hatte ich aber auch mehrfach großes Pech. Immerhin hatte ich so gleich mehrere Male die Möglichkeit mich Wochen vor dem OP Termin schon verrückt zu machen und die verbleibenden Wochen immer wieder neu zu zählen... ;-)

 

Vielleicht auch nicht ganz unwesentlich: Eigentlich hätte mich Herr Dr. Himpel operieren sollen, aber leider war er zum OP-Termin dann verhindert, sodass seine Kollegin Frau Dr. Attrodt die OP übernommen hat. Die Vorgespräche hatte ich sowieso mit beiden Ärzten zusammen gemacht, sie hat ebenfalls bei der Modell-OP mitgewirkt und war generell im Bilde was meinen Fall anbelangt. Ich habe mich auch zu jeder Zeit gut aufgehoben und betreut gefühlt. Die ambulante Nachsorge erfolgte dann abwechselnd bei Herr Dr. Himpel und Frau Dr. Attrodt. Als Ärzte kann ich beide empfehlen, da ich bei beiden zu jeder Zeit das Gefühl hatte sie wissen genau Bescheid, können meine Fragen beantworten, nehmen sich Zeit für mich und gehen auf mich ein, wenn ich Probleme habe. Was die OP und das Ergebnis selbst angeht, kann ich nur für Frau Dr. Attrodt sprechen und muss sagen, dass ich vollkommen zufrieden bin und das Ergebnis auch laut meinem KFO hervorragend aussieht.

 

Was bei mir gemacht wurde:

- Mein Oberkiefer wurde 1mm nach unten geholt, um 2,5mm nach links geschwenkt und 2mm nach vorne versetzt.

- Mein Unterkiefer wurde ebenfalls nach vorne versetzt (ursprünglich war mal die Rede von irgendwas zwischen 6 und 8mm - wie viel es letztlich geworden ist, stand aber leider nicht im Bericht der Klinik und ich habe auch nicht mehr nachgefragt)

 

OP Tag (Mi, 18.11.2015):

Ich durfte die Nacht noch zu Hause verbringen und musste am OP Tag um 6.30 Uhr im Krankenhaus sein. Dort angekommen wurde ich auch gleich in ein kleines Zimmer geschickt, in dem ich mich umziehen konnte. Gesagt getan. Kaum war ich fertig, kam auch schon die Schwester rein und brachte mir die LMAA Tablette. Das war so gegen 7.20 Uhr. Bis dahin ging es mir eigentlich noch ganz gut und ich war auch nicht wirklich aufgeregt, aber als mir klar wurde, dass es dann nun gleich ernst wird, kamen mir doch die Tränen... Zum Glück war mein Freund da und konnte mich noch ein bisschen beruhigen. Ab hier weiß ich tatsächlich auch schon nichts mehr. Ich kann mich weder erinnern aus dem Zimmer in den OP gebracht worden zu sein, noch weiß ich wie die Narkose gesetzt wurde oder sonst irgendwas. Ist vielleicht auch ganz gut so.

 

Im Aufwachraum habe ich das erste Mal so gegen 13.30 Uhr auf die Uhr geschaut. Leider habe ich hier dann alles Mögliche mitgenommen - angefangen bei "mir ist so schlecht" bis hin zu "ich kann nicht Wasser lassen und es muss ein Katheter gelegt werden" - sodass ich erst gegen 16.30 Uhr auf mein Zimmer kam. Manchmal frag ich mich ja schon, warum ich immer allen Blödsinn abbekommen muss. ;-)

 

Auf dem Zimmer hat mich dann auch schon mein Freund erwartet und ich war unheimlich froh ein bekanntes und vertrautes Gesicht zu sehen. Das war in dem Moment schon extrem hilfreich und beruhigend. Man ist ja doch recht durch den Wind und auch sehr durcheinander.

Auch hier hab ich leider wieder Pech gehabt und musste mich übergeben, weil ich noch so viel Blut im Magen hatte. Also erst mal Bett neu beziehen und mich waschen und umziehen... toll, das hatte ich nun auch noch gebraucht. Naja.

 

Ansonsten ging der Rest des Tages so im Halbschlaf an mir vorbei. Es gab natürlich immer wieder irgendwelche Infusionen und ab und an schaute eine Schwester oder ein Arzt rein, aber alles in allem passierte nichts spannendes mehr.

Die Nacht war leider etwas nervig, da ich nicht wirklich schlafen konnte. Zum einen ist es auf Dauer doch irgendwie unbequem, wenn man praktisch im Bett sitzend und mit der Kühlmaske auf dem Gesicht schlafen soll, sich dabei aber nicht zur Seite drehen darf und zum anderen hat mich das fröhliche Brummen der Kühlmaske und der stündliche Besuch der Nachtschwester relativ oft geweckt. Irgendwann hab ich mich dann bei jedem Kontrollbesuch der Schwester kurz mit ihr über Gott und die Welt unterhalten (reden ging erstaunlich gut) und so ging die Nacht dann irgendwann auch vorbei.

 

1. Tag Post OP (Do, 19.11.2015):  

Heute früh gab es dann zum "Frühstück" zum ersten Mal "Sondenkost" und natürlich wieder einen ganzen Schwung voll Infusionen. Also ich weiß ja nicht wie jemand behaupten kann, dass man diese Magensonde nicht spürt und das sie einen vor allem nicht stört. Für mich war das jedes Mal eine Tortur, weil ich so lange die Kost durch den Schlauch lief einen permanenten Würgereiz hatte und nichts so richtig helfen wollte. Da kommt einem eine Stunde (so lang hat es immer gedauert) gleich fünf Mal so lange vor... :-(

Zur Visite konnte ich mir dann auch die Ergebnisse der OP mitteilen lassen: Die OP ist nach Plan und sehr gut verlaufen und mit den Ergebnissen sind alle höchst zufrieden. Gut okay... Wenn irgendwas gravierendes passiert wäre, dann hätte ich es wohl schon eher erfahren.

 

Im Laufe des Tages wurden noch die Drainageschläuche entfernt, wovon ich nicht wirklich etwas gemerkt habe und danach wurde zum ersten Mal der Splint eingesetzt und die Gummis eingehangen. Das war dann leider weniger schön und ich hatte ziemliche Schmerzen beim Gummis einhängen, weil ja noch alles total wund und empfindlich war. Außerdem kam ich an dem Tag leider noch nicht vollständig in den Splint rein, was aber laut den Ärzten kein Problem war und sich in den nächsten Tagen geben sollte.

Ein Blick in den Spiegel zeigte dann auch, dass mein Gesicht schon deutlich angeschwollen war - ich dachte ja viel schlimmer könnte das nicht mehr werden und habe meinem KC nicht geglaubt als er sagte das sei noch lange nicht alles gewesen. Er sollte recht behalten. ;-)

 

Im großen und ganzen muss ich sagen, dass ich mich aber verhältnismäßig gut gefühlt habe und dachte ich hätte das schlimmste hinter mir. Ich konnte ja sogar schon aufstehen und auf Toilette gehen, mich etwas mit meinem Freund unterhalten usw. So weit, so gut. Dann wurde es Nacht und es war Zeit zu schlafen. Abgesehen davon das ich leider wieder nicht einschlafen konnte, ging nun auch noch meine Nase zu, sodass ich irgendwie durch den Mund atmen musste, der ja mit dem Splint und den Gummis auch mehr oder weniger fest verschlossen war. Nasenspray hat leider so gar nicht geholfen und ich war mehrmals leicht in Panik, weil man denkt man erstickt. Besonders toll an der ganzen Sache ist auch: Man darf 4 Wochen nicht die Nase putzen - das hat mir vorher keiner gesagt! *seufz* Tipp vom Arzt: Hochziehen und runterschlucken. Ja na klasse... Naja, auch diese Nacht ging aber irgendwie vorbei.

 

2. Tag Post OP (Fr, 20.11.2015):  

Auch dieser Tag startete wieder mit Sondenkost, Infusionen und der Visite durch die Ärzte. Weiterhin alles so weit in Ordnung, Schwellung wird mehr - was aber normal ist und ansonsten sieht auch alles gut aus. Ich komme sogar schon fast komplett in den Splint.

Nur mir selbst ging es leider gar nicht gut... Das war so mein persönliches Tief, an dem ich wirklich verzweifelt war, geheult habe und mich gefragt habe warum ich bloß so dumm war mir so was anzutun. Hier muss ich besonders großen Dank an Schwester Brigitte richten, die mich immer wieder aufgebaut und mir fest versprochen hat, dass Morgen schon alles viel viel besser sein wird.

 

Im Laufe des Vormittags wurde ich zum Röntgen abgeholt, sonst ist aber nichts spannendes passiert und der Tag verging ziemlich schleppend.

 

Achso doch, im Laufe des Nachmittags wurde ich auf ein anderes Zimmer verlegt - bisher war ich in einem Einzelzimmer und kam nun in ein 2-Bett-Zimmer. Grundlegend kein Problem, bis die Nacht anbrach... Irgendwie hatte ich so meine Probleme mit den Nächten. ;-) Nach zwei Nächten mit wirklich wenig Schlaf war ich ziemlich fertig mit den Nerven und hätte echt gerne mal geschlafen. Das hätte auch geklappt, wenn nicht ca. alle 1,5 Stunden zwei Schwestern mit dem Satz "so Frau XYZ wir drehen sie mal wieder auf die andere Seite" reingekommen wären, um der bettlägerigen Frau neben mir beim umdrehen zu helfen. So war ich leider wieder mehr wach als das ich hätte schlafen können - ich hab zwar vollstes Verständnis dafür das man der Frau da helfen musste, aber natürlich war ich trotzdem etwas gestresst davon und wäre gerne mal zur Ruhe gekommen. Aber wie mein KC so schön sagte: Zur Ruhe kommen Sie dann zu hause - da werden sie ja auch gesund. ;-)

 

3. Tag Post OP (Sa, 21.11.2015):  

Neuer Tag, selbes Spiel: Sondenkost, Infusion, Visite, rumliegen und langweilen bis mein Freund kommt und wir uns ein bisschen unterhalten und rumlaufen können.

 

Auch wenn ich es Freitag noch nicht glauben konnte: Schwester Brigitte hatte Recht! Heute war alles schon viel viel besser als noch einen Tag zuvor. Ich fühlte mich nicht mehr so elend, war nicht mehr so deprimiert und hatte das Gefühl es geht bergauf mit mir. Das war richtig aufmunternd und hat mich wahnsinnig motiviert und aufgebaut.

 

Nachmittags hat mir dann Herr Dr. Himpel noch gezeigt wie ich die Gummis selbst raus und wieder rein machen kann und wie ich erkenne ob ich richtig im Splint bin. Ich solle das fleißig üben und wenn das gut klappt, dann könnte ich Morgen evtl. schon nach Hause. Na wenn das so ist... fleißig geübt habe ich jetzt nicht, da es gleich auf Anhieb gut geklappt hatte und ich mittlerweile auch problemlos richtig in den Splint kam. ;-)

 

Die Nacht war endlich auch mal etwas besser - zumindest konnte ich immer mal wieder so 30-60 Minuten dösen oder sogar schlafen. Das hat schon mal ganz gut getan und man fühlt sich gleich viel besser.

 

4. Tag Post OP (So, 22.11.2015):  

Täglich grüßt das Murmeltier: Sondenkost, Infusionen, Visite... und ich durfte nach Hause! Gott sei Dank! Eigentlich hätte ich abends noch eine Infusion mit Antibiotika bekommen sollen, aber ich konnte mich mit Herr Dr. Himpel darauf "einigen", dass ich auf diese Infusion verzichte und nach Hause gehe. Ich wollte endlich wieder in meinem eigenen Bett schlafen, meine Tiere sehen und in meine vertraute Umgebung zurück.

 

Also schnell Sachen gepackt und als mein Freund kam um mich zu besuchen und mit mir den Tag zu verbringen stand ich schon abreisebereit da und wir konnten zusammen nach Hause fahren. :-)

 

Zu Hause angekommen bin ich dann als erstes direkt unter die Dusche (ich durfte vorher im KH nicht duschen) und hab mir die Haare gewaschen. Was für eine Wohltat! Da fühlt man sich doch gleich wieder wie ein Mensch. Danach gab es dann eine Suppe, die ich mit einem kleinen Löffel vorsichtig löffeln konnte (Gummis und Splint durfte ich zum Essen rausnehmen). Den Rest des Tages hab ich dann auf der Couch verbracht und mich einfach gefreut wieder zu Hause zu sein. Ab hier ging es auch wirklich jeden Tag weiter bergauf!

 

13. Tag Post OP (Di, 01.12.2015):

Heute war mal wieder ein Kontrolltermin beim KC und beim KFO. Beide sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen der OP und wie schön schon alles zusammen passt. Da ich auch selbstständig und ohne Hilfe sehr schön in den richtigen Biss finde, kann ich ab heute auch den Splint weglassen. Juhu! Endlich ist dieses nervige Ding weg und ich kann wieder normal reden. Ab jetzt brauche ich also nur noch die Gummis - die sind aber auch dringend nötig, da ich auf beiden Seiten bisher nicht mit den Backenzähnen zusammen komme. Da sollen nun aber die Gummis helfen und es soll wohl auch halbwegs fix gehen. Es geht also voran. :-)

 

4 Wochen Post OP:

Heute ist Dienstag und die OP nun knappe 4 Wochen her. Diese Woche bin ich noch krankgeschrieben und müsste ab nächster Woche wieder arbeiten, wozu ich sicher auch in der Lage wäre, aber da habe ich erst mal über Weihnachten und bis ins neue Jahr Urlaub. Gerade heute war ich auch wieder zum Kontrolltermin in der Klinik: Es sieht so weit nach wie vor alles gut aus, der Biss passt, man ist mit der Entwicklung zufrieden. Nun heißt es warten auf den Röntgentermin in zwei Wochen, wo entschieden wird ob ich endlich wieder anfangen darf zu kauen. Hoffen wir es mal.

Ansonsten würde ich sagen es geht mir normal und den Umständen entsprechend (s. auch meine Zusammenfassung hier drunter).

 

Zum Abschluss versuche ich mal noch die wesentlichen Punkte zusammenzufassen, die wahrscheinlich die Meisten hier am stärksten interessieren:

 

- Schwellung:

Bei mir war die Schwellung an Tag 3 Post OP am stärksten ausgeprägt und ging ab da Tag für Tag weiter zurück. Die Unterlippe hat dabei besonders gelitten und hing bis Tag 7 Post OP regelrecht nach unten wie ein Lappen Fleisch. Das hat sich dann aber auch binnen 2 Tagen wieder gegeben. Knapp 4 Wochen Post OP ist zwar noch eine Restschwellung da, diese erkennt man aber tatsächlich nur, wenn man es weiß oder darauf hingewiesen wird wo/wie man es sehen kann. Auch die Unterlippe sieht schon wieder normal aus.

 

- Taubheitsgefühl:

Tja, das Taubheitsgefühl macht mir leider etwas zu schaffen. Seit der OP bis heute hat sich zwar im Bereich der Wangen und der Nase viel getan, sodass ich hier schon fast vollständig wieder ein Gefühl habe (manchmal ist es noch ein bisschen dumpf - das scheint von der Tagesform abzuhängen), aber dafür lassen mich Zahnfleisch, Kinn und der rechte Teil der Unterlippe vollständig im Stich. Hier fühle ich leider gar nichts. Laut den Ärzten ist das völlig normal, da sie den Nerv dort umverlegen mussten (es wurde aber nichts verletzt) und das Gefühl sollte irgendwann wieder kommen. Das könnte aber auch 6-9 Monate dauern, wenn es blöd läuft. Naja, immerhin sabbere ich beim trinken nicht mehr. ;-)

 

- Schmerzen:

Schmerzen hatte ich eigentlich zu keiner Zeit. Im KH gab es genug Schmerzmittel und zu Hause hatte ich keine Probleme, sodass ich hier nicht klagen kann.

 

- Muskulatur / Kiefergelenke:

Was die Kiefergelenke angeht hatte ich auch Glück und kann bisher nicht über Schmerzen klagen. Das sieht bei der Muskulatur schon anders aus. Hier habe ich leider immer noch das Gefühl, dass die Muskeln sehr verkrampft und verspannt sind. Generell fühlt es sich so an, als könnte man das Gesicht noch nicht wieder vollständig bewegen bzw. spannt es bei manchen Bewegungen noch sehr. Ich glaub ja so fühlt man sich, wenn das Lifting etwas zu straff ausgefallen ist. ;-)

 

- Essen:

Ich darf alles essen, was ich in den Mund bekomme (da wird man kreativ) und was ich nicht kauen muss bzw. mit der Zunge am Gaumen zerdrücken kann. Also alle Arten von Brei, Joghurt, ganz super weiches Fleisch, Suppen, Kuchen, Rührei, Nudeln, Reis, Fisch etc. etc. Da geht schon einiges und mit der Zeit findet man auch immer mehr Möglichkeiten was/wie man etwas essen kann, ohne dass man es kauen muss. 6 Wochen Post-OP gibt es einen Termin zum Röntgen. Wenn da alles gut aussieht, dann darf ich langsam wieder anfangen zu kauen. Da freu ich mich schon drauf, weil ich hoffe das auch das dazu beiträgt, dass sich die Muskulatur erholt und nicht mehr so rumnervt.

 

- Würde ich das nochmal machen?:

Ja und nein. Ich muss schon sagen, dass ich mich manchmal frage ob es das alles wert war. Nach 4 Wochen mit verspannten Kiefermuskeln, einem mehr oder weniger tauben und spannenden Gesicht und der leichten Sorge wann das alles wohl wieder in Ordnung kommt und ob es das überhaupt tut, liegen die Nerven schon manchmal etwas blank und man denkt man hätte es besser nicht tun sollen. Es gibt aber auch die Tage an denen ich in den Spiegel sehe und feststelle wie toll der Biss geworden ist, wie gut das alles nun aussieht und wo ich mir vorstelle wie toll es wird, wenn ich zum ersten Mal in meinem Leben von einem Brötchen oder einem Apfel abbeißen kann. Das sind die Tage wo ich weiß es hat sich gelohnt und ich würde es wieder machen. Letztlich haben mich ja auch genau diese Dinge zu der OP bewogen und ich hoffe einfach, dass die ganzen anderen Probleme bald nachlassen, damit ich das eigentlich tolle Resultat voll und ganz genießen kann. Wenn alles nach Plan läuft, dann sollte auch im April/Mai 2016 die Spange rauskommen, sodass ich mir selbst einfach immer wieder sage, dass bis dahin auf jeden Fall auch alles Andere wieder gut sein wird und das ich dann glücklich und zufrieden bin. Das tröstet mich im Moment ein wenig. ;-)

 

Puh, das ist nun ein laaaaaanger Text geworden. Ich hoffe dem/der Einen oder Anderen hilft dieser Text weiter und ich wünsche allen die diese OP noch vor sich haben alles Gute - ihr schafft das und am Ende wird alles gut werden! :-)

 

LG, Marja

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