schlanke1988

Operation im Ausland... krankmeldung Arbeitgeber?

Hey leute....

 

ich werde.. wenn natürlich nichts zwischen steht.. im Ausland eine Schönheitsoperation machen lassen.. das Problem bei der Sache ist..das die Op aus ästhetischen Gründen gemacht wird..

ich habe mir für 14 Tage Urlaub genommen.. aber was wird danach passieren..???

ich darf ja schlecht mit einer gemachten Nase eine schwere körperliche Tätigkeit machen dürfen?? 

der Arbeitgeber weiß auch nichts von der OP.. wie könnte ich es dem Arbeitgeber erzählen?? Bekomme ich überhaupt eine Krankmeldung??

 

Danke für eure hilfreichen antworten im Voraus..

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Ich denke, dass du mehr Urlaub einplanen müsstest. 

Vielleicht hast du ja einen Hausarzt, der dich noch bisschen krank schreibt, wenn er sich drauf einlässt.

 Oder du sagst deinem Arbeitgeber, dass du für begrenzte Zeit aus gesundheitlichen Gründen bestimmte Arbeiten  nicht machen kannst. Er sieht doch sowieso deine "neue Nase", oder wird man den Unterschied gar nicht sehen können? 

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Hier ist mein Kenntnisstand: Falls nach der Op eine unvorhergesehene Komplikation (Entzündung, etc.) eintritt, dann darf dich der Hausarzt krank schreiben. Falls du aber wegen Sachen arbeitsunfähig bist, die als normale Begleiterscheinung der Op auftreten (Schwellung, leichter Schmerz), dann darf dich der Hausarzt offiziell nicht krank schreiben. Im Fall der Fälle könntest du auch unbezahlten Urlaub nehmen.

Ich habe mir vor ca. 9 Monaten die Nase bei einem Fußballspiel gebrochen und habe sie mir daraufhin in ITN reponieren lassen. Eine Woche Nasengips gabs dazu. Die ersten Tage war die Nase geschwollen, Schmerzen hatte ich so gut wie keine. 7 Tage danach habe ich wieder in meinem Nebenjob gearbeitet (leichte körperliche Tätigkeit). Je nach dem wie schwer deine Arbeit ist, könntest du vielleicht nach den zwei Wochen wieder arbeiten (auch abhängig davon was dir dein Arzt dazu rät).

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Na ja, das mit dem unbezahlten Urlaub ist nicht ganz so einfach. Da sollte man zuerst einmal in seinem Arbeitsvertrag nachschauen, ob und was dazu geregelt ist. Einen Rechtsanspruch auf unbezahlten Urlaub gibt es nur, wenn sein eigenes Kind krank ist oder (veraltet) wenn man zum Wehr- oder Zivildienst einberufen wird (es gibt aktuell in D aber keine Wehrpflicht mehr, daher ist dieser Punkt irrelevant). Alles andere muss vom Arbeitgeber genehmigt werden. Da hilft also nur das offene Gespräch mit dem Arbeitgeber, um da eine Lösung zu finden.

 

Während der Zeit des unbezahlten Urlaubs ruht das Arbeitsverhältnis. D.h. man erhält keinen Lohn für diese Zeit und ist somit auch nicht mehr sozialversichert. Es gibt da aber meine ich eine Übergangszeit von 4 Wochen, wo der Sozialversicherungsstatus übergangsweise noch aufrechterhalten wird. Aber wenn man länger als einen vollen Arbeitsmonat ausfällt, fällt man auch aus der Sozialversicherung raus, ist dann also auch nicht mehr krankenversichert! Das muss einem auch klar sein. 

 

Also, am besten mit dem Arbeitgeber ein offenes Gespräch suchen und gemeinsam nach geeigneten Möglichkeiten suchen. Unbezahlter Urlaub muss vom AG genehmigt werden. Man darf nicht einfach so nicht zur Arbeit erscheinen. Das wäre sonst Arbeitsverweigerung und hätte mindestens eine Abmahnung, wenn nicht sogar eine Kündigung zur Folge. Ein offenes Gespräch im Vorfeld erspart vieles an Ärger und man findet dann sicherlich eine geeignete Lösung für alle Beteiligten.

 

Grüßle,

 

Cavallina

 

 

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Woher soll dein Arbeitgeber wissen, ob die OP nur oder nur teilweise kosmetisch ist? Ich würde einfach ankündigen, dass ich operiert werde und dann ist gut. Merken wird man es eh. Könnte ja genauso eine medizinisch nötige Operation sein. Wenn der Arbeitgeber weiß, dass du dich operieren lässt, wird er wenigstens nicht vollkommen verwirrt sein, falls du doch noch eine Woche krank bist oder nach dem Urlaub ganz anders aussieht. Wo du dich nun operieren lässt, ob in DE oder hier, dürfte ihm wohl auch egal sein. Ich würde schon ankündigen, was der ungefähre Grund der Abwesenheit ist. Das erspart möglichen Ärger glaube ich. Und wenn du nach 2 Wochen nicht fit bist, dann schreibt dich dein Arzt halt krank, wenn es dir nicht gut geht. Andere Menschen biegen sich auch selbst mal was bei was dann zu einer verlängerten Abwesenheit führen kann, wenn es dumm läuft. Wenn es dir schlecht geht oder du nicht voll arbeiten kannst und dein Hausarzt dich nicht krankschreiben will, dann wäre das schon seltsam. Irgendein Arzt wird ja sicher auch eine Nachsorge machen und zur Not wird der dich ja wohl noch mal ein paar Tage krankschreiben können oder? Drücke dir die Daumen, dass wie geplant alles nach 2 Wochen wieder ok ist. 

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