Ich habe eine Fehlstellung nach Angel II 2 also einen Rückbiss mit nach hinten gekippten oberen Schneidezähnen. Dazu habe ich einen Überbiss (9mm). Meine unteren Schneidezähne berühren leicht den Gaumen. Ich habe zwei Kieferorthopäden befragt und zwei Meinungen:

1. Ohne OP wird das nicht ordentlich gerichtet werden können.

2. Nach Aufrichten der Schneidezähne und gleichzeitiger Aufbissschienentherapie kann es  mit physiotherapeutischer Hilfe gelingen den Fehlbiss zu korrigieren.

Klar gefällt mir Variante 2. Ich bin aber 40 und möchte keine Zeit verschwenden. Hat vielleicht jemand Erfahrungen? Kann man irgendwie herausfinden ob meine Kiefergelenke ein anderes "Beissverhalten" vertragen?

Mein Kiefergelenk macht mir momentan keinerlei Probleme. Allerdings schert es leicht hin und her bis ich Zahnberührung habe - also auf dem Weg des Zubeissens. Bei der OP-Variante ändert sich meines Erachtens nichts am Weg des Unterkiefers zum Oberkiefer hin. Er wird nur kürzer, da die Zähne besser aufeinanderpassen und nicht aneinandervorbeibeissen. Wenn mein Kiefer aber jetzt schon sich "hochmogelt" - wieso soll das bei einer einfachen Verlängerung anders sein. Da erscheint mir Variante 2 logischer. Indem ich dem Kiefer durch das Aufstellen der Schneidezähne die Freiheit gebe sich weiter nach vorn zu bewegen und indem ich umlerne zu beissen (also mehr nach vorn) könnte vielleicht das Gelenk besser belastet werden, eben dass es sich nicht "hochmoglen" muss. Die Frage ist: Kann man das rausfinden? Z.Bsp. mit Röntgenaufnahmen des Gelenkes oder Ultraschall beim Zubeissen.

Nun könnte man ja einfach sagen, ich solle Variante 2 machen und dann ggf. auf 1 umschwenken. Das Problem ist: Die Kasse zahlt nur einen Heil- und Kostenplan mit OP. Ich befürchte mich mit Variante 2, die ich selbst zahlen muss, in einen Zustand zu manövrieren, den die Kasse nicht mehr zahlt. Dann müsste ich auch die OP selbst tragen und das wäre ein straffer Betrag.

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