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NKaiser

Wie geht das weiter ? Kostenübernahme ?

Hallo zusammen,

schon als Kind hatte ich einen leichten Überbiss, störte mich nicht, hatte keine Probleme, somit keine KFO-Behandlung (sahen meine Eltern genauso).

Heute war ich beim Zahnarzt, da ich seit ein paar Monaten das Gefühl nicht loswerde, dass meine Backenzähne auf der einen Seite nicht mehr richtig zusammenpassen. Zähneknirschen und Pressen tu ich schon seit Jahren, trotz Knirscherschiene manchmal so, dass ich selbst davon wachwerde, seit ein paar Wochen schmerzt das Kiefergelenk. Dann noch solche Dinge die keiner braucht wie Verspannungen, Kopfschmerzen, ständig Halsschmerzen weil der Mund offen steht (meine Zähne waren früher nicht so schief wie jetzt). Meinem Trainer, der beruflich Physiotherapeut ist, ist auch schon aufgefallen, dass mein Gesicht leicht asymetrisch ausschaut und ein Beckenschiefstand da zu sein scheint. Ausschlaggebend für den Zahnarztbesuch war aber eigentlich die Tatsache, dass ein Zahn plötzlich anfing zu wackeln. Soviel zur Vorgeschichte.

Zahnarzt (hat ne Fortbildung zum KFO) hat dann geschaut: Mittellinienverschiebung, Unterkiefer liegt zu weit zurück,  Backenzähne beissen nicht richtig aufeinander, heisst ich beisse am Rand der Zahnreihe wohl noch auf, ansonsten ist Luft dazwischen, auf der andern Seite ist es auf den ersten Blick ok (erklärt jetzt auch, warum kauen links sich so merkwürdig anfühlt und anstrengend ist), fehlender Lippenschluss, Kinn ist quasi nicht vorhanden, Frontzähne sind stark nach aussen gekippt (auch das war früher nicht so), Kiefergelenk knackt, knirscht und ist total verspannt- da meinte er sei mit grosser Sicherheit auch schon was geschädigt. Ich krieg jetzt erstmal ne CMD-Schiene, um den Kiefer etwas zu entlasten, die ich am besten den ganzen Tag im Mund belassen soll.

Auf die Frage, was man da dauerhaft tun kann meinte er, dass man nur mit dem Geraderücken der schiefen Zähne keinesfalls die Ursache beheben könne. Und dass sich die Fehlstellung ohne Behandlung eigentlich nur noch verschlimmern könne. Fragezeichen in meinen Augen. Er meinte, da seien wohl  grössere "Sanierungsmassnahmen" notwendig, und hat mir eine Überweisung für die Uniklinik in die Hand gedrückt, wirklich helfen würde wohl nur eine kieferorthopädisch-chirurgische Massnahme. Text auf dieser "KFO-Behandlung mit Umstellungs- Osteotomie mit der Bitte um Fallabklärung".

So.....nun hab ich Anfang Februar einen Termin. Aber wer übernimmt die Kosten für das Erstgespräch (incl Röntgenbilder, Abdrücke etc- hat mein Zahnarzt jetzt nix gemacht). Wie läuft das Ganze dann weiter ? Gibt es Alternativen zur OP ? Vielleicht kann mir ja jemand von euch dazu was sagen.

Danke euch !

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Hier mal noch Bilder, falls das wer beurteilen möchte. Bin für weitere Gedanken was ihr seht (ich weiss ihr seid alle keine Hellseher) dankbar.

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bearbeitet von NKaiser
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Ich bin leider noch nicht so ein alter Hase...

Da für deinen Zahnarzt der Fall ja ziemlich klar ist, sollte die Krankenkasse die Aufnahme übernehmen. Bei meinem ersten KFO Versuch vor 4 Jahren habe ich ca 30eur zugezahlt für alles. Das geht dann an die KK und wahrscheinlich noch zu einem Gutachter und dann solltest du nach 6-8 Wochen Bescheid kriegen, ob die Behandlung übernommen wird.

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Also ich musste bei keinem meiner Vorstellungstermine beim KFO oder KFC was zahlen. Das Erstberatungsgespräch übernimmt meist die KK. Es kann nur sein, dass für evtl. durchgeführte Abdrücke, Fotos oder Röntgenbilder ein kleiner Betrag gezahlt werden muss. Aber ich musste da nirgends was zahlen. Ich hatte mich bei 4 KFOs vorgestellt und musste bei keinem für den ersten Termin was zahlen. Erst danach würde es dann kosten. Normalerweise kann der KFO beim ersten Termin schon grob einschätzen, wie gravierend das Problem ist und wie umfangreich dementsprechend die Behandlung sein muss und ob zusätzlich eine OP nötig wäre. Dann schickt er einen noch zum KFC. Mit dem Bericht vom KFC wird dann normalerweise ein Plan an die KK geschickt und die prüfen das dann, ob sie die Kosten übernehmen oder nicht (was bei Erwachsenen prinzipiell über einen Gutachter geht). Und erst wenn die Kostenzusage der KK da ist, kann man die Behandlung beginnen. Wobei man meist dennoch einiges selbst zahlen muss für zusätzliche Sachen, die die KK dann doch nicht zahlen. Und wenn die KK die Kosten nicht übernimmt, dann muss man alles weitere der Behandlung komplett selbst zahlen.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Wenn dein erster Termin nur ein "Gespräch" ist, wo Dir der/die Arzt nur in den Mund schaut kostet Dich das nichts.

Wenn du Abdrücke und Röntgenaufnahmen etc. machen lässt (meist beim zweiten Termin) übernimmt die Kasse das (bei über 18 jährigen) nur, wenn eine kieferorthopädisch-chirurgische Kombinationsbehandlung notwendig ist.

Ist das nicht der Fall musst du ab dem Punkt alles selbst zahlen, auch die Abdrücke am Anfang der Behandlung.

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Danke erstmal für die Rückmeldungen. Der Termin ist im Krankenhaus in der Kiefechirurgischen Ambulanz. Dort soll wohl der ganze Kram wie Röntgenbilder, Abdrücke und ein Erstgespräch mit KfO und Kieferchirurg stattfinden.

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