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Aloch

Bitte um Eure Meinungen...

Schönen guten Abend liebe Leute ! :)

Ich bin 19 Jahre und habe mich vor Ca. Zwei Jahren entschieden,meinen Unterkiefer nach vorne zu verlegen...Ich habe die vorbehandlung vor ein paar Tagen abgeschlossen,sodass ich theoretisch in ein paar wochen bereit zur OP wäre...und das ist mein Problem....ich hatte ehrlich gesagt nicht viel Angst vorher,aber ich habe im Internet über die OP rechechiert und es gibt auffällig viele Berichte,die zeigen,dass viele Patienten auch langfristige Nervenstörungen haben...Das wäre für mich ehrlich gesagt der absolute Horror,wenn ich über monate und Jahre lang eine Taube Unterlippe hätte..Ich habe mit meinem KFO vor einigen Tagen gesprochen und er meinte,dass mein Eingriff aus gesundheitlichen Gründen nicht notwendig wäre,aber meine Behandlung war halt die letzten 18 Monate darauf ausgerichtet,die Kiefer für eine OP anzupassen....Mein unterkiefer ist etwas zu weit hinten....Meine Unterlippe hängt zwar etwas dadurch,aber wirklich gravierend ist es nicht...Ich merke also,dass es anscheinend wirklich nur ein ästhetischer Eingriff ist,der nicht extrem viel verändern würde und ich frage mich einfach,ob es das wert ist....Ich habe viele meiner Freunde gefragt und alle meinten,es wäre schwachsinn diese ganzen Risiken und schmerzen in Kauf zu nehmen,wenn es medizinisch nicht notwendig wäre...

Ich habe wie gesagt,durch den zu weit hintenstehenden Unterkiefer eine hängende Unterlippe,die jetzt aber kein Weltuntergang ist...

Ich bin inzwischen ernsthaft am überlegen,die OP abzusagen,da mir die Risiken und schmerzen im verhältnis zu den verbesserungen doch zu hoch erscheinen...

Was meint ihr ? Bin wirklich sehr verwirrt und weiß nicht genau was ich machen soll... Sollte ich es jetzt doch einfach durchziehen oder darauf verzichten,weil es doch zu hart ist und es große Risiken gibt...und wenn ich die Op absage,weiß jemand,wie die Krankenkasse auf sowas reagiert ? 

Bitte um ernstgemeinte Tipps :)

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Risiken gibt es immer, die gibt es bei jeder Behandlung und auch beim Gang über die Straße. Das größte Risiko ist deine Unzufriedenheit, wenn du es jetzt nicht machst. Jetzt sagt deine Angst: Das mit der Lippe ist nicht schlimm. Und hinterher sagst du dir: Warum habe ich es nicht getan, es nervt mich. Wenn du jetzt so weit bist und alles auf eine OP ausgerichtet ist, dann solltest du das durchziehen. Dauerhafte Störungen liest man hier selten. Meist dauert es wohl aber eine Weile bis er wieder da ist. Lies dich hier mal durch, dann wirst du merken, dass hier weit mehr Leute die OP noch mal machen würden, als anders herum. Und das, obwohl Patienten ohne Probleme eigentlich wenig Grund haben, überhaupt im Internet zu schreiben. Da du zu Behandlungsbeginn 17 warst, würde die KK vielleicht kein Geld zurückfordern. Aber da würde ich nachfragen. Aber wie gesagt, wenn du negative Auswirkungen auf die Lippe hast und deine Zähne jetzt vorbereitet sind, zieh es durch ;-) 

 

bearbeitet von leviathan

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Hmm :/ Ich weiß es wirklich nicht....Meine Unterlippe stört mich schon,aber es ist nicht so,dass es mega auffällig ist und  deshalb die ganze zeit daran denke....Habe auch Angst,dass ich es bereue,wenn ich es nicht mache....Aber das mit dem Unterlippennerv macht mir so zu schaffen ....habe echt angst,langfristige schäden zu bekommen...und die schmerzen nach der Op sollen ja auch nicht von ohne sein...

Bin echt in einem Dilemma ....

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Hallo Aloch,

hast Du Dir hier schon mal die OP-Erfahrungsberichte durchgelesen, im Idealfall von Leuten, die schon vor der OP im Forum aktiv waren? Dann wirst Du merken, dass die allermeisten eher erstaunt sind, dass die Schmerzen deutlich weniger waren, als sie es erwartet hatten. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass ich mich bei meiner ersten OK-VV an gar keine Schmerzen erinnern kann. Bei der Bimax 25 Jahre später waren zwar Schmerzen vorhanden, aber ohne Probleme mit Schmerzmitteln in den Griff zu bekommen. Ich hatte parallel während der Zeit eine OP am Sprunggelenk, bei der der Knochen auch gewollt gebrochen wurde und da habe ich deutlich mehr Schmerzmittel gebraucht (und da wirklich gebraucht), beim Kiefer wäre es zur Not auch ohne Schmerzmittel gegangen. Und die Schmerzmittel am Sprunggelenk waren sowohl nach der OP als auch nach der Metallentfernung nötig.

Und zu den Nervenproblemen: Ja, dass ist ein Risiko, mit dem man rechnen muss, hängt aber auch etwas von der OP-Technik ab. Es gibt hier irgendwo einen Faden, wo es sinngemäß drum geht, ob Leute, die beim Unterkiefer etwas merken (Taubheit oder Überempfindlichkeit) die OP wieder machen würden und der Tenor ist eigentlich ja, kannst Dich ja mal auf die Suche nach dem Faden machen. Vieles, was man im Internet findet, ist aus der allerersten Zeit nach der OP, die wirklich Sch.... sein kann. Aber nach einiger Zeit relativiert sich das.

Und wie sieht es bei Dir mit dem Abbeissen ab? Kannst Du vernünftig abbeissen oder ist es eher ein Abreißen und wenn Du es Dir genau anschaust, hast Du schon Umgehungsmechanismen entwickelt (nur noch weiche/süsse Sachen, Obst kleinschneiden statt abbeissen, ...).

Liebe Grüße!

Irene

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Hallo Irene :)

Nein ich kann relativ gut abbeißen.... Puhh...ehrlich gesagt,hattte ich schon gestern entschieden die OP nicht zu machen,aber wenn ich eure Meinung dazu lese komm ich echt ganz schön ins Wanken :/ Es stimmt,es sind viele Operationen gut gegangen,aber ich finde es doch auffällig und das hab ich bei einigen gelesen,dass viele langfristige Nervenstörungen haben....und ich glaube einfach,dass mir eine leicht hängende unterlippe lieber ist als eine taube,die ich gar nicht  erst spüre...

Ist es wirklich nicht so schlimm mit den schmerzen ? Und hat jemand von euch Erfahrung in der Klinik in Osnabrück gemacht ? 

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Hallo Aloch,

hab meine Behandlung auch abgebrochen vor einem Jahr und habe es keine Sekunde bereut. Hab einen offenen Biss 9mm offen, aber die Risiken waren mir es einfach nicht wert. Überleg es dir gut, besonders wenn dein KFO sagt, dass es nicht notwendig wäre, würde ich es mir besonders gut überlegen. Denn bei mir hat kaum jemand von den Ärzten mir zustimmen wollen, dass ich die Behandlung abbrechen sollte. Von daher wäre es schon fast empfehlenswert die ganze Sache einfach abzublasen und in Ruhe weiter zu leben. Viele die diese OP durchziehen stören sich massiv an ihrem äußeren und denken fast nur noch die ganze Zeit daran. Wenn du psychisch echt gar nicht eingeschränkt bist und anscheinend mit deinem äußeren vollkommen zu frieden bist, dann spricht sehr wenig dafür diese OP durch zu ziehen.

 

Viele Grüße

 

Longitude

bearbeitet von Longitude

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Ich würde den Unterkiefer nicht operieren lassen, wenn es nicht funktional und ästhetisch notwendig ist.

 

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Ich würde dir vielleicht raten, mal ein Bild von deiner jetzigen Situation einzustellen. Dann kann man vielleicht einschätzen, wie groß die Verbesserungsmöglichkeit durch OP wäre. Die  Zähne und das Gesicht im Profil.  Ich kann dir nur sagen, dass ich mich damals vor allem aus Angst gegen eine OP und für eine klassische Behandlung entschieden habe und es heute nicht wieder tun würde. 

Womit ich persönlich nicht leben würde, wäre das Ergebnis einer Dekompentation, der eine OP folgen sollte. Das wird vermutlich wenig funktional sein und wenig ästhetisch. Die Verzahnung kann ja nicht passen oder? Ich habe hier in einigen Jahren kaum jemanden erlebt, der die OP bereut hat, sogar wenn er gewissen Nervenprobleme hatte. Bereut haben es eher ein paar Fälle, wo andere Komplikationen aufgetreten sind. Am häufigsten aber war die Optik des Resultats der Grund für Unzufriedenheit (besonders bei Frauen ausgeprägt). Noch dazu musst du immer bedenken: Wer schreibt denn ins Internet, dass nach der OP alles super war? Kaum ein Mensch, weil die froh ihr Leben leben. Im Netzt tummeln sich vor allem die, die Probleme hatten. Das heißt wenn du Berichte findest mit Problemen, spiegelt das in im Entferntesten die reale Quote.  Und selbst hier wo so viele Problemfälle angesammelt sind, würden die meisten es wieder machen. 

Sich gegen eine OP zu entscheiden ist das eine, aber sich gegen eine OP entscheiden, nachdem dafür alles vorbereitet und die Zahnstellung somit verschlechtert  worden ist, halte ich für nicht so rational. Meine Meinung ist da eher "wer A sagt...". Überlege es dir gut und lass dir für die Entscheidung Zeit. Triff die Entscheidung nicht nur auf der Basis von Angst. Angst ist meist kein guter Ratgeber. Denn die Angst wird dir irgendwann abhanden kommen und dann ärgerst du dich rückblickend eventuell, dass du es nicht gemacht hast. Besonders, wenn du die Behandlung damals gestartet hast, weil du unzufrieden warst. Eine Absage der OP solltest du dir also gut überlegen. Brauche ich die OP optisch oder funktional? Wenn ich Nutzen und Risiko abwäge, ist die OP dann rechtfertigbar? Wie groß ist die Verbesserungsmöglichkeit etc.

Viel Glück!

bearbeitet von leviathan

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