alessa

OP ja oder nein

Hallo Ihr lieben,

habe mich jetzt endlich auch registrieren lassen.

Ich bin Mitte 20 und stehe - wie ihr alle mal - vor der Entscheidung: OP ja oder nein. Der Befund: offener Biss, Kreuzbiss (Diagnose: schwerer Fehlbiss (jedoch optisch nicht sofort auffallend)). Bei Bedarf zusätzlich Kinnplastik, da fliehendes Kinn.

Hatte schon mal vor Jahren eine "abgeschlossene" KFO-Behandlung und der KFO meint heute, wenn ich noch was ändern möchte, bekommt man das nur chirurgisch hin.

Nach mehreren KFO und Kieferchirurgenbesuchen sind die meisten der Meinung, dass eine OP bei mir medizinisch sinnvoll ist. Ein Chirurg legte großen Wert auf das Wort "sinnvoll", da die OP nicht lebensnotwendig sei.

Ich habe derzeit keine körperlichen Beschwerden durch den Fehlbiss, jedoch meinen die KFO und Chirurgen, dass sich eine Arthrose in den Gelenken entwickeln könnte und evt. Tinnitus usw.

Mich stört jedoch momentan die Optik: fliehendes Kinn und Doppelkinn (trotz Normalgewicht). Zwei meiner Freundinnen meinen, ich solle die OP aus optischen Gründen machen. Viele finden mich auch so hübsch (ich möchte damit nicht angeben, sondern den sachverhalt möglichst objektiv schildern). Ich wünsche mir, besser auszusehen (ohne Doppelkinn), scheue jedoch auch die Veränderung, weil ich für mich persönlich nicht zu einer plastischen OP stehen kann (ohne dabei andere verurteilen zu wollen, die so was machen lassen), und mir das ehrlich gesagt unangenehm wäre, wenn im Ort gemunkelt wird: "die hat eine Schönheits-OP machen lassen." Ich kann mir ja kein Schild um den Hals hängen: "Meine OP hatte medizinische Gründe"....Aber eigentlich sollte ich darüber stehen, was andere denken oder sagen...

Aus medizinischer Sicht finde ich es seltsam, sich ohne Beschwerden operieren zu lassen und nachher womöglich Schmerzen und taube Lippen zu haben, obwohl man ohne OP vielleicht völlig ohne körperliche Beschwerden durchs ganze Leben gegangen wäre.

Wie seht Ihr das? Quäle mich schon fast seit zwei Jahren mit der Entscheidung!!!

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Nach mehreren KFO und Kieferchirurgenbesuchen sind die meisten der Meinung, dass eine OP bei mir medizinisch sinnvoll ist. Ein Chirurg legte großen Wert auf das Wort "sinnvoll", da die OP nicht lebensnotwendig sei.

Ich habe derzeit keine körperlichen Beschwerden durch den Fehlbiss, jedoch meinen die KFO und Chirurgen, dass sich eine Arthrose in den Gelenken entwickeln könnte und evt. Tinnitus usw.

Mich stört jedoch momentan die Optik: fliehendes Kinn und Doppelkinn (trotz Normalgewicht). Zwei meiner Freundinnen meinen, ich solle die OP aus optischen Gründen machen. Viele finden mich auch so hübsch (ich möchte damit nicht angeben, sondern den sachverhalt möglichst objektiv schildern). Ich wünsche mir, besser auszusehen (ohne Doppelkinn), scheue jedoch auch die Veränderung, weil ich für mich persönlich nicht zu einer plastischen OP stehen kann (ohne dabei andere verurteilen zu wollen, die so was machen lassen), und mir das ehrlich gesagt unangenehm wäre, wenn im Ort gemunkelt wird: "die hat eine Schönheits-OP machen lassen." Ich kann mir ja kein Schild um den Hals hängen: "Meine OP hatte medizinische Gründe"....Aber eigentlich sollte ich darüber stehen, was andere denken oder sagen...

Aus medizinischer Sicht finde ich es seltsam, sich ohne Beschwerden operieren zu lassen und nachher womöglich Schmerzen und taube Lippen zu haben, obwohl man ohne OP vielleicht völlig ohne körperliche Beschwerden durchs ganze Leben gegangen wäre.

Wie seht Ihr das? Quäle mich schon fast seit zwei Jahren mit der Entscheidung!!!

die Entscheidung kann dir leider keiner abnehmen

würde die Krankenkasse die OP denn bezahlen?

hier sind einige die den ersten Schritt aus optischen Gründen gemacht haben

und erst dadurch darüber aufgeklärt wurden was ihnen mit einer Fehlstellung im Alter blühen kann

wenn ein Kiefergelenk mal kaputt ist dann lässt es sich wohl nicht mehr so leicht in Ordnung bringen wie jetzt;-)

und ich kenne welche Mitte 30 die damit bereits Probleme haben

oft wird man vom Zahnarzt nur unzureichend aufgeklärt wodurch halt jeder denkt daß man wegen der Optik zum KFO geht

du wirst hier sicherlich etliche hilfreiche Berichte finden

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Hallo Alessa,

ich finde auch, wenn die meisten KC`s meinen eine OP sei sinnvoll, dann sind das doch wohl funktionale Gründe und weniger Ästetische , oder?

Die Frage ist ja nun auch, ob du zum KFO gegangen bist, weil Kontrollbesuch, oder wolltest du einfach mal hören, ob alles noch stabil geblieben ist? Der Biss sollte einfach stabil sein und die Zähne sollten nicht mehr in Bewegung geraten.

Wenn du unter einem Doppelkinn leidest und dem fliehenden Kinn, müsste man sehen, ob der OK zum UK richtig steht und somit auch die Gesichtssymetrie richtig zueinander passt.

Die Frage ist aber auch, ob die KK solch eine OP bezahlt, wenn da kein richtiger Behandlungsgrund vorliegt. Da ist die Frage wirklich, ob du nun Probleme beim Abbeissen oder Probleme mit dem Kiefergelenk bekommen hast. Hast du schon Vorschläge zur Behandlung bekommen in Sachen Behandlungsdauer und Vorgehen? Gruß matteo:razz:

Hallo Heiko, das ist ein schön gesagter Satz, da kann ich dir unbedingt beipflichten.----

Oft wird man vom Zahnarzt nur unzureichend aufgeklärt wodurch halt jeder denkt daß man wegen der Optik zum KFO geht.-----

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Danke für Eure Antworten.

Zur Bezahlung der Krankenkassen: Zwei Chirurgen und ein Kieferorthopäde haben sofort gesagt, dass die Krankenkassen das bezahlen, da es schon ein ausgeprägter Fehlbiss ist.

Aber ohne derzeitige Beschwerden schreit man nicht grad spontan "juchuuh", sich die Kiefer aufsägen zu lassen, Schmerzen zu haben durch die OP und wochenlang wie ein Hamster herumlaufen zu müssen...Wie gesagt, ich bin in diesem Fall kein entscheidungsfreudiger Mensch!!!!!!!!

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Danke für Eure Antworten.

Zur Bezahlung der Krankenkassen: Zwei Chirurgen und ein Kieferorthopäde haben sofort gesagt, dass die Krankenkassen das bezahlen, da es schon ein ausgeprägter Fehlbiss ist.

Aber ohne derzeitige Beschwerden schreit man nicht grad spontan "juchuuh", sich die Kiefer aufsägen zu lassen, Schmerzen zu haben durch die OP und wochenlang wie ein Hamster herumlaufen zu müssen...Wie gesagt, ich bin in diesem Fall kein entscheidungsfreudiger Mensch!!!!!!!!

der Hamster in deinem Profilbild sieht doch ganz nett aus :mrgreen:

und wenn ich mich mit schrägen Zähnen angeschaut habe hat das sicherlich mehr Ähnlichkeit mit einem Hamster gehabt:rolleyes:

also die Schwellungen sind ja zeitlich begrenzt, ich glaube damit kommt man schon zurecht

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Hallo Alessa,

ich denke, du solltest die Möglichen Folgen des Nicht-operieren-lassens nicht unterschätzen. Mir wurde gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Arthrose bei mehr als 75% liegt (habe "nur" nen offenen Biss). Und ich denke, wenn die Kasse das zahlt, dann ist da auf jeden Fall eine medizinische Indikation dahinter, denn so zum Spaß machen die das sicher nicht. Deshalb ist es dann auch keine Schönheits-OP mehr !!(ich weiß, das ist dem Tratsch im Ort schlecht beizubringen, aber man kanns ja mal versuchen).

Deine Bedenken, sich als Gesunder unters Messer zu legen verstehe ich sehr gut, das habe ich mir auch sehr lange gedacht. Als mir dann jedoch das Arthrose-Risiko gesagt wurde, hat sich das für mich gedreht. Das ist fast, wie wenn man impfen geht. Das schwächt dich, wenn du Pech hast, für ein paar Tage, aber danach kannst du diese Krankheit nicht mehr bekommen. Ich weiß, dieser Vergleich hinkt, da ne Impfung nicht mit so einer OP verglichen werden kann, aber irgendwie ist's trotzdem so.

Aber ich weiß, ohne direktem Leidensdruck ist es wesentlich schwieriger, auf so eine lange und schmerzhafte Prozedur einzulassen.

Ich bin trotzdem sehr, sehr froh, dass ich mich für die Behandlung entschieden habe. (bin ja mal gespannt, wie das dann kurz vor der OP ist...)

Ich wünsch dir noch ne gute Entscheidungsphase und an alle nen guten Rutsch.

Liebe Grüße, Johanna

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Hallo Alessa!!

Ich muss sagen, ich bin damals zum KFO weil ich bemerkt habe das sich mein Überbiss wieder neu gebildet hat , den ich vor 10 Jahren nach 4 Jahre Kfo behandeln lies :( . Es ist natürlich in meinem Alter jetz nicht mehr möglich ,alles mit einer festen Klammer hin zu bekommen, da blieb nur noch die Frage: Op ja oder nein !? Ich habe es mir auch überlegt und nach kurzer Zeit auch den Entschluss gefasst es machen zu lassen ,da ich auch sehr mit Kopfschmerzen zu kämpfen habe und natürlich die Optik auch mit unter eine Rolle spielt . Wobei mich mein KFO auch auf die Krankheiten hin wies die möglicherweise bei einen nicht korrekten Biss eintreten können. Ich habe auch Angst vor der Op ,aber ich denke mir, andere habens auch Geschafft und jeder hat ein anderes Schmerzenpfinden. :roll: Ich habe meine UK- OP jetz am 18 Januar und bin schon froh es bald hinter mir zu haben.Leider können wir dir die Entscheidung nicht abnehmen ,aber vielleicht etwas erleichtern.

lieber Gruss isabella;)

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Hallo ihr lieben,

Danke für Eure Antworten. Ich tendiere ja schon länger immer mehr zur OP...Ich hoffe nur, dass nicht nochmal zwei Jahre vergehen bis die entgültige Entscheidung da ist. (Und die Krankenkassen so viel sparen müssen, dass das nicht mehr bezahlt wird...)

Was mir aufgefallen ist, Johanna, dass Dein Profilbild fast gleich ausssieht wie mein Röntgenbild. Wenn das auch wirklich Dein Kopf ist, haben wir eine ähnliche Problematik, nur dass bei mir noch ein leichter Kreuzbiss dazukommt (wenn ich das als Laie so mit einem Blick einschätzen kann)...

Eine auch sehr große Angst von mir ist auch, dass es mir so geht wie Hermine und Samweis und ich nach der OP denke: Das ist gar nicht mehr mein Gesicht! Gebt mir mein Gesicht zurück! Und zur persönlichen identitätskrise nach der OP (ich mal mir jetzt vielleicht das schlimmste aus) werde ich von anderen, die mich kennen, noch befremdet angestarrt...Hilfeee!!! Bin halt ein großer Angsthase.

LG

Alessa

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Hallo Alessa,

ich denke mal, wenn du einer OP zustimmst, dann gehst du auch das Risiko ein, danach echt eine Verwandlung durchzumachen. Aber wir verändern uns ständig, dann kann diese OP nur in die richtige Richtung gehen. Bei unserem Treffen hatte ich auch den eindruck, dass es den Teilnehmern mit ihrer Veränderung ganz gut erging. Hab zumindest nichts Kritisches gehört.

Wegen der KK würde ich mir da schon etwas Gedanken machen, immerhin scheint sich das lange Warten nicht zu lohnen, da in allen Bereichen kräftig gestrichen wird. Also überlegs dir gut. Machs gut und Gruß matteo:-D

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ich habe auch lange überlegt bin auch in erster linie aus optischen gründen zum arzt gegangen, der mich dann aufklärte welche mediznischen Gründe für die KFO behandlung und die OP sprechen. Meine Entscheidung habe ich von der Kasse abhängig gemacht. Und da sie dem Behandlungsplan zugestimmt haben, habe ich das auch!

Ich bin auch ein sehr schmerzempfindlicher typ und meine OP ist 3 wochen her, wenn es sein müsste würde ich es wieder tun.

Ich wünsche dir alles gute für deine entscheidung.

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Schön, Eure Meinungen zu hören.

75% Arthrose-Wahrscheinlichkeit ist schon hoch (woher hast Du die Info?).

Habe mal so einige vorher-nachher-Bilder angeschaut. Mir fällt auf, dass viele sich optisch gar nicht mal allzusehr verwandelt haben, wie ich mir das vorher bei solchen OPs vorgestellt habe. Dennoch sind die optischen Verwandlungen, die ich gesehen habe, immer positiv.

Das ist ermutigend, denn ich finde es gut, nachher besser auszusehen, will aber auf der Straße von anderen immernoch sofort erkannt werden.(Bin halt anspruchsvoll, wenn ich schon eine OP machen lasse)

Die Tendenz geht immer Stärker in Richtung ich-will-eine-Gelenksarthrose-verhindern und Ich-will-besser-aussehen-OP!

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Schön, Eure Meinungen zu hören.

Mir fällt auf, dass viele sich optisch gar nicht mal allzusehr verwandelt haben,

will aber auf der Straße von anderen immernoch sofort erkannt werden.

passt doch;-)

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Hallo Alessa,

Es ist Deine Entscheidung. Ich für meinen Teil rate zur Vorsicht.

Das mit den angeblichen Folgen, wenn man es nicht machen lässt, halt ich für etwas an den Haaren herbeigezogen und übertrieben.

Ich kenne viele ältere Leute mit schwereren und leichteren Fehlbissen. Und die meisten haben weder Arthrose noch Kiefergelenksschmerzen noch sonst irgendetwas in der Richtung.

Ich hatte VOR der OP keine Beschwerden. NACH der OP knackt der Kiefer, knirsche ich oft, habe Spannungsgefühl im Gesicht...

Ganz abgesehen von den Risiken, die die OP ganz offiziell birgt. Und das sind keine harmlosen Risiken.

Niemals würde ich das aus ästhetischen Gründen machen lassen.

Wie willst Du dann hinterher eventuelle Schädigungen vor Dir selbst rechtfertigen?

Hast Du wirkliche gesundheitliche Beschwerden? Dann ist das etwas anderes.

Ich glaube aber auch, daß einige Chirurgen einem gerne alle möglichen angeblichen Folgen bei Nichtoperieren nennen, weil sie ganz genau wissen, daß es den Patienten dann leichter fällt, die OP machen zu lassen. Dann haben sie etwas, wodurch das ganze seinen Schönheits-OP-Charakter verliert.

Viel Erfolg bei Deiner Entscheidung -die Du leider wie gesagt alleine fällen musst, denn mit den Konsequenzen musst Du schließlich am Ende auch selbst zurechtkommen.

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Hallo,

ich stand auch bis vor kurzem vor dieser sehr schweren Entscheidung. Jedoch habe ich mich dazu entschlossen so eine OP machen zu lassen, da ich dann für immer davon befreit sein werde und nie wieder etwas damit zu tun haben werde. In 2 Wochen steht bei mir diese OP an und ich habe schon ein wenig Angst. Ich werde meine Erfahrungen auch hier veröffentlichen. LG Caro

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