Hallo,

ich bin 24 Jahre alt und hatte in der Vergangenheit etwa 10 Jahre eine Zahnspange ( feste, lockere, war von allem etwas dabei ). 

Die Behandlung habe ich wenn ich mich nicht irre, mit etwa18 Jahren abgeschlossen. 

Nun leide ich jedoch seit längerem an Migräne, kieferschmerzen, Tinnitus etc. auf Grund dessen habe ich mich entschlossen Dr Kater aufzusuchen. Er untersuchte mich und teilte mir mit, dass mein Unterkiefer nicht richtig positioniert ist, das Gelenk schon ganz abgenutzt und der UK rotiert und ein Stück nach vorne geholt werden muss. er sagte mir das diese op medizinisch notwendig ist. 

Meine ehemalige Kieferorthopädin hatte mich während des gesamten Behandlungszeitraum nicht darüber aufgeklärt. Zudem wurde die Behandlung angeblich erfolgreich abgeschlossen, Nun habe ich jedoch erfahren müssen das meine Zähne keinesfalls richtig zusammenbeißen.

die op kann jedoch erst durchgeführt werden wenn ich vorher erneut kieferorthopädisch behandelt wurde. Ich bin am Boden zerstört. Zum einen, da ich jahrelang konsequent eine Zahnspange trug und nun erfahren habe das es umsonst war da der Kiefer die ganze zeit über falsch positioniert war. Zum anderen da der Kieferorthopäde den ich aufgesucht habe meinte das die Behandlung von der Krankenkasse nicht übernommen werden wird da ich vorraussichrlivh in die KIG 2 Falle.

6.500€ nur für die Kieferorthopädie würden anfallen.

kann mir jemand sagen ob zumindest die Operation dennoch von der Krankenkasse übernommen werden könnte?

Ich leide unter sehr starken Migräneattacken seit meinem 13 Lebensjahr, welche meine Lebensqualität enorm einschränken. ich habe Hoffnung das diese op die Lösung für mein Problem wäre. 

Weiß zudem jemand wie viel die Kinnplastik in Komination mit der UK Verlagerung bei Dr Kater in Bad Homburg kostet? 

Ich bin unendlich wütend auf meine ehemalige Kieferorthopädin und würde gerne eine Kopie meiner Krankenakte verlangen. Ich bin mir sicher das ich damals in eine weitaus höher  KIG Stufe eingeordnet wurde. 

über eure Ratschläge würde ich mich sehr freuen! 

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Hey, 

obwohl die Kasse den größten Teil der OP übernimmt, musst Du für die UKV + Kinnplastik ca. 4000 Euro einrechnen. 
Das wurde mir zumindest so gesagt. 

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Hallo Snackballerina,

meine Vorgeschichte ist ähnlich wie Deine, nur dass ich schon älter bin und meine erste kieferorthopädische Behandlung schon länger zurück liegt. Bei der ersten kieferorthopädischen Behandlung wurden die Zähne so gestellt, dass es "einigermaßen" zusammenpassten. Wäre diese erste kieferorthopädische Behandlung nicht gewesen, wäre ich mindestens in KIG 3 gefallen.

Bei mir war die OP auch medizinisch notwendig, war auch bei Dr. K., und trotzdem musste ich die komplette Behandlung einschl. Kieferorthopädie, Kieferchirurgie und Krankenhausaufenthalt selbst bezahlen. Die Krankenkasse teilte mir mit, dass "nur" die KIG-Einstufung ausschlaggebend ist und nur in besonders schweren Fällen eine kieferorthopädische-kieferchirurgische Behandlung übernommen wird. Ich hatte auch diverse gesundheitliche Probleme durch die Kieferfehlstellung und trotzdem wurden nicht mal die OP-Kosten übernommen, obwohl "medizinisch notwendig".

Das wolltest Du jetzt sicher nicht lesen, aber das sind leider meine Erfahrungen. Aber trotzdem würde ich an Deiner Stelle alles probieren. Ich habe auch den Eindruck, dass da jede Krankenkasse etwas anders verfährt. Was sagte Dir denn Dr. K. zu dem Thema?

Ich wünsche Dir viel Erfolg,

Roda

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Roda, hast du die antragsablehnung mit der begrundung des gutachters damals dr. K gezeigt? 

Konnte er nicht Widerspruch diktieren? 

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Hallo bimax2016,

nein, habe ich nicht. Wie schaut's denn bei Dir aus? Konntest Du etwas erreichen? Wie bist Du weiter vorgegangen? Das wäre für die anderen Forumsteilnehmer sicher interessant zu erfahren.

Ich möchte nicht ausschließen, dass ich vielleicht falsch vorgegangen bin. Ich wusste es zu dem Zeitpunkt nicht besser. Vielleicht hätte man doch noch etwas erreichen können.

Vielleicht kannst Du Snackballerina weiterhelfen. Ich kann nur von meinen Erfahrungen bzgl. Kostenübernahme sprechen.

Ich wünsche allen viel Erfolg,

Roda

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Ich habe das Gutachten meiner PKV an Dr. K geschickt und hoffe darauf, dass er evtl. noch was rausholen kann. Ich möchte nichts unversucht lassen und es wenigstens probieren, notgedrungen würde ich die OP dann selbst zahlen ... aber so weit möchte ich es ungern kommen lassen. 

Ich bin echt mega enttäuscht, dass meine Kasse nicht mal die OP zahlen will ... kann das auch überhaupt nicht nachvollziehen! Bei meinem Beratungsgespräch wurde auch vom KFC gesagt, dass die PKV die Kosten eh übernehmen wird, umso mehr war die Antragsablehnung ein Schlag ins Gesicht -.-

Sobald ich mehr weiß, werde ich das hier reinschreiben :) 

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Hallo Snackballerina,

 

ich hatte eine ähnlich ungünstige Ausgangsposition wie du. Ich hatte ebenfalls in meiner Kindheit/Jugend eine mehrjährige KFO-Behandlung hinter mir, bei der mein Fehlbiss rein kompensatorisch behandelt wurde, sodass es auf den ersten Blick einigermaßen passte. Sowohl KFO als auch KFC sahen eine kombiniert kieferorthopädisch/kieferchirurgische Behandlung als medizinisch notwendig, um meinen kompensierten Zwangsbiss aufzulösen und die Kiefergelenke zu entlasten. Während der KFC gute Chancen auf Kostenübernahme durch die KK sah, hatte mein KFO starke Bedenken, da durch die Kompensation es wohl grenzwertig wäre, dass ich in die entsprechende KIG-Klasse falle. Ich hatte es aber dennoch versucht und es wurde alles bei der KK eingereicht. Der Gutachter hielt dann zwar nochmal Rücksprache mit meiner KFO-Praxis, was die wohl auch noch nicht so häufig hatten, haben es dann aber letztendlich genehmigt ;). Mir kam da mein einseitig seitlich offener Biss mit einseitigem Kreuzbiss doch zugute, dass meine KK dies auch so gesehen hat und Behandlungsbedarf sah. Auch haben sie glücklicherweise meine Kiefergelenksschäden berücksichtigt wohl. 

 

Also, du kannst entweder probieren, alles einzureichen und zu hoffen, dass sie es genehmigen und bei Ablehnung dann Widerspruch einlegen mit der Chance auf Übernahme und dem Risiko der endgültigen Ablehnung. Bei letzterem müsstest du dann alles inkl. OP selbst bezahlen. Mein KFO meinte damals zu mir, man könnte es auch nicht bei der KK einreichen, trägt die gesamten Kosten der KFO-Behandlung selbst und kommt dann erst im Verlauf der Behandlung zum Schluss, ob eine OP nötig wäre und falls ja, könnten die KFCs das irgendwie direkt mit der KK abrechnen, da ja medizinisch notwendig und dann würden zumindest die Kosten für die OP wohl übernommen werden. Da soll einer das deutsche KK-System verstehen.

 

Ich bin jedenfalls das Risiko eingegangen, alles bei der KK einzureichen und sie haben es dann trotz großer Skepsis meines KFOs doch genehmigt. Und meine KK gilt im Allgemeinen als eher knausrig bei sowas. Wobei ich mich bislang nicht beklagen kann. Ich hab bislang immer alles genehmigt bekommen, was notwendig war. 

 

Ich drücke dir jedenfalls die Daumen.

 

Grüßle,

 

Cavallina

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Hallo ihr lieben, 

erstmal vielen Dank für die Antworten!

ich hatte mir in den vergangenen Wochen einen zweiten Kieferorthopäden gesucht, da ich eine zweite Meinung einholen wollte. Dieser meinte zunächst die Kosten für OP und Behandlung müssten von der KK übernommen werden. 

Nachdem er Abdrücke und Bilder fertig gestellt hat, würde ich vergangene Woche zu einem Gespräch in die Praxis gerufen. Da meinte der Arzt das es ihm leid tue und die Kasse die Behandlung nicht übernehmen würde da ich nicht in die KIG Klassen fallen würde. 

Ich habe ihn gefragt ob ich nicht nochmal mit der Krankenkasse reden und es immer wieder einreichen könne und er sagte das es nichts bringen würde.

allerdings sagte er auch das er noch keinen Kostenplan erstellt habe, und da ich von der Kasse nichts in schriftlicher Form erhalten habe, weiß ich nicht was genau er da eingereicht hat und ob das schriftlich vonstatten ging.

ich bin unendlich traurig. Habe nochmal einen Termin bei Dr. Kater in einigen Wochen, aber ich hab schon die Hoffnung fast verloren und weiß nicht weiter :( 

alles was ich mir wünsche ist diese Migräne loszuwerden, die mittlerweile schon 2X die Woche Eintritt und mich sowohl von der Uni als auch der Arbeit abhält.

ich danke euch für die Antworten. Falls Ihr Ratschläge habt wie ich weiter vorgehen könnte, bin ich für jeden Tip dankbar.

Liebe Grüße 

 

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Bist Du sicher, dass der KFO überhaupt den Antrag bei der KK eingereicht hat? Hört sich nämlich eher an als sagte er, das wird eh nix, brauch ich auch nix beantragen. Es gibt eben viele KFO's die lieber selbst behandeln, bei denen müsste man dann darauf bestehen, dass der Antrag eingereicht wird, besser aber die Praxis verlassen und einen neuen KFO suchen. Habe es hier schon mehrfach gelesen und auch selbst erlebt, dass KFO's behaupten es bestünde keine Möglichkeit der Genehmigung durch KK nur dass dann doch auf magische Weise eine Genehmigung für die nicht genehmigungsfähige Behandlung  erteilt wird.

Davon abgesehen, was macht Dich so sicher dass die Migräne tatsächlich von der Kieferfehlstellung herrührt?

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Ich glaube ehrlich gesagt er hat die Krankenkasse telefonisch kontaktiert und nichts schriftlich eingereicht. 

Natürlich habe ich keine 100%gewissheit das die Migräne durch die OP besser wird. Ich habe aber schon vieles ausprobiert und nichts hat geholfen. Dr Kater meinte  das meine Symptome typisch sind, und die Migräne und alles andere sich bessern würde wenn der Kiefer richtig sitzt. 

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Ihr lieben,

ich habe jetzt nochmal Kontakt zur Kieferorthopädie aufgenommen. Mir wurde gesagt, sie hätten es nicht eingereicht, da ich von vornerein nicht in die Kategorie fallen würde die im Katalog aufgezählt sind. Und die Krankenkasse würde dann fragen wieso die das überhaupt einreichen, wenn sie wissen es fällt nicht rein,

Was ratet ihr mir? kann ich auch eigenständig Kontakt zur Krankenkasse aufnehmen? 
So langsam macht es mich wütend. Das ist jetzt der zweite Kieferorthopäde bei dem ich war....

LG
 

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Hi!

Oje, das klingt ja alles nicht so gut. Die KK bezahlen ja nun leider wirklich nur die angegebenen KIG Gruppen und abweichend davon nichts. 

Und wenn du noch mal einen dritten KFO dazu ziehst? Wenn dein KFC meint die KK müsste das übernehmen, würde ich das ganz klar noch mal versuchen, auch wenn es für dich echt lästig ist. Geht ja um eine Menge Geld.

Ich drücke dir fest die Daumen!!

Lg 

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Ich kann dir nur raten meherer Kfo aufzusuchen. 

Bei mir war es auch so, das der eine nicht über KK abrechnen wollte weil ich anscheinend nicht in die kIG Gruppen hinein fallen würde. Bin dann zu einem anderen und der hat die Unterlagen dann eingereicht und die Zusage war dann kein Problem.

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Andy in welche KIG klasse bist du denn gefallen?

kennt jemand Beispiele in denen auch Fälle übernommen worden, die ursprünglich nicht in wie KIG gefallen sind?

nächsten Montag am 25.07 habe ich nochmal einen Termin bei Dr Kater.::

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Hallo Snackballerina,

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, in welche KIG-Klasse ich eingestuft wurde. Von der KK hab ich nur ein Schreiben, dass sie die Kosten übernehmen. Ich hab auch keinen Heil- und Kostenplan von meinem KFO erhalten (obwohl ich mehrmals danach gefragt habe) und in seinem Bericht steht das nicht drin. 

Grüßle,

Cavallina

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vor 2 Stunden schrieb Cavallina:

Hallo Snackballerina,

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, in welche KIG-Klasse ich eingestuft wurde. Von der KK hab ich nur ein Schreiben, dass sie die Kosten übernehmen. Ich hab auch keinen Heil- und Kostenplan von meinem KFO erhalten (obwohl ich mehrmals danach gefragt habe) und in seinem Bericht steht das nicht drin. 

Grüßle,

Cavallina

Hey Snackballerina,

ich weiß mein Einstufung leider auch nicht, wie Cavallina, aber da es der eine übr die KK abrechne wollte und der andere nicht wird es wohl grenzwertig gewesen sein. 

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