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Alisha33

Bimax OP am 17.2.16 - und die Zeit davor

Hallo ihr Lieben,

 

ich habe die OP nun endlich hinter mir und bin bei Tag 2 Post  angelangt.

Wie manche von euch Wissen hatte ich extreme Angst vor der OP. Wie habe ich mich also vorbereitet?

-Ich habe in den Wochen vor der OP mit grünen Smoothies angefangen - um mich gesünder zu ernähren und mir die Angst zu nehmen, das ich danach nichts essen kann. Dass ich nach der OP doch erstaunlich viel Energie habe kann ich mich nur durch die gute Ernhrung vorher erklären ;-)

- Ausserdem habe ich ca. 3 Wochen vor der OP mit Johanniskraut Tabletten angefangen, um meine Stimmung  vor allem nach der OP zu stabiliesieren. Die gibts in jeder Drogerie. Man bedenke dass sie 2- 4 Wochen brauchen um zu wirken.

- Ich habe mir Youtube Videos angeschaut von erfolgreichen Bimax Stories. Das war sehr serh hilfreich für mich.

(Ich habe mir auch OP Videos angeschaut, die sind wirklich nicht für jede und mit Vorsicht zu geniessen! Im Zweifelsfall nicht schauen. Mir allerdings hat es geholfen, weil ich alles ganz  genau wissen wollte was passiert und meinem Chirurg mit Fragen Löchern konnte.)

 

Vortag der OP:

Ich durfte bereits am Vormittag antanzen. Die Rezeptionsdame fragte mich: " Wenn etwas von der OP übrig bleibt, Blut, Gewebe, dürfen sich das Studenten ansehen?" :-D Auf diese Frage darf man sich freuen wenn man in einer UNI kLINIK operiert wird.

Es folgten mehrere Gesrpäche mit den Operateueren, Anästhestin. Insgesaammt legte sich meine Angst etwas sobald ich in der Klinik war und ich wollte es nur noch hinter mir haben. Am Abend habe ich mit meinem Freund ausgiebig zu Dinner gegessen  - was ich jedem empfehle. Im Übrigen habe ich in den letzten zwei Wochen 5-6 mal Pizza gegessen. Gönnt euch gutes Essen vor der OP! Und viel hilft hier viel :-)

 

Tag der OP:

Ich werde jetzt keine ausführlichen Beschreibugen machen, die gibts ja hier genung. Ich war zum Glück sehr früh dran, um 7:30. Durch das morgendliche benommensein und die berüchtigte LMAA Tablette hatte ich gar keine Angst. Ich lag nur da und dachte mit leichetr Verwunderung und Amüsement, dass es doch erstaunlich ist, dass ich nicht abgehauen bin :-D Tja die Aussicht für immer mit Fehlbis zu leben ist nicht so toll. Der Übergnag in die Narkose war sehr sanft und angenehm, fast schon wwie eine soirituelle Erfahrung hahaha!

 

Um ca. 13h war ich komplett wach und konnte gut atmen! Vor der OP habe ich mir Otriven Gel in die Nase geschmiet, aber auch auf dem OP Tisch habe ich Gel in die Nase bekommen. Also meine Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet.

Ich hatte eine dicke Magensonde zum Blut abpumpen. Sie war auch das unangenehmste an der ganzen Prozedur, denn jeder Schluck tat weh. Am Op tag selsbt habe ich nichts zum Essen/Trinken bekommen was ich ziemlich krass fand ;-/  Der Grund liegt darin zu verhindern dass der Patient sich von Blut und Essen im mage übergibt (macht also irgendwo Sinn). Aber Am Abend besuch vom Freund - mein Highlight am Tag. Er hat mir etwas Tee reingeschmuggelt ;-)

 

1. Tag Post OP:

Drainagen wurden gezogen. Unangenehm aber nicht schmerzhaft.

Das Wetter war schön also ging ich in den Park nah bei der Klinik. Ein wenig Gruselschau hehe! Die meisten Leute warfen mir nur kurze verstohlen Blicke zu oder schauten gar nicht erst hin. Mir war mein Aussehen egal, im gegenteil ich fand die Reaktionen belustigend.

Ausserdem habe  ich Kaffee ohne Milch (!) durch de Strohhalm getrunken das war wirklich sehr schön, dieses Gefühl der Autonomie.

Asonsten bekomme ich Sondenkost.

 

2. Tag Psot OP:

Schwellung hat zugenommen und Atemn fällt schwerer. ich blute immernoch leicht aus der Nase. meine Augen sind trotz Augentropfen entzündet und ich kann keine Filme schauen :(

Der Verband auf meinem Gesicht soll angeblich ab, dann wieder doch nicht - verwirrung.

Ausserdem find eich es seltsam, dass die Pflegerinnen mir zeigen wie ich die Astronautennahrung selbst reguliere und anschliesse... ich weiss, sie haben viel zu tun udn der Job ist stressig, aber es ist doch deren Aufgabe?! Nachdem ich das Wasser nicht abgedeht hatte, isst der ganze Boden mit wasser vollgelaufen. Dann sollen die es doch lieber machen-...:-(

Taubheit ist auf der linken Gesichtshälfte stärker, mein UK wurde ja nach links verschoben. Oberlippe hat Gefühl, auch wenn anders als zuvor. Unterlippe ist taub, aber ein hauch eine sKribbelns durchzuckt die Oberlippe  - und ich schöpfe Hoffnung, dass das gefühl bald zurückkommt.:)

 

 

 

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Dankeschöööön  B-) :-)

 

Mittlerweile ist Post Op Tag 5.

Was gibts Neues?

 

Ich bin weiterhin ziemlich geschwollen, wobei mein Gesicht sich jetzt gelblich verfärbt, das Gleiche am Hals.

Mittlerweile bin ich fit genug um längere Spaziergänge zu machen; den Sonntag haben mein Freund und ich genutzt um in der Stadt spazieren zu gehen. Da ich nicht von hier bin und niemanden kenne, war es mir egal, dass die Leute auf meine Magensonde starrten. Schauten sie zu lange, starrte ich zurück ;D

Die Frische Luft und der der Kaffee aus der Nuckelflasche haben mir sehr sehr gut getan!

 

Ich habe keine Schmerzen aber einen tierischen Druck im Mundraum, Kieferhöhle und Stirn. Auch wurde mir in den letzten Tagen sher oft grundlos übel, das war wirklich nicht schön. Ich habe darauf bestanden, dass die Sonde gezogen wird und das ist jetzt auch passiert! Es war eines der schlimmsten Dinge, zumal ich Angts hatte mich mit geschlossenem Mund zu erbrechen :-( Ob die Übelkeit von Sondenkost, Medikamenten, Sonde oder der Kombination aus allem kam, weiss keiner.

 

Jetzt habe ich erfahren, dass ich noch bis Mi hier im KH verweilen darf... insgesammt 9 Tage! Andererseits bin ich froh, denn zu Hause ohne jeglichen Rat würde ich mich in meinem Zustand wohl ziemlich verloren vorkommen.

Insgesammt ist die Heilung echt langwieirg und ich habe schon einige Heulkrämpfe hinter mir :´-(

Meine Mutter, die ich nihct in Kenntnis gesetzt habe weil sie so eine Panikmacherin ist, ruft mich ständig an und ich gehe nicht dran - knn mich kaum artikulieren... Die Situation ist echt belastend, ich habe Angst vor Vorwürfen.

 

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Updateeee: Ich bin Tag 6 Post OP!

 

Ich werde morgen entlassen udn gehe gleich zur Lymphdrainage. Mein Arzt hat mir geraten noch zu warten, weil sich die Bakterien in der Wunde verteilen könnten. Aber ich bin so ungeduldig und habe auch gelesen, dass es super angenehm ist :)

Mir gehts insgesammt viel besser, ich bin fitter, besser gelaunt und die Schwellung geht jeden Tag ein bischen mehr weg.

Ich habe heute erfahren, dass mein Mund 6 Wochen GANZ ZU bleiben soll :-o Ich bin echt geschockt, denn ich dachte ich kann schon nächste Woche Brei essen...

Wo kann ich denn Rezepte für Flüssignahrung finden?

 

Wegen meinen Zähnen mache ich mir echt Sorgen, sie werden 6 Wochen im Split stecken ohne dass ich sie putzen kann. Hat jmd. Tipps für Pflege?

 

Ich habe öfters so einen Druck auf den Kiefern, als würde ich meinen Kiefer ständig zusammenbeissen - AUA! Aber Schmerzmittel hilft :-)

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Hallo Alisha,

Rezepte in den unterschiedlichsten Flüssigkeitsgraden findest Du unter Kunterbunt (unter unter der Verlinkung in meiner Signatur).

Um die Zähne brauchst Du Dir nicht wirklich Sorgen zu machen, an den Teil, der im Splint steckt, kommst sowieso nichts dran. Mein Splint war 8 Wochen fest verdrahtet und man hat deutlich gesehen, dass an den Teil im Splint noch nicht einmal die Mundspüllösung dran kommt, die bei mir für ziemliche Verfärbungen gesorgt hat. Außerdem, wenn der Mund ganz zu bleiben soll, kannst Du eigentlich auch nur Sachen zu Dir nehmen, die mit Spülen auch wieder leicht zu entfernen sind. Putze das, an dass Du dran kommst, spüle regelmässig und bei guter Grundpflege vorher werden es die Zähne ohne Problem überleben.

Liebe Grüße!

Irene

 

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Hey Alisha, da sind wir beide ja am selben Tag operiert worden :)

Bin auch heute entlassen worden, ich darf den Splint auch nun 5-6 Wochen tragen, aber ich darf ihn zum Zähne putzen und Essen heraus nehmen - aber lag vlt daran dass ich "nur" eine UKVV hatte - jedenfalls plagen mich auch diese starken Druckschmerzen auf den Kiefern, ich ertappe mich ständig wie ich fest in den Splint beiße.

Wir müssen einfach erfinderisch sein mit den Speisen - dann werden wir die nächsten Wochen überleben und hier im Forum finden sich ja super Rezepte.

Drücke ganz fest die Daumen, halt durch ! :)

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Glückwuuuuuunsch und gute Besserung! Das Ziel ist der Weg.. ich habe mit Allem Ende 2011 angefangen und war Anfang 2015 durch damit. Dieses Jahr habe ich neue Beisser bekommen. War einfach nötig. 

 

Im Großen und Ganzen hat sich mein Profil verändert und ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt obwohl ich seit einem Jahr mit dem Thema fertig bin. :)

 

Lass Dich nicht kirre machen..... Weiterhin alles Gute..

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Hey Schokolädchen, Ca2811 und Keule - Danke für Antworten:)

 

Ca2811, ich bin schon ein bisschen neidisch auf deinen herausnehmbaren Splint ;-) Meiner ist zwischen den Zahnreihen festgemacht mit schwarzen Fäden:458:

Was ist du denn so? Kühlst du noch? Ich habe das Kühlen schon vor 2 Tagen fast ganz aufgegeben, hab das Gefühl es bringt nichts mehr.

 

@Keule: Heisst das du hast deine 3ten Zähne bekommen? Warum das?

 

Heute ist bei mir Post Op Tag 8. Ich bin gerade ziemlich down. Mein Tag besteht aus mehr oder weniger erfolgreichn Essversuchen.

Habe mir nun grundsätzlich vorgeommen, über der Spüle zu essen, sonst bin ich nur noch am Putzen :-D

Zum Frühstück sollte es Shake aus Milch, Eisweispulver und Heidelbeeren geben. Wie kleinen Stückchen in den Beeren sind offnenbar zu große für meine Zahnzwischenräume und haben alle Zwischenräume verstopft sodass  nach nur einem Schluck nichts mehr durhckam. Also erstmal Zähne spülen bevor das Essen weitergehen konnte...Habe es mit verschiedenen Sieben probiert, aber keiner hat die richtige Größe.

ZUm Mitteg habe ich Lachsuppe aus der Dose in den Mixxer geschwissen und  warmgemacht. Trotzdem zu dickflüssig. Mit abwechselndem Essen und Zähne Spülen ging es - aber alles so anstrengend, dass ich jetzt nur noch schlafen möchte, hehe.

Was gut funktioniert, sättigt und sehr lecker ist: Banane mit wahlweise Kokosnussmilch, Cashewnuts-Muss oder Erdnussbutter in Kombi mit Kakao (schmekct wie fküssige Snikers hmmmmm yummy!):

Nun zu den anderen Flüssigessern, was esst ihr denn so?=)

 

Meine Schwellung im Gesicht fühlt sich an wie dicker, schwerer Teig der sich kaum bewegen lässt. Es fühlt sich an wie eine Behinderung - und es ist ja im grunde eine, wenn auch vorübergehend.

 

Mir fehlen die ganz elementaren Dinge wie ausgiebig gähnen oder den eine Speise vom Finger ablecken. Wirklich ganz banal. Und es ist irgendwie kein Ende in Sicht, die Heilung verläuft so langsam... Und gerade dadurch, DASS die Heilung so langsam verläuft, wird mir bewusst, welch schweres Trauma mein Körper erlitten haben muss... :-(

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Hey Alisha,

lass den Kopf nicht hängen!

Also das Kühlen habe ich schon nach Tag 3 Post OP aufgegeben, da mir einerseits die Kühlmaske zu laut zum schlafen war im Krankenhaus und zum anderen bin ich nicht in dem Ausmaß angeschwollen wie gedacht, inzwischen gehts gut zurück, klar nen Doppelkinn ist noch da... alles um das Kinn und die Platten ist noch geschwollen, aber das kommt mit der Zeit, so hoffe ich, sind ja auch erst 9 Tage Post OP.

Essen ist natürlich immer noch größtenteils flüssig - aber auch schon dickflüssige Sachen, gestern gabs nen Möhreneintopf mit Mettwürstchen (in 1 mm Scheiben geschnitten und dann halt ohne kauen runter....) Habe mich heute mal versucht eine Milchschnitte zu Essen, das war sehr frustrierend weil es einfach nicht geht mit dem kauen - aber ich bin da wie du - sehr ungeduldig. Ansonsten habe ich noch jede Menge Alete / Hipp Gläser und den leckeren Babybrei / Gries. Sonst versuch doch mal warmen - flüssigen Pudding auch sehr lecker, Eiweiss Shakes gibt es auch in allen Variationen - statt Wasser dann mit Milch um auf Kalorien zu kommen.

 

 

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