Nice

Nickelallergie und mehrfach schwermetallbelastet - welche Behandlung?

Hallo Zusammen,

vor Jahren hatte ich eine kieferorthopädische- und kieferchirurgische Behandlung geplant gehabt, musste diese jedoch streichen. Jetzt wollte ich eine zukünftig beginnen, jedoch wurden durch Urinuntersuchungen nach Schwermetallausleitungen mehrfache Schwermetallbelastungen festgestellt. Dazu habe ich auch noch einen hochgradige Nickelallergie. Jetzt frage ich mich, ob einer Behandlung trotzdem sinnvoll umsetzbar ist? Mir ist klar, dass bei der Operation Titanplatten für ca. 6 Monate einegsezt werden würden. Worüber ich mir Gedanken mache sind die Materialien der kieferorthopädischen Behandlung. Bei mir muss übrigens folgendes operativ durchgeführt werden: Kürzung OK wegen Gummy Smile, Schwenkung OK und Vorverlagerung des Unterkiefers (Überbiss liegt bei fast 10 mm). Dazu müssenkieferorthopädisch die Zähne so angepasst werden, dass OK und UK zueinander passen, wenn der Überbiss ausgeglichen ist. Dazu sind die vorderen Zähne hervorstehend. Diese müssten etwas nach hinten kippen. Es ist jedoch kein Platz dafür da, sodass ein KFO mir rät, dass die vorderen Schneidezähne, welche breit  sind, abgeschliffen werden. Dazu sollen auch andere Zähne abgeschliffen werden. Der KFO meinte, dass bei einer GNE des Oberkiefers wohl auch der UK geweitet werden müsste. Er sagt das jetzt nach einem Blick, obe bisher Kiefermodelle angefertigt zu haben.

 

Kieferorthopädisch wären die folgenden Materialien wohl wegen fehlernder Metalle für mich verträglich:

- Therapie mit Invisalign

- Therapie mit Kunststoffbrackets und kunststoffbeschichteten Drähten

Das Erste wird vom letzten KFO angeboten, die Behandlung würde zwischen 1 und 1,5 Jahre dauern. Ist das mit Invisalign überhaupt realistisch? Ich wurde in der Kindheit mehrere Jahre kieferorthopädisch behandelt. Die vorderen 4 Zähne haben sich etwas verschoben und stehen leicht vor, der Rest ist immer noch perfekt gerade und angepasst. Doch eben auf den großen Überbiss angepasst. Da muss man jetzt doch einiges Ändern, denn OK und UK aufeinander passen sollen, wenn man den UK deutlich nach vorne schiebt und damit den Überbiss reguliert. Was meint ihr dazu? Gibt es noch andere Therapiemethoden, die metallfrei  oder metallarm sind? Keramik hat leider wohl Aluminium enthalten. Ich habe jedoch eine extrem hohen Alluminiumwert im Körper und vermutlich auch wegen diesen Schwermetallen gesundheitliche Probleme.  Aber die Chelat-Ausleitungen gehen weiter.

 

Vielen Dank schon mal!

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Für mich hört sich das so an, als wärst du in den Fängen irgendeines "ganzheitlichen" Gurus.

(Schwermetalle, Ausleitung, Chelat, Aluminium usw.)

Wenn du auf sowas abfährst sind das ungünstige Voraussetzungen um eine derart umfangreiche Behandlung zu beginnen.

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Nein, bin ich nicht. Die Ergebnisse wurden durch einen Arzt für Toxikologie und im Krankenhaus zweifach bestätigt. Scheinbar fährst du darauf ab Leuten Unsinn zu unterstellen.

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Hallo Nice,

das kommt mir alles ziemlich bekannt vor. Die Schwermetallbelastungen wurden bei mir auch festgestellt (nach Amalgam-Entfernung), genauso Aluminium. Ich habe auch eine Ausleitung mit DMSA und Na-Ca-EDTA (hoffe, die Bezeichnung ist richtig) gemacht. Ich bin immer noch nicht fertig damit, aber werde erst nach Spangenentnahme weiter machen.

Die Nickelallergie kenne ich von meiner Tochter, die auch eine Zahnspange trägt. Sie hat Goldbrackets und vorne Ästhetikbrackets. Invisalign ist natürlich die elegantere Zahnspange, aber ob das bei Deiner Fehlstellung geht, kann nur der KFO sagen. Bei mir (ich hatte ähnliche Fehlstellung) ging das angeblich damit nicht.

Die Titanplatten sind, soweit meine Informationen, ziemlich unkritisch, was die Verträglichkeit betrifft. Und sie verbleiben ja auch in der Regel nicht dauerhaft im Körper.

Ich würde mich von mehreren Kieferorthopäden beraten lassen, was bei Dir möglich ist. Ich habe sogar den Kieferorthopäden gewechselt, weil mein vorheriger Kieferorthopäde einfach nur schleifen wollte, was mir nicht zusagte. Er sagte auch, dass meine Zähne zu breit wären. Meinem jetzigen Kieferorthopäden ist es zum Glück mit anderen Methoden gelungen. 

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche nach einem geeigneten Kieferorthopäden.

Roda

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Hi Roda,

vielen Dank für deine Nachricht und die Wünsche. :) Das Problem ist, dass ich einige gesundheitliche Probleme habe und der Verdacht besteht, dass da ein Zusammenhang mit den Schwermetallen besteht. Ich hatte bisher 5 Schwermetallausleitungen in der Kombination DMPS und EDTA. Ich habe jedoch keinerlei Besserung der gesundheitlichen Lage feststellen können. Es sind immer noch zu hohe Mengen verschiedener Schwermetalle vorhanden, zumindest sind der Quecksilber- und Nickelgehalt um einiges weniger geworden. Hast du gesundheitliche Beschwerden und kannst diese bei dir damit in Zusammenhang bringen?

Bezüglich der Titanplatten bin ich auch nicht negativ eingestellt, da diese später wieder rauskommen und oft nur 6 Monate drinnen bleiben müssen. Da der Alluminium-Wert bei mir extrem erhöht ist, ist Keramik auch keine Alternative. Es bleibt mir nur noch Kunststoff und beschichtete, nickelfreie Drähte. Nur welcher Arzt bietet diese Kombination an? Gestern habe ich noch entdeckt, dass es Saphir-Brackets gibt. Diese sehen angeblich noch schöner aus als die Keramik-Brackets. Demnächst habe ich bei einem KFO, der diese nutzt, einen Termin. Nur dieser scheint, laut Angaben seiner Homepage, nur normale Drahtbögen zu verwenden.

Ich möchte meine Zähne eigentlich auf keinen Fall schleifen lassen. Der letzte KFO meinte dann, dass ohne Schleifen die Zähne nicht nach hinten gekippt werden können. Somit wäre eine GNE notwendig. Aber ich habe noch nie davon gehört, dass dann auch der UK geweitet werden müsste. Diese Aussage fang ich sehr merkwürdig. Ich glaube dieser KFO nutzt keine GNE's als Maßnahme und würde deswegen schleifen wollen. Ich sagte ihm dann, dass man bei mir beim Lächeln dann aber rechts und links schwarze Schatten sieht, wegen des schmalen OK's. Er meinte, dass dies stimme, aber nicht schlimm ist. Es hörte sich stark nach Ausreden an. Dazu sagte er, dass die Invisalign-Behandlung bei mit 7.000 € kosten würde und darin wäre die 2.000 € für die verpflichtende Kiefergelenksanalyse mit enhalten. Er hatte an dem Tag durch Drucktests festgestellt, dass ich keinerlei Kieferschmerzen/Probleme habe. Er meinte eine Kiefergelenksanalyse für 2.000 € müsste ich trotz allem auf jeden Fall zusätzlich zahlen - zur eigentlichen Behandlung, trotz fehlener Beschwerden. Das fand ich hochgradig unseriös. Deswegen werde ich weiterhin einen KFO suchen müssen.

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Hallo Nice,

die Ausleitung der Metalle ist wohl wirklich eine langwierige Sache. Wahrscheinlich hast Du ja auch schon viel zu dem Thema gelesen. Silizium eignet sich angeblich auch zur Ausleitung von Aluminium, habe aber keine Erfahrungen damit gemacht. Natürlich muss man auch schauen, dass man es nicht gleichzeitig wieder zuführt (Deos, Impfungen, .....). Ist ja schon mal gut, dass Du eine kleine Besserung bzgl. Quecksilber erreichen konntest. Ich habe keine massiven Beschwerden (mehr), aber ich weiß auch, dass ich noch einiges in meinem Körper habe. Vielleicht stehen Deine Beschwerden gar nicht im Zusammenhang mit den Metallen?! Es ist sicher nicht leicht hier eine Ursache zu finden.

Was spricht denn gegen eine Gold-Spange?

Bzgl. der kieferorthopädischen Behandlung, bzw. Invisalign-Behandlung, kann ich nicht viel sagen. Ich selber habe nur die Erfahrung gemacht, dass es gut ist mehrere Meinungen anzuhören und genau abzuwägen. Und vielleicht lieber eine unbequeme, aufwendige Behandlung in Kauf nehmen als sich nachher zu ärgern.

Ich habe einen festsitzenden Palatinalbogen, der dazu dient Platz für die eng stehenden Zähne im vorderen Zahnbogenbereich zu schaffen. Und ich kann schon Erfolge sehen. Meine OK-Zähne waren auch nach vorne gekippt und stehen jetzt gerade. Es wurde an den Seitenzähne minimal geschliffen (ASR), an den Frontzähnen gar nicht. Mein 1. Kieferorthopäde wollte auch nur vorne schleifen und ich bin froh, dass ich das nicht habe machen lassen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut ausgesehen hätte.

In welcher Region wohnst Du, bzw. wo suchst Du einen Kieferorthopäden?

Roda

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Hi Roda,

eine Goldzahnspange wäre wegen meinem Job zu aufällig. Ich habe auch bei einigen Leuten von Unverträglichkeiten mit Gold-Zahnfüllungen gehört usw.  Ich habe solche hohen Mengen an Schwermetallen im Körper, die normalerweise massive gesundheitlich Beschwerden hervorruft. Seit Jahren wurden die gesundheitlichen Probleme schlimmer, sodass ich jedes Metall im Körper vermeiden sollte. In 1,5 Jahren hätte ich aber eine große Menge an Schwermetallen schon mal ausgeleitet und die Gesundheit hoffentlich stabilisiert, sodass ich die Titanplatten dann akzeptieren würde, die eh  Aber davor 1,5 Jahre und danach noch ein halbes Jahr Metall im Mund, trotz der gesundheitlichen Probleme ist ein hohes Risiko. Natürlich kann ich nicht zu 100 % sagen, dass die Zusammenhänge mit den Schwermetallen besteht. Aber durch eine reine Metallspange würde ich die Situation verschlimmern. Ich muss pro Schwermetallausleitung 90,00 € zahlen und das jede Woche. Möchte nicht am Ende später gezwungen sein, das in die Länge zu ziehen, das sind zusätzlich erhebliche Kosten. Ich habe noch weitere hohe Gesundheitskosten, welche für andere nicht bezahlbar wären.

Ich zweifele sehr daran, ob eine Therapie mit Invisalign bei mir funktionieren kann. Denn wenn eine GNE bei mir durchgeführt wird, wir da sehr viel mehr zu machen sein. Der letzte KFO meinte, dass die Behandlung ohne GNE, nur mit Zähne schleifen, bei meinem restlichen sehr geraden Zähnen (alle Zähne des UK sind perfekt eingereiht und gerade, im OK sind nur die vorderen Zähne sehr vorstehend und die Schneidezähne leicht schief) mit Invisalign zwischen 1 und 1,5 Jahre dauern würde. Mit GNE würde es viel länger dauern, denn der OK und UK müssen alle neu ausgerichtet werden. Ich hatte vor 3 Jahren hier mal Fotos reingestellt, die muss ich wieder reinstellen, dann kann man besser sehen, wie es mit meinen Zähnen und dem Kiefer aussieht.

Ich hatte ja früher als Jugendliche eine kieferorthopädische Behandlung für 4 Jahre. Die Zähne wurden begradigt und in eine Reihe gebracht, die vorstehenden Zähne wurden einfach hingequetscht, die Kieferfehlstellung falsch threapiert. Man hatte nichts gegen die falsche Entwicklung der Kiefer getan. Deswegen muss der Oberkiefer zusätzlich auch geschwenkt werden, neben der UK-VV.

Ich komme aus der Region Düsseldorf und du? Habe da inzwischen einen KFO im Auge, der mit Dr. Dr. Kater zusammenarbeitet und auch noch Kunststoff sowie beschichtete Drähte verwendet. Leider muss ich dafür weit fahren. Wenn es allerdings passt, werde ich bei ihm die Behandlung beginnen. Andere KFO's in meiner Umgebung oder etwas weiter, welche in dieser Form behandeln, habe ich bisher noch nicht gefunden. Hoffen wir das Beste, dass der KFO der Richtige ist!  :6:

 

 

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Also generell: Woher kommen die Metalle? Vielleicht habe ich es jetzt überlesen, aber wenn du die Ursache nicht kennst, kannst du ja bis ans Ende deiner Tage ausleiten ohne Abschluss.

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Ich habe tatsächlich endlich die Ursache für die Schwermetalablagerungen (in den letzten drei Jahren Leidensweg wurde die Ursache nicht gefunden und jetzt nur, weil ich selber aktiv geworden und Untersuchungen im Labor in Auftrag gab) im Körper gefunden: Nach neuen Ergebnissen leider ich unter der Stoffwechselstörung HPU, die zu einem Mangel von Mineralstoffen führt und in eine nicht mehr funktionierende Entgiftung des Körpers mündet. Denn da, wo jeder gesund Körper die Metalle entgiftet, die jeder Mensch auf verschiedene Weise (z. B. Blei einatmen beim Tanken, Aluminium-Deo, Chrom-Nickel-Töpfe) zu sich nimmt, fehlt bei einem Menschen mit der Entgiftungsstörung die Funktion zur Ausscheidung von Schadstoffen. Zum Glück lässt diese Stoffwechselstörung behandeln - jedoch wird das ein Leben lang der Fall sein. Ich werde somit die HPU behandeln und gleichzeitig die Ausleitungen weiterführen. Wenn ich dann weiter die HPU behandelte - durch die Substitution der fehlenden Mineralstoffe - müsste die Entgiftungsleistung dieser eines normalen Menschen entsprechen, sodass auch die Schwermetallausleitungen ein Ende haben werden.

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