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Vanessa_

KK hatte zugesagt - nun doch keine OP | Kostenübernahme?

Hallo zusammen,

ich hoffe, dass ihr mir (Baujahr '90) weiterhelfen könnt - ich habe der Krankenkasse bereits eine E-Mail gesandt, denke aber, dass ich nicht so einfach/zeitnah eine Antwort erhalten würde. :mellow:

Kurz zur Vorgeschichte:

  • feste Zahnspange seit 09/2014
  • Rückstand des Unterkiefers von ursprünglich ca. 8mm (deutlich besser geworden)
  • geplante UKVV dieses Jahr (frühestens Mai)
  • 100% Kostenübernahme durch die Deutsche BKK

Seit einem Monat wurden mir 2 zusätzliche Gummis verordnet, gestern hatte ich einen erneuten Termin bei der Kieferorthopädin.

Ihre neue Handlungsempfehlung: Auf die OP verzichten. Sie wolle versuchen, den Rückstand allein mit den Gummis auszugleichen - so fern die "Gummibehandlung" ausreicht, würde mir die KFO die Entscheidung für/gegen die OP überlassen.

Hier die Vorteile, die ich sehe:

  • keine Belastung durch die (wohl nicht notwendige) OP
    • kein Arbeitsausfall
    • keine (unnötigen) Schmerzen
    • kein Taubheitsgefühl
    • kein angeschwollenes Gesicht
  • Behandlung verkürzt um ca. 6-9 Monate

Nachteile sehe ich eigentlich keine. Wenn die KFO gewährleisten kann, dass das Ergebnis mit den Gummis+Drähten allein genauso gut wird, halte ich die OP für überflüssig (wer legt sich schon gern freiwillig unter das Messer? Ich denke, selbst "Playboyhäschen" würden ihre Brüste lieber durch Handauflegen vergrößern lassen, als durch eine OP

;)).

Da ich jedoch der Meinung bin, dass die Kostenübernahme der Krankenkasse nur durch die kombinierte (kieferorthopädisch-kieferchirurgische) Behandlung gegeben ist und ich weiß Gott nicht sehr liquide bin, habe ich die Befürchtung, dass die Krankenkasse mir einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Hier meine Überlegungen/möglichen Szenarien hierzu:

  • 20% werden nicht zurückgezahlt, da vom ursprünglichen Behandlungsplan abgewichen wird oder
  • 80% werden zurückgefordert (+ keine Auszahlung d. 20%), da vom ursprünglichen Behandlungsplan abgewichen wird oder
  • 100% Kostenübernahme, da die Empfehlung ja durch die KFO kommt und ich am Ende trotzdem das Schreiben über den erfolgreichen Abschluss der Behandlung erlange.

Die Kieferorthopädin schließt den 2. Fall aus, hatte aber keine Erfahrungswerte hierzu.

Kann jemand hierzu vielleicht jemand etwas sagen? Empfehlungen, Tipps, Erfahrungswerte - gerne her damit!

Liebe Grüße und einen guten Start in den Tag,

Vanessa :)

 

P.S.: Ich habe die E-Mail mal hier angehangen - wenn ich eine Antwort erhalte, könnte dieser Thread ja gegebenenfalls noch einmal für den ein oder anderen mit einem ähnlichen Fall nützlich sein. :)

E-Mail an KK.txt

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Ich befinde mich in einer etwas ähnlichen Situation, mein KFC sagte mir dazu: In Fällen wo ursprünglich KFO und KFC Behandlung geplant war, dann aber doch eine reine KFO Behandlung ausrechend ist, dann kann der KFC irgendeinen Antrag an die KK stellen in dem er beschreibt, dass die medizinische Erforderlichkeit der OP nicht mehr gegeben ist, die KFO Behandlung aber weiterhin medizinisch notwendig ist, d.h. die Kasse würde dann die KFO Behandlung weiterzahlen. Macht ja irgendwo auch Sinn, die sparen ja eine Menge wenn nicht mehr operiert wird.

Aber ruf  einfach mal bei deiner KK an, ich hab das schon öfters gemacht und mir wurde eigentlich immer zügig geholfen kann sein dass die am Telefon Dich warten lassen, um in einer der Fachabteilungen nachzufragen, aber so lange wartet man dann eben :-)

 

viel glück

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vor 31 Minuten schrieb theBruce:

Ich befinde mich in einer etwas ähnlichen Situation, mein KFC sagte mir dazu: In Fällen wo ursprünglich KFO und KFC Behandlung geplant war, dann aber doch eine reine KFO Behandlung ausrechend ist, dann kann der KFC irgendeinen Antrag an die KK stellen in dem er beschreibt, dass die medizinische Erforderlichkeit der OP nicht mehr gegeben ist, die KFO Behandlung aber weiterhin medizinisch notwendig ist, d.h. die Kasse würde dann die KFO Behandlung weiterzahlen. Macht ja irgendwo auch Sinn, die sparen ja eine Menge wenn nicht mehr operiert wird.

Aber ruf  einfach mal bei deiner KK an, ich hab das schon öfters gemacht und mir wurde eigentlich immer zügig geholfen kann sein dass die am Telefon Dich warten lassen, um in einer der Fachabteilungen nachzufragen, aber so lange wartet man dann eben :-)

 

viel glück

Das war auch meine Intention: Im Endeffekt sparen sie ja. Ich hatte auch eben schon einen Anruf von meiner Krankenkasse auf der Mailbox: Sie wollen das kurz persönlich besprechen, würden mich morgen noch mal anrufen. Ich bin gespannt und halte auf dem Laufenden. :)

Danke, dir auch! Umfasst "weiter zahlen" dann bei dir 80 oder 100%?

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Ui, meine KK ist wirklich fix.

Hier die Antwort, welche ich telefonisch erhalten habe:

Die Krankenkasse würde mir die 20% Eigenanteil nicht zurück erstatten.

Die 80% würde sie so lange tragen, bis meine KFO offiziell mitteilt, dass eine OP nicht durchgeführt wird.

Danach zahle ich alles selbst.
Jetzt muss ich also abwarten, was die KFO sagt.
Wenn es ohne OP gehen sollte, werde ich wohl auch drauf verzichten.

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Ein Restrisiko besteht aber noch: Angenommen, es kommt irgendwann ein Sachbearbeiter, der am Ende der Meinung ist, die 80% doch zurückzufordern. Will dir keine Angst machen, aber man hat auch schon Pferde kotzen gesehen ...

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